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Industrie im Wandel

Zukunft - Umwelt - Gesellschaft gGmbH · Berlin, Berlin

Aktenzeichen 021-E-2403veröffentlicht 07.07.2025DienstleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 507 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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in 8 Monaten · aus Veröffentlichung und Laufzeit geschätzt

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Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
24 Monate
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Berlin10963, Berlin
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 93 Tage (23 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (27 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Preiskriterium30 %
  • Qualitätskriterium70 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 16 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Das Vorhaben "Industrie im Wandel: Hindernisse überwinden, Chancen nutzen, Zukunft sichern" zielt darauf ab, praktische und strategische Lösungen für die Dekarbonisierung von Unternehmen in ausgewählten energieintensiven Industriebranchen in Deutschland zu erarbeiten. Der Fokus liegt auf der Identifikation der wesentlichen Hindernisse zur Umstellung einzelner Branchen auf klimaneutrales Wirtschaften. Dabei sollen konkrete, relevante und in der Praxis umsetzbare Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen von Wirtschaft und Politik zur Unterstützung der Unternehmen aufbereitet und weiterentwickelt werden. Abbildung 1 der Leistungsbeschreibung gibt eine Übersicht über die Ziele (gegliedert in 4 Arbeitspakete) des Vorhabens. Die zu erstellende Studie muss wissenschaftlich fundiert sein und praxisnahe Handlungsempfehlungen liefern.

Beschreibung des Loses

Deutschland bietet ideale Voraussetzungen, um als Vorreiter Chancen für grüne Märkte zu eröffnen. Wenn die Produktion in den energieientensiven Industrien wieder Fahrt aufnimmt, sollte dies im Einklang mit den Klimazielen geschehen. Die politische und gesellschaftliche Akzeptanz des Themas sowie das wachsende Bewusstsein für den dringenden Handlungsbedarf haben zugenommen. Dies hat die energie- und klimapolitische Landschaft durch verstärkte Regulierung und zunehmendes politisches Engagement maßgeblich verändert. Die Europäische Union hat das langfristige Ziel, bis 2050 eine klimaneutrale Wirtschaft zu erreichen. Deutschland will bereits bis 2045 volkswirtschaftlich klimaneutral werden. Maßnahmenpakete wie der EU Green Deal, der Clean Industrial Deal und Rechtsakte wie der Net Zero Industry Act sowie Förderinstrumente wie die Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) und die Klimaschutzverträge (CCFDs) zeigen, dass ein aktives Interesse an der Dekarbonisierung der Industrie sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene besteht. In Anbetracht der Klimaneutralitätsziele hat jeder energieintensive Industriezweig seine Arbeit gestartet und es wurden bereits Berichte, Leitlinien und Roadmaps für den Weg zur CO2-Neutralität vorgestellt. Dennoch bleiben Hindernisse bestehen, die überwunden werden müssen, um Dekarbonisierung zu ermöglichen und zu beschleunigen. Die Verfügbarkeit und Reife von Informationen zur Dekarbonisierung variiert stark zwischen den Industriebranchen. Eine wesentliche Ursache dafür ist die hohe Produktdiversität innerhalb einzelner Branchen. Unterschiedliche Produkte erfordern unterschiedliche Produktionsprozesse mit variierenden technologischen Anforderungen und Produktionsbedingungen (z. B. im Bereich der Prozesswärme), was die Entwicklung einheitlicher Dekarbonisierungspfade erschwert. Demgegenüber verfügen Branchen mit geringerer Produktdiversität wie Stahl mit der LESS-Zertifizierung und Zement mit der CSC-Zertifizierung bereits über Standards, die ihre Reife im Transformationsprozess belegen. In anderen Bereichen, wie Chemie, Keramik oder Nichteisenmetalle, ist der Transformationsprozess jedoch mit erheblichen Unterschieden verbunden. Obwohl in der Theorie für viele energieintensive Branchen bereits Dekarbonisierungsstrategien existieren, stehen deren Umsetzung in der Praxis eine Vielzahl komplexer Herausforderungen entgegen. Und neben den bekannten innerbetrieblichen Herausforderungen zeigen sich zunehmend externe Faktoren als zentrale Barrieren für die Transformation der energieintensiven Industrien. Dazu zählen etwa schwankende Energiepreise, Abhängigkeiten von bislang unzureichender Infrastruktur, Unsicherheiten über die internationale Wettbewerbsdynamik oder die fehlende Klarheit bei der Nutzung von Wasserstoff, Carbon Capture and Usage (CCU) oder Direct Air Capture (DAC). Diese nicht oder noch nicht abschließend beantworteten Fragen führen dazu, dass insbesondere komplexe Branchen - wie die Chemieindustrie - mit erheblichen strategischen Unsicherheiten konfrontiert sind. Dort, wo in der Theorie ambitionierte Dekarbonisierungspfade skizziert wurden, fehlen häufig praktikable Rahmenbedingungen für deren Umsetzung. Diese externen Unsicherheiten erzeugen ein strukturelles Ungleichgewicht zwischen den Industriebranchen: Während Sektoren wie Stahl oder Zement bereits über etablierte Standards, Zertifizierungen und Roadmaps verfügen, stehen andere am Anfang eines noch unklaren Transformationspfades. Die Praxis der Dekarbonisierung muss deshalb mit der Theorie Schritt halten - und beides muss gemeinsam weiterentwickelt werden, da nachhaltige Lösungen ein umfassendes Verständnis aller Perspektiven des Problems durch ein systemisches Denken erfordern. Ziel der Studie ist es deshalb, die wirtschaftlichen und strukturellen Hürden der Dekarbonisierung zu identifizieren und eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für zukünftige politische und wirtschaftliche Entscheidungen zu liefern. Dazu gehört die Analyse bereits existierender Dekarbonisierungsliteratur (Studien, Roadmaps, usw.), relevanter Unternehmensdaten und regulatorischer Rahmenbedingungen. Besonders die Branchen, in denen die größten Herausforderungen zur erfolgreichen Dekarbonisierung bestehen - darunter insbesondere die Chemieindustrie aufgrund ihre volkswirtschaftlichen Bedeutung und der komplexen Verbundsprozesse - müssen im Fokus der Studie stehen. Dadurch soll eine ausbalancierte Entwicklung über alle energieintensiven Industrien hinweg ermöglicht werden. Die theoretischen Erkenntnisse in die reale Praxis umzusetzen, stellt oft die größte Hürde dar, da nachhaltige Lösungen ein umfassendes Verständnis aller Perspektiven des Problems durch ein systemisches Denken erfordern. Das Vorhaben muss deshalb auch Systeme zur Einbindung der Stakeholder umfassen, um die Theorie mit der Praxis in Einklang zu bringen.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis
PreiskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 30Der vom Bieter im Angebot genannte Nettopreis (ggf. abzüglich Skonto im Rahmen unserer 09_Bewerbungs- und Vergabebedingungen) ist Grundlage der Bewertung. Der Angebotspreis wird durch eine Transformation in Punkte umgerechnet.
Qualität
QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 70Die Qualität des Angebots wird auf der Grundlage des schriftlichen Angebots ermittelt. Die Ermittlung der Qualitätspunkte erfolgt auf Grundlage der Vorlage 03_Bewertungsmatrix, Tabelle 1.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
24 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes, Bundeskanzlerplatz 2-10, 53113 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Der geltend gemachte Verstoß gegen Vergabevorschriften wurde vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber gerügt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis spätestens z … ganz lesenDer geltend gemachte Verstoß gegen Vergabevorschriften wurde vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber gerügt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar waren, müssten bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Ein Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wolle, eingehen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXVHY69YT03BJVVB Bei technischen Fragen zu DTVP wenden Sie sich bitte an das Support-Center für Unternehmen der Cosinex: https://support.cosinex.de/

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
kein Zuschlag angegeben0

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

38vergebene Aufträge
1,5Angebote je Los im Median (28 Lose mit Angabe)
1,3 Mio. €Zuschlagswert im Median
471.245 € – 2,82 Mio. €mittlere Hälfte, 17 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 18.06.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 6701362e-994e-45a9-b12c-244153761149.