Implementierung einer Plattform für das digitale Aufnahme- und Behandlungsmanagement
Gesundheit Nord gGmbH · Bremen, Bremen
Aktenzeichen 602025-EV7veröffentlicht 16.06.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Laufzeit
- 4 Jahre
- Leistungsart
- Dienstleistungen
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 4 Jahre
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- ?Elektronische Auktionkeine Angabe
- Aus EU-Mitteln finanziertja
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.
Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.
Wurden Sie nicht aufgefordert, bekunden Sie Ihr Interesse direkt bei der Vergabestelle.
Vorabinformation über eine Direktvergabe: Einwände sind nur innerhalb der in der Meldung genannten Frist möglich.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 83 Tage (21 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (35 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 17 Monaten
- Heute
Beschreibung
Über das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) fordern und fördern Bund und Länder den Ausbau der digitalen Infrastruktur in deutschen Krankenhäusern. Ohne eine erfolgreiche Umsetzung der in der KHZG-Richtlinie (Fördertatbestände 2 bis 6) geforderten digitalen Dienste droht den Krankenhäusern ab 2025 ein Abschlag von 2% auf die Erlöse aller voll- und teilstationären Fälle. Die Gesundheit Nord gGmbH (GeNo) betrachtet das KHZG als Chance und forciert den Ausbau der digitalen Infrastruktur über die Etablierung eines Programms KHZG 2025. Zum Erhalt der Fördergelder aus dem Krankenhauszukunftsfonds hat die GeNo die eigenen Handlungsfelder identifiziert, die Erkenntnisse in richtlinienkonforme Förderanträge überführt und die Förderanträge in den Fördertatbeständen 2 (Patientenportal), 3 (Einführung strukturierter, digitaler Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen), 5 (Digitale Medikation) und 6 (Digitale Leistungsanforderung) gestellt. Der vorliegende Vergabegegenstand wird innerhalb des Fördertatbestands 2 (Patientenportale; §19 Abs. 1 Satz 1 Nr.2 KHSFV) als Maßnahme im Rahmen des aktuellen Programms im KHZG umgesetzt. Das Ziel aller Maßnahmen im Fördertatbestand 2 ist die Einrichtung von Patientenportalen für ein digitales Aufnahme-, Behandlungs- und Entlassmanagement zu fördern, die einen digitalen Informationsaustausch zwischen den Leistungserbringern und den Leistungsempfängern sowie zwischen den Leistungserbringern, den Pflege- oder Rehabilitationseinrichtungen und den Kostenträgern vor, während und nach der Behandlung im Krankenhaus ermöglichen. Die Richtlinie gliedert den Fördertatbestand 2 in ein digitales Aufnahmemanagement, Behandlungsmanagement und Entlass- und Überleitungsmanagement. Es wird klargestellt, dass zur Erreichung der Förderfähigkeit grundsätzlich alle Muss-Anforderungen erfüllt, werden müssen, wenngleich dies mit verschiedenen Systemen im Sinne eines "interoperablen Maßnahmenbündels" erreicht werden kann. Das hier beschriebene Vorhaben bezieht sich auf das Aufnahme- und Behandlungsmanagement. Die Gesundheit Nord beabsichtigt die Beschaffung und Einführung einer Plattform für das digitale Aufnahme- und Behandlungsmanagement. Gemäß der Förderrichtlinie nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 KHSFV (Fördertatbestand 2) sind die funktionalen Anforderungen für die Auswahl einer digitalen Plattform für das Aufnahme- und Behandlungsmanagement zu erfüllen und zu bestätigen.
Beschreibung des Loses
Die Gesundheit Nord gGmbH plant die Einführung eines digitalen Patientenportals zur Optimierung der sektorenübergreifenden Kommunikation und des strukturierten Informationsaustauschs im gesamten Behandlungsprozess. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten und das medizinische Fachpersonal über eine zentrale, digitale Plattform effizient zu vernetzen, um die Versorgungsqualität vor, während und nach dem stationären Aufenthalt nachhaltig zu verbessern. Das Patientenportal soll den Informationsfluss beschleunigen, Versorgungsbrüche reduzieren und damit eine kontinuierliche Versorgung sicherstellen. Gleichzeitig wird angestrebt, Kommunikationsaufwände signifikant zu senken und einen sicheren, benutzerfreundlichen Zugang zu relevanten Informationen zu gewährleisten. Die Plattform unterstützt dabei einen verlässlichen, gesetzeskonformen Prozess und fördert die bidirektionale Kommunikation zwischen allen Beteiligten im Gesundheitswesen. Die Einführung des Patientenportals soll im Rahmen eines Projekts erfolgen und ist in einem gestuften Roll-out-Prozess zu realisieren. In der initialen Phase liegt der Fokus auf der technischen Implementierung des Portals im Kontext der bestehenden IT-Infrastruktur, insbesondere mit der tiefen Integration der bestehenden Interoperabilitätsplattform. Parallel dazu wird in einer ausgewählten Pilotabteilung ein praxisnahes Nutzungsszenario entwickelt, das als Blaupause für die konzernweite Skalierung dient. Diese initiale Projektphase soll innerhalb von 6-8 Monaten nach Beauftragung umgesetzt sein.
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Preis
- Der Preis setzt sich zusammen aus Lizenzgebühr, Softwarepflege, Dienstleistung und Betriebsleistung.
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 4 Jahre
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Bremen bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Contrescarpe 72, 28195 Bremen
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Die Frist nach § 135 Abs. 2 GWB ist zu beachten.
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXP4Y5P5S6K
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Kurfürstenallee 130, 28211 Bremen
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Bei uns erfasst
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ade36c0e-8303-44e8-bf73-09c8c5575c0f.