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Handlungsprogramm "Gewässer" Biosphärenreservat Pfälzerwald

Landesamt für Umwelt · Mainz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen LfU_13_45/2023veröffentlicht 07.02.2024DienstleistungenOffenes Verfahren

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Art des Auftrags
Dienstleistungen
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keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Mainz55116, Rheinland-Pfalz
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.

  • Konzept50 %
  • Wertungspreis50 %

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Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−4,5 Punkte
25 % teurer−10 Punkte
50 % teurer−16,7 Punkte
100 % teurer−25 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 33 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Im Rahmen der Anerkennung des Naturparks Pfälzerwald-Nordvogesen als Man and Biosphere (MaB)-Biosphärenreservat der UNESCO hat sich der Bezirksverband Pfalz als Träger und die Region zusammen mit dem Land Rheinland-Pfalz dem Auftrag verpflichtet, modellhafte Lösungen zum nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen umzusetzen. Das Land RLP wurde bereits vor 10 Jahren durch das deutsche Nationalkomitee der UNESCO im Rahmen der Evaluierung aufgefordert, die Unterstützung des Biosphärenreservates zu intensivieren. Vor die-sem Hintergrund startete das LfU 2013 ein wasserwirtschaftliches Projekt mit bis-lang drei Projektphasen, die neben der Förderung wasserwirtschaftlicher und naturschutzfachlicher Aspekte auch auf die Stärkung der Erholungsfunktion oder kulturhistorischen Bedeutung insbesondere der Wooge und Triftbäche zielen. Das nun ausgeschriebene Projekt stellt die Fortführung der vorangegangen drei Projektphasen dar, weshalb diese nachfolgend kurz erläutert werden. Alle Projekt-Ergebnisse aus den einzelnen Projektphasen werden als Anlagen in der Ausschreibung zur Verfügung gestellt: Phase 1: Konzept zur ökologischen Entwicklung der Triftgewässer und Wooge im Naturpark Pfälzerwald (2014/2015): Kurzbeschreibung: Den kulturhistorisch bedeutsamen Triftanlagen und Wooge im Naturpark Pfälzerwald drohte (und droht noch) teilweise wegen Verfall der Bauwerke sowohl der Verlust wertvoller Lebensräume als auch der gesichtsgebenden Elemente dieses Landschaftsraumes. Dem sollte entgegengewirkt werden, indem untersucht wurde, welche Maßnahmen zielführend sind. Hierzu sind in einem ersten Schritt unter Partizipation regionaler Akteure vier Gewässersysteme mit den unterschiedlichen Entwicklungsschwerpunkten Kulturhistorie, Naturschutz, private oder kommunale Nutzung und Tourismus herausgearbeitet worden, an deren Beispiel nach einer Recherche aller verfügbaren spezifischen Informationen sowie einer Sondierung der Interessensvertreter zunächst modellhaft Entwicklungskonzepte erstellt wurden. Die Leistungen schlossen sich inhaltlich an das seinerzeit bereits abgeschlossene und mit DBU-Mitteln geförderte Projekt "Konzept zur ökologischen Bewertung und Entwicklung der Wooge im Biosphärenreservat Pfälzerwald" (2011) an. Projektergebnisse: Projektbericht "Entwicklungskonzept" (258 Seiten) (Entwicklungskonzepte für die vier Modell-Gewässersysteme) Aus den Ergebnissen des Berichtes resultierte die 2015 herausgegebene Broschüre "PROJEKT WOOGE, Wooge und Triftbäche im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen Entwicklungsoptionen" (60 Seiten) Phase 2: Umsetzung von zwei konkreten Projekten Kurzbeschreibung: Für zwei der in Phase 1 ausgewählten Pilotprojekte (Legelbachtal und Spießwoog-tal) wurde jeweils ein eigenes Entwicklungskonzept mit konkreter Maßnahmenplanung erstellt und im Rahmen von kommunalen Planungsworkshops vorgestellt und abgestimmt. Im weiteren Verlauf wurden von den Kommunen gemeinsam mit dem Träger des Biosphärenreservates mehrere Maßnahmen aus den beiden Konzepten umgesetzt. Projektergebnisse: Entwicklungskonzept Legelbachtal Umsetzung Entwicklungskonzept Spießwoogtal Umsetzung Phase 3: Fortentwicklung der Pilotstudie zu einem gesamträumlichen "Gewässerentwicklungskonzept Pfälzerwald" (2017/2018): Kurzbeschreibung: Es wurde ein gesamträumliches regionalplanerisches Gewässerentwicklungskonzept (GEK) für das Biosphärenreservat Pfälzerwald erarbeitet, welches Handlungsoptionen für Gewässer unter besonderer Berücksichtigung der Wooge ableitet. Dieses gesamträumliche Entwicklungskonzept basiert auf folgenden drei Leistungsbestand-teilen: - Das bestehende Kartier- und Bewertungsverfahren für Wooge im Pfälzerwald wurde um weitere Kriterien erweitert, mit denen 235 Wooge ergänzend bewertet wurden. Darüber hinaus wurden weitere 70 Wooge neu kartiert und nach allen Bewertungskriterien bewertet. Somit liegt eine umfängliche Bewertung aller relevanten Wooge in Biosphärenreservat vor. - gesamträumliche Analyse des Aspekts Wasser als natürliche Res-source/Gewässerentwicklung im Biosphärenreservat, Analyse der Wechselwirkungen der Gewässerentwicklung mit relevanten Themenstellungen des Allgemeinwohls im Sinne der Aktion Blau Plus im Kontext der Regionalentwicklung und der Ziele des Biosphärenreservates Pfälzerwald - Schwerpunktbereich Partizipation: Erarbeitung von Entwicklungspotenzialen, Konzeptentwicklung und Vorbereitung der Handlungsoptionen/Handlungsansätze mit direktem Einbezug relevanter Akteure/Akteursgruppen im Pfälzerwald Projektergebnisse: Gewässerentwicklungskonzept Biosphärenreservat Pfälzerwald - Impulse für die Regionalentwicklung(120 Seiten inkl. 11 Karten) inkl. 3 Anhängen: - Anhang 1-Methodik Bewertung der Wooge - Anhang 2-Grundlagenkarten-GIS (15 Karten) - Anhang 3-Thementabelle_GewässerBNE Darüber hinaus liegen die Protokolle von 16 Gesprächen mit Akteuren und Gesprächen mit sechs Verbandsgemeinden vor. Siehe Kap. 5 Anlagen.

Beschreibung des Loses

Die hier im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung zu vergebenden Leistungen beziehen sich auf die Erstellung eines Handlungsprogramms "Gewässer" für das Biosphärenreservat Pfälzerwald (HP) basierend auf den Ergebnissen der o.g. Projektphasen 1-3. Das zu erstellende HP beinhaltet Potentialanalyse, Auswahl, konkretisierende Beschreibung, Bewertung und Priorisierung von Maßnahmen/Projekten aus dem o.g. Gewässerentwicklungskonzept der Phase 3 und deren Zuordnung zu den kommunalen Einheiten und weiteren potentiellen Maßnahmenträgern wie in den Leistungspositionen beschrieben. Das Handlungsprogramm "Gewässer" soll als wasserwirtschaftlicher Fachbeitrag zum Handlungsprogramm des Biosphärenreservates, Stand 09/2020 dienen. In einem zweiten Schritt sollen die Maßnahmen bei möglichen Trägern kommuniziert und beworben werden um ausgewählte Projekte im dritten Schritt organisierend zu begleiten. Das Projekt "Handlungsprogramm" wird neben der Betreuung durch das LfU (AG) von drei steuernden Gruppen begleitet, die in den Leistungspositionen wie folgt benannt werden: - Projektgruppe Wasserwirtschaft (WW): (innerer Kreis - setzt sich zusammen aus Vertreter*innen von LfU, Klimaschutzmi-nisterium (MKUEM) und Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD)) - Steuerungsgruppe Akteure (weiterer Kreis- setzt sich aus o.g. Personenkreis und weiteren Vertreter*innen aus den beteiligten Akteursgruppen wie Biosphärenreservat, Naturschutz und Forsten zusammen und wird vom AG zusammengestellt) - Steuerungsgruppe Biosphärenreservat (seitens des Biosphärenreservats eingerichtete langjährige begleitende Gruppe aus allen Stakeholdern) 2.3 Leistungspositionen 2.3.1 Position 1: Potentialanalyse 2.3.2 Position 2: Handlungsprogramm 2.3.3 Position 3: Kommunikation und Bewerbung der Projekte 2.3.4 Position 4: Unterstützung der Projektträger bei der Projektumsetzung 2.3.5 Position 5: Unterstützung bei Recherche von Bildmaterial und Textredaktion 2.3.6 Position 6 (optional): Zusätzliche Besprechungstermine beim Auftraggeber in Mainz Anforderungen an das Personal Für die gesamte Kommunikation mit dem AG ist vom AN eine Projektleitung (nachfolgend "Projektleiter" genannt) einzusetzen, der als einziger Ansprechpartner des AN für den AG zur Verfügung steht und alle beauftragten Leistungen auf Seiten des AN fachlich begleitet, lenkt und koordiniert. Dieser Projektleiter wird in dem Angebot des AN benannt und mittels des Formulars 313 vorgestellt. Er kann Teil des Teams sein. Mindestanforderungen an die Qualifikation des/der durch den Auftragnehmer ein-zusetzenden Projektleiters/Projektleiterin ergeben sich aus Formular 205 Ziffer 7.2.2 der Vergabeunterlagen. Mindestanforderung an das vom AN einzusetzende Personal sind: - mindestens Bachelorabschluss oder vergleichbarer Abschluss in den Bereichen Geographie, Raumordnung, Raum- und Umweltplanung, Biologie, Geowissenschaften oder in einem vergleichbaren Studiengang und bezogen auf das gesamte Team: - Umfassende Kenntnisse in: o Regionalplanung mit besonderen Schwerpunkten auf Naturpark-Planung bzw. Planung ähnlicher Gebietskulissen o Gewässerentwicklung, EG-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) o Landschafts- und Nutzungsanalysen, Bewertungsverfahren Die Kenntnisse müssen durch konstruktive Tätigkeiten der jeweiligen Personen in Projekten erworben worden sein und insgesamt 2 Erfahrungsjahre abdecken. - Umfassende Kenntnisse über Förderprogramme, die in Rheinland-Pfalz zur Entwicklung von Gewässern, zum Gewässer-, Klima-und Naturschutz sowie zur Regionalentwicklung angewendet werden können. Diese Kenntnisse können vor Leistungserbringung seitens des AN erworben werden und müssen nicht zwingend über Praxiserfahrung abgedeckt sein. - Praxiserfahrung mit der Bearbeitung und Auswertung von Geodaten sowie in der programmtechnischen Bedienung geographischer Informationssysteme wie ESRI-Arc GIS oder vergleichbarer Programme. Diese Praxiserfahrung muss durch konstruktive Tätigkeiten der jeweiligen Personen in Projekten erworben worden sein und insgesamt 2 Erfahrungsjahre abdecken. Der AN legt dem AG vor dem erstmaligen Einsatz eines jeden Mitarbeiters und jeder Mitarbeiterin ein ausgefülltes Mitarbeiterprofil gemäß Anlage LB 1 sowie aussagekräftige Qualifizierungsnachweise (Studiennachweise als Scan) per E- Mail vor.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Qualität
KonzeptGewichtung (Punkte, genau) 50
Preis
WertungspreisGewichtung (Punkte, genau) 50

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsverfahren ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Darüber hinaus wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB verwiesen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders geeignet für:freelance#
Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXPDYYHY9R8

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
kein Zuschlag angegeben1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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17vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (32 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 3 Meldungen plausibel angegeben

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 22.01.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 15f43532-e246-4424-a16e-905865bd24cd.