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Hafen Trier: Planungs- und Ingenieurleistungen zur Errichtung einer Multi-Purpose-Halle in Anlehnung an die Leistungsphasen 1-9 der HOAI

Trierer Hafengesellschaft mbH · Trier, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen LOT-0001 E56574936veröffentlicht 27.10.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristin 18 Tagen

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Trier54293, Rheinland-Pfalz
Einreichung
elektronisch: Erforderlichsubreport.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassenja
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtnein
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026Alle in den Kalender

  1. Veröffentlichung
    vor 11 Tagen
  2. Heute
  3. Teilnahmeanträge bis 12:00 Uhr
    in 18 Tagen

Wie viele Werktage bleiben, und bis wann müssen Bieterfragen beantwortet sein? Fristenrechner

Beschreibung

Die Bauherrin beabsichtigt, auf ihrem Grundstück an der Montanstraße in Trier den Bau einer Multi - Purpose-Halle für logistische Nutzungen zu errichten. Dazu ist entsprechend dieser Bekanntmachung ein Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten öffentlichen Teilnahmewettbewerb vorgesehen. In der Phase 1 werden Teilnahmeanträge ausgereicht, über deren Auswertung die Teilnehmer an der Angebotsphase ermittelt werden. Dem folgend werden die Verdingungsunterlagen an einen reduzierten Kreis von Bietern versandt.

Vorgesehen ist, im Zusammenwirken mit dem zukünftigen Nutzer, im Planungsobjekt ein betriebliches Konzept für Papierlogistik mit Erweiterungsmöglichkeiten auf andere Sorten und Materialien zu realisieren.

Die Realisierung dieses Vorhabens erfordert nicht zuletzt aufgrund der engen Budget- und Terminvorgaben eine intensive Kommunikation, Koordination und Zusammenarbeit zwischen und unter allen Projektbeteiligten. Die zum Projekterfolg notwenigen inhaltlichen Anforderungen an andere Mitwirkende sind rechtzeitig zu entwickeln und mit dem Auftraggeber umzusetzen.

Die Teilnahmeanträge können auf der Veröffentlichungsplattform abgerufen werden. Eine Kommunikation mit der Auftraggeberin findet ebenfalls dokumentiert über die Plattform statt. Teilnahmeanträge sind zum bekanntgemachten Termin über die Plattform einzureichen. Erforderliche Unterschriften im Teilnahmeantrag sind in diesem gekennzeichnet und durch den Bewerber digital zu unterschreiben. Nicht getätigte Unterschriften führen zum Ausschluss vom Wettbewerb.

Beschreibung des Loses

Die Bauherrin beabsichtigt, auf ihrem Grundstück an der Montanstraße in Trier den Bau einer Multi - Purpose-Halle für logistische Nutzungen zu errichten. Dazu ist entsprechend dieser Bekanntmachung ein Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten öffentlichen Teilnahmewettbewerb vorgesehen. In der Phase 1 werden Teilnahmeanträge ausgereicht, über deren Auswertung die Teilnehmer an der Angebotsphase ermittelt werden. Dem folgend werden die Verdingungsunterlagen an einen reduzierten Kreis von Bietern versandt.

Vorgesehen ist, im Zusammenwirken mit dem zukünftigen Nutzer, im Planungsobjekt ein betriebliches Konzept für Papierlogistik mit Erweiterungsmöglichkeiten auf andere Sorten und Materialien zu realisieren. Dazu ist eine zweischiffige Halle mit einer Fläche von ca. 10.000 m² sowie eines dazugehörigen Büro - und Sozialgebäudes zu planen, wobei die Hallenschiffe mit einer Breite von jeweils rund ca. 27,50 m sowie einer Länge von circa 180 m bestehen sollen. Gemäß FM Global liegt die Unterkante - Binder auf 13,40 m über BauNull. Auf der der Straße abgewandten Rückseite der Halle wird das noch zu bauende und ebenfalls in diese Planung zu implementierende Ladegleis mit einer entsprechend zu planenden Anschlussweiche an das vorhandene, dem Hafen zuzuordnende Zuführungsgleis angeschlossen und durch die in Rede stehende Halle hindurchgeführt. Dafür sind in den beiden Giebelwänden einer Halle jeweils ein Gleistor in betrieblich erforderlicher Größe einzuplanen. Der anstehende Baugrund muss entweder ersetzt oder konditioniert werden. Unter der Bodenplatte ist eine entsprechende Tragschicht RCL-Material einzubauen und so zu verdichten, dass die Lasten aus Verkehr, Lagergut und der Nutzung (z.B. mittels Stapler) verformungsfrei abgetragen werden können. Das entsprechende RCL liegt auf der Terminalfläche. Der Boden soll als Stahlfaserbeton – Platte mit einer Tragfähigkeit von 80 kN/m² hergestellt werden. Zwar wird die Halle selbst zunächst als Kalthalle konzipiert. Dennoch sollen zur Vorbereitung einer Wärmeverteilung / Befestigungen von Heizschleifen eine konstruktive Bewehrungsmatte vorgesehen werden.

Für die rückwärts in die Halle einfahrenden LKWs ist das Gelände so zu modellieren, dass die Steigung von der Straße bis zur Halle nicht mehr als 1 m beträgt. Auf der der Montanstraße zugewandten Seite sind fünf Überladebrücken als Schwerlastbrücken sowie drei Tore für die Einfahrt von LKWs in die Halle vorzusehen. Die Wände erhalten eine Fassade aus Thermoelementen (Dicke der Dämmung gemäß Bauphysik). Das Dach wird als Flachdach mit jeweils einem mindestens 5 m breiten und entsprechend langen Lichtband pro Hallenschiff ausgebildet. Die RWA sind in die Lichtbänder zu integrieren. Zudem wir das Dach mit einer PV-Anlage zur Mieter-Energieversorgung ausgestattet.

Für den ersten Nutzer ist die Ausstattung zu dessen Betriebskonzept (Handling, Zugabfertigung in der Halle, Schwergut, Papier- und/oder Coilumschlag und Lagerung) mit jeweils einem 25 Tonnen-Kran pro Hallenschiff inkl. Zangenbetrieb für Papierrollen zu planen. Die Kräne erhalten eine Funkfernsteuerung. Eine Lagersoftware soll eine chaotische Lagerhaltung ermöglichen und steuern

Das Büro- und Sozialgebäude ist für zwei Schichten 06:00 bis 22:00 für maximal zehn Personen im Blue-Collar-Bereich pro Schicht, sowie vier Arbeitsplätze im White-Collar-Bereich auszulegen und baulich wie gebäudetechnisch entsprechend auszustatten.

Der Leistungsumfang der Planungsaufgabe wird wie folgt gefasst:

- Objektplanung Gebäude (§33 HOAI) - Planung Technische Gebäudeausrüstung (§53 HOAI) + energetische Planung und Nachweisführung - Tragwerksplanung (§49 HOAI) - Objektplanung Verkehrsanlagen (§45 HOAI)

- Geländevermessung - Brandschutzkonzept - Verkehrsgutachten - Baugrund- und Bodengutachten / Analytik / Abfallmanagement - Bauphysik - Schallschutz

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung6 von 6 angegeben

Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Vorzulegen sind mit dem Teilnahmeantrag: - Handelsregisterauszug bzw. Berufsregister der Bundesrepublik Deutschland bzw. vergleichbarem Re-gister des jeweiligen Landes (bei GmbH & Co. KG zusätzlich auch von der GmbH (Komplementär)), - Eigenerklärung des Bewerbers, dass - - er sich nicht im Insolven … ganz lesenVorzulegen sind mit dem Teilnahmeantrag: - Handelsregisterauszug bzw. Berufsregister der Bundesrepublik Deutschland bzw. vergleichbarem Re-gister des jeweiligen Landes (bei GmbH & Co. KG zusätzlich auch von der GmbH (Komplementär)), - Eigenerklärung des Bewerbers, dass - - er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit einge-stellt hat oder sich aufgrund eines in einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet, - - er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine be-rufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen, - - er nicht im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde, - - er seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben erfüllt hat. - Eigenerklärung des Bewerbers, dass das Büro bzw. das übergreifend tätige Ingenieurunternehmen keinerlei gesellschaftsrechtlichen Verbindungen und Unternehmensverknüpfungen (Beteiligungen udg.) zu Lieferanten und Errichtern von Industrie- und Logistikhallen unterhält und dass zwischen dem Bewerber und dem Auftraggeber in den letzten 5 Jahren keine Personaltransfers stattgefunden hat.
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Die Bauherrin beabsichtigt, projektbezogen eine kombinierte Bau- und Haftpflichtversicherung abzuschließen, an der sich der Bewerber im Auftragsfall entsprechend seines Leistungsumfangs zu beteiligen hat. Die Be-nennung einer prozentualen Beteiligung erfolgt im Rahmen der Verdingungsunterlagen während der Angebotsphase.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Geforderte, nachzuweisende und einzuhaltende Mindeststandards für eine Teilnahme am Verfahren: Mindeststandard 1: Das Büro bzw. - bei übergreifend tätigen Ingenieurunternehmen - der dem Projekt zuzuordnende Fachbereich hat in den letzten 15 Jahren vergleichbare Projekte (Objektart, Größe, Kosten) a … ganz lesenGeforderte, nachzuweisende und einzuhaltende Mindeststandards für eine Teilnahme am Verfahren: Mindeststandard 1: Das Büro bzw. - bei übergreifend tätigen Ingenieurunternehmen - der dem Projekt zuzuordnende Fachbereich hat in den letzten 15 Jahren vergleichbare Projekte (Objektart, Größe, Kosten) als führender Generalplaner oder Projektentwickler über alle Leistungsphasen hinweg realisiert. Mindeststandard 2: Das Büro bzw. - bei übergreifend tätigen Ingenieurunternehmen - der dem Projekt zuzuordnende Fachbereich bzw. der verbindlich vorgesehene Projektleiter / Seniorplaner hat in den letzten 15 Jahren vergleichbare Projekte (zwingend: mit Zugabfertigung in der Halle, Schwergut; Papier – und /oder Coilumschlag und Lagerung) im Sondergebiet Hafen geplant. Mindeststandard 3: Das Büro bzw. - bei übergreifend tätigen Ingenieurunternehmen - der dem Projekt zuzuordnende Fachbereich bzw. der verbindlich vorgesehene Projektleiter / Seniorplaner hat in den letzten 15 Jahren vergleichbare Projekte (Objektart, Größe, Kosten) für Unternehmen mit öffentlichem Charakter realisiert. Im Teilnahmewettbewerb wird die Anzahl der Bewerber, die die Angebotspahse erreichen reduziert. Dazu findet eine Bewertung der Einhaltung der Mindeststandards mithilfe von max. 10 Punkten je Kriterium statt. Bewertungshinweise sind dem Teilnehmerantrag zu entnehmen.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Begrenzung der Bewerberzahl
… bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung8 von 10 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
subreport.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronische Signatur
nicht verlangt
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung5 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Angebots- und Vertragsbedingungen werden mit den Verdingungsunterlagen bekannt gemacht.
Vertraulichkeit
keine Erklärung verlangt
E-Rechnung
keine Angabe
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Trierer Hafengesellschaft mbH, Ostkai 4, 54293 Trier
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Alle einzureichenden Formulare und Nachweise sind in deutscher Sprache einzureichen, oder mit einer Beglaubigung der Übersetzung in deutscher Sprache zu versehen. Die Angebots- und Vergabesprache, sowie die Auftragssprache sind deutsch. Im Laufe des Verfahrens erfolgt eine Reduzierung der Teilnehme … ganz lesenAlle einzureichenden Formulare und Nachweise sind in deutscher Sprache einzureichen, oder mit einer Beglaubigung der Übersetzung in deutscher Sprache zu versehen. Die Angebots- und Vergabesprache, sowie die Auftragssprache sind deutsch. Im Laufe des Verfahrens erfolgt eine Reduzierung der Teilnehmeranzahl auf minimal 3 bis max. 5 Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Der Teilnahmewettbewerb bedient sich entsprechender Mindeststandarts und Bewerbungskriterien. Unabhängig von den Bewerbungskriterien wird die Angebotsphase Zuschlagskriterien nutzen. Dabei ist der Preis nicht alleinges Kriterium. Die Zuschlagskriterien werden mit den Verdingungsunterlagen bekannt gemacht.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Art
Hafeneinrichtungen
Anschrift
Ostkai 4, 54293 Trier
Kontakt
info@hafen-trier.de

Bei uns erfasst

3Bekanntmachungen
0Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

Alle Ausschreibungen und Zuschläge dieser Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

264vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (199 Lose mit Angabe)
216.649 €Zuschlagswert im Median
120.698 € – 364.521 €mittlere Hälfte, 142 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a4b48bfe-6aeb-4515-a570-a01430b1c90e.