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Frist abgelaufenEU-weitHochbauBau

GU-Leistungen schlüsselfertige und betriebsbereite Errichtung des Erweiterungsbaus Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud

Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen · Köln, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 2023-0309-260-31veröffentlicht 06.12.2023BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 1025 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Köln.

Alle Ausschreibungen: Hochbau in Nordrhein-Westfalen (96 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Köln50679, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Zulässigvergabeplattform.stadt-koeln.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendnein
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 116 Tage (140 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (398 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.

  • Qualität Realisierungskonzept mit Ausführungen zu Fassade (Mauerwerk + Sichtbeton)10 %
  • Qualität Realisierungskonzept mit Ausführungen zu Rohbau- und Ausführungskonzept10 %
  • Qualität Realisierungskonzept mit Ausführungen zur Schnittstelle zu komplexen Tiefbau + Baulogistik + Brandschutz + Sicherheit10 %
  • Nachweise der Ausführungsqualität Sichtbeton und musealer Innenausbau10 %
  • Qualifikation/Erfahrung Schlüsselpersonen Hochbau + TGA10 %
  • Preis50 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 8,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−4,5 Punkte
25 % teurer−10 Punkte
50 % teurer−16,7 Punkte
100 % teurer−25 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 35 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhr
    vor 34 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Der zu vergebende Auftrag umfasst alle zur schlüsselfertigen und betriebsbereiten Errichtung des Erweiterungsbaus des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud nebst Verwaltungsflächen/Blockrand erforderlichen Planungs- und Bauleistungen.

Beschreibung des Loses

Der zu vergebende Auftrag betrifft die schlüsselfertige und betriebsbereite Errichtung des Erweiterungsbaus des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud nebst Verwaltungsflächen/Blockrand in Köln. Dies umfasst sämtliche dazu erforderlichen Planungsleistungen (insbesondere Werk- und Montageplanung) einschließlich Stellung des Bauleiters gemäß § 56 BauO NRW. Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer die vom Generalplaner erstellten Planunterlagen bis einschließlich Leistungsphase 5 HOAI zur Verfügung. Auf dieser Grundlage soll der Auftragnehmer gegebenenfalls erforderliche weitere Planungsleistungen erbringen und den Bau nebst Verwaltungsflächen errichten. Zur Errichtung gehören insbesondere Hochbauarbeiten, Technische Gebäudeausrüstung, Freianlagenarbeiten und Restarbeiten der Baugrubenherstellung. Das Baufeld liegt in der Kölner Altstadt und ist von altrömischen, mittelalterlichen und neuzeitlichen Bauwerken geprägt. Im Baufeld verlaufen eine römische Stadtmauer mit Stadttor (angrenzend) sowie ein römisches Dükerbauwerk. Es sind nur begrenzte Lagerflächen auf dem Baufeld vorhanden. Externe Lagerflächen und Baustelleinrichtungsflächen sind vom Auftragnehmer eigenständig zu organisieren. Besonderheiten des Auftrags sind insbesondere: Anspruchsvolle Architektur/Fassadengestaltung: Insbesondere die Mauerwerkfassade sowie die Sichtbetonelemente muss den höchsten gestalterischen Anforderungen genügen. Zum Nachweis der Leistungsfähigkeit ist durch den Auftragnehmer vor Ausführung ein Fassaden-Mock-Up zu erstellen. Anspruchsvolle Technische Ausrüstung: Da zu Ausstellungszwecken im Museumsbereich immer wieder wertvolle und hochsensible Exponate auch von anderen Institutionen ausgeliehen werden, muss das Klima konstant und regulierbar sowie Gleichförmigkeit von Temperatur und Luftfeuchte gegeben sein. Nähere Informationen zum Projekt sowie der im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu beschaffenden Leistungen sind der Anlage "Projektbeschreibung" zu entnehmen

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Qualität Realisierungskonzept mit Ausführungen zu Fassade (Mauerwerk + Sichtbeton)10 %
Qualität Realisierungskonzept mit Ausführungen zu Rohbau- und Ausführungskonzept10 %
Qualität Realisierungskonzept mit Ausführungen zur Schnittstelle zu komplexen Tiefbau + Baulogistik + Brandschutz + Sicherheit10 %
Nachweise der Ausführungsqualität Sichtbeton und musealer Innenausbau10 %
Qualifikation/Erfahrung Schlüsselpersonen Hochbau + TGA10 %
Preis50 %
Qualität
Qualität Realisierungskonzept mit Ausführungen zu Fassade (Mauerwerk + Sichtbeton)
Qualität
Qualität Realisierungskonzept mit Ausführungen zu Rohbau- und Ausführungskonzept
Qualität
Qualität Realisierungskonzept mit Ausführungen zur Schnittstelle zu komplexen Tiefbau + Baulogistik + Brandschutz + Sicherheit
Qualität
Nachweise der Ausführungsqualität Sichtbeton und musealer Innenausbau
Qualität
Qualifikation/Erfahrung Schlüsselpersonen Hochbau + TGA

Eignung5 von 5 angegeben

Kriterium
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass der Bewerber in das einschlägige Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register (Standeskammern et cetera.) des Herkunftslandes eingetragen ist.
Kriterium
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten bis zu drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie die Angabe der Umsätze der letzten bis zu drei abgeschlossenen Geschäftsjahre m … ganz lesenMit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten bis zu drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie die Angabe der Umsätze der letzten bis zu drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind; b) Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10 Millionen Euro pro Schadensfall, 2-fach maximiert, unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 6d EU VOB/A genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollten die im Vergabeportal hinterlegten Vordrucke verwenden. Bewerbergemeinschaften werden bei der Eignungsprüfung als Ganzes betrachtet. Dieses Kriterium wird für die Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe verwendet Wert stellt folgende Gewichtung dar Wert des Eignungskriteriums in Prozent: 30
Kriterium
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): a) Bis zu fünf Referenzen über ausgeführte Projekte der letzten bis zu fünf Jahre (gerechnet vom Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung), die mit dem vorl … ganz lesenMit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): a) Bis zu fünf Referenzen über ausgeführte Projekte der letzten bis zu fünf Jahre (gerechnet vom Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung), die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind, bei denen der Bewerber als direkter Vertragspartner des Auftraggebers - gegebenenfalls in einer Bietergemeinschaft - tätig war, mit Angaben 1. zum Jahr der Planungs- und Bauausführung (laufende Ausführung oder Fertigstellung) 2. zur Art des Bauwerks (Nutzungsart) 3. zur Lage des Bauwerks und etwaigen logistischen Herausforderungen 4. zu etwaigen mit dem hiesigen Auftrag vergleichbaren Besonderheiten (insb. anspruchsvolle Architektur/ Fassadengestaltung, anspruchsvolle Technische Ausrüstung (Klimastabilität, Luftfeuchte und Temperatur), architektonische Besonderheiten (Oberlichter, Glasfassaden)) 5. zur Größe des Bauwerks (BGF) 6. zu den konkret erbrachten Bauleistungen und Planungsleistungen (LPH nach HOAI) 7. zum Auftragswert (Planungs- und Bauleistungen in Euro brutto) 8. zum Auftraggeber mit Ansprechpartner einschließlich Telefonnummer. Sofern erforderlich, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, wird der Auftraggeber auch einschlägige Leistungen berücksichtigen, die mehr als fünf Jahre zurückliegen. b) Formlose Eigenerklärung, in der der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft erklärt, ob und welche Leistungsbereiche er/sie im Auftragsfall mithilfe von Nachunternehmern erbringen wird. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 6d EU VOB/A genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollten die im Vergabeportal hinterlegten Vordrucke verwenden. Bewerbergemeinschaften werden bei der Eignungsprüfung als Ganzes betrachtet. Dieses Kriterium wird für die Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe verwendet Wert stellt folgende Gewichtung dar Wert des Eignungskriteriums in Prozent: 70
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Schwere Verfehlung

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
-
Optionen
-
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Zulässig
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
Stadt Köln, Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen, Zimmer 10.A21. Es dürfen keine Personen bei der Öffnung der Angebote anwesend sein, d.h. die Öffnung ist nicht öffentlich.
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2 - 10, 50667 Köln
Fristen für Nachprüfungsanträge
Siehe § 160 Absatz 3 GWB - innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung - spätestens … ganz lesenSiehe § 160 Absatz 3 GWB - innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind - innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen Siehe § 135 Absatz 2 GWB - 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A bis sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Hinweis
1. Der Auftraggeber vergibt die Leistungen im Wege des Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Der Auftraggeber wird zwischen den Bewerbern anhand der Eignungskriterien zu 2 ("Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit") und 3 ("Technische und berufliche Leistungsfähi … ganz lesen1. Der Auftraggeber vergibt die Leistungen im Wege des Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Der Auftraggeber wird zwischen den Bewerbern anhand der Eignungskriterien zu 2 ("Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit") und 3 ("Technische und berufliche Leistungsfähigkeit") nach Maßgabe der Ziffer 2 eine Auswahl treffen und die ausgewählten Bewerber im Anschluss zur Abgabe eines Angebotes und zu Verhandlungen auffordern. Bieter erhalten die Gelegenheit, die Vergabeunterlagen durch Optimierungsvorschläge mit zu gestalten. Nach Abschluss der Gespräche stellt der Auftraggeber den Bietern aktualisierte Vergabeunterlagen zur Verfügung, auf deren Grundlage das Angebot abzugeben ist. 2. Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber beziehungsweise Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen: Stufe 1: Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags, Stufe 2: Überprüfung der Eignung des Bewerbers beziehungsweise der Bewerbergemeinschaft anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen, Stufe 3: Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen. Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber beziehungsweise Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die 3 besten Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen. Bei Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber wie folgt vorgehen: Der Auftraggeber bewertet die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Leistungsfähigkeit) sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Fachkunde) in einem Verhältnis 30 % (Leistungsfähigkeit) zu 70 % (Fachkunde). Maßgeblich sind die im Rahmen der Eignungskriterien 2 ("Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit") und 3 ("Technische und berufliche Leistungsfähigkeit") genannten Angaben und Nachweise. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander. Dabei gilt: Je größer der mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Projekten erzielte Umsatz, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den unter Beschreibung der Beschaffung und dem Eignungskriterium 3 ("Technische und berufliche Leistungsfähigkeit") genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/ Besonderheiten umfasst. Die Gesamtbewertung erfolgt pro Teilnahmeantrag, indem die Punktzahl pro Eignungskriterium mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor multipliziert und dann addiert wird. Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um Zuschlagskriterien. 3. Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer für einzelne Gewerke sind in der Regel zulässig. 4. Mehrfachbewerbungen als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/ mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind nicht zulässig. 5. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren(zum Beispiel über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, zum Beispiel weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben. 6. Die Bildu …

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

3.963vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (2.158 Lose mit Angabe)
464.169 €Zuschlagswert im Median
149.756 € – 1,64 Mio. €mittlere Hälfte, 1.446 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 800d9631-af19-4b78-afdf-d293a9933462.