Grünes Zentrum - Objektplanung Gebäude
Auftraggeber nicht angegeben · Regen, Bayern
Aktenzeichen LOT-0001 324-2026-07veröffentlicht 02.07.2026erstmals 02.07.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Geschätzter Wert
- 11,34 Mio. €
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
- CPV 71000000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- 11,34 Mio. €
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Regen94209, Landkreis Regen, Bayern
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichsubreport.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendnein
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertja
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 04.11.2026
- Erstveröffentlichungvor 4 Monaten
- 1. Berichtigung (diese Fassung)vor 4 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhrvor 3 Monaten
- Heute
Beschreibung
Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude, in dem auch aktuell das Landwirtschaftsmuseum untergebracht ist, ist sanierungsbedürftig und erfüllt nicht mehr die Anforderungen an ein zeitgemäßes Museumsgebäude.
Die Stadt Regen plant daher ein neues Museum (Agroseum) am Standort zu entwickeln. Dafür sollen geeignete Flächen im Altbau weitergenutzt werden und zusätzlich neue Ausstellungsflächen in einem Neubau entstehen. Ergänzend soll die Tourismusinformation der Stadt Regen im Vorhaben untergebracht werden.
Ein Raumprogramm für das Vorhaben sowie ein Grobkonzept zum Museum liegen vor und wurden bereits im Stadtrat verabschiedet. Das Raumprogramm umfasst Nutzungsflächen von ca. 2.300 m²
Das Museum soll als Wissens- und Begegnungsort dienen, die Landwirtschaft in all seinen Facetten zeigen und zugleich Raum für Veranstaltungen bieten.
Der Altbau umfasst eine BGF von ca. 2.100 m². Da einige der benötigten Flächen nicht im Altbau untergebracht werden können, ist zusätzlich ein Neubau notwendig. Flächen im Altbau, die nicht für die Museumsnutzung geeignet sind sollen anderweitig z.B. als Bürofläche genutzt werden. Deren Innenausbau ist nicht Gegenstand der Vergabe.
Der Kostenrahmen für das Vorhaben liegt gemäß DIN 276 für die Kostengruppen 300 & 400 bei ca. 14 Mio. € brutto.
Das Vorhaben wird als ein Objekt behandelt. Die Honorarermittlung erfolgt auf Grundlage der anrechenbaren Kosten des Gesamtobjekts. Der auf Umbau/Modernisierung entfallende Honoraranteil wird gesondert ermittelt; nur auf diesen Anteil wird ein Umbauzuschlag angewendet.
Die Maßnahme ist Teil des neu entstehenden „Grünen Zentrums“. Dafür ist auf dem westlichen Nachbargrundstück ein Behördenstandort für Stellen der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geplant. Der Bebauungsplan zum Gesamtareal befindet sich derzeit in Aufstellung.
Beschreibung des Loses
Für den Vergabegegenstand Objektplanung Gebäude ist ein VgV-Verfahren mit Lösungsvorschlag mit vier Bietern vorgesehen, über das die beste Lösung zum Umgang mit dem Bestand und einer angemessenen Erweiterung gefunden werden soll.
Vergeben wird die Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI:
• zusammengefasstes Objekt der Honorarzone IV • stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-9 • Besondere Leistungen: vertiefte Kostenschätzung in der 3. Ebene nach DIN 276 (für Neubau) in der Leistungsphase 2, Getrennte Kostenermittlung für Bestand/Neubau sowie Museum/Tourismusinformation, Mitwirken beim Förderverfahren, Erstellen und Fortschreiben Raumbuch • Vorläufig anrechenbare Baukosten: ca. 11 Mio. € • Vorläufig angenommener Bestandsanteil: ca. 30%
Der Lösungsvorschlag dient der Beurteilung der fachlichen und konzeptionellen Leistungsfähigkeit der Bieter im Hinblick auf die konkrete Aufgabenstellung und ist Bestandteil des Angebots. Das Verfahren stellt keinen Planungswettbewerb im Sinne der RPW dar. Aufgrund des hohen Anteils an Bestand und dem Bedarf, während der Erarbeitung des Lösungsvorschlags mit der Auftraggeberin und den beteiligten Fachstellen in Austausch treten zu können, wurde dieses Verfahren bewusst einem Planungswettbewerb nach RPW vorgezogen. Die Bewertung der Lösungsvorschläge erfolgt durch ein fachkundig besetztes Gremium unter Beteiligung von Vertretern des Auftraggebers sowie unabhängigen fachlichen Beratern, unter anderem Architekten.
Der Lösungsvorschlag umfasst eine vertiefte konzeptionelle Bearbeitung der Planungsaufgabe mit Darstellungen und Aussagen insbesondere zu städtebaulichem Konzept, Umgang mit dem Bestand, funktionaler Organisation, architektonischer Gestaltung sowie zu wesentlichen Aspekten der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.
Der Detaillierungsgrad der Bearbeitung orientiert sich dabei an denen eines Planungswettbewerbs. Eine vollständige planerische Ausarbeitung im Sinne der Leistungsphasen 2 oder 3 HOAI wird nicht gefordert.
Gefordert werden:
• Lageplan M 1:500 mit wesentlichen Aussagen zur Freianlage und Erschließung auf dem Grundstück • Grundrisse M 1:200 • Wesentliche Schnitte und Ansichten M 1:200 • Detail-/ Fassadenschnitt M 1:50 • Außenperspektive • Flächenberechnungen • Erläuterung zum Entwurf • Kostenschätzung 2. Ebene (Neubau)
Gegenstand der Planungsleistung ist neben der Präsentation der Ergebnisse im Verhandlungsgespräch auch die Teilnahme an einer Zwischenpräsentation und die Berücksichtigung der Empfehlungen des Bewertungsgremiums.
Für die Erarbeitung des Lösungsvorschlags wird jedem der vier Teilnehmer, der den geforderten Leistungsumfang frist- und formgerecht abgibt, ein Pauschalhonorar in Höhe von 42.800 € netto vergütet. Die Kalkulation des Honorars basiert auf einem Flächenansatz von 3.500 m² BGF, der der Maßnahme zugeordnet werden kann. Anwendung gefunden hat das Merkblatt zur Vergütung von Lösungsvorschlägen der Bayerischen Architektenkammer.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag3 von 3 angegeben
- Preis
- Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
- Qualität
- Lösung der konkreten Aufgabenstellung
- Qualität
- Projektumsetzung
Eignung2 von 3 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist ausgeschlossen.
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 4 bis 4 Bewerber
Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- subreport.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Zulässig
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern, Maximilianstr. 39, 80534 München
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Ve … ganz lesenkürzer
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Auftraggeber
- Name
- Stadt Regen
- Anschrift
- Stadtplatz 2, 94209 Regen
- Website
- regen.de
- Kontakt
- bauamt@
regen.de
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Planung in Bayern (279 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Mahl-Gebhard-Konzepte5 Zuschläge
- WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH5 Zuschläge
- DU Diederichs & Partner GmbH4 Zuschläge
- COPLAN Aktiengesellschaft3 Zuschläge
- Ingenieurbüro Haas GbR3 Zuschläge
- Ingenieurgesellschaft Frey-Donabauer-Wich mbH3 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens3 Meldungen
- 2. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist von 03.08.2026 auf 10.08.2026 verschoben
- BekanntmachungFrist 02.08.2026
- 1. Berichtigung (diese Seite) · Aktualisierte InformationenFrist von 02.08.2026 auf 03.08.2026 verschoben
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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- Planungsleistungen Technische Ausrüstung ALG 4, 5 und 6 (ELT) gem. §§ 53 ff. HOAI 2021, LPH 1-9, stufenweise BeauftragungStadt Pfaffenhofen an der IlmFrist 26.11.2026
- Planungsleistungen Objektplanung Freianlagen, gem. § 38 ff HOAI 2021, LPH 1-9, stufenweise BeauftragungStadt Pfaffenhofen an der IlmFrist 26.11.2026
- Planungsleistungen Technische Ausrüstung ALG 1-3, 7 und 8, gem. §§ 53 ff. HOAI 2021, LPH 1-9, stufenweise BeauftragungStadt Pfaffenhofen an der IlmFrist 26.11.2026
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 079ea00f-c523-4425-8ed2-8fff217c9f8e.