Zum Inhalt
Menü

Fluoreszenzmikroskop

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz · Mainz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen GBE-2025-0705veröffentlicht 17.09.2025Lieferleistungen

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Rheinland-Pfalz.

Alle Ausschreibungen: Labor- und Messgeräte in Rheinland-Pfalz (9 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
283 Tsd. €
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Mainz55131, Rheinland-Pfalz
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 76 Tage (14 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (27 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 14 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Für biomedizinische Grundlagenforschung. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Fluoreszenzmikroskop, um Einzelmolekülmessungen in lebenden Zellen durchzuführen.

Beschreibung des Loses

Für die geplanten Einzelmolekülmessungen zur Aufklärung diffiziler Konformationsdynamiken von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCR) in lebenden Zellen ist eine gleichmäßige, artefaktfreie Ausleuchtung des Bildfeldes essenziell, da diese die Grundlage für die zuverlässige Detektion einzelner, mit nur einem Fluorophor markierter, Rezeptoren bildet. Die Erfassung der schnellen Konformationsdynamiken einzelner Rezeptormoleküle erfordert zudem eine hohe zeitliche Auflösung mit einer Bildrate von mindestens 30 ms pro Bild. Im Rahmen der Evaluierung hochauflösender TIRF-Mikroskopsysteme, die diesen anspruchsvollen Anforderungen gerecht werden, konnten wir lediglich zwei kommerzielle Angebote ausfindig machen, die im Folgenden verglichen werden: - Visitron Systems GmbH (Angebot Q-254-2Du-05/25): VS Orbital 110 IsoTIRF, basierend auf dem Zeiss AxioObserver, ausgestattet mit einer Hamamatsu ORCA-Quest 2 Kamera und der VisiView Software. - Evident Europe GmbH (Angebot Q-132202): IXplore TIRF - SAFe M90, mit Hamamatsu ORCA-Fusion BT Kamera und cellSens Software. Beide Systeme bieten modernste Technologie für TIRF-Mikroskopie, unterscheiden sich jedoch in mehreren entscheidenden Punkten, die für unsere geplanten Einzelmolekülexperimente von zentraler Bedeutung sind. Das VS Orbital 110 IsoTIRF überzeugt im direkten Vergleich deutlich. Es bietet ein großes, ebenmäßig ausgeleuchtetes Sichtfeld von ca. 350 µm Durchmesser (mit einem 63x Standardobjektiv) bei einer minimalen Inhomogenität von nur 5 % am Rand. Die innovative 2D galvo-gesteuerte Laser-Ringausleuchtung in Kombination mit der Visitron Homogenizer-Technologie gewährleistet eine artefaktfreie Darstellung ohne Interferenzen oder Schattenbildung - ein entscheidender Vorteil für die hochpräzise Analyse dynamischer Konformationsänderungen von Rezeptoren. Im Gegensatz dazu bietet das ASTER Ausleuchtungssystem (IXplore TIRF - SAFe M90) zwar ebenfalls eine gleichmäßige Ausleuchtung (250 × 250 µm bei 60x Objektiv), jedoch ist die Bildrate bei diesem Setup stark abhängig von der Größe des Bildfeldes. Um eine für Einzelrezeptor-Dynamiken notwendige Bildrate von 30 ms zu erreichen, muss das Sichtfeld auf lediglich 20 × 20 µm reduziert werden, was mit einem erheblichen Informationsverlust einhergeht. Das Visitron-System ermöglicht hingegen hohe Bildraten bei gleichzeitig großem Sichtfeld - ein Alleinstellungsmerkmal unter den kommerziell erhältlichen TIRF-Mikroskopen. Auch bei der Steuerung von Anregungswellenlängen bietet das Visitron-System klare Vorteile: Die ViRTEx-210 VS Realtime Experiment Control erlaubt einen TTL-basierten Wechsel der Wellenlängen in unter 2 ms. Dies ist insbesondere bei Mehrfarbenaufnahmen oder bei dynamischen Experimenten mit alternierender Anregungswellenlänge entscheidend. Das Evident-System hingegen benötigt 100 ms für den Wellenlängenwechsel, was für unsere geplanten Anwendungen deutlich zu langsam ist. Darüber hinaus überzeugt das Visitron-Angebot durch eine deutlich leistungsstärkere Kamera: Die integrierte Hamamatsu ORCA-Quest 2 bietet eine außergewöhnlich hohe Quanteneffizienz von 85 %, eine sehr niedrige Rauschleistung von 0,27 Elektronen (rms - Ultra Quiet Scan) sowie eine hohe räumliche (4,6 µm Pixeldurchmesser) und zeitliche (125 fps Vollbild- Fast Scan) Auflösung. Diese Kombination ermöglicht eine präzise Bildgebung selbst bei sehr schwacher Emission und erfüllt die hohen Anforderungen unserer Einzelmolekülmessungen optimal wie wir bereits in Praxistests verifizieren konnten. Im Vergleich dazu ist die im Evident-Angebot enthaltene Hamamatsu ORCA-Fusion BT der ORCA-Quest 2 in allen relevanten Parametern unterlegen: mit größerem Pixeldurchmesser (6,5 µm), niedrigerer zeitlicher Auflösung (89 fps Vollbild- Fast Scan) und einer höheren Rauschleistung (0,7 Elektronen (rms- Ultra Quiet Scan) )ist sie für unsere Anforderungen ungeeignet. Ein Austausch der Kamera ist nicht möglich, da die ORCA-Quest 2 nicht mit der Software dieses Systems kompatibel ist. Kein anderer Anbieter auf der Welt erreicht die spezifischen technischen Voraussetzungen, die zwingend erforderlich sind, um unsere wissenschaftlichen Fragestellungen zu beantworten. Aus diesem Grund wird der Fa. Visitron Systems GmbH der Zuschlag erteilt.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Kriterium
genannt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau,, Stiftstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Es besteht eine Frist von 10 Kalendertagen um ein entsprechendes Angebot einzureichen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXPDYD8YAVF

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Mehr von Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle 2 offenen Ausschreibungen von Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, dazu Zuschläge und Auftragnehmer

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 385 (Apparate und Geräte zum Prüfen und Testen) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

30vergebene Aufträge
1,5Angebote je Los im Median (28 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 9 Meldungen plausibel angegeben

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Labor- und Messgeräte in Rheinland-Pfalz (9 offen)

Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 22b24aed-2d2f-4646-9061-b454e7ea13fd.