FE 82.0773/2021 - Qualität der Kodierung von verletzungsverursachenden Teilen im Rahmen der vertieften Erhebung von Verkehrsunfällen
Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 · Bergisch Gladbach
Aktenzeichen Z2r-FE 82.0773/2021veröffentlicht 06.02.2023Öffentliche Ausschreibung
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- Bergisch Gladbach
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Fristen und TermineStand 08.11.2026
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Beschreibung
Die BASt betreibt gemeinsam mit der FAT seit 1999 das Forschungsprojekt „German In-Depth Accident Study“ (GIDAS) zur vertieften Erhebung von Verkehrsunfällen (GIDAS 3.0, www.gidas.org). Im Rahmen des Projektes werden - ergänzend zu den polizeilich dokumentierten Verkehrsunfällen mit Personenschaden (Grundgesamtheit) - zusätzliche Unfallmerkmale erhoben, d.h. „vertiefte“ Erhebungen beginnend zeitnah nach dem Geschehen („in time“) und vor Ort („on the spot“) durchgeführt. Es werden detaillierte Daten, insbesondere zum Unfallhergang, der Unfallentstehung, den Umständen / Randbedingungen des Unfalls und den medizinischen Unfallfolgen der am Unfall Beteiligten erhoben und dokumentiert. Wegen ihres hohen Detaillierungs- und Genauigkeitsgrades werden so gewonnene Daten in der Regel „vertiefte Verkehrsunfalldaten“ bzw. „in-depth-Unfalldaten“ genannt. Alle Daten liegen schlussendlich in der GIDAS-Datenbank in anonymisierter Form vor. Aktuell findet eine inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung der Erhebungsinhalte, Erhebungsmethodik und der Datenbank hin zu einem „GIDAS 4.0“, statt, deren Ergebnisse ab dem Erhebungsjahr 2023 in GIDAS Berücksichtigung finden. Eine bedeutende Fragestellung bei der Auswertung vertiefter Verkehrsunfalldaten ist es, die ursächlichen Faktoren medizinischer Unfallfolgen der am Unfall Beteiligten zu verstehen. Aus diesen Erkenntnissen können dann Gegenmaßnahmen abgeleitet werden, um diese Verletzungen zukünftig zu minimieren oder vollständig zu vermeiden. Ein Ziel des Projekts ist es, einen fundierten, praxisnahen Vorschlag für sinnvolle und zweckmäßige Inhalte sowie Bezeichnungen und Ausprägungen von Variablen im Zusammenhang mit den Faktoren, die ursächlich für Verletzungen sein können, sowohl für Fahrzeuginsassen, als auch für ungeschützte Verkehrsteilnehmer zu erarbeiten. Weiteres Ziel ist die Bestimmung der Ursachen für Qualitätseinschränkungen der Variablengruppe zum verletzungsverursachenden Teil. Aus diesen Erkenntnissen sollen Verbesserungsvorschläge abgeleitet und konkrete Maßnahmen empfohlen werden, um die Qualität dieser Variablengruppe zu erhöhen und damit eine bessere Nutzbarkeit der Variablen für Auswertungen zu ermöglichen. Im Rahmen von GIDAS 4.0 sollen die Ergebnisse des vorliegenden Projektvorhabens in eine weitere Optimierung der Erhebung einfließen.
Gegenstand nach CPV
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
- Anschrift
- 51427 Bergisch Gladbach
- Kontakt
- ?keine Angabe
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 49151d3a-ab14-4cc7-be62-ed3b9f8c4c88.