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Frist abgelaufennationalDienstleistungen

FE 15.0719/2023/FRB - Neu-Kalibrierung der Schadensäquivalenzfaktoren des Ermüdungslastmodells ELM 3

Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 · Bergisch Gladbach

Aktenzeichen Z2sä-FE 15.0719/2023/FRBveröffentlicht 09.08.2023Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 1146 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bergisch Gladbach
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 39 Monaten
  2. Fragen bis 06:00 Uhr
    vor 38 Monaten
  3. Angebotsfrist 06:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 38 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Bei der Bemessung von Stahlbrücken spielt der Nachweis der Ermüdungssicherheit eine entscheidende Rolle, um eine Einschätzung der zu erwartenden Lebensdauer der Bauteile festzulegen. Dabei hängt die rechnerische Lebensdauer eines Bauteiles von der Ermüdungsfestigkeit sowie Anzahl der jährlichen anzusetzenden Verkehrsbelastungen (Lastwechsel) ab. Die Bestimmung der Lebensdauer eines Bauteils erfolgt nach Eurocode i.d.R. mithilfe von kerbfallabhängiger Wöhlerlinien. Durch die Verwendung von Schadensakkumulationshypothesen kann mit Hilfe der Wöhlerlinien auf das Ermüdungsversagen geschlossen werden. Zum Zeitpunkt der Bemessung von Stahlbrücken sind die Verkehrsbelastungen nicht bekannt und die Durchführung von objektbezogenen Ermüdungsnachweise kann sehr aufwändig sein. Daher werden die Ermüdungsnachweise nach Eurocode mit Hilfe von spezifischen Ermüdungslastmodellen durchgeführt. In Deutschland wird i.d.R. die Neubemessung von Stahl- und Verbundbrücken auf Ermüdung nach Eurocode auf Grundlage des Ermüdungslastmodells ELM3 ( DIN EN 1991-2) durchgeführt. Der Vorteil, Ermüdungsnachweise auf Spannungsebene führen zu können, wird dabei durch das Konzept der schädigungsäquivalenten Spannungsschwingbreite ermöglicht, d.h. in Kombination mit Schadensäquivalenzfaktoren nach (DIN EN 1993-2). Diese berücksichtigen den Einfluss der Spannweite, des Verkehrsaufkommens, der Nutzungsdauer des Bauwerks und der Effekte aus weiteren Fahrstreifen. Die Definition von Schadensäquivalenzfaktoren nach DIN EN 1993-2 erfolgt auf der Grundlage der Untersuchungen von Merzenich und Sedlacek (1995), deren Referenz die Verkehrsdaten des Auxerre-Verkehrs von 1984 sind. Die Faktoren sind bis heute unverändert geblieben. Vorschläge zur Anpassung der Schadensäquivalenzfaktoren auf europäischer Ebene wurden bereits von Bianchi et al. (2022) erarbeitet. Diese weisen jedoch Defizite auf, wie z. B. die Vernachlässigung der dynamischen Interaktion zwischen Brücke und Fahrzeug. Das seit Jahren steigende Schwerverkehrsaufkommen, welches bereits absehbar zukünftig auch die ursprünglichen Annahmen übersteigen wird, macht eine Überprüfung bzw. ggf. Anpassung der Faktoren unumgänglich, um die Zukunftssicherheit der neuen Brücken nicht zu gefährden. Zur Weiterentwicklung der Bemessungsansätze für den Nachweis der Ermüdungssicherheit für Stahl- und Verbundbrücken zielt das Projekt auf die Neu-Kalibrierung der Schadensäquivalenzfaktoren des ELM 3 im Netz der Bundesrepublik Deutschland ab. Die Neu-Kalibrierung soll für den Neubau die Zukunftssicherheit des Ermüdungslastmodells sicherstellen und dabei vor allem auch die Defizite der bisherigen Vorschläge ausgleichen. Dazu sollen im Rahmen des Projektes Prognose-Szenarien des zukünftigen Verkehrs sowie Vorschläge zur Abstufung der Ermüdungsbeanspruchung im untergeordneten Straßennetz erarbeitet werden.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Marktumfeldvon uns ausgewertet

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Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 44c9df88-dab0-41a7-8234-f1a519a14c62.