FE 15.0716/2023/PRB - Hohe Lärmschutzwände auf Brücken: Lösungsmöglichkeiten der Lastabtragung der Veran-kerung, der Bemessung und der Ermüdung
Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 · Bergisch Gladbach
Aktenzeichen Z2sä-FE 15.0716/2023/PRBveröffentlicht 20.04.2023Öffentliche Ausschreibung
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- Bergisch Gladbach
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Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 43 Monaten
- Fragen bis 06:00 Uhrvor 41 Monaten
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- Heute
Beschreibung
In den Richtzeichnungen (RiZ-ING) werden Standardlösungen für Lärmschutzwände (LSW) auf Brücken bis zu einer Gesamthöhe von 5 m geregelt. Auch in Kombination mit lärmmindernden Fahrbahnbelägen können die bis zu 5 m hohen Lärmschutzwände die Anforderungen an den Lärmschutz oftmals nicht erfüllen. Deshalb werden vermehrt Lärmschutzwände mit einer Gesamthöhe von über 5 m eingesetzt. Mangels standardisierter Lösungen behelfen sich die Straßenbauverwaltungen damit, bei jedem einzelnen Bauwerk individuelle Nachweise zu führen, mit der Folge einer Vielzahl unterschiedlicher Lösungen. Darüber hinaus können die konstruktive Durchbildung des Anschlusses auf dem Bauwerk sowie der lastweiterleitenden Bauteile mit zunehmender Höhe der Lärmschutzwände maßgeblichen Einfluss auf den Entwurf haben. Insbesondere ermüdungswirksame Beanspruchungen aus Wind können für die Bemessung der Verankerungselemente relevant sein. Die dynamischen Beanspruchungen sind daher zu quantifizieren und die Ermüdungssicherheit ist nachzuweisen. Ziel des Projektes ist es, bundeseinheitliche, technisch und wirtschaftlich ausgereifte Lösungen zu erarbeiten, die neben den Grenzzuständen der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit auch die mit hohen Wänden steigenden Ermüdungsbeanspruchungen vorrangig in den Befestigungselementen, berücksichtigen. Dabei wird das Tragverhalten hoher Lärmschutzwände bis 9 m hinsichtlich der Anforderungen an die Verankerungselemente sowie an die lastweiterleitenden Elemente in den Überbau untersucht. Mit zunehmender Höhe der Lärmschutzwände verändern sich deren dynamische Eigenschaften. Somit kann das System auf einem veränderten Energieniveau angeregt werden. Dies kann kritische zeitabhängige Entwicklungen begünstigen. Deshalb werden im Rahmen des Projekts Vorschläge zur Sicherstellung des erforderlichen Ermüdungswiderstandes der LSW sowie deren Verankerungselemente angestrebt.
Gegenstand nach CPV
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
- Anschrift
- 51427 Bergisch Gladbach
- Kontakt
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung de039dd0-111f-4fd4-8dc8-774bfbf3f3d7.