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FE 02.0466/2022/LGB - Metastudie zu Ergebnissen des Monitorings von Querungshilfen für Tiere und zur Vernetzung von Lebensräumen

Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 · Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen Z2r-FE 02.0466/2022/LGBveröffentlicht 09.06.2023DienstleistungenOffenes Verfahren

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  1. Veröffentlichung
    vor 41 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

FE 02.0466/2022/LGB -Metastudie zu Ergebnissen des Monitorings von Querungshilfen für Tiere und zur Vernetzung von Lebensräumen

Beschreibung des Loses

FE 02.0466/2022/LGB Metastudie zu Ergebnissen des Monitorings von Querungshilfen für Tiere und zur Vernetzung von Lebensräumen Die Zerschneidung von Lebensräumen durch das Verkehrsnetz sowie die zunehmende Verkehrsdichte führen zu einer Verinselung sowie funktionalen Beeinträchtigung und damit zur qualitativen Verschlechterung noch vorhandener Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Vor allem durch die Barrierewirkung von Straßen, insbesondere von hochbelasteten Bundesfernstraßen, werden der wechselseitigen Beziehungen innerhalb und zwischen Populationen als auch die Besiedlung neuer Lebensräume beeinträchtigt. Zudem führt das hohe Straßenverkehrsaufkommen bei einigen Tierarten zu erheblichen Verlusten bzw. erhöhter Mortalität sowie schweren Verkehrsunfällen. Die Anlage von Tierquerungshilfen gemäß den aktuellen fachlichen Standards führt zu einer Minderung der Zerschneidungswirkungen und trägt dazu bei, Wildunfälle zu vermeiden. Daher wurden in den letzten Jahren bei Neu- und Ausbauvorhaben sowie aus Gründen der Wiedervernetzung verstärkt Tierquerungsbauwerke an Straßen sowie teilweise auch an gebündelten Verkehrsträgern (Straße/Schiene) angelegt. In zahlreichen Bundesländern (z. B. Brandenburg, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz) sowie im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) sind Monitoring-Studien und Erfolgskontrollen zur Wirksamkeit von Tierquerungshilfen vorhanden. Die Untersuchungen unterscheiden sich nach bisherigen Erkenntnissen hinsichtlich des betrachteten Tierartenspektrums sowie auch im Hinblick auf Detailschärfe, Dauer und Art der Erfassung. Teilweise liegen Untersuchungen über den Zustand der Vegetation/Bepflanzung der Querungshilfen sowie über die Einbindung in die umgebende Landschaft (Hinterlandanbindung) vor. Diese Studien sind teilweise veröffentlicht, zum Teil liegen sie unveröffentlicht in den einzelnen Straßenbauverwaltungen vor. Ziel/Nutzen Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, jeder berechtigten Nutzerin und jedem berechtigten Nutzer die Ergebnisse der unterschiedlichen Monitoring-Studien leicht und vollständig zugänglich zu machen. So soll es ermöglicht werden, auch für Detailprobleme, auf die das MAQ nicht eingehen kann, Lösungen zu finden. Die Realisierung von Straßenbauvorhaben soll so beschleunigt werden und Probleme bei der Baurechtsschaffung sollen minimiert werden. Die zu erstellende Datenbank soll bei der Planung von Straßen und Querungshilfen Einsatz finden und Pflege, Unterhaltung, Kontrolle und Monitoring weiter effektivieren.

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

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288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 9b36e65c-2e32-4b65-9add-82f79cc16182.