FE 02.0450/2021/LRB - Untersuchung der Notwendigkeit und Effizienz von Maßnahmen zur Vermeidung und zum Rückhalt von Wildholz zum Schutz von Brückenbauwerken und Durchlässen
Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 · Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen
Aktenzeichen Z2d-FE 02.0450/2021/LRBveröffentlicht 21.04.2023DienstleistungenOffenes Verfahren
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Auf einen Blick
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- Verfahren
- Offenes VerfahrenEU-weit
- Rahmenvereinbarung
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- Ort der Leistung
- Bergisch Gladbach51427, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
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Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 43 Monaten
- Heute
Beschreibung
Durch die Ausbreitung der Siedlungsräume und die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung wurden in den letzten Jahrzehnten immer mehr Hochwasserabflussräume vom Menschen in Anspruch genommen. Durch den Verlust von natürlichen Retentionsräumen entlang der Bäche und Flüsse und in deren Einzugsgebiet einerseits sowie durch Gewässerregulierungen andererseits kommt es zu einer Abflussverschärfung, es treten größere und beschleunigte Hochwasserspitzen auf. Durch die Zunahme von Dürreperioden und Starkregenereignissen verändern sich bisher stabile Vegetationsgesellschaften, vor allem in Wäldern. Extremwetterereignisse wie die Dürrejahre 2019 und 2020 mit nachfolgenden Extremniederschlägen haben große Mengen Wildholz und Bodenmaterial transportabel gemacht und aus ihren Ursprungsgebieten ausgetragen. „Wildholz“ ist ein Sammelbegriff für „Totholz“ (bereits am oder im Gewässer liegendes Holz) und das bei einem Hochwasserereignis frisch eingetragene Grünholz und Totholz aus der Umgebung. Wildholz zählt zu den bedeutenden Hochwassergefahren und stellt in Flüssen und Bächen ein hohes Risiko für Bauwerke, Verkehrswege, Versorgungslinien und Personen dar. Wenn bei einem Hochwasser hohe Fließgeschwindigkeiten auftreten, die das Potential haben, Holz unterschiedlicher Herkunft mit sich zu reißen, stellt Wildholz eine Gefahr durch Verklausungen an Bauwerken oder Engstellen des Gewässers, durch Rückstau oder durch direkten Anprall an Objekten dar. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Einflüsse durch Wildholz aus dem Einzugsgebiet oberhalb von Brücken und Durchlässen zu beschreiben und ermittelbar zu machen. Sie sollen in die Analyse der Schäden an den betroffenen Straßenbauwerken einbezogen werden, Grundlagen zur Überprüfung von Bemessungsgrößen und Lastannahmen liefern und als realistischere Eingangsgrößen für Modellberechnungen zur Verfügung gestellt werden. Mögliche Sicherungsmaßnahmen und Vorsorgeinstrumente im Einzugsgebiet sollen zusammengestellt, auf ihre Eignung geprüft und Praxiserfahrungen dazu ausgewertet werden.
Gegenstand nach CPV
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Georg-August-Universität Göttingen Stiftung | – |
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
- Art
- Zentrale Regierungsbehörde
- Anschrift
- 51427 Bergisch Gladbach
- Kontakt
- ?keine Angabe
Bei uns erfasst
- FE 82.0821/2023 - Befragung zum Kenntnisstand bezüglich der geltenden Verhaltensregeln im Straßenverkehr in der Bevölkerung14.06.2024
- FE 15.0705/2022/ERB - Ermittlung und Bewertung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Straßentunneln bei Planung und Betrieb26.03.2024
- FE 77.0610/2022/ - Kommunale Fußverkehrskonzepte als Baustein einer Systematischen Fußverkehrsförderung13.03.2024
- FE 77.0603/2022 - Optimierung der Straßenbeleuchtung für Tempo-30-Zonen und Radschnellverkehr12.03.2024
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
- Bundesinsitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)15 Zuschläge
- Bergische Universität Wuppertal7 Zuschläge
- Ruhr-Universität Bochum7 Zuschläge
- DTV Verkehrsconsult GmbH5 Zuschläge
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V.5 Zuschläge
- Karlsruher Institut für Technologie5 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 64fa4561-3586-404c-93f3-f84be3ccd4db.