Zum Inhalt
Menü
vergebenEU-weitDienstleistungenmögliche Doppelmeldung

ExWoSt: Praxistest zur Risikovorsorge für das baukulturelle Erbe – Erprobung der kommunalen Arbeitshilfe “Baukulturelles Erbe vor Risiken schützen und resilient gestalten“ des BBSR und BMWSB

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 10.04.04-23.180veröffentlicht 27.12.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 1020 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 27.12.2023.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
252 Tsd. €
Laufzeit
28 Monate01.05.2024 – 31.08.2026
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53179, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 34 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhr
    vor 34 Monaten
  3. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.08.2026
    vor 30 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Die im Rahmen des vorangegangenen ExWoSt-Projektes „Resilienz und baukulturelles Erbe“ entwickelte Arbeitshilfe soll in der praktischen Anwendung und Umsetzung auf Quartiersebene mit ausgewählten Kommunen erprobt und die Ergebnisse in Form eines Konzepts zur weiteren Umsetzung und Anwendung integrierten Risikomanagements für das baukulturelle Erbe im Quartier für die Kommune durch den Auftragnehmenden (AN) zusammengefasst werden. Auf Grundlage des Entwicklungsprozesses sowie den Konzepten ist, falls erforderlich, eine ergänzende Kurzfassung bzw. Begleitbroschüre zur Arbeitshilfe zu erstellen (optionale Leistung). Begleitet wird dieses Vorgehen durch eine Analyse relevanter Praxisbeispiele, die bereits vergleichbare, innovative Verfahren und Methoden durchgeführt haben (siehe hierzu LB 2). Die Erprobung der Arbeitshilfe durch Kommunen erfolgt im Rahmen von Praxistests (siehe hierzu LB 5.2a) und unter aktiver Einbeziehung relevanter Akteure (kommunaler Verwaltung, Politik, Eigentümern, Denkmalfachamt Kreis- und/oder Landesebene, THW, Feuerwehr, ggf. Katastrophenschutzbehörden auf Kreis- und/oder Landesebene, Wirtschaftsförderung etc.). Die methodische Umsetzung der Praxistests ist durch den AN vorab zu entwickeln und entsprechende Vermittlungs- und Arbeitsformate sind festzulegen. Grundvoraussetzung hierbei ist, dass jeder Praxistest Arbeitsgespräche mit den Kommunen und dem entsprechenden Teilnehmerkreis (gemäß Arbeitshilfe) für die unterschiedlichen Arbeitsschritte umfasst. Hier steht der direkte Austausch zu den entsprechenden Fragestellungen des Arbeitsschritts im Vordergrund. Mindestens drei Arbeitsgespräche pro Praxistest sind vor Ort durchzuführen. Diese Arbeitsgespräche sollen in einem Zeitraum von rd. 9 Monaten durchgeführt werden. Ziel der Praxistests ist es, den Aufbau eines integrierten Risikomanagements für das baukulturelle Erbe auf Quartiersebene informell zu erarbeiten und in Form eines Konzeptes zusammen zu fassen. Dieser Prozess sowie die Ergebnisse (Konzepte) sollen reflektieret werden, um so Verbesserungspotenziale auszumachen und weiterführende Ansätze zu entwickeln. Ziel ist es zudem, die Arbeitshilfe als anwendungsorientiertes Instrument für den Umgang und die Weiterentwicklung baukulturellen Erbes im Rahmen kommunaler Risikovorsorge breitenwirksam zu vermitteln und zu kommunizieren und Möglichkeiten einer Operationalisierung auf kommunaler Ebene zu entwickeln. Die beteiligten Kommunen sollen zudem untereinander ihre Erfahrungen und Ergebnisse austauschen sowie nach Abschluss des Forschungsprojektes in die breite Fachöffentlichkeit kommunizieren.

Durch das Projekt sollen Kommunen auf die vorliegende Arbeitshilfe aufmerksam gemacht werden, ferner sollen deren praktische Anwendung anschaulich vermittelt und der Mehrwert einer solchen strategischen Auseinandersetzung im Umgang mit dem baukulturellen Erbe und dessen positiver Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung verdeutlicht werden. Gleichzeitig soll im Rahmen der Praxistests kritisch untersucht werden, wie die in der Arbeitshilfe geschilderten Aufgaben und Handlungsanweisungen in der Praxis umgesetzt werden können und wie das gesamte Verfahren prozessual gestaltet werden kann. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Frage wie die Ergebnisse der Anwendung der Arbeitshilfe und des darin beschriebenen Entwicklungsprozesses eines integrierten Risikomanagements wirkungsvoll in die kommunale Planungspraxis implementiert werden können? Es ist von Interesse, ob sich grundsätzliche Hemmnisse und übertragbare Herausforderungen bei der Umsetzung der Arbeitshilfe seitens der Kommunen ausmachen lassen und wie hierfür mögliche Lösungsansätze aussehen könnten. Es ist zu prüfen, inwiefern weitere Produkte (Leitfäden, Workshops, Kampagnen, digitale Werkzeuge, Handreichungen für die Prozessgestaltung etc.) für eine zielgruppenorientierte Vermittlung erforderlich sind bzw. ob sich hieraus ein Bedarf für eine Ergänzung zur Arbeitshilfe ergibt.

Beschreibung des Loses

siehe Leistungsbeschreibung

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung4 von 4 angegeben

Kriterium
siehe Informationen zur Vergabe
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis … Bewerber

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.05.2024
Vertragsende
31.08.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
siehe Leistungsbeschreibung
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 10 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronische Signatur
nicht verlangt
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
2 Monate
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
weitere verbindliche Regelungen siehe Informationen zur Vergabe

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Mehr von Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

260vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen (359 offen)

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist 23.01.2024
  3. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 23.01.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 6b0319c3-15b0-4d19-bfe2-3d7768084628.