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ExWoSt: Praxistest zur Risikovorsorge für das baukulturelle Erbe – Erprobung der kommunalen Arbeitshilfe “Baukulturelles Erbe vor Risiken schützen und resilient gestalten“ des BBSR und BMWSB

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 10.04.04-23.180veröffentlicht 03.07.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 1020 Tagen abgelaufen

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Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
252 Tsd. €
Laufzeit
28 Monate01.05.2024 – 31.08.2026
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53179, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.08.2026
    vor 30 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 28 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die im Rahmen des vorangegangenen ExWoSt-Projektes „Resilienz und baukulturelles Erbe“ entwickelte Arbeitshilfe soll in der praktischen Anwendung und Umsetzung auf Quartiersebene mit ausgewählten Kommunen erprobt und die Ergebnisse in Form eines Konzepts zur weiteren Umsetzung und Anwendung integrierten Risikomanagements für das baukulturelle Erbe im Quartier für die Kommune durch den Auftragnehmenden (AN) zusammengefasst werden. Auf Grundlage des Entwicklungsprozesses sowie den Konzepten ist, falls erforderlich, eine ergänzende Kurzfassung bzw. Begleitbroschüre zur Arbeitshilfe zu erstellen (optionale Leistung). Begleitet wird dieses Vorgehen durch eine Analyse relevanter Praxisbeispiele, die bereits vergleichbare, innovative Verfahren und Methoden durchgeführt haben (siehe hierzu LB 2). Die Erprobung der Arbeitshilfe durch Kommunen erfolgt im Rahmen von Praxistests (siehe hierzu LB 5.2a) und unter aktiver Einbeziehung relevanter Akteure (kommunaler Verwaltung, Politik, Eigentümern, Denkmalfachamt Kreis- und/oder Landesebene, THW, Feuerwehr, ggf. Katastrophenschutzbehörden auf Kreis- und/oder Landesebene, Wirtschaftsförderung etc.). Die methodische Umsetzung der Praxistests ist durch den AN vorab zu entwickeln und entsprechende Vermittlungs- und Arbeitsformate sind festzulegen. Grundvoraussetzung hierbei ist, dass jeder Praxistest Arbeitsgespräche mit den Kommunen und dem entsprechenden Teilnehmerkreis (gemäß Arbeitshilfe) für die unterschiedlichen Arbeitsschritte umfasst. Hier steht der direkte Austausch zu den entsprechenden Fragestellungen des Arbeitsschritts im Vordergrund. Mindestens drei Arbeitsgespräche pro Praxistest sind vor Ort durchzuführen. Diese Arbeitsgespräche sollen in einem Zeitraum von rd. 9 Monaten durchgeführt werden. Ziel der Praxistests ist es, den Aufbau eines integrierten Risikomanagements für das baukulturelle Erbe auf Quartiersebene informell zu erarbeiten und in Form eines Konzeptes zusammen zu fassen. Dieser Prozess sowie die Ergebnisse (Konzepte) sollen reflektieret werden, um so Verbesserungspotenziale auszumachen und weiterführende Ansätze zu entwickeln. Ziel ist es zudem, die Arbeitshilfe als anwendungsorientiertes Instrument für den Umgang und die Weiterentwicklung baukulturellen Erbes im Rahmen kommunaler Risikovorsorge breitenwirksam zu vermitteln und zu kommunizieren und Möglichkeiten einer Operationalisierung auf kommunaler Ebene zu entwickeln. Die beteiligten Kommunen sollen zudem untereinander ihre Erfahrungen und Ergebnisse austauschen sowie nach Abschluss des Forschungsprojektes in die breite Fachöffentlichkeit kommunizieren.

Durch das Projekt sollen Kommunen auf die vorliegende Arbeitshilfe aufmerksam gemacht werden, ferner sollen deren praktische Anwendung anschaulich vermittelt und der Mehrwert einer solchen strategischen Auseinandersetzung im Umgang mit dem baukulturellen Erbe und dessen positiver Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung verdeutlicht werden. Gleichzeitig soll im Rahmen der Praxistests kritisch untersucht werden, wie die in der Arbeitshilfe geschilderten Aufgaben und Handlungsanweisungen in der Praxis umgesetzt werden können und wie das gesamte Verfahren prozessual gestaltet werden kann. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Frage wie die Ergebnisse der Anwendung der Arbeitshilfe und des darin beschriebenen Entwicklungsprozesses eines integrierten Risikomanagements wirkungsvoll in die kommunale Planungspraxis implementiert werden können? Es ist von Interesse, ob sich grundsätzliche Hemmnisse und übertragbare Herausforderungen bei der Umsetzung der Arbeitshilfe seitens der Kommunen ausmachen lassen und wie hierfür mögliche Lösungsansätze aussehen könnten. Es ist zu prüfen, inwiefern weitere Produkte (Leitfäden, Workshops, Kampagnen, digitale Werkzeuge, Handreichungen für die Prozessgestaltung etc.) für eine zielgruppenorientierte Vermittlung erforderlich sind bzw. ob sich hieraus ein Bedarf für eine Ergänzung zur Arbeitshilfe ergibt.

Beschreibung des Loses

siehe Leistungsbeschreibung

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Kosten
genannt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.05.2024
Vertragsende
31.08.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
siehe Leistungsbeschreibung
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
weitere verbindliche Regelungen siehe Informationen zur Vergabe

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
kein Zuschlag angegeben2

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

260vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist 23.01.2024
  3. BekanntmachungFrist 23.01.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 4362b934-d58a-4ef5-94bd-8da7220ce884.