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ExWoSt - Innovative Wohnformen - best practices, Projektionen und Realisierungsbedingungen

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 10.04.04-23.130veröffentlicht 19.09.2023DienstleistungenOffenes Verfahren

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenEU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn53179, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
keine Angabe
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 38 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Der Druck auf den Wohnungsmarkt lässt offenkundig nicht nach. Zugleich ist der Wunsch nach einem Einfamilienhaus in der Generation der Familiengründenden verbreiteter denn je. Diesem Wunsch stehen unter geltenden Bedingungen zumindest in den nächsten Jahren nicht immer ausreichende oder von der Lage her passende Angebote gegenüber. Neubauprojekte konkurrieren mit dem gebotenen Freiflächenschutz. Wohnungen im bestehenden Geschosswohnungsbau haben oft Mängel, wie schlechte Bauqualität und Hellhörigkeit, entsprechen aufgrund der Dichte häufig nicht der Nachfrage, und ihnen fehlt ein hinreichendes Angebot an zugänglichen Grün- und Freiflächen. Durch Nachverdichtung kann ein etwaiges Defizit noch erhöht werden. Standardlösungen sind somit an ihre Grenzen gekommen, werden aber viel zu häufig noch „auf die Schnelle“ realisiert. Die Wohnungsmärkte brauchen innovative, lokal angepasste Lösungen im Bestand, durch Umbau, aber auch durch Neubau möglichst auf brachgefallen Flächen oder dort, wo Innenentwicklung ohne nachweisbare Beeinträchtigungen für die Quartiersbevölkerung möglich ist. Es stellt sich die Frage, nach der Zukunft des Wohnens. Deswegen soll - übereinstimmend mit dem Maßnahmenkatalog des Bündnisses bezahlbarer Wohnraum (2022) - das Augenmerk auf außergewöhnliche Wohnformen in Städten und Gemeinden unterschiedlicher Größenordnungen gelenkt werden. Es ist naheliegend, dass die Pandemie das Bewusstsein für die Qualität des Wohnens erhöht hat. Es geht deshalb um ansprechende Wohnformen, die eine geringere Wohnfläche pro Kopf in einzelnen Wohnungen durch Gemeinschaftsräume und attraktive, grüne Bereiche im direkten Umfeld kompensieren (wie z.B. schon mehrfach realisierte Mehrgenerationenhäuser, Baugruppen, wieder- und umgenutzte Klosteranlagen und andere historische Gebäude zur Wohnfunktion etc.). Eine stärkere Verbreitung solcher Projekte dient sowohl der Stadtgesundheit als auch der Klimaanpassung, verspricht mehr Robustheit der Quartiere und kann dem bauplanerischen Grundsatz einer sozialgerechten Bodennutzung Rechnung tragen. Neue Wohnformen im urbanen und ländlichen Raum werden die Nachfrage nicht gänzlich von Ein- und Zweifamilienhäusern ablenken. Aber: wenn sie neben den Gemeinschaftsmöglichkeiten den notwendigen privaten Rückzug durch gute Zuschnitte und gute Bausubstanz ermöglichen, stellen sie möglicherweise flächensparende Alternativen dar, die es sich lohnt auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Das Forschungsprojekt soll einen Überblick der Bedarfe und Möglichkeiten innovativer Wohnformen liefern. Damit sollen Fragen an das Wohnen der Zukunft, Flächenverbrauch (Suffizienz) und Realisierbarkeit beantwortet werden.

Beschreibung des Loses

siehe "Leistungsbeschreibung"

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
InWIS Forschung & Beratung GmbH–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

260vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 19.06.2023

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung cdd5ad6b-c50c-4f4d-9783-f230e3235ef0.