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ExWoSt - Innovative Wohnformen - best practices, Projektionen und Realisierungsbedingungen

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 10.04.04-23.130veröffentlicht 19.05.2023DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 1238 Tagen abgelaufen

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Bonn.

Alle Ausschreibungen: Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen (359 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
210 Tsd. €
Laufzeit
20 Monate01.08.2023 – 31.03.2025
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenEU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53179, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 42 Monaten
  2. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    nur elektronisch über evergabe-online.de
    vor 41 Monaten
  3. Öffnung der Angebote 10:00 Uhr
    vor 41 Monaten
  4. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.03.2025
    vor 39 Monaten
  5. Bindefrist endet
    2 Monate ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    vor 39 Monaten
  6. Heute

Beschreibung

Der Druck auf den Wohnungsmarkt lässt offenkundig nicht nach. Zugleich ist der Wunsch nach einem Einfamilienhaus in der Generation der Familiengründenden verbreiteter denn je. Diesem Wunsch stehen unter geltenden Bedingungen zumindest in den nächsten Jahren nicht immer ausreichende oder von der Lage her passende Angebote gegenüber. Neubauprojekte konkurrieren mit dem gebotenen Freiflächenschutz. Wohnungen im bestehenden Geschosswohnungsbau haben oft Mängel, wie schlechte Bauqualität und Hellhörigkeit, entsprechen aufgrund der Dichte häufig nicht der Nachfrage, und ihnen fehlt ein hinreichendes Angebot an zugänglichen Grün- und Freiflächen. Durch Nachverdichtung kann ein etwaiges Defizit noch erhöht werden. Standardlösungen sind somit an ihre Grenzen gekommen, werden aber viel zu häufig noch „auf die Schnelle“ realisiert. Die Wohnungsmärkte brauchen innovative, lokal angepasste Lösungen im Bestand, durch Umbau, aber auch durch Neubau möglichst auf brachgefallen Flächen oder dort, wo Innenentwicklung ohne nachweisbare Beeinträchtigungen für die Quartiersbevölkerung möglich ist. Es stellt sich die Frage, nach der Zukunft des Wohnens. Deswegen soll - übereinstimmend mit dem Maßnahmenkatalog des Bündnisses bezahlbarer Wohnraum (2022) - das Augenmerk auf außergewöhnliche Wohnformen in Städten und Gemeinden unterschiedlicher Größenordnungen gelenkt werden. Es ist naheliegend, dass die Pandemie das Bewusstsein für die Qualität des Wohnens erhöht hat. Es geht deshalb um ansprechende Wohnformen, die eine geringere Wohnfläche pro Kopf in einzelnen Wohnungen durch Gemeinschaftsräume und attraktive, grüne Bereiche im direkten Umfeld kompensieren (wie z.B. schon mehrfach realisierte Mehrgenerationenhäuser, Baugruppen, wieder- und umgenutzte Klosteranlagen und andere historische Gebäude zur Wohnfunktion etc.). Eine stärkere Verbreitung solcher Projekte dient sowohl der Stadtgesundheit als auch der Klimaanpassung, verspricht mehr Robustheit der Quartiere und kann dem bauplanerischen Grundsatz einer sozialgerechten Bodennutzung Rechnung tragen. Neue Wohnformen im urbanen und ländlichen Raum werden die Nachfrage nicht gänzlich von Ein- und Zweifamilienhäusern ablenken. Aber: wenn sie neben den Gemeinschaftsmöglichkeiten den notwendigen privaten Rückzug durch gute Zuschnitte und gute Bausubstanz ermöglichen, stellen sie möglicherweise flächensparende Alternativen dar, die es sich lohnt auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Das Forschungsprojekt soll einen Überblick der Bedarfe und Möglichkeiten innovativer Wohnformen liefern. Damit sollen Fragen an das Wohnen der Zukunft, Flächenverbrauch (Suffizienz) und Realisierbarkeit beantwortet werden.

Beschreibung des Loses

siehe "Leistungsbeschreibung"

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

260vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 19.06.2023

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 57a6d4af-c652-4e7f-9cf8-0389569b9249.