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Externe Lohnabrechnung nationaler und internationaler Mitarbeiter:innen nach TVöD (Bund)

Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) gGmbH · Berlin, Berlin

Aktenzeichen ZIF-01/2024veröffentlicht 29.04.2024DienstleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 971 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
4 Jahre01.07.2024 – 30.06.2028, bis zu 2 Verlängerungen
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Berlin10719, Berlin
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Leistung50 %
  • Preis30 %
  • Qualität20 %

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Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 30 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.06.2028
    vor 28 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

1. Die Organisation

Das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) gGmbH wurde 2002 in engem Zusammenwirken von Bundesregierung und Bundestag gegründet, um die deutschen zivilen Kapazitäten für internationale Friedenseinsätze zu stärken. Alleiniger Gesellschafter ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Auswärtige Amt.

1.1 Aufgabe des ZIF:

Die Aufgabe des ZIF ist es, einen deutschen Beitrag zur Stärkung internationaler Kapazitäten zur Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung zu leisten. Das ZIF setzt diesen Auftrag mit zahlreichen Leistungen der Bereiche Verwaltung mit den Teams Finanzen, Personal & Recht (P&R) und Informationstechnologie (IT) sowie der Bereiche Human Resources (HR), Training, International Capacity Development (ICD), Öffentlichkeitsarbeit (ÖA), Sicherheit, Analyse und Politikberatung im In- und Ausland um.

Das ZIF ist seit Juli 2017 mit der Verabschiedung des überarbeiteten Sekundierungsgesetzes (SekG), sekundierende Einrichtung und somit Arbeitgeber für zivile Expert:innen in internationalen Einsätzen. Mit der Betreuung, Qualifizierung und Vermittlung von zivilen Expert:innen in internationale Einsätze ist das ZIF verantwortlich für ein Instrument deutscher Außenpolitik – im Auftrag des Auswärtigen Amts.

1.2 Ausgangslage:

Zur Umsetzung dieses Mandates arbeiten am Standort des ZIF in Berlin derzeit rund 90 Mitarbeiter:innen, welche regulär nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD Bund) sowie zum Teil außertariflich angelehnt an die Bundesbesoldungstabelle B Bund bezahlt werden. Nach politischer Maßgabe sekundiert das ZIF zudem weltweit Personal in Einsätze der internationalen Organisationen OSZE, EU, NATO, der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), in UN Friedenseinsätze sowie in humanitäre Einsätze wie bspw. zu UN-OCHA, UNICEF, WHO, WFP und zu ausländischen Regierungen. Die Anzahl der sekundierten Personen umfasst derzeit etwa 180 Personen, die auf Grundlage von Arbeitsverträgen nach dem Sekundierungsgesetz vom 27. Juni 2017 (BGBl. I S. 2070) beschäftigt sind. Diese zeitlich befristet und ausschließlich im Ausland tätigen Mitarbeiter:innen (im Folgenden „Sekundiert:innen“) werden ebenfalls nach dem TVöD Bund sowie zum Teil außertariflich angelehnt an die Bundesbesoldungstabelle B Bund vergütet und erhalten darüber hinaus verschiedene Auslandsdienstbezüge wie bspw. Auslandszuschlag (AZ), Kaufkraftausgleich (KKA) und Mietzuschuss (MZ) nach den §§ 53 ff. Bundesbesoldungsgesetz (BBesG). Aufgrund des Mandats des ZIF und den politischen Entwicklungen könnte es in den nächsten Jahren zu einem moderaten Wachstum der Belegschaft von vielleicht 30 Personen kommen.

2. Auftragsgegenstand: Externe Lohnabrechnung

Das ZIF beabsichtigt für den Zeitraum vom 01. Juli 2024 bis (einschließlich) 30. Juni 2026, mit einer zweimaligen Verlängerungsoption (max. bis zum 30. Juni 2028) einen Vertrag über die externe Lohnabrechnung aller in Deutschland sowie international tätigen Mitarbeiter:innen zu schließen. Eine Planung, die ein früheres Startdatum, insbesondere für Vorarbeiten wie die Überführung der für die Abrechnung relevanten Daten, vorsieht, wird ausdrücklich begrüßt.

Durch die Beauftragung eines externen Dienstleisters soll die korrekte und pünktliche monatliche Gehaltsabrechnung sowie das dazugehörige Meldewesen und die rechtzeitige Zustellung der Gehaltsabrechnungen an die Beschäftigten garantiert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Gehaltszahlung des ZIF jeweils zum letzten Werktag eines Monats nach § 24 Abs. 1 TVöD Bund erfolgt. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt über die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL).

Beschreibung des Loses

Beschreibung des Auftrags- oder Beschaffungsvorhabens:

Die vom Auftraggeber gänzlich ausgelagerte Entgeltberechnung, Entgeltauszahlung, Feststellung und Umsetzung der abrechnungsrelevanten Merkmale aufgrund der persönlichen und arbeitsrechtlichen Sachverhalte, Ermittlung des Bruttoentgelts für die national und international tätigen Mitarbeiter:innen des ZIF.

Die Beschreibung des Beschaffungsvorhabens, die wesentlichen Inhalte, die "Ergänzende Services" sowie der Punkt "Service Desk/Beratung/technische Rahmenbedingungen" befinden sich in der Datei "Leistungsbeschreibung.pdf", die sich in den Vergabeunterlagen befindet.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Leistung50 %
Preis30 %
Qualität20 %
Qualität
LeistungDie leistungsbezogenen Zuschlagskriterien beziehen sich auf die folgenden Punkte: Bewertet wird das fachliche Angebot hinsichtlich des Umfangs der Bereitstellung der in der Leistungsbeschreibung als wünschenswert gekennzeichneten Dienstleistungen. Die leistungsbezogenen Zuschlagskriterien beziehen sich auf die folgenden Bereitstellung der in der Leistungsbeschreibung als wünschenswert gekennzeichneten Dienstleistungen: * Bearbeitung von Servicefällen auf Basis eines Ticketsystems incl. Eskalationsstufen für die Bearbeitung dringender Fälle * Serviceerreichbarkeit per Telefon, werktags für acht Std., z.B. 8:00 - 16:00 Uhr * Ein Rechnungs- und Eingabeschluss zur Monatsmitte * Die Bereitstellung eines selbständig abrufbaren Reports zur Einsicht in den laufenden Abrechnungsstatus für den Auftraggeber * Schnittstellenaufbau bzw. Kompatibilität zu der Personalsoftware des Auftraggebers („REXX“) Alternativ: Anderweitige Sicherstellung eines schnellen, vollständigen und termingerechten Datentransfers mit der aktuell tätigen Entgeltabrechnungsstelle oder der bestehenden Personalverwaltungsstelle/Personalsoftware REXX, ohne nennenswerte Zuarbeit durch den Auftraggeber * Ein Zugang zum System des Auftragnehmers für z.B. Personalsachbearbeiter mittels Zweiaktor Authentifizierung (Token oder Zertifikat als zweiten Faktor), alternativ Azure-Integration * Äquivalente oder höhere Sicherheitsstandards für die IT des Anbieters nach ISO27001 und ISO27018 * Ein zeitlich unbegrenzter Zugang zu Archivunterlagen (bspw. abgewickelten Bezügemitteilungen/Lohnabrechnungen) von Mitarbeiter:innen des Auftraggebers, inkl. ehem. Mitarbeiter:innen * Die Fähigkeit einen Mietkostenzuschuss nach BBesG zu berechnen (sofern Sie diese Möglichkeit anbieten, führen Sie bitte auch separat die Kosten auf, die pro Abrechnungsfall entstehen) Der Bietende erhält die entsprechenden Bewertungspunkte, sofern er das Kriterium erfüllt. Erfüllt er das Kriterium nicht erhält der Bietende 0 Bewertungspunkte.
Preis
Ein weiteres Wertungskriterium ist der Preis, der anhand der Preisauflistung durch einen Vergleich zwischen den Angeboten ermittelt wird. Dabei fließen in die Wertung die folgenden Kosten ein: * monatlicher pauschaler Preis der Leistung je Mitarbeiter:in, die (national) am Standort Berlin tätig ist * monatlicher pauschaler Preis der Leistung je Mitarbeiter:in, die international tätig ist (Berücksichtigung von Auslandsdienstbezügen u.w.) * Implementierungskosten/ Kosten für die Inbetriebnahme. Für die vorgenannten Kriterien wird jeweils 1 Bewertungspunkt für den günstigsten Bietenden vergeben. Erzielt der Bietende nicht den günstigsten Preis für das jeweilige Bewertungskriterium, erhält er 0 Bewertungspunkte.
Qualität
Bewertet wird die Effektivität * Ein Zugang zum System des Auftragnehmers für z.B. Personalsachbearbeiter:innen mittels Zweifaktor-Authentifizierung (Token oder Zertifikat als zweiten Faktor), alternativ Azure-Integration * Ein plausibler und gesetzeskonformer Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO * Persönliche:r Ansprechpartner:in und Vertretung (als Anlage zum Angebot z.B. vcard beifügen) Der Bietende erhält die entsprechenden Bewertungspunkte, sofern er das Kriterium erfüllt. Erfüllt er das Kriterium nicht erhält der Bietende 0 Bewertungspunkte.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang5 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.07.2024
Vertragsende
30.06.2028
Verlängerung
bis zu 2-mal
Optionen
Es besteht die zweimalige Option der Verlängerung um jeweils ein Jahr. Die maximal mögliche Vertragslaufzeit endet am 30. Juni 2028.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Zeitrahmen für die Umsetzung des Auftrags und Vertragslaufzeit Die externe Lohnabrechnung soll ab dem 01.07.2024 zur Verfügung stehen. Das ZIF beabsichtigt den Vertrag für den Zeitraum Juli 2024 bis (einschließlich) Juni 2026 mit der Option einer zweimaligen jeweils einjährigen (12-monatigen) Ver … ganz lesenZeitrahmen für die Umsetzung des Auftrags und Vertragslaufzeit Die externe Lohnabrechnung soll ab dem 01.07.2024 zur Verfügung stehen. Das ZIF beabsichtigt den Vertrag für den Zeitraum Juli 2024 bis (einschließlich) Juni 2026 mit der Option einer zweimaligen jeweils einjährigen (12-monatigen) Verlängerung (max. bis Juni 2028) zu schließen. Die Entscheidung des Auftraggebers zur Ausübung dieser Option erfolgt automatisch, sofern keine Mitteilung über den Beendigungswillen zu einem Zeitpunkt vor dem 30.06.2024 erfolgt. Der Auftragnehmenden muss die beauftragte Leistung in dem festgelegten Zeitraum durchführen. Erforderliche Vorarbeiten sind schnellstmöglich, bestenfalls bis anderthalb Monate vor Inbetriebnahme der Dienstleistung (ca. 15.05.2024) abzuschließen. Eine Probeabrechnung für den Monat 05/2024 wird dem Auftraggeber bis 31.05.2024 bereitgestellt. Der Auftragnehmende hat das ZIF kontinuierlich über den Fortschritt der vorbereitenden Arbeiten zu unterrichten. Insbesondere über drohende Verzögerungen, bspw. wegen besonderer Schwierigkeiten, informiert der Auftragnehmende den Auftraggeber unverzüglich. Der Auftragnehmende trifft durch das Vorhalten ausreichender und fachkundiger personeller Kapazitäten dafür Vorsorge, dass er die Leistungsfristen auch bei Auftragsspitzen einhalten und die Leistungen auf qualitativ höchstem Niveau erbringen kann.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Ludwigkirchplatz 3-4, 10719 Berlin
Kontakt
ausschreibung@zif-berlin.org

Bei uns erfasst

10Bekanntmachungen
1Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 792 (Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

47vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (31 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 4 Meldungen plausibel angegeben

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 11.03.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 30e6cffd-cadd-494f-b676-5a39f19b22c7.