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vergebennationalPlanung

Expertise im Rahmen des Vierten Gleichstellungsberichts Smart Home Technologien und Geschlechterverhältnisse

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) · Berlin

Aktenzeichen BMFSFJ_2023_043veröffentlicht 15.09.2023

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
de-comp-wo-callCode der Quelle, national
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Berlin
Einreichung
keine Angabe
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 38 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Ziel der Expertise ist es, die Auswirkungen von Smart Home-Technologien auf die stereotyp zugeschriebenen Geschlechterrollen und die geschlechtersegregierte Arbeitsteilung aufzubereiten. Die Sachverständigenkommission soll von den Auftragnehmenden eine vorläufige Einschätzung der Potenziale und Gefahren dieser Technologien für das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit bekommen. Dabei soll anknüpfend an den Dritten Gleichstellungsbericht (Bundesregierung 2021) auch auf Gefahren der häuslichen Gewalt eingegangen werden. Ziel ist es darüber hinaus, mögliche Handlungsempfehlungen für ein geschlechtergerechtes Design von Smart Home-Technologien zu formulieren. Falls möglich, soll die Expertise zudem eine Einschätzung des realen Energie- und Kosteneinsparungspotentials der Smart Home-Technologien beinhalten. Die folgenden Fragestellungen sollen die Literaturstudie leiten: 1) Welche Auswirkungen haben die neuen Smart Home Technologien auf Alltagsroutinen von Frauen und Männern (bitte wenn möglich intersektional ausdifferenzieren)? Welche Alltagsroutinen sind davon betroffen und von wem wurden und werden sie vorrangig ausgeführt? Welche Konflikte gehen ggf. mit diesen Änderungen der Routinen einher? 2) Leisten Smart Home Systeme einen Beitrag zur Veränderung der Geschlechterverhältnisse/ Rollenzuschreibungen, z.B. indem technikorientierte und männlich konnotierte Aufgaben im Haushalt von Frauen übernommen werden oder umgekehrt, indem Männer stärker in das „digital housekeeping“ einbezogen werden? 3) Welche Erkenntnisse gibt es über die realen Umweltauswirkungen und Kosteneinsparungen von Smart Homes (Energieeinsparungen, Ressourcenverbräuche durch neue Geräte)? 4) Wie können Smart Home Systeme/Technologien so designed werden, dass sie offen und zugänglich für auch für weniger technikaffine Menschen sind? 5) Welche Forschungslücken bestehen an der Schnittstelle von Gender und den aktuellen Entwicklungen im Bereich Smart Homes? Die Fragestellungen sollen auf Basis einer Literaturstudie zum aktuellen Forschungsstand über Smart Home-Technologien und Geschlecht beantwortet werden. Methodisch ist daher ein Literaturreview gewünscht, das wissenschaftliche ebenso wie graue Literatur (z. B. Forschungsberichte) einbezieht. Die Expertise soll, soweit dies die Studienlage zulässt, einen Fokus auf Smart Home-Technologien in der Bundesrepublik Deutschland legen. Wo dies nicht möglich ist, soll internationale Literatur auf den deutschen Kontext bezogen werden. Zudem soll, wo möglich, Geschlecht als intersektionale Kategorie zugrunde gelegt und aufbereitet werden, wie sich Smart Home-Technologien auf unterschiedliche Geschlechtergruppen in ihren je spezifischen Lebenslagen (z. B. nach Schichtzugehörigkeit, Rassismuserfahrungen, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität etc.) auswirken.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Katja Dill–

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Für diese Meldung fehlen Hauptgegenstand oder Bundesland, deshalb gibt es kein Marktumfeld.

Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 6832f0f6-7192-4914-afa6-71bafebf0b0b.