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Frist unbekanntEU-weitSoftwareIT und Software

Erweiterung IHE Interoperabilitätsplattform

Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus gemeinnützige GmbH · Hamburg, Hamburg

Aktenzeichen #IAP-0578, #IAP-0579veröffentlicht 23.09.2026LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Art des Auftrags
Lieferleistungen
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keine Angabe
Laufzeit
36 Monatebis zu 9999 Verlängerungen
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Hamburg22457, Hamburg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Fristen und TermineStand 05.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 43 Tagen
  2. Heute

Beschreibung

Erweiterung der bestehenden Interoperabilitätsplattform (health engine) um folgende IHE-konforme Module: IHE Affinity Domain, Registry, Repository, ATNA IHE HPD - Health Provider Directory XCA Gateway Basic Patient Privacy Consent (BPPC) Lab-Center Berechtigungsmanagement Inputmanagement Bestehende Infrastruktur als Grundlage= Die health engine der the i-engineers GmbH ist seit 2019 als konzernweite Interoperabilitätsplattform der Immanuel Albertinen Diakonie produktiv im Einsatz. Im Rahmen des Vorhabens #IAP-1092 (Einführung Patientenportal, Verhandlungs- verfahren Januar 2025) wurde die transfer-engine des Herstellerst im Sinne einer erweiterten Sicherheitsarchitektur als Single-Point-of-Contact für Kommunikation mit externen Kunden und Partnern implementiert. Zudem wurde im Rahmen des Vorhabens #IAP-0694 (Einführung MPI und DICOM/WADO, Auftragsvergabe November 2025) die Plattform um Master Patient Index (MPI) und DICOM/WADO-Funktionalität erweitert. Auftragsgegenstand= Die nun zu beauftragenden IHE-Module bauen auf dieser Infrastruktur auf und ergänzen sie um die für die Teilnahme an der H³ Initiative und dem Länderübergreifenden Vorhaben (LüV) erforderlichen IHE-konformen Komponenten, sowie Lizenzen zur Umsetzung der prozessualen und technischen Anforderungen durch die Projekte und Gesetzgebung: -- IHE Affinity Domain (IHE AD) mit XDS Registry, XDS Repository und ATNA Audit Repository als föderierte Dokumenteninfrastruktur - IHE Health Provider Directory (HPD) als Verzeichnis der H³-Teilnehmer und Leistungserbringer - XCA Gateway (Cross-Community Access) für den (länderüber-greifenden,) IHE-konformen Datenaustausch gemäß Option B (Pull-Verfahren) des LüV-Konzepts sowie mit den H³-Partnern. - Basic Patient Privacy Consent (BPPC) für die technische Abbil-dung der Patienteneinwilligungen gemäß H³ Einwilligungskonzept und DSGVO. - Lab Center des Herstellers zur direkten Bereitstellung von validierten Laboranalysen aus dem jeweils genutzten Laborinformationssystem ohne Umweg über das KIS inklusive grafischer Aufbereitung - Konfiguration und Durchsetzung eines erweiterten Berechtigungsmanagements im Sinne geltender datenschutzrechtlicher Bestimmungen aufgrund der zusätzlicher Rollen mit direktem Zu-griff auf die health-engine durch die beiden Vorhaben - Umsetzung eines Inputmanagements für den Scan analoger Einwilligung mit automatischer Weiterverarbeitung gemäß der gegeben Einwilligung zur Kaskadierung der weiteren Prozessschritte in health-engine und transferengine entsprechend der Anforderungen von H³ und LüV Die Ausschreibung deckt Leistungen aus zwei Förderprogrammen ab. Hier: Erweiterung IHE Interoperabilitätsplattform Vorliegend werden modulare Erweiterungen des Bestandssystems beschafft, bei denen keine zusätzlichen Schnittstellen zum Bestandssystem erforderlich sind. Der Auftragnehmer the i-engineers GmbH ist der einzige Anbieter auf dem Markt, der eine solche tiefenintegrierte, modulare Lösung ohne externe Schnittstellen in seinem Leistungsportfolio für das bei der Immanuel Albertinen Diakonie betriebene Bestandssystem aufweist. Die health engine der the i-engineers GmbH bildet die bestehende Interoperabilitätsplattform (IOP) für die beteiligten Einrichtungen der Immanuel Albertinen Dia-konie und ist seit 2019 produktiv im Einsatz. Für Vernetzungsvorhaben mit Dritten wurde diese im Januar 2025 im Rahmen des Vorhabens #IAP-1092 um die transferengine erweitert. Mit dem im November 2025 beauftragten Vorhaben #IAP-0694 (Einführung MPI und DICOM/WADO) wurde die health engine als konzern-weite klinische Dateninfrastruktur bereits signifikant ausgebaut. Die nunmehr zu beschaffenden IHE-Module (IHE Affinity Domain, IHE HPD, XCA Gateway, Basic Patient Privacy Consent) sind native Erweiterungsmodule der transfer-engine, die ohne externe Schnittstellen in das Bestandssystem integriert werden können. Zu erwähnen sei hier die besondere Konstellation aus health-engine und transfer-engine. Als Single-Point-of-Contact für externe hält die transferengine die IHE-Komponenten in einer gesonderten demilitarisierten Zone (DMZ). Die Kommunikation zur Identifikiation von Patienten, sowie die Nutzung/Verarbeitung von Patientendaten kommuniziert die transferengine über native interne Schnittstellen mit der healthengine und dem darin befindlichen MPI- sowie WADO-Komponenten. Nur durch die Festlegung auf das vorliegende Produkt kann eine reibungslose Integration und somit eine effektive Systemsicherheit sichergestellt werden. Überdies werden Koordinationsschwierigkeiten minimiert sowie die zusätzliche Inanspruchnahme finanzieller und zeitlicher Ressourcen vermieden. Eine integrierte Lösung bietet betriebliche Vorteile wie einheitlichen Support, gesicherte Schnittstellenkompatibilität sowie ein geringeres Fehler- und Betriebsrisiko. Der Einsatz mehrerer Dienstleister birgt das Risiko von Kompatibilitätsproblemen, Datenverlust oder Fehlfunktionen, die nicht hinnehmbar sind. Unterschiedliche technologische Plattformen erhöhen die Gefahr, dass Daten nicht korrekt gesendet oder empfangen werden können. Im Bereich kritischer Klinikprozesse ist es jedoch essenziell, unnötige Schnittstellen zu vermeiden, um Fehlerquellen auszuschließen. Nur durch das fehlerfreie Zusammenspiel der Health-Engine und der unterschiedlichen klinischen Systeme kann sichergestellt werden, dass alle notwendigen Daten zwischen den Systemen ausgetauscht werden können. Hierbei handelt es sich nicht um eine künstliche Einschränkung des Beschaffungsbedarfs auf einen bestimmten Dienstleister. Die Immanuel Albertinen Diakonie kann die gestellten Anforderungen durch objektive und nachvollziehbare Gründe belegen und hat ihren Beschaffungsbedarf nicht willkürlich oder diskriminierend festgelegt. Der aufgezeigte Beschaffungsbedarf ergibt sich aus den Anforderungen der Interoperabilitätsstandards der Initiative Health Harbor Hamburg H³ sowie des Länderübergreifenden Vorhabens (LüV), die eine IHE-konforme Infrastruktur zwingend voraussetzen.

Beschreibung des Loses

Notwendigkeit der Erweiterung (Allgemein zur Erweiterung s.o.) Rahmen Health Harbor Hamburg (H³): Im Rahmen der H³ Initiative haben sich 21 Hamburger Plankrankenhäuser zusammengeschlossen mit dem Ziel, die sekto-renübergreifende Kommunikation und den Datenaustausch zu verbessern. Für den Use Case 4 "Teleradiologisches Netzwerk Hamburg" ist der Aufbau einer zentralen IHE Affinity Domain (IHE AD) mit IHE-konformen Komponenten (IHE AD, Re-gistry, Repository, ATNA, HPD, XCA Gateway, BPPC) technische Grundvoraussetzung gemäß der Leistungsbeschreibung der H³ Initiative. Die beteiligten Einrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie (Albertinen-Krankenhaus, Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus) nehmen als H³ Gateway-Einrichtungen an der Initiative teil und benötigen eine IHE-konforme IOP-Anbindung an die zentrale H³ Infrastruktur. Rahmen Länderübergreifendes Vorhaben (LüV): Das LüV zielt auf die länder-übergreifende Vernetzung von Einrichtungen in Hamburg und Niedersachsen ab. Kerntechnologie für die Cross-Community-Kommunikation ist das IHE XCA Profil (Cross-Community Access), das eine dezentrale Abfrage von Patientendaten aus anderen IHE Affinity Domains ermöglicht. IHE AD Anforderungen: - Aufbau einer einrichtungsübergreifenden IHE Affinity Domain als Grundinfra-struktur für föderierte Patientendatenhaltung - XDS Registry und Repository für die standardisierte Ablage und Verwaltung klini-scher Dokumente und Bilddaten - ATNA Audit Repository für lückenlose, DSGVO-konforme Protokollierung aller Datenzugriffe - Tiefenintegration in die bestehende health engine für nahtlose Anwendererfahrung und einheitliches Berechtigungsmanagement IHE HPD Anforderungen (H³): - Health Provider Directory als zentrales Verzeichnis der an H³ teilnehmenden Ein-richtungen und Leistungserbringer - Voraussetzung für die Kommunikation und Routing-Logik innerhalb der H³ Initiati-ve - Nahtlose Integration in die bestehende MPI-Infrastruktur (IAP-0694) XCA Gateway Anforderungen (H³ + LüV): - Cross-Community Access als technische Grundlage für den länderübergreifen-den Patientendatenaustausch - Erforderlich für Option B (Pull-Verfahren) gemäß technischem Konzept des LüV: XCPD Cross Gateway Patient Discovery [ITI-55], XCA Cross Gateway Query [ITI-38], XCA Cross Gateway Retrieve [ITI-39] - Einrichtung einer IHE-XCA-konformen Kommunikation mit Patientenidentifikation (PIX), Verbindung der IHE Communities und Berechtigungsmanagement - Tiefenintegration mit dem bereits implementierten MPI (IAP-0694) für patien-tenidentitätsübergreifende Anfragen BPPC Anforderungen (H³): - Basic Patient Privacy Consent als technische Abbildung der Patienteneinwilligun-gen gemäß H³ Einwilligungskonzept - Grundlage für das Berechtigungsmanagement im Access Control System (ACS) der IHE AD - XACML-basierte Policy-Durchsetzung für jede Daten-Transaktion - Versionierte Historisierung aller Einwilligungsdokumente gemäß DSGVO Lab Center Anforderungen (H³): - Direkte Übernahme validierter Laboranalysen aus den Laborinformationssyste-men der Einrichtungen ohne Umweg über das KIS - Strukturierte Vorhaltung mit Referenzbereichen, Verlaufsdarstellung und grafi-scher Aufbereitung für die klinische Bewertung - Bereitstellung als IHE-konforme Dokumente über XDS Registry und Repository im selben Einwilligungs- und Protokollierungsrahmen wie Dokumenten- und Bildda-ten - Tiefenintegration in die bestehende health engine und das implementierte MPI (IAP-0694) für die eindeutige Patientenzuordnung der Befunde Berechtigungsmanagement Anforderungen (H³ + LüV): - Erweitertes Berechtigungsmodell für die durch beide Vorhaben entstehenden zu-sätzlichen Rollen mit direktem Zugriff auf die health engine - Feingranulare, rollen- und kontextbezogene Zugriffssteuerung auf Mandanten-, Fall- und Dokumentenebene nach dem Erforderlichkeitsprinzip - Durchsetzung der über BPPC abgebildeten Einwilligungen je Transaktion mit so-fortiger Wirksamkeit von Widerrufen und lückenloser Protokollierung im ATNA Au-dit Repository - Durchsetzung in der transfer-engine als Policy Enforcement Point in der DMZ Inputmanagement Anforderungen (H³ + LüV): - Erfassung analog erteilter Patienteneinwilligungen per Scan, da Einwilligungen in Aufnahme und am Krankenbett regelmäßig in Papierform erteilt werden - Automatisierte Überführung in maschinenlesbare BPPC-Einwilligungsdokumente mit Zuordnung über das MPI (IAP-0694) und Versionierung - Kaskadierung der Folgeprozesse in health engine und transfer-engine, insbeson-dere Freigabe oder Sperre der betroffenen Dokumente für Registry, Repository und XCA Gateway - Vermeidung des Medienbruchs zwischen Papiereinwilligung und technischer Durchsetzung über die native Workflow-Engine der health engine

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
36 Monate
Verlängerung
bis zu 9999-mal: Die Laufzeit kann verlängert werden. Die in Monaten angegebene Laufzeit entspricht der geförderten Laufzeit und wird in diesem Rahmen aus technischen Gründen angegeben. Die Angabe zu maximalen Verlängerungen erfolgt ebenfalls aus technischen Gründen. Eine Laufzeit über 36 Monate hinaus wird nicht mehr gefördert.
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB, Ballindamm 7, 20095 Hamburg
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein vergaberechtlicher Primärrechtsschutz ist nicht statthaft. Bei der von der AGin beabsichtigten Beschaffung handelt es sich nicht um einen öffentlichen Auftrag im Sinne des GWB, denn die AGin ist keine öffentliche Auftraggeberin im Sinne des GWB. Das Vergabeverfahren wird aufgrund zuwendungsrechtlicher Vorgaben durchgeführt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
Ein vergaberechtlicher Primärrechtsschutz ist nicht statthaft. Bei der von der AGin beabsichtigten Beschaffung handelt es sich nicht um einen öffentlichen Auftrag im Sinne des GWB, denn die AGin ist keine öffentliche Auftraggeberin im Sinne des GWB. Das Vergabeverfahren wird aufgrund zuwendungsrechtlicher Vorgaben durchgeführt.
Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP4DBTMPCL#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 480 (Softwarepaket und Informationssysteme) in Hamburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

67vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (52 Lose mit Angabe)
271.437 €Zuschlagswert im Median
214.812 € – 566.850 €mittlere Hälfte, 16 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 679d0c5a-6fbd-425e-bb97-2d61873e176a.