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Einführung MPI und DICOM/WADO (#IAP-0694)

Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus gemeinnützige GmbH · Hamburg, Hamburg

Aktenzeichen #IAP-0694veröffentlicht 23.12.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Geplant · Neuausschreibung möglich

Vertrag endet voraussichtlich am – Neuausschreibung möglich

in 25 Monaten · aus Vertragsdatum und Laufzeit errechnet · Verlängerung möglich (bis zu 9999-mal)

Endet ein Vertrag, schreibt die Vergabestelle die Leistung oft neu aus. Merken Sie den Vertrag vor: Wir erinnern Sie per E-Mail vor dem Vertragsende und melden, wenn dieselbe Vergabestelle eine ähnliche Leistung ausschreibt.

Vormerkenmit kostenlosem Konto

Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
502 Tsd. €
Laufzeit
36 Monatebis zu 9999 Verlängerungen
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Hamburg22457, Hamburg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 10 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Bestehende Infrastruktur - Health-Engine als Kernsystem - Seit 2019 produktiv in 4 Einrichtungen (3 Akutkrankenhäuser + 1 Rehaklinik) - Seit 2022 in 6 Einrichtungen (5 Akutkrankenhäuser + 1 Rehakli-nik) - 27 Primärquellen angebunden inkl. KIS-System - 36 Schnittstellen (standardisiert + proprietär) implementiert - >10,8 Mio HL7-Nachrichten p.a. verarbeitet (2,5 Mio ADT, 5,5 Mio MDM, 2,5 Mio ORU) - Technische Basis - Konzernweites Clinical Data Repository mit konsolidierten Patien-tendaten - Integrierte Workflow-Engine mit automatisierten Prozessen - Active Directory Berechtigungssteuerung mehrstufig implementiert - Eigenes Rechenzentrum mit 1st/2nd-Level-Support - HTML5-Komponenten zur Fremdsystem-Integration - Kritische Prozessintegrationen - Ausfallsystem für KIS mit regelmäßigen Kurvenbackups - Rechtssichere Langzeitarchivierung etabliert - Privatliquidation (PVS/PAS-Integration) aktiv - MDK-Prüfverfahren automatisiert - Patientenportal auf health?engine aufgebaut - Zuweiserportal integriert - Spezialfunktionen - PDF-Konverter mit OCR für automatisierte Dokumentenablage - Nomenklatur-Dienst für KDL-Code-Annotation - MS Office?Dokumentenverarbeitung implementiert - CSV-Importer und LabCenter integriert Die dargestellte existierende Instanz der health engine wird mit zwei weiteren internen Modulen ausgebaut: Das Modul des Master Patient Index (MPI) ist ein Anwendungssystem zur Verwaltung von Patientenidentitäten. Dabei hält der MPI Einrichtungs- und/oder Anwendungssystem-interne Patientenidentifikationsdaten verschiedener (dezentraler) Systeme in einer Datenbank unter einer eindeutigen Kennung (globale ID) vor. Er ermöglicht die Verknüpfung von Patientendaten und Duplikaten, die in den verschiedenen Anwendungssystemen erfasst werden, sodass eine eindeutige, system- übergreifende Identifizierung von Patienten ermöglicht wird. Das Modul zur Umsetzung von DICOM/Wado schafft die Möglichkeit, sämtliche Bilddaten in der health engine zentral abzulegen. Via der in der Lösung zentral bereitgestellten elektronischen Patientenakte ist der Zugriff auf die Bilddaten für alle Mitarbeitenden mit entsprechender Berechtigung möglich. Die health engine stellt dafür alle nötigen Komponenten bereit. Der DICOM-Knoten koppelt alle Modalitäten und PACS-Systeme bidirektional, unabhängig vom Hersteller. Das VNA (Vendor neutral Archive) sorgt für die Ablage im Patienten- und Fallkontext, den schnellen Zugriff und gewährleistet die gesetzliche Archivierung. Über den integrierten schnellen HTML5-Viewer können alle Bilder, Serien und Studien in voller Auflösung dargestellt werden.

Beschreibung des Loses

Vorliegend werden modulare Erweiterungen des Bestandssystems beschafft, bei denen keine Schnittstellen zum Bestandssystem erforderlich sein sollen. Der Auftraggeber ist der einzige Anbieter auf dem Markt, der eine solche modulare Lösung ohne Schnittstellen in seinem Leistungsportfolio aufweist. Nur durch die Festlegung auf das vorliegende Produkt, kann eine reibungslose Integration und somit eine effektive Systemsicherheit sichergestellt werden. Überdies werden Koordinationsschwierigkeiten minimiert sowie die zusätzliche Inanspruchnahme finanzieller und zeitlicher Ressourcen vermieden. Eine integrierte Lösung bietet betriebliche Vorteile wie einheitlichen Support, gesicherte Schnittstellenkompatibilität sowie ein geringeres Fehler- und Betriebsrisiko. Der Einsatz mehrerer Dienstleister birgt das Risiko von Kompatibilitätsproblemen, Datenverlust oder Fehlfunktionen, die nicht hinnehmbar sind. Unterschiedliche technologische Plattformen erhöhen die Gefahr, dass Daten nicht korrekt gesendet oder empfangen werden können. Im Bereich kritischer Klinikprozesse ist es jedoch essenziell, unnötige Schnittstellen zu vermeiden, um Fehlerquellen auszuschließen. Nur durch das fehlerfreie Zusammenspiel der Health-Engine und der unterschiedlichen klinischen Systeme kann sichergestellt werden, dass alle notwendigen Daten zwischen den Systemen ausgetauscht werden können. Hierbei handelt es sich nicht um eine künstliche Einschränkung des Beschaffungsbedarfs auf einen bestimmten Dienstleister. Die Immanuel Albertinen Diakonie kann die gestellten Anforderungen durch objektive und nachvollziehbare Gründe belegen und hat ihren Beschaffungsbedarf nicht willkürlich oder diskriminierend fest-gelegt. Der aufgezeigte Beschaffungsbedarf ergibt sich aus den Anforderungen zur Integration der klinischen Systeme. Die fehlerfreie Verknüpfung zwingend erforderlich, um die vollständige und zuverlässige Bereitstellung aller medizinischen Informationen sicherzustellen. Nur durch eine fehlerfreie Übertragung zwi-schen den Systemen, unter Einsatz der Health-Engine, kann die notwendige Dokumentation und Entscheidungsgrundlage für den Betrieb der durch das KHZG zu implementierenden Softwarelösungen sichergestellt werden. Fehler in der Daten-übertragung könnten schwerwiegende Auswirkungen auf die Patientenversorgung haben und sind daher unter allen Umständen zu vermeiden. Die Auftraggeber haben wettbewerbliche Alternativen eingehend geprüft und belastbar festgestellt, dass die Lösungen anderer bekannter Unternehmen für die Auftragsdurchführung nicht in Betracht kommen, da auf dem Markt keine modularen und tiefenintegrierten Konkurrenzlösungen existieren. Überdies besteht keine ver-nünftige Alternative oder Ersatzlösung zu der hier zu beauftragenden Lösung, was ebenfalls einer belastbaren Überprüfung unterzogen wurde. Dies ist insbesondere der Fall, weil eine tiefenintegrierte Lösung ausschließlich durch den Betreiber des Bestandssystems realisierbar ist (Modul des Ausgangssys-tems - keine Schnittstelle erforderlich) und Drittlösungen aus wirtschaftlichen und technischen Erwägungen ausscheiden (siehe sogleich unter). Der mangelnde Wettbewerb stellt somit nicht das Ergebnis einer künstlichen Einschränkung der Auftragsvergabeparameter da Im Einzelnen: Notwendigkeit der Erweiterung - Standortübergreifende Konsolidierung - Konzernweite Patientenidentifikation über alle Standorte zwingend erforderlich - Einheitliche Prozessabbildung für Datenverarbeitung und Stake-holder-Kommunikation - MPI Anforderungen - Systemübergreifende Stammdatenverwaltung bei mehreren KIS - Dublettenerkennung über Standortgrenzen hinweg - Tiefenintegration in health-engine für nahtlose Anwendererfahrung - Patientenportal-Anbindung für gebündelte Informationsanzeige für die Patient:innen - DICOM/WADO-Viewer Anforderungen - PACS Ausfallsystem - Browserbasierter Zugriff ohne lokale Installation - Portal-Integration (Patienten- und Zuweiserportal) erforderlich - CDR-Studienablage für konsolidierte Bildarchivierung im vorhan-denen CDR - Modalitätsunabhängige Bildanzeige (Röntgen, CT, MRT) - Compliance-Anforderungen - DSGVO-konforme Erweiterung der Datenverarbeitung - Gesetzeskonforme Archivierung medizinischer Bilddaten - Lückenlose Audit-Trails über alle Module - bereits implementierte mehrstufige Berechtigungskonzepte müs-sen übernommen werden Risiken bei Nutzung von Komponenten anderer Hersteller - Technische Inkompatibilitäten - Workflow-Engine-Bruch: die im CDR vorhandene Workflow-Engine kann weder für MPI nocht für DICOM/WADO genutzt werden - Datenbankarchitektur-Konflikt: Natives Datenmodell nicht nutzbar - Weitere Schnittstellen erforderlich: vorhandene Schnittstellen wer-den müssen neu gebaut oder angepasst werden - Active Directory: Berechtigungskonzepte uneinheitlich - Versorgungsgefährdung - Notfallszenario: fremde Komponenten erhöhen das Ausfallrisiko des Notfall-/Ausfallsystems - PACS-Backup-Ausfall: Bilddiagnostik im Notfall nicht verfügbar - Verzögerte Fehlerdiagnose: Koordination zwischen mehreren Her-stellern erforderlich - Wirtschaftliche Risiken - Neuimplementierung von Schnittstellen: Unverhältnismäßiger Auf-wand, wenn vorhandene SSTs genutzt werden könnten - Parallele Wartungsverträge: Anzahl der Vertragsparteien erhöht sich und damit der administrative Aufwand - Schulungsaufwand erhöht: Personal muss für mehrere Systeme geschult werden - Release-Inkompatibilitäten: mögliche Nacharbeiten bei Updates - Datenschutz-/Sicherheitsrisiken - Patientenverwechslungen durch Fehlerhafte MPI-Integration - Berechtigungskonzepte: Uneinheitliche Zugriffskontrollen - Audit-Trail-Brüche: Compliance-Verstöße bei Protokollierung - Verschlüsselungsinkonsistenzen an Systemgrenzen - Betriebsrisiken - Verschiedene Hersteller = multiple Fehlerquellen im Notfallbetrieb - Gewährleistungslücken: Keine eindeutige Verantwortlichkeit - Support-Fragmentierung: Mehrere Ansprechpartner erforderlich - Performanceeinbußen: Middleware-Overhead bei Fremdsystemen

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis
Rangfolge 1Preis
Beschreibung
Preis ist das einzige Zuschlagskriterium

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
36 Monate
Verlängerung
bis zu 9999-mal: Die Laufzeit kann verlängert werden. Die in Monaten angegebene Laufzeit entspricht der geförderten Laufzeit und wird in diesem Rahmen aus technischen Gründen angegeben. Die Angabe zu maximalen Verlängerungen erfolgt ebenfalls aus technischen Gründen. Eine Laufzeit über 36 Monate hinaus wird nicht mehr gefördert.
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB, Ballindamm 7, 20095 Hamburg
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein vergaberechtlicher Primärrechtsschutz ist nicht statthaft. Bei der von der AGin beabsichtigten Beschaffung handelt es sich nicht um einen öffentlichen Auftrag im Sinne des GWB, denn die AGin ist keine öffentliche Auftraggeberin im Sinne des GWB. Das Vergabeverfahren wird aufgrund zuwendungsrechtlicher Vorgaben durchgeführt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
Die Auftraggeber behalten sich vor, den Zuschlag bereits auf Grundlage der Erstangebote und ohne Durchführung von Verhandlungsrunden zu erteilen,
Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP4DBTM506# Ein vergaberechtlicher Primärrechtsschutz ist nicht statthaft. Bei der von der AGin beabsichtigten Beschaffung handelt es sich nicht um einen öffentlichen Auftrag im Sinne des GWB, denn die AGin ist keine öffentliche Auftraggeberin im Sinne des GWB. Das Vergabeverfahren wird aufgrund zuwendungsrechtlicher Vorgaben durchgeführt.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
i-engineers GmbH, Müster1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 480 (Softwarepaket und Informationssysteme) in Hamburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

67vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (52 Lose mit Angabe)
271.437 €Zuschlagswert im Median
214.812 € – 566.850 €mittlere Hälfte, 16 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Software in Hamburg (10 offen)

Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ae2e18c4-52d1-48d1-8bdd-f5fd313459e7.