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Frist abgelaufennationalmögliche Doppelmeldung

Erstellung einer Karte zu geogen und montanhistorisch bedingten Bodendaten für den Raum Harz, Mansfelder Land

Landesamt für Umweltschutz · Halle (Saale)

Aktenzeichen 23.11-01-2024_KgmBveröffentlicht 28.11.2024Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 657 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Halle (Saale)
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 170 Tage (15 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (3 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    vor 22 Monaten
  3. Angebotsfrist 23:59 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 22 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

1 Einleitung In den Landkreisen Harz und Mansfeld Südharz des Landes Sachsen-Anhalt treten in bergbauhistorisch beeinflussten Gebieten, wie Harzgerode und Mansfelder Land, großflächige Bodenbelastungen auf, die nicht nur eine Beeinträchtigung der Bodenfunktionen, sondern auch eine Gefährdung für betroffene Schutzgüter darstellen. Die obersten Bodenschichten weisen an diesen Standorten teilweise flächendeckend Konzentrationen von verschiedenen Schadstoffen, wie z. B. Arsen, Blei oder Cadmium, auf, welche die jeweiligen Prüfwerte nach BBodSchV um ein Vielfaches überschreiten und somit schädigend auf Pflanzen, Tiere und Menschen wirken können. Die feststellbare Bodenbelastung ist generell das Resultat der jeweiligen Nutzung und deren Dauer unter Berücksichtigung der ursprünglich anstehenden oberflächennahen Gesteine, der lokalen Immissionssituation sowie eines möglichen Überschwemmungseinflusses. Die genaue Verteilung dieser Bodenbelastungen sowie aktuelle Schadstoffkonzentrationen sind jedoch für die einzelnen Gebiete nicht bekannt. Eine umfassende Sammlung und Aufbereitung der bisher erhobenen Daten, z. B. in Form einer Datenbank oder digitalen Karte, sind für den Untersuchungsraum Harz Mansfelder Land bisher nicht erfolgt. 2 Zielstellung Hauptziel des Vorhabens ist die Sammlung vorhandener Daten und Informationen zu Bodenbelastungen in und um ehemaligen Bergbau- und Erzverhüttungsstandorten im Raum Harz Mansfelder Land im GIS und der anschließende Verschnitt mit relevanten Geodaten zu den Haupteinflussfaktoren für die flächenhafte Darstellung von Stoffgehalten als Arbeits- und Auswertungsgrundlage zur Ableitung des weiteren Handlungsbedarfs. Hierbei sollen insbesondere die unter Anlage 02.a genannten Cluste, Untersuchungsgebiete mit bekannten bzw. vermuteten Hotspots, betrachtet werden. Im Ergebnis soll eine zusammenfassende digitale Karte zu geogen und montanhistorisch bedingten Bodendaten, als eine Art vorläufige Bodenbelastungskarte, für den Raum Harz Mansfelder Land erstellt werden. 3 Aufgabenstellung Der Auftrag beinhaltet die folgenden zwei Arbeitspakete, AP, welche chronologisch abzuarbeiten sind und nachfolgend näher erläutert werden: AP1: Recherche nach relevanten Informationsquellen sowie Erfassung und Validierung von Daten zu geogen und montanhistorisch bedingten Bodenbelastungen und ihren Einflussfaktoren, siehe Kap. 3.1 AP2: Erstellung einer zusammenfassenden digitalen Karte zu geogen und montanhistorisch bedingten Bodendaten, KgmB, mit Teilergebnis und Auswertungskarten im GIS sowie Ableitung des weiteren Handlungsbedarfs für einzelne Gebiete, siehe Kap. 3.2. 3 . 1 Datenrecherche, erfassung und validierung Um die Verteilung der Bodenbelastungen sowie aktuelle Schadstoffkonzentrationen für den Untersuchungsraum besser bewerten zu können, sollen in einem ersten Arbeitsschritt die wichtigsten Untersuchungsgebiete genauer abgegrenzt werden und die Datengrundlage für die Kartenerstellung, AP2, siehe Kap. 3.2, geschaffen werden. Hierfür sind eine umfassende Recherche zur Bergebauhistorie relevanter Ortschaften, genaue Lage möglicher Kontaminationsquellen, und zu bereits erfolgten Bodenuntersuchungen, flächenhaften Einflussfaktoren sowie notwendigen Zusatzinformationen und anschließend eine sorgfältige Eignungsprüfung der erfassten Daten notwendig. 3 . 2Erstellung digitaler Karten Bei der Erstellung der BBK werden Daten zu Schadstoffgehalten in Böden mit weiteren relevanten Informationen verschnitten und ausgewertet sowie flächenhafte Darstellungen zur Schadstoffverteilung erzeugt. Hierfür müssen für die mit dem Auftraggeber final festzulegenden Untersuchungsgebiete und jeweiligen Bewertungsflächen mehrere Arbeitskarten, z. B. zu, abgeleiteten Stoffkonzentrationen und den relevanten Einflussgrößen, erstellt werden, welche wiederum zu Teilergebniskarten bzw. Auswertungskarten verknüpft werden sollen. Die Bildung homogener Raumeinheiten ist Grundvoraussetzung, um aus den vorhandenen Punktdaten eine flächenhafte Darstellung, mittels Interpolation oder Effektbereinigung, zu ermöglichen. Homogene Raumeinheiten kennzeichnen Flächenanteile des Untersuchungsgebietes, die sich im Hinblick auf die Einflussfaktoren der stofflichen Bodenbelastung ähnlich sind und sich entsprechend gegenüber anderen Raumeinheiten abgrenzen lassen. Als solche Raumeinheit können z. B. eine Siedlung oder ein Überschwemmungsgebiet angesehen werden. Bei der Bildung von homogenen Raumeinheiten sollen regionale oder lokale Besonderheiten, wie z. B. das Ausgangsgestein, die Flächennutzung und die Lage von ehemaligen Emittenten unbedingt berücksichtigt werden. Die hierfür benötigten Geodaten müssen ebenfalls vom Auftragnehmer eigenständig gesammelt werden. Mithilfe von zu erstellenden Beurteilungskarten sollen auch flächenhafte Auswertungen in Bezug auf die Vorsorge, Prüf und Maßnahmenwerte der BBodSchV für einzelne Elemente bzw. Nutzungsarten ermöglicht werden. Hierfür werden die festgelegten Raumeinheiten für jeden Parameter in Bewertungsklassen mit unterschiedlichem Handlungsbedarf unterteilt. Gebiete bzw. Flächen mit einem besonders hohen Gefährdungspotenzial sollen vom Auftragnehmer hervorgehoben werden. Auf Bereiche mit besonders geringer Datendichte bzw. unklarer Datenlage, z. B. aufgrund von Unstimmigkeiten in damaligen Untersuchungsergebnissen, soll vom Auftragnehmer ebenfalls hingewiesen werden. Für weitere Untersuchungen sollen in diesen Fällen geeignete Gebiete bzw. konkrete Probenahmeflächen empfohlen und in einer Konzeptkarte grafisch dargestellt werden. Für die methodische Umsetzung der Datenerhebung und Kartenerstellung können bezüglich einzelner Arbeitsschritte u. a. die folgenden Arbeitshilfen zur Orientierung verwendet werden: Leitfaden zur „Erstellung digitaler Bodenbelastungskarten zur flächenhaften Darstellung und Beurteilung von Schadstoffen in sächsischen Böden“ vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Stand: 05/2007 Merkblatt Nr. 24, Leitfaden zur Erstellung digitaler Bodenbelastungskarten :Teil I: Außenbereiche Stand: 2000, LANUV-Arbeitsblatt 1, Leitfaden zur Erstellung digitaler Bodenbelastungskarten: Teil II: Siedlungsbereiche Stand: 2007, LANUV-Arbeitsblatt 17, Leitfaden zur Erstellung digitaler Bodenbelastungskarten:Teil III: Erfassung von und Umgang mit überschwemmungsbedingten Belastungsbereichen Stand: 2011. Aktuell ist davon auszugehen, dass z. B. aufgrund einer zu geringen Datendichte bzw. qualität eine flächenhafte Darstellung von Stoffkonzentrationen nicht in allen sieben Untersuchungsgebieten,siehe Anlage 02.a, sinnvoll realisiert werden kann. In Abhängigkeit von den im AP1 erhobenen Daten und den Abstimmungen im Workshop 2, siehe Kap. 3.1 und 5.1, sollen für mindestens drei ausgewählte Untersuchungsgebiete geeignete Teilergebnis- bzw. Auswertungskarten erstellt werden. 4 Berichterstattung Der Auftragnehmer fertigt einen Abschlussbericht an, wobei insbesondere die folgenden Inhalte schriftlich und ggf. grafisch darzulegen sind: Der Bericht, inkl. Anlagen, ist ausgedruckt, in dreifacher Ausführung, und elektronisch an den Auftraggeber zu übergeben. Auch die im Rahmen des Projekts erhobenen und aufbereiteten Daten und Dokumente sind elektronisch zu übergeben. Hierbei ist die unten genannte Leistungslaufzeit zu beachten. Die Rechte für die Daten und Dokumente liegen beim Auftraggeber. 5 Veranstaltungen Im Rahmen des Projektes sind die folgenden drei Besprechungen im Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt in Halle Saale bzw. als Videokonferenz, online, abzuhalten: 4.Abschlusspräsentation im LAU Methodik und Ergebnisse der Kartenerstellung und Ableitung von Handlungsempfehlungen Der Projektablauf ist in der Anlage 02.e schematisch dargestellt. Die Termine für die Veranstaltungen sind mit dem Aufraggeber LAU und den beiden am Projekt beteiligten UBB’en siehe Kapitel 7 abzustimmen. Für weiter Details beachten Sie bitte die Leistungsbeschreibung.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 33a6c3ae-75ad-4caa-972a-eddeb671be17.