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Frist abgelaufenEU-weitIngenieurleistungenPlanung

Ersatz der Schleuse Herbrum - Vergabepaket 1: Generalplanung

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee · Meppen, Niedersachsen

Aktenzeichen 2026-801-000006veröffentlicht 24.03.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 188 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Meppen49716, Landkreis Emsland, Niedersachsen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 111 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (5 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 8 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 11:00 Uhr
    vor 6 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Projektziel gemäß genehmigter Voruntersuchung und genehmigtem E-HU Planung ist der Ersatz der in Betrieb befindlichen, linken (westlichen) Schleusenkammer der Schleuse Herbrum im Dortmund-Ems-Kanal (DEK) zur langfristigen Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt sowie der Leistungsfähigkeit der Bundeswasserstraße. Die neue Schleusenkammer soll vor Außerbetriebnahme der westlichen Schleusenkammer (restliche Nutzungsdauer ca. 15 Jahre) in Betrieb gehen und hinsichtlich ihrer Abmessungen und Leistungsfähigkeit an heutige sowie zukünftige Anforderungen angepasst werden. Der Ersatz der Schleuse Herbum wird am Standort der alten, östlichen Schleusenkammer nach deren Rückbau realisiert. Das Projekt wird im Rahmen des Partnerschaftsmodells Wasserstraßen (PmW) als Pilotprojekt in der Ausprägung einer Integrierten Projektabwicklung (IPA) umgesetzt. Kennzeichnend für dieses Modell sind: - frühzeitige Einbindung aller wesentlichen Projektbeteiligten, - gemeinsame Entwicklung des Bausolls in Vertragsphase 1, - kooperatives und transparentes Projektmanagement, - gemeinsame Verantwortung für Kosten-, Termin- und Qualitätsziele, - Ausrichtung aller Entscheidungen am Grundsatz „Best for Project“. Das PmW ist modular aufgebaut und besteht aus zwei Vertragsphasen: Vertragsphase 0 – Vorbereitung und Vergabe (aktuelle Phase) Vertragsphase 1 – Intergrierte Planung (Gemeinsame Konkretisierung des funktionalen Bau-Solls, Risikomanagement und Festlegung des Zielpreises.) Vertragsphase 2 – Ausführung (Realisierung auf Grundlage des gemeinsam entwickelten und vereinbarten Pflichtenhefts.) Für das Projekt wurde eine Modulkombination gewählt, die eine integrierte Planung sowie eine Ausführung im Allianzmodell mit Mehrparteienvertrag ermöglicht. Aufgrund der technischen Komplexität, der Randbedingungen des Bauens im Bestand sowie der hohen Bedeutung für den laufendenden Schifffahrtsbetrieb ist dieses Abwicklungsmodell besonders geeignet. Das Betriebsgebäude des ABz.- Stützpunktes Herbrum wird abgerissen und an gleicher Stelle neu gebaut. Die aktuell in Betrieb befindliche Leitzenrale auf der Schleuseninsel wird außer Betrieb genommen. Eine neue Leitzenrale wird in das Gebäude des ABz.- Stützpunktes Herbrum integriert. Hierfür ist die Aufstellung und Genehmigung eines separaten Entwurfs-AU durch das WSA in Arbeit.

Die Inberiebnahme/Verkehrsfreigabe der neuen Schleuse ist im Q2 2032 geplant.

Eine detaillierte Beschreibung des Vergabepaketes 1 - Generalplanung erfolgt im Punkt 5.1.

Beschreibung des Loses

Projektziel gemäß genehmigter Voruntersuchung und genehmigtem E-HU Planung ist der Ersatz der in Betrieb befindlichen, linken (westlichen) Schleusenkammer der Schleuse Herbrum im Dortmund-Ems-Kanal (DEK) zur langfristigen Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt sowie der Leistungsfähigkeit der Bundeswasserstraße. Die neue Schleusenkammer soll vor Außerbetriebnahme der westlichen Schleusenkammer (restliche Nutzungsdauer ca. 15 Jahre) in Betrieb gehen und hinsichtlich ihrer Abmessungen und Leistungsfähigkeit an heutige sowie zukünftige Anforderungen angepasst werden. Der Ersatz der Schleuse Herbum wird am Standort der alten, östlichen Schleusenkammer nach deren Rückbau realisiert. Die Inberiebnahme/Verkehrsfreigabe der neuen Schleuse ist im Q2 2032 geplant. Der Auftragnehmer des Vergabepakets 1 (VP1) übernimmt die Gesamtverantwortung für die integrierte Objekt- und Fachplanung der neuen Schleusenanlage einschließlich aller Bauzustände sowie die übergreifende planerische Integration und Koordination in der integrierten Planungsphase der Allianz. VP1 stellt sicher, dass alle Fachbeiträge konsistent, genehmigungsfähig und für die Zielpreisermittlung belastbar zu einem integrierten Gesamtplanungsstand zusammengeführt werden und dass die Planung die funktionalen Anforderungen, Projektziele und technischen Randbedingungen vollständig und prüfbar abbildet. Darüber hinaus verantwortet VP1 die inhaltliche Koordination der Planungsbeteiligten, die strukturierte Einbindung der bauausführenden Vergabepakete (VP2 und VP3) in die Planung sowie die Moderation und Dokumentation planungsrelevanter Entscheidungen im Sinne des „Best for Project“-Ansatzes. Verantwortliche Leistungen: VP1 erbringt insbesondere folgende Leistungen: - vollständige Objekt- und Fachplanung der Schleusenanlage einschließlich aller wasserbaulichen, (erd- und tief-)baulichen, stahlwasserbaulichen, massivbaulichen, maschinen- und elektrotechnischen sowie EMSR-technischen Planungsanteile bis zum genehmigungsfähigen und für die Zielpreisermittlung sowie Ausführungsvorbereitung geeigneten Planungsstand, - integrierte Entwicklung der Gesamtanlage einschließlich Bauwerks- und Anlagenkonzepte, Kammerwände und -bereiche, Sohle, Häupter, Portale, Führungen, Nebenbauwerke, Stahlwasserbau, maschinentechnische, (maschinen-)hydraulische, elektrotechnische, steuerungstechnische und leittechnische Systeme sowie Verkehrs-, Betriebs- und Nebenanlagen, - Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanungen von Wegeinfrastruktur - Erarbeitung von Prüf- und Abnahmeplänen, - Erstellung sämtlicher erforderlicher Fachmodelle, Nachweise, Berechnungen und Bemessungen, - Planung aller Bauzustände, Bauzwischenzustände und Provisorien einschließlich Baugruben, Baugrubensicherungen, Bauabläufe, bauzeitlicher Verkehrs- und Schifffahrtsführung sowie Maßnahmen zur Betriebssicherung der Bestandsanlagen, - Integration der Anforderungen aus Betriebssicherung, Hochwasserschutz, Schifffahrt und wasserbaulichen Randbedingungen in alle Fachplanungen, - Ggf. Koordination und Zusammenstellung aller Unterlagen für Genehmigungs- und Planfeststellungsverfahren sowie fachliche Unterstützung des Auftraggebers bei Rückfragen und Auflagen, - Organisation und Koordination der modellbasierten Zusammenarbeit (BIM) einschließlich Strukturierung und Koordination der Fachmodelle, Durchführung von Modellabgleichen und Betrieb der gemeinsamen Datenumgebung (CDE), - Sicherstellung eines konsistenten digitalen und fachlichen Gesamtplanungsstandes als Grundlage für Koordination, Freigaben, Bauzustandsplanung und Übergabe an die ausführenden Vergabepakete, - Mitwirkung an der Anwendung projektbezogener LEAN-Methoden in der integrierten Planungsphase zur Abstimmung, Taktung und Steuerung der Planungsprozesse.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung13 von 13 angegeben

Eintragung in das Handelsregister
Angabe zur Eintragung in das Handeslregister unter Angabe der HR-Nr..
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Der Bewerber kann nach § 47 VgV (Eignungsleihe) im Hinblick auf seine erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie auf seine erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer) in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für … ganz lesenDer Bewerber kann nach § 47 VgV (Eignungsleihe) im Hinblick auf seine erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie auf seine erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer) in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen (Nachunternehmerverpflichtungserklärung) jeweils vorlegt. Der Bewerber, muss angeben dass er von der vorstehend dargestellten Möglichkeit der Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen Gebrauch macht und beabsichtigt im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe und im Falle der späteren Zuschlagserteilung Nachunternehmern für anzugebende Teilleistungen beauftragt.
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auf … ganz lesenEntsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. Bereits vor dem 9. April 2022 geschlossene Verträge mit solchen Personen oder Unternehmen mit Bezug zu Russland dürfen nur bis zum 10. Oktober 2022 fortgeführt werden. Ein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht a) durch die russische Staatsangehörigkeit des Bewerbers/Bieters oder die Niederlassung des Bewerbers/Bieters in Russland, b) durch die Beteiligung einer natürlichen Person oder eines Unternehmens, auf die eines der Kriterien nach Buchstabe a zutrifft, am Bewerber/Bieter über das Halten von Anteilen im Umfang von mehr als 50 Prozent, c) durch das Handeln der Bewerber/Bieter im Namen oder auf Anweisung von Personen oder Unternehmen, auf die die Kriterien der Buchstaben a und/oder b zutreffen. 1) Der Bewerber erklärt, dass für sein Unternehmen keiner der in den Buchstaben a) bis c) genannten Fälle zutrifft. 2) Der Bewerber erklärt, dass er zur Ausführung des Auftrags für Teile der Leistung - nicht die Kapazitäten der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen in Anspruch nehmen wird / genommen hat (Eignungsleihe). - folgende Kapazitäten der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen in Anspruch nehmen wird / genommen hat (Eignungsleihe). und - keine der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen als Nachunternehmen beauftragt / beauftragt hat. - folgende der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen als Nachunternehmen beauftragen wird / beauftragt hat. und - keine der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen als Lieferanten beauftragt / beauftragt hat. - folgende der in den Buchstaben a) bis c) genannten Personen oder Unternehmen als Lieferanten beauftragen wird /beauftragt hat.
Spezifischer Jahresumsatz
Zur Erklärung der wirtschaftlichen Stabilität und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV in Verbindung mit § 122 Abs. 2 GWB ist vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft der spezifische Umsatz für die nachstehend aufgeführten relevanten Leistungsbereiche in den letzten drei abge … ganz lesenZur Erklärung der wirtschaftlichen Stabilität und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV in Verbindung mit § 122 Abs. 2 GWB ist vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft der spezifische Umsatz für die nachstehend aufgeführten relevanten Leistungsbereiche in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in der nachfolgenden Tabelle anzugeben. Dabei muss ein Mindestumsatz von jährlich mindestens 5 Mio. € netto erreicht worden sein. Bewerber/ Bewerbergemeinschaften, die diesen Mindestumsatz nicht nachweisen können oder deren Angaben unvollständig oder formell mangelhaft sind, können gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 4 VgV vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Relevante Leistungsbereiche: - Objektplanung Ingenieurbauwerke (gem. HOAI § 43), - Tragwerksplanung (HOAI § 49), - Entwurfs- und Genehmigungsplanung für Stahlwasserbauten - Tragwerksplanung von Portalen, Führungseinrichtungen, Hydraulikplattformen, - Oberflächenschutzplanung, - Fachplanung planungsbegleitende Vermessung und Bauvermessung - Fachplanung Spezialtiefbau - BIM-gestützte Planungsleistungen für Infrastrukturprojekte, - Koordinations- und Steuerungsleistungen in der Generalplanung - Schnittstellenmanagement (Massivbau-, Elektro- und Steuerungstechnik), - Montageplanung, Hebenachweise sowie Prüf- und Abnahmepläne. Ergänzender Hinweis: - Umsätze aus nicht relevanten Bereichen (z. B. Wohn- oder Gewerbebau, reine Bauüberwachung, Consulting ohne Planungsverantwortung) werden NICHT berücksichtigt.
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Zur Erklärung der wirtschaftlichen Stabilität und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV in Verbindung mit § 122 Abs. 2 GWB erklärt der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft in Form einer Eigenerklärung, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung besteht, di … ganz lesenZur Erklärung der wirtschaftlichen Stabilität und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV in Verbindung mit § 122 Abs. 2 GWB erklärt der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft in Form einer Eigenerklärung, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung besteht, die folgende Mindestinhalte aufweist: Es liegt eine Versicherung vor, die sämtliche vom Bewerber/Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Rahmen des VP 1 zu erbringenden Leistungen der Generalplanung abdeckt und die Deckungssummen von mindestens: - 1,5 Mio. € für Personenschäden je Schadensfall - 1,5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall beträgt. Die Versicherungssumme muss zweifach maximiert sein, d. h. die genannten Summen müssen mindestens zweimal pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen (sog. Jahres-Höchstleistung). Besteht zum Zeitpunkt der Bewerbung keine Police mit den vorgenannten Anforderungen, ist durch den Bewerber zu erklären, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Versicherung mit den genannten Mindestanforderungen abgeschlossen wird.
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Gemäß § 122 GWB in Verbindung mit § 46 VgV ist der öffentliche Auftraggeber berechtigt, von den Bewerbern Nachweise über deren technische und berufliche Leistungsfähigkeit zu verlangen, sofern diese zur ordnungsgemäßen Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen erforderlich sind. Vor diesem Hintergr … ganz lesenGemäß § 122 GWB in Verbindung mit § 46 VgV ist der öffentliche Auftraggeber berechtigt, von den Bewerbern Nachweise über deren technische und berufliche Leistungsfähigkeit zu verlangen, sofern diese zur ordnungsgemäßen Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen erforderlich sind. Vor diesem Hintergrund hat der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages zu erklären, dass ihm die zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen erforderliche technische Ausstattung sowie eine geeignete Produktions- und Planungsinfrastruktur dauerhaft zur Verfügung stehen. Der Bewerber erklärt, dass ihm gem. § 122 GWB in Verbindung mit § 46 VgV die zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen erforderliche technische Ausstattung sowie eine geeignete Produktions- und Planungsinfrastruktur dauerhaft zur Verfügung stehen. Die Erklärung bezieht sich insbesondere auf die folgenden Bereiche: Digitale Planungsumgebung: - Vorhandensein leistungsfähiger CAD- und BIM-Arbeitsplätze mit BIM-fähiger Software (z. B. Revit, Allplan, AutoCAD Civil, Desite, Solibri, Navisworks). - Nutzung leistungsfähiger 2D-/3D-CAD- und FEM-Systeme für die Tragwerks- und Detailplanung (z. B. Autodesk Inventor, Siemens NX, SCIA Engineer o. ä.) - Softwareumgebungen zur Bewegungssimulationen und Prüfung der Schnittstellen zu SPS-/SCADA-Logik - Workflow zur Modellkoordination, Attributierung und Qualitätssicherung in einer Common Data Environment (CDE) - Fähigkeit zur Datenübergabe gem. IFC-Standard, BAP-konformer Modellstrukturierung sowie zur Anwendung der Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) - Tools zur Erstellung und Bearbeitung von Leistungsverzeichnissen und Stücklisten mit automatisierter Ableitung aus dem digitalen Modell Fachsoftware für Ingenieurplanung: - Erd- und Spezialtiefbau (z. B. PLAXIS, GGU-Software, GEO5) - Baugrubenbemessung (z. B. RIB GEO, DC-Software) - Hydraulik und Wasserbau (z. B. Hydro_AS-2, MIKE21) - Massiv- und Stahlbau (z. B. SOFiSTiK, Dlubal, Idea StatiCa) - Verkehrsplanung / Infrastruktur (z. B. CARD/1, iTWO civil) - Ingenieurvermessung (z.B. AutoCAD, QGIS, RM-Data) IT-Infrastruktur und Datenmanagement: - Eigene Server- oder Cloud-basierte Lösungen zur Modell- und Datenhaltung, inklusive Replikations- und Backupsystemen. - Nutzung zertifizierter Sicherheitsstandards (z. B. ISO 27001) für Datenhaltung, insbesondere beim Umgang mit bauherrenseitigen Plattformen. Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Im Falle einer Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft gemäß § 43 VgV gilt die Erklärung dieses Kapitels für die Bewerbergemeinschaft.
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Die Erklärung zur personellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft stellt ein zentrales Element der technischen Eignung im Sinne von § 122 Abs. 2 GWB i. V. m. § 46 VgV dar. Mindestanforderungen: Die Erklärung zum Personalbestand ist zwingend in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) abzu … ganz lesenDie Erklärung zur personellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft stellt ein zentrales Element der technischen Eignung im Sinne von § 122 Abs. 2 GWB i. V. m. § 46 VgV dar. Mindestanforderungen: Die Erklärung zum Personalbestand ist zwingend in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) abzugeben, um unterschiedliche Beschäftigungsmodelle (z. B. Teilzeit, freie Mitarbeit) vergleichbar zu machen. Die Mindestanforderungen umfassen:  Erforderliche Gesamtmindestgröße des Bewerbers: 10 VZÄ im Bereich der Planung, der Projektsteuerung, der Terminplanung, der Abrechnung sowie Projektleitung für Planungsleistungen für Infrastrukturvorhaben mit dem Leistungsschwerpunkt des VP 1. - Es sind ausschließlich dauerhaft beschäftigte, qualifizierte Fachkräfte zu berücksichtigen. - Die Darstellung hat unternehmensweit und unter Berücksichtigung der jeweiligen VZÄ-Faktoren (bei Teilzeitmodellen, projektbezogenen Einsätzen oder Werkverträgen) zu erfolgen. Fachlich differenzierter Mindestpersonalbestand: Die personelle Leistungsfähigkeit umfasst folgende Kernbereiche, die mit entsprechender Fachkompetenz und personeller Tiefe abgedeckt werden müssen: - Objektplanung Ingenieurbauwerke: Entwicklung funktionaler Entwurfs- und Ausführungsplanungen für wasserbauliche Ingenieurbauwerke, insbesondere Schleusenanlagen, Böschungen, Durchlässe und Verkehrsbauwerke - Planungskompetenz in Hydromechanik sowie Stahlwasserbau / konstruktiver Stahlbau - Tragwerksplanung: Erarbeitung statischer Vor- und Entwurfsnachweise für massive Schleusenkammern, Häupter, Sohlkonstruktionen sowie gegebenenfalls tragende Stahlbaukonstruktionen (z. B. Portale, Wartungsbühnen) sowie Erstellung prüffähiger statischer Berechnungen inkl. Bauzustandsnachweise (z. B. für Bauphasen, Bauhilfskonstruktionen) - Spezialtiefbauplanung: Bemessung und Planung von Verbaukonstruktionen (Spundwände, Verpressanker, Aussteifungen, Sohlabdichtungen), Entwicklung technischer Lösungen für die Gründung und Baugrubensicherung bei schwierigen Grundwasserverhältnissen sowie Bewertung von Setzungsrisiken und Interaktion Boden-Bauwerk (Baugrube/Kammer) - Planungskoordination / BIM-Management / Schnittstellenmanagement - Oberflächenschutz und Korrosionsschutz - Baulogistik / temporäre Bauzustände Zugrundeliegende Umrechnung von Teilzeitkräften (40h/Woche): 30 Stunden = 0,75 VZÄ 25 Stunden = 0,625 VZÄ 20 Stunden = 0,5 VZÄ 15 Stunden = 0,375 VZÄ 10 Stunden = 0,25 VZÄ Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Im Falle einer Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft gemäß § 43 VgV sind die personellen Kapazitäten der einzelnen Mitglieder additiv zu berücksichtigen. Rechtlicher Hinweis: Gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 4 VgV können Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden, wenn die in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen geforderten Nachweise und Erklärungen – hier zur personellen Leistungsfähigkeit – nicht vollständig und formgerecht erbracht werden. Nachforderungen der Vergabestelle sind nur im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV möglich und zulässig. Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Bewerber, der die vorstehend beschriebenen Mindestanforderungen jedenfalls auch nach einer ggf. zulässigen Nachforderung nicht nachweisen kann oder will, vom Vergabeverfahren ausgeschlossen wird.
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Die Auswahlentscheidung basiert auf einer gewichteten Bewertung zusätzlicher Eignungskriterien, die über die bloße Erfüllung der Mindestvoraussetzungen hinausgehen (§ 51 Abs. 2 VgV). Ziel dieses Verfahrensschritts ist es, diejenigen Bewerber zu identifizieren, die im Hinblick auf die spezifischen An … ganz lesenDie Auswahlentscheidung basiert auf einer gewichteten Bewertung zusätzlicher Eignungskriterien, die über die bloße Erfüllung der Mindestvoraussetzungen hinausgehen (§ 51 Abs. 2 VgV). Ziel dieses Verfahrensschritts ist es, diejenigen Bewerber zu identifizieren, die im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen des Projekts „Ersatz der Schleuse Herbrum“ die höchste Leistungsfähigkeit erwarten lassen. Der Bewerber erklärt anhand von drei geeigneten Projektreferenzen entsprechend § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit, die über die Mindestanforderungen hinausgeht. Diese Referenzen werden inhaltlich und qualitativ bewertet. Die Beurteilung erfolgt anhand einer einheitlichen Bewertungsmatrix (siehe Anlage 260324_HER_VG_VP1_Auswahlmatrix Eignungskriterien). Mindestanforderungen:  Es sind mindestens und höchstens drei (3) technisch einschlägige und eigenständig erbrachte Referenzprojekte einzureichen.  Jedes Referenzprojekt muss in den letzten zehn (10) Jahren (zwischen dem 01.03.2016 und 01.03.2026) abgeschlossen oder im Wesentlichen abgeschlossen worden sein (maßgeblich: Fertigstellung oder Inbetriebnahme). - Jede Referenz muss mindestens zwei (2) der folgenden 5 Teilleistungen umfassen: 1) Spezialtiefbau (z. B. Verbau, Spundwände, Tiefgründungen), 2) Maschinenbau 3) Stahlwasserbau 4) Erd- und Wasserbau (z. B. Sohlsicherungen, Bauwerke im tidebeeinflussten Bereich), 5) Tragwerksplanung von wasserbaulichen Großbauwerken (z. B. Schleusen, Sperrwerke, Dämme). Insgesamt müssen mit den drei vorzulegenden Referenzen alle fünf (5) Teilleistungen mindestens 1-mal abgedeckt werden. Die Konstellation mit welcher Referenz, welche und wie viele Teilleistungen abgedeckt werden, ist dabei variabel. Das heißt, sollte eine Referenz bereits alle 5 Teilleistungen abbilden, wäre diese Anforderung erfüllt. Die Anforderung, dass jede der drei Referenzen mindestens zwei (2) der Teilleistungen umfassen muss, bleibt davon unberührt. - Das Projekt muss in einem wasserbaulichen Kontext realisiert worden sein (z. B. Schleusen, Wehranlagen, Sperrwerke, Hafeninfrastruktur), idealerweise mit Integration in bestehende Bauwerke oder bei laufendem Betrieb. - Die wesentlichen Leistungen (mindestens Spezialtiefbau und Tragwerksplanung) müssen vom Bewerber selbst oder in einer führenden Rolle (z. B. als Generalunternehmer, ARGE-Führer) erbracht worden sein. Reine Teilleistungen im Unterauftrag ohne Gesamtverantwortung reichen nicht aus. - Das an den Bewerber vergebene Auftragsvolumen (Gesamtplanungsleistung) muss je Referenzprojekt mindestens 2 Mio. € netto betragen haben. Für die Erklärung der Projektreferenzen sind die nachfolgenden Referenzformblätter zu nutzen. § 50 Abs. 2 VgV bleibt unberührt. Bewertungssystematik: Jede der drei eingereichten Referenzen wird separat bewertet. Der Gesamtwert ergibt sich aus der Summe der Einzelbewertungen; insgesamt können maximal 288 Punkte erreicht werden. - Die Bewertung erfolgt projektbezogen. Jedes eingereichte Projekt wird anhand der u. g. Kriterien einzeln bewertet. - Die Referenzen müssen in die nachfolgenden Referenzformblätter eingetragen werden. § 50 Abs. 2 VgV bleibt unberührt. - Für Unterkriterien ohne klare Beschreibung (z. B. nur Behauptung) wird kein Punkt vergeben. - Bei widersprüchlichen oder nicht belegbaren Angaben erfolgt Abwertung auf 0 Punkte im Teilkriterium. - Zur Angebotsabgabe werden die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen eingeladen. Die Anzahl der Einzuladenden ist in der Bekanntmachung gemäß § 51 Absatz 2 VgV bereits bekanntgegeben. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los (§ 75 Abs. 6 VgV). Die folgenden Eignungskriterien gehen mit differenzierter Gewichtung in die Bewertung ein: K1 Technische Vergleichbarkeit (max. 20 Punkte) Bewertet wird die technische Übereinstimmung der Referenzprojekte mit dem ausgeschriebenen Projekt. Relevante Vergleichsparameter sind u.a. der Bauwerkstyp, die funktionale Ausrichtung, die wasserbaulichen bzw. hydraulischen Ra …
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
K3 – Erbrachte Planungsphase (max. 15 Punkte) Gegenstand der Bewertung ist der Umfang der im Referenzprojekt erbrachten Planungsleistungen. Berücksichtigt werden die Leistungsphasen gemäß HOAI oder gleichwertige Phasenmodelle, einschließlich ergänzender Leistungen wie Bauüberwachung oder Objektbetre … ganz lesenK3 – Erbrachte Planungsphase (max. 15 Punkte) Gegenstand der Bewertung ist der Umfang der im Referenzprojekt erbrachten Planungsleistungen. Berücksichtigt werden die Leistungsphasen gemäß HOAI oder gleichwertige Phasenmodelle, einschließlich ergänzender Leistungen wie Bauüberwachung oder Objektbetreuung. Punkte werden verteilt für: K3.1 LPH 3 - 6 Pkt. K3.2 LPH 4 - 3 Pkt. K3.3 LPH 5 - 4 Pkt. K3.4 LPH 8 (inkl. Überwachung Montageplanung, Hebenachweise oder Abnahmeplanung und örtliche Bauüberwachung.) - 2 Pkt. K4 - Planungsanteil am Gesamtvolumen (max. 10 Punkte) Bewertet wird die wirtschaftliche Relevanz des Referenzprojekts (Projektvolumen) und die Position des Bewerbers innerhalb der Projektorganisation. Punkte werden verteilt für: K4.1 Anteil am Projektvolumen <= 2,5 Mio. € netto - 2 Punkte Anteil am Projektvolumen <= 7,5 Mio. € netto - 3 Punkte Anteil am Projektvolumen <= 12,5 Mio. € netto - 4 Punkte Anteil am Projektvolumen <= 20 Mio. € netto - 5 Punkte Anteil am Projektvolumen > 20 Mio. € netto - 6 Punkte K5 – Vertrags- und Organisationsform / IPA-Erfahrung (max. 20 Punkte) Gegenstand der Bewertung ist die Form der Projektabwicklung, nach der das Referenzprojekt durchgeführt wurde, sowie die Rolle und Verantwortung des Bewerbers in dieser Struktur. Die Bewertung berücksichtigt sowohl klassische als auch kooperative/integrierte Modelle. Projekte mit IPA-Merkmalen werden vorrangig bewertet. Die Bewertung erfolgt projektbezogen, mehrere Unterkriterien können kumulativ erfüllt werden. Punkte werden verteilt für: K5.1 - Vertragsstruktur: IPA / Allianzmodell: Projekt wurde im Rahmen eines IPA- oder Allianzmodells mit Mehrparteienvertrag abgewickelt (gemeinsame Zielverfolgung und geteilte Verantwortung) - 5 Pkt. - Kooperationsstruktur bei klassischen Modellen: Projekt wurde in einem GU-, TU- oder ARGE-Modell mit interner Koordination und Schnittstellensteuerung durch den Bewerber durchgeführt - 2 Pkt. - Einzelvergabe / konventionelle Abwicklung: Projekt wurde in klassischer Einzelvergabe durchgeführt, der Bewerber agierte als Einzelauftragnehmer mit Standard-HOAI-Regelwerk 1 Pkt. K5.2 Zielkostenmodell / anreizbasierte Vergütung: Beteiligung an Zielkostenmodell, Bonus-Malus-Regelungen, Deckungsbeitragsvereinbarungen oder Leistungsteilung - 4 Pkt. K5.3 Gemeinsames Projektcontrolling und Risiko-/Kostenmanagement: Nachweis projektintern abgestimmter Controllingstrukturen, gemeinsames Risikobudget, Open-Book-Kalkulation oder Lean-Methoden - 3 Pkt. K5.4 Best-for-Project-Prinzip / kollektive Entscheidungsfindung: Gemeinsame Entscheidungen (z. B. im PMT) statt Einzelentscheidungen, Projektziele im Mittelpunkt des Handelns - 2 Pkt. K5.5 Verantwortung für externe Schnittstellen / Behörden / AG-Kommunikation: Bewerber war primärer Ansprechpartner für den AG und koordinierte externe Abstimmungen (z. B. BAW, WSV, Gutachter, Genehmigungsbehörden) - 1Pkt. K6 – Integration mehrerer Fachdisziplinen (max. 5 Punkte) Dieses Kriterium bewertet die Fähigkeit des Bewerbers, in interdisziplinären Zusammenhängen zu arbeiten. Gemeint ist hier insbesondere die Abstimmung mit benachbarten Gewerken wie Massivbau, Maschinenbau, Stahlwasserbau oder Planungspartnern im Rahmen komplexer Infrastrukturbauten. Punkte werden verteilt für: K6.1 Mind. drei Disziplinen wurden hausintern koordiniert (z. B. Wasserbau, Tragwerk, Geotechnik, Mechanik, Korrosionsschutz) - 4 Pkt. K6.2 Beschreibung enger, nicht hausinterner Koordination mit mindestens zwei angrenzenden Gewerken (z.B.: In einer ARGE) - 1 Pkt.
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
K7 – Digitale Methoden & BIM (max. 10 Punkte) Im Rahmen des integrierten Projektabwicklungsmodells (IPA) für das Vorhaben Ersatz der Schleuse Herbrum misst der öffentliche Auftraggeber dem Einsatz digitaler Methoden zur Prozessoptimierung im Planungs- und Bauablauf eine besondere Bedeutung bei. Dies … ganz lesenK7 – Digitale Methoden & BIM (max. 10 Punkte) Im Rahmen des integrierten Projektabwicklungsmodells (IPA) für das Vorhaben Ersatz der Schleuse Herbrum misst der öffentliche Auftraggeber dem Einsatz digitaler Methoden zur Prozessoptimierung im Planungs- und Bauablauf eine besondere Bedeutung bei. Dies betrifft sowohl den planungsbegleitenden Einsatz modellbasierter Werkzeuge als auch die strukturierte Anwendung digitaler Systeme zur Bauausführung und -überwachung. Im Rahmen der Wertung dient dieses Kriterium der qualitativen Beurteilung, inwieweit der Bewerber über nachweisbare Kompetenz und praktische Erfahrung in der Anwendung digitaler Werkzeuge und Methoden verfügt. Bewertet wird insbesondere die Fähigkeit, digitale Technologien wie Bauablaufsimulationen (4D-Simulationen), digitale Baustellendokumentation, systemgestütztes Mängelmanagement sowie modellgestützte Koordinierungs- und Prüfprozesse (z. B. digitale Kollisionsprüfungen) effektiv, nachvollziehbar und in projektspezifischer Weise einzusetzen. Zudem wird die Verfügbarkeit und Anwendung von digitalen Planungsmethoden wie Building Information Modeling (BIM) einschließlich der Nutzung von 3D-/4D-Modellen, simulationsgestützten Planungselementen und der Integration modellbasierter Daten in den Gesamtprozess der Planung und Ausführung (z. B. durch CDE – Common Data Environments) berücksichtigt. Voraussetzung für eine positive Bewertung ist, dass der Einsatz dieser Methoden plausibel beschrieben, durch geeignete Referenzprojekte oder Systemnachweise belegt und im Sinne einer integrativen Projektabwicklung schlüssig auf das konkrete Projekt bezogen wird. K7.1 Modellbasierte Planung und Koordination (BIM): Nutzung von BIM-Methoden zur geometrischen und funktionalen Modellierung der Ingenieurbauwerke (z. B. Schleusenkammer, Häupter, Baugrube) sowie zur funktionsbasierten Modellierung von Toren, Antriebskomponenten, Führungssystemen oder Plattformen, einschließlich Darstellung von Bauwerksgeometrien, Bauzuständen, Attributierung technischer Bauteile (z. B. Materialien, Einbauteile) und technischer Merkmale (Werkstoffe, Toleranzen, Korrosionsschutz). Nachweis der Integration in CDE-Systeme und Durchführung modellbasierter Kollisionsprüfungen sowie Fachkoordinationsprozesse. - 4 Pkt. K7.2 Simulations- und Analysewerkzeuge in der Planung: Anwendung spezialisierter digitaler Werkzeuge zur Vorbereitung und Validierung der Planung, z. B. für Baugrubenstabilität, Setzungsverhalten, Gründungsverfahren oder Tragverhalten sowie zur Berechnung, Auslegung und Nachweisführung z. B. für Strukturverformung, Hydrauliksysteme, Hubelemente, Festigkeits- und Schwingungsanalysen. Beispiele: PLAXIS, SOFiSTiK, AxisVM, ANSYS, Abaqus, WinMOD, Matlab/Simulink, GEO5, DC-Software, GGU. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für Entscheidungen oder Bemessungen nachgewiesen sein. - 3 Pkt. K7.3 Digitale Qualitätssicherung und Planprüfung: Einsatz digitaler Systeme zur technischen Planprüfung (z. B. BIMcollab, Desite, Solibri), zum Abgleich von Planständen sowie zur Unterstützung bei Genehmigungs- und Freigabeprozessen (digitale Abnahmepläne, Checklisten, Fertigungsfreigaben). Verknüpfung mit Aufgabenlisten, Prüfstatus und Mängellisten. Anbindung an digitale Bauakte oder Prüfdatenbanken. - 2 Pkt. K7.4 Dokumentation und digitale Nachweissysteme: Verwendung von Plattformen zur strukturierten Dokumentation der Planung und deren Fortschritt (z. B. Thinkproject, PlanRadar, DocuWare). Nachverfolgbarkeit von Entscheidungen, Versionen, Kommentaren und Schnittstellenabstimmungen. Prüfung und Abnahme von technischen Unterlagen (z. B. Werkstattzeichnungen, Prüfprotokolle, Korrosionsschutzkonzepte, Fertigungsfreigaben) - 1 Pkt. K8 - Projektkoordination und Steuerungskompetenz (max. 5 Punkte) Bewertet wird die Rolle des Bewerbers in Bezug auf die Gesamtkoordination des Projekts. Maßgeblich sind Funktionen wie Generalplanung, Koordination von Nachunternehmern, Termin- und Kostensteuerung sowie das Management von Schnittstel …
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Insolvenz, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines frühe … ganz lesenBestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Insolvenz, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Rein nationale Ausschlussgründe, Schwere Verfehlung, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Zahlungsunfähigkeit
Begrenzung der Bewerberzahl
5 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
evergabe-online.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f7d3952f-e004-4082-8f43-7e943f363042.