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Frist unbekanntEU-weitSoftwareIT und Software

Einführung digitaler Prüfungserstellung und Prüfungsauswertung

Institut für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen · Mainz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen Digitale Prüfungenveröffentlicht 09.11.2025Lieferleistungen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
500 Tsd. €
Laufzeit
… – 30.01.2026
Lose
1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Mainz55116, Rheinland-Pfalz
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

Was jetzt zu tun ist

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 12 Monaten
  2. Fragen bis 12:00 Uhr
    vor 11 Monaten
  3. Vertragsende
    vor 9 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Das Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) verantwortet inhaltlich in enger Kooperation mit sachverständigen Personen und Gremien wichtige Teile der bundesweiten Staatsprüfungen der Studiengänge Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie sowie der psychotherapeutischen Ausbildung. Neue Prüfungsformate werden erprobt. Das Spektrum von bisher vorwiegend schriftlichen Staatsprüfungen ist um Parcoursprüfungen erweitert worden. Auf dem Gebiet der Prüfungsmethodik leistet das IMPP mit angewandter Prüfungsforschung einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Prüfungswesens. Durch seine weitreichenden Aufgaben trägt das IMPP als zentrale Einrichtung aller Bundesländer mit Sitz in Mainz erheblich zur Qualitätssicherung der Ausbildungen und zur hochwertigen Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung bei. Nähere Informationen finden Sie unter www.impp.de. Die schriftlichen Prüfungen im Verantwortungsbereich des IMPP werden derzeit papierbasiert im Antwort-Wahl-Verfahren mit in der Regel einer richtigen Antwort und vier Distraktoren durchgeführt. Im Fach Psychotherapie kommen vereinzelt Mehrfach- und Kurzantwortaufgaben zum Einsatz. Kontextabhängig werden ausgewählte Aufgaben um Tabellen, Formeln, Schemata, Abbildungen oder Fotographien ergänzt. Im zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M2) werden zu einem überwiegenden Anteil Fallfragen verwendet, d.h. mehrere Aufgaben werden zu einer Fallvignette gestellt, die aber nicht aufeinander aufbauen (sog. sternförmige Fallfragen). Die Prüfungen finden zweimal jährlich statt, einmal im Rahmen der Frühjahrs- und einmal im Rahmen der Herbstkampagne. Die Erstellung und Auswertung der jeweiligen Staatsprüfung obliegt dem IMPP, für die Durchführung sind die jeweiligen Landesprüfungsämter zuständig. Ca. 36.000 Prüfungskandidierende nehmen jährlich in 16 Bundesländern an circa 59 Standorten, die zum Teil jeweils über mehrere Prüfungssäle verfügen, an den o.g. Prüfungen teil. Gemäß gesetzlicher Vorgaben sind die schriftlichen Prüfungen im Verantwortungsbereich des IMPP jeweils zeit- und inhaltsgleich durchzuführen. Mit ca. 8.000 Teilnehmenden stellen der Erste und Zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung die jeweils größten Kohorten dar, die simultan geprüft werden. Mittelfristig strebt das IMPP in enger Abstimmung und Kooperation mit den Landesprüfungsämtern eine digitale Transformation seiner bisher papierbasierten Prüfungen an. Die Hauptmotivation für dieses ambitionierte Vorhaben ist eine deutliche Erweiterung des Spektrums an verwendbaren Aufgabenformaten: Am Tablet / Laptop / PC sollen perspektivisch long-menu-Aufgaben, Hotspot-Aufgaben sowie aufeinander aufbauende Fall- bzw. Key-Feature Aufgaben eingesetzt und ggf. durch Videos / Tonaufnahmen ergänzt werden. Dadurch werden die Prüfungen deutlich praxis- und kompetenzorientierter gestaltet werden können, als das mit einem papierbasierten Format möglich ist. Auf dem Weg zu digitalen Staatsprüfungen unter den o.g. Rahmenbedingungen müssen folgende technische, logistische und rechtliche Hürden überwunden werden: a) Software 1) Es wird eine Software zur Darstellung von Prüfungsinhalten gem. den o.g. Vorgaben und der rechts- und ausfallsicheren Dokumentation der individuellen Antworten benötigt. 2) Die Aufgaben müssen unter größtmöglicher Sicherheit bzgl. Geheimhaltung und Vertraulichkeit entweder unmittelbar vor der Prüfung auf die Endgeräte geladen und unmittelbar nach der Prüfung wieder entfernt werden; alternativ käme ein webbasierter Ansatz unter vergleichbaren Sicherheitsstandards infrage. 3) Die Software sollte die Reihenfolge der Aufgaben / Fallfragen pro Prüfungskandidierendem individuell zusammenstellen. Eine Besonderheit stellen hierbei aufeinander aufbauende einzelne Aufgaben innerhalb von Fallfragen dar: diese müssen in der Reihenfolge innerhalb der Fallfrage belassen werden, nach jeder Frage ist eine Antwort final einzugeben, d.h. diese darf im Nachhinein nicht mehr geändert werden. 4) Die Software sollte Möglichkeiten vorhalten, ausgewählte Aufgaben auf einer Merkliste zu hinterlegen. 5) Die Software sollte ein Standort-spezifisches Monitoring der Endgeräte und Prüfungsfortschritte ermöglichen. 6) Die Software sollte ggf. einen Safe-Browser im Falle von webbasierten Software-Lösungen vorhalten. 7) Die Software muss Schnittstellen zum Import aller notwendigen Prüfungsinformationen bereitstellen (z.B. Prüfungsinhalte, Prüfungsteilnehmende). Darüber hinaus ist eine Schnittstelle zum Export der Antwortverhalten zum Zwecke einer externen Prüfungsauswertung notwendig. b) Hardware 1) Es werden bis zu 8.000 (Stand 10/25) vergleichbare Endgeräte (PC, Laptop, Tablet) simultan verteilt über das gesamte Bundesgebiet bzw. derzeit ungefähr 59 Standorte mit teilweise mehreren Prüfungssälen benötigt, mit denen unter vergleichbaren Bedingungen rechts– und ausfallsicher auf die unter a) spezifizierte Software / Webanwendung zugegriffen werden kann. 2) Die Endgeräte benötigen eine Akkukapazität für eine ununterbrochene Laufzeit im beschriebenen Kontext von mindestens sechs Stunden. 3) Die Endgeräte benötigen einen Audioausgang zwecks Nutzung von Kopfhörern. 4) Neben der Option, an z.B. Universitäten vorhandene Geräte zu nutzen, Geräte kommerziell im Sinne von Leihgeräten zur Verfügung zu stellen, wäre auch ein Ansatz denkbar, in dem Prüfungskandidierende eigene Geräte zur Prüfung mitbringen und zur Prüfungsdurchführung nutzen („bring your own device“). 5) Im Falle von webbasierten Softwarelösungen muss ein der Teilnehmendenzahl entsprechender und abgesicherter WLAN-Zugriff (bei PCs LAN-Zugriff) gewährleistet werden (entweder lokal verfügbares WLAN oder eigens für die Prüfung aufgebaute Hotspots). c) Logistik Die Logistik ist stark abhängig von a) der verwendeten Software und b) der genutzten Hardware und kann an dieser Stelle entsprechend noch nicht en detail spezifiziert werden.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
30.01.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
Noch nicht bekannt
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Institut für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen, Rheinstr. 4f, 55116 Mainz
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 481 (Branchenspezifisches Softwarepaket) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

20vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (38 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 3 Meldungen plausibel angegeben

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung be556e75-dd6f-4b34-be2b-f122b65e067b.