Die Glocke - das Bremer Konzerthaus - Objektplanung Gebäude
Stadtgemeinde Bremen vertreten durch BgA Teilsondervermögen Veranstaltungsflächen vertreten durch M3B GmbH · Bremen, Bremen
Aktenzeichen 502025veröffentlicht 05.08.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 9 Jahre
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Geplant · Neuausschreibung möglich
Vertrag endet voraussichtlich am – Neuausschreibung möglich
in 93 Monaten · aus Vertragsdatum und Laufzeit errechnet
Endet ein Vertrag, schreibt die Vergabestelle die Leistung oft neu aus. Merken Sie den Vertrag vor: Wir erinnern Sie per E-Mail vor dem Vertragsende und melden, wenn dieselbe Vergabestelle eine ähnliche Leistung ausschreibt.
Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 9 Jahre
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 188 Tage (3 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 4,5 Angebote je Los (8 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 15 Monaten
- Heute
Beschreibung
Das traditionsreiche Konzerthaus "Die Glocke" zählt zu den wichtigsten Konzerthäusern Europas und ist in einem Atemzug mit den akustisch besten Häusern der Welt zu nennen. Das im Stil des Expressionismus in baulicher Verbindung mit dem Bremer Dom errichtete Gebäude ist prägender Teil der Bremer Altstadt und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den UNESCO Welterbestätten des Bremer Rathauses und des Rolands. Mit der zentralen Lage direkt an der Domsheide, einem der bedeutenden öffentlichen Platzräume der Bremer Innenstadt und mit seinem vielfältigen Musik- und Kulturprogramm prägt das Haus die Bremer Innenstadtentwicklung. Mit rund 350 Veranstaltungen in den beiden Sälen (kleiner Saal 430 Plätze, großer Saal 1.450 Plätze) zählt die Glocke heute durchschnittlich ca. 220.000 Besuchende pro Jahr. Das Konzerthaus steht vor strukturellen, funktionalen und baulichen Herausforderungen. Nach ca. 30 Jahren intensiver Nutzung seit der letzten Sanierung muss das Gebäude in den kommenden Jahren zwingend den baurechtlichen und funktionalen Anforderungen angepasst und das Haus qualitativ weiterentwickelt werden. Dieses umfasst u.a. brandschutztechnische und energetische Ertüchtigungen, die unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes erfolgen müssen. Des Weiteren sind Anpassungen aufgrund der sich verändernden Bedarfe von Veranstaltenden in den öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich. So können die Säle wegen der fehlenden akustischen Trennung und der problematischen Entfluchtungssituation nicht gleichzeitig genutzt werden, die Anlieferungssituation führt aufgrund von Platzmangel mit fehlenden Transportwegen zu betriebsstörenden Einschnitten und im gesamten Gebäude fehlen betriebsrelevante Nebenräume. Insgesamt fehlt es daher in gravierendem Maße an hinreichender Infrastruktur für zeitgemäßes, und die Zukunft des Konzerthauses sicherndes professionelles Arbeiten. Diese Gegebenheit soll genutzt werden, um die nötige Ertüchtigung des Bestandes mit einer zukunftsweisenden Erweiterung zu ergänzen, um so das Konzerthaus langfristig attraktiv und zukunftssicher zu gestalten. Die Aufgabenstellung beinhaltet die Reorganisation der bestehenden Räume der Glocke (Domsheide 6-8) mit einer NUF von ca. 7.500qm inkl. Technikflächen, unter Beibehaltung der beiden Säle, sowie die Erweiterung um Flächen für die Nutzungsoptimierung und -erweiterung um ca. 3.500qm NUF inkl. Technikflächen. Die ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Gebäude auf den Nachbargrundstücken Domsheide 3 und 4/5 können in die Planung mit einbezogen werden. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation ist es Teil der Aufgabenstellung, in Form einer modularen Planung zu untersuchen, inwieweit die neu zum Nutzungsprogramm ergänzten Veranstaltungsräume (Musikerlebnisraum, Workshopsräume und Musik-Club) als modulare Bausteine ggf. zu einem späteren Zeitpunkt und/oder mit einer unabhängigen Finanzierung realisiert werden können. Das Bauvorhaben ist für die Kostengruppen 300 und 400 (Kostenbasis III/2022) mit ca. 40,0 Mio. Euro inkl. MwSt. budgetiert.
Beschreibung des Loses
Vergebene Leistungen: Grundleistungen der Objektplanung Gebäude für die Leistungsphasen 1 - 3 und optional für die Leistungsphasen 4 - 9 gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10, Ziffer 10.1
Bedingungen
Zuschlag5 von 5 angegeben
- Qualität
- WettbewerbsergebnisFachlich-technischer Wert Wettbewerbsergebnis
- Qualität
- LösungskompetenzFachlich-technischer Wert Lösungskompetenz
- Qualität
- ProzessqualitätMethodische und organisatorische Kompetenz, Technische und fachliche Kompetenz, Steuernde Kompetenz
- Qualität
- Projektteam
- Preis
- Gesamthonorar inkl. Nebenkosten
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 9 Jahre
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- Optional vergebene Leistungen: Grundleistungen der Objektplanung Gebäude für die Leistungsphasen 4 - 9 gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10, Ziffer 10.1
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Bremen bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Contrescarpe 72, 28195 Bremen
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Fris … ganz lesenkürzer
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXP4Y5P57RD
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| JSWD Architekten GmbH & Co.KG, Köln; GINA Barcelona Architects, Barcelona | 2 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Findorffstr. 101, 28215 Bremen
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Bremen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 76848699-c662-4132-aa99-144ca274ee10.