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Frist abgelaufenEU-weitDienstleistungen

Checklisten als Grundlage für die Arbeit mit artspezifischen Daten im Naturschutz

Bundesamt für Naturschutz · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 3525811700-Feveröffentlicht 27.10.2025DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 345 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
28 Monate
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53179, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 12 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    vor 12 Monaten
  3. Angebotsfrist 12:00 Uhr
    nur elektronisch über evergabe-online.de
    vor 11 Monaten
  4. Bindefrist endet
    13 Wochen ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    vor 8 Monaten
  5. Heute

Beschreibung

Der Gefährdungsstatus der in Deutschland etablierten Taxa wird in wissenschaftlichen Fach-gutachten der Roten Listen für Tiere, Pflanzen und Pilze etwa alle zehn Jahre aktualisiert und veröffentlicht. Um fundierte Aussagen zu den Trends im Rahmen der Gefährdungsanalyse treffen zu können, ist ein Abgleich mit historischen Daten, Auffassungen und taxonomischen Betrachtungen inklusive taxonomischer Berichtigungen unerlässlich. Die technische Grundlage für die Erarbeitung der taxonomischen Beziehungen der Taxa der Roten Listen des Zyklus 2020 ff. bildet das im Auftrag des BfN entwickelte IT-Tool „Checklis-ten-System" (CL-System). Das CL-System erlaubt die Aktualisierung taxonomischer Checklis-ten (CL) und einen Vergleich von CL unterschiedlicher Taxonomie. Dabei können die Bezüge zwischen verschiedenen taxonomischen Referenzlisten erstellt, gepflegt und dokumentiert werden. Diese bisher sehr aufwändigen Arbeiten unterstützt das System maßgeblich durch entsprechende Automatismen. Inzwischen bietet das CL-System des BfN bereits CL für fast alle relevanten Artengruppen sowie ein Tool zur Pflege und zum Abgleich der den Daten zugrunde liegenden Taxonomien an. Das CL-System wird derzeit ausschließlich für die Erstellung der CL der Roten Listen genutzt. Verschiedene Stakeholder (BfN, weitere Bundesbehörden, Länderbehörden, Externe wie Wissenschaft/Fachgesellschaften) pflegen taxonomische Referenzlisten zu artenspezifischen Biodiversitätsdaten u.a. für Berichtspflichten, wobei sich die verwendeten Referenzlisten je nach Urheber auf verschiedene Taxonomien beziehen können. Ein Zusammenführen dieser Daten ist ohne weiteres nicht möglich. Bei der Nutzung des CL-Systems über den Anwendungsfall der Roten Listen hinaus ergeben sich für den Bund und andere Anwender deutlich verbesserte Möglichkeiten, Daten zusam-menzuführen. Das CL-System des BfN bietet bereits verschiedene Werkzeuge für die Pflege von taxonomischen Referenzlisten und für den Abgleich verschiedener Taxonomien an. Das Vorhaben zielt darauf ab, Nutzer*innen die Möglichkeit zu bieten, eigene CL abzuleiten und zu pflegen. Dabei sollen Aktualisierungen der Stammliste auf die Kindlisten übertragen werden können. Darüber hinaus sollen vollständige Listen über die Public API abgefragt werden können. Für „Kartierlisten“ sollen weitere Anforderungen wie zusätzliche Felder erfüllt werden, sodass diese künftig ins CL-System importiert und gepflegt werden können. Die Optimierung der Performanz bildet die Grundlage für alle zuvor genannten Aspekte, sowie die Bearbeitung großer Listen und ist ein entscheidender Faktor für einen produktiven Arbeitsfluss. Die weiteren Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.

Beschreibung des Loses

Der Gefährdungsstatus der in Deutschland etablierten Taxa wird in wissenschaftlichen Fach-gutachten der Roten Listen für Tiere, Pflanzen und Pilze etwa alle zehn Jahre aktualisiert und veröffentlicht. Um fundierte Aussagen zu den Trends im Rahmen der Gefährdungsanalyse treffen zu können, ist ein Abgleich mit historischen Daten, Auffassungen und taxonomischen Betrachtungen inklusive taxonomischer Berichtigungen unerlässlich. Die technische Grundlage für die Erarbeitung der taxonomischen Beziehungen der Taxa der Roten Listen des Zyklus 2020 ff. bildet das im Auftrag des BfN entwickelte IT-Tool „Checklis-ten-System" (CL-System). Das CL-System erlaubt die Aktualisierung taxonomischer Checklis-ten (CL) und einen Vergleich von CL unterschiedlicher Taxonomie. Dabei können die Bezüge zwischen verschiedenen taxonomischen Referenzlisten erstellt, gepflegt und dokumentiert werden. Diese bisher sehr aufwändigen Arbeiten unterstützt das System maßgeblich durch entsprechende Automatismen. Inzwischen bietet das CL-System des BfN bereits CL für fast alle relevanten Artengruppen sowie ein Tool zur Pflege und zum Abgleich der den Daten zugrunde liegenden Taxonomien an. Das CL-System wird derzeit ausschließlich für die Erstellung der CL der Roten Listen genutzt. Verschiedene Stakeholder (BfN, weitere Bundesbehörden, Länderbehörden, Externe wie Wissenschaft/Fachgesellschaften) pflegen taxonomische Referenzlisten zu artenspezifischen Biodiversitätsdaten u.a. für Berichtspflichten, wobei sich die verwendeten Referenzlisten je nach Urheber auf verschiedene Taxonomien beziehen können. Ein Zusammenführen dieser Daten ist ohne weiteres nicht möglich. Bei der Nutzung des CL-Systems über den Anwendungsfall der Roten Listen hinaus ergeben sich für den Bund und andere Anwender deutlich verbesserte Möglichkeiten, Daten zusam-menzuführen. Das CL-System des BfN bietet bereits verschiedene Werkzeuge für die Pflege von taxonomischen Referenzlisten und für den Abgleich verschiedener Taxonomien an. Das Vorhaben zielt darauf ab, Nutzer*innen die Möglichkeit zu bieten, eigene CL abzuleiten und zu pflegen. Dabei sollen Aktualisierungen der Stammliste auf die Kindlisten übertragen werden können. Darüber hinaus sollen vollständige Listen über die Public API abgefragt werden können. Für „Kartierlisten“ sollen weitere Anforderungen wie zusätzliche Felder erfüllt werden, sodass diese künftig ins CL-System importiert und gepflegt werden können. Die Optimierung der Performanz bildet die Grundlage für alle zuvor genannten Aspekte, sowie die Bearbeitung großer Listen und ist ein entscheidender Faktor für einen produktiven Arbeitsfluss. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung3 von 3 angegeben

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Auf die Eignungskriterien, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind, wird verwiesen.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Menschenhandel, Zwangsp … ganz lesenBestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Schwere Verfehlung, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Zahlungsunfähigkeit

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
28 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
evergabe-online.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
13 Wochen
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundesamt für Naturschutz, 53179 Bonn
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 751 (Dienstleistungen der Verwaltung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

109vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (219 Lose mit Angabe)
500.283 €Zuschlagswert im Median
326.577 € – 2,88 Mio. €mittlere Hälfte, 29 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a46fd820-b302-47e3-a255-51b8fbfbcca3.