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Betriebs- und Organisations-Beratungsleistungen für den Neubau der Baustufe 2 "Eltern-Kind-Zentrum" der Universitätsmedizin Göttingen

Baugesellschaft UMG mbH · Göttingen, Niedersachsen

Aktenzeichen 24E85110BS2010veröffentlicht 14.05.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 872 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 102 Tage (9 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (17 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.

  • Ausführungs-konzept/ Konzept "Vorgehenswei-se20 %
  • Organisation des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals - Organigramm5 %
  • Persönliche Referenz des Projektleiters16 %
  • Persönliche Referenz des stell-vertretenden Projektleiters9 %
  • Angebotspreis50 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 8,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−4,5 Punkte
25 % teurer−10 Punkte
50 % teurer−16,7 Punkte
100 % teurer−25 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 30 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 11:00 Uhr
    vor 29 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Das Leistungsbild umfasst die Beratungsleistungen und Kontrolle während der Planungsphasen LP 2 - Vorplanung und LP 3 - Entwurfsplanung für die betriebsorganisatorische Umsetzung der bisherigen Bedarfsplanungen. Mit der Bauabschnittsplanung vom 5. Juli 2023 der Baustufe (BS) 2 bilden diese Bedarfsplanungen die Grundlagen für die weiteren Planungen. Nähere Informationen zur Vereinbarung der Zentralen Steuerung, der Gesellschaften sowie zum Projekt "Baustufe 2" sind dem Dokument TNW_Anlage_01_Projektbeschreibung zu entnehmen. Weitere Leistungen können in den weiteren Projektphasen ab der LP 4 - Genehmigungsplanung erforderlich werden. Der Auftragsgegenstand unterteilt sich daher in zwei Leistungspakete, wobei die Leistungen des Leistungspakets 2 in Abstimmung auf die jeweiligen Bedarfe optional beauftragt werden. Die einzelnen Leistungspakete setzen sich wie folgt zusammen: Leistungspaket 1: Beratungsleistungen zur Umsetzung der betriebsorganisatorischen Bedarfsplanungen Leistungspaket 2: Beratungsleistungen im weiteren Projektverlauf (ab Leistungsphase 4) Die Leistungsanforderungen der jeweiligen Pakete ergeben sich weiter im Detail aus der Leistungsbeschreibungen.

Beschreibung des Loses

Am 5. Juli 2023 wurde der Antrag "Maßnahme Baustufe 2 der Universitätsmedizin Göttingen für den Maßnahmenfinanzierungsplan" als nächste Antragsstufe beim Land vorgelegt. Im Eltern-Kind-Zentrum (Baustufe 2) werden neben einem zweiten OP-Bereich für die Kinder und der Klinik für Au-genheilkunde (AUGE) alle pädiatrischen Fachgebiete und Schwerpunkte an einem Ort baulich funktional realisiert, damit den Anforderungen der Versorgung schwerkranker Kinder entsprochen werden kann. Neben der Kinderkardiologie, Pädiatrie, Neonatologie, Geburtshilfe, Kinderchirurgie sollen auch die Ein-richtungen mit den klinischen pädiatrischen Schwerpunkten der operativen Kliniken für Orthopädie, Herzchirurgie und Neurochirurgie untergebracht werden. Dies umfasst u. a. die nachfolgend aufgeführ-ten Kliniken und Funktionsbereiche: - Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe mit dem Bereich Geburtshilfe (FRAU) - Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (KIND) mit den Bereichen Allgemeine Pädiatrie, Pädiatrische Diabetologie und Endokrinologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Neuropädiatrie, Onkologie und Hämatologie, Rheumatologie - Klinik für Pädiatrische Kardiologie - Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie - Institut für Humangenetik - Notaufnahme für Kinder - Operatives Kinderzentrum (OPKiZ)mit Augen-OP-Zentrum - Perinatalzentrum Level 1 einschließlich Kreißsälen - Schule Kinder- und Jugendmedizin - Ver- und Entsorgungsbereiche (Lager, Wäscheausgabe, Werkstätten) Neben den funktionalen, technischen, soziokulturellen, gestalterischen, ökonomischen und zeitlichen Projektzielen wurden auch ökologische Projektziele (z. B. CO2-Emmission) beschrieben. Des Weiteren wurden sowohl die Bedarfsermittlungen aus dem Masterplan für die U+B-Räume (in den entsprechen-den Funktionsbereichen) über aktuelle Leistungszahlen der UMG durch einen externen Betriebsorgani-sations (BO-)Planer überprüft und plausibilisiert als auch das Betriebs- und Organisationskonzept be-schrieben (weitere Details s. Projekbschreibung). Das hier ausgeschriebene Leistungsbild umfasst die Beratungsleistungen und Kontrolle während der Planungsphasen LP 2 - Vorplanung und LP 3 - Entwurfsplanung für die betriebsorganisatorische Umsetzung der bisherigen Bedarfsplanungen. Mit der Bauabschnittsplanung vom 5. Juli 2023 der Baustufe (BS) 2 bilden diese Bedarfsplanungen die Grundlagen für die weiteren Planungen. Nähere Informationen zur Vereinbarung der Zentralen Steuerung, der Gesellschaften sowie zum Projekt "Baustufe 2" sind dem Dokument TNW_Anlage_01_Projektbeschreibung zu entnehmen. Weitere Leistungen können in den weiteren Projektphasen ab der LP 4 - Genehmigungsplanung erforderlich werden. Der Auftragsgegenstand unterteilt sich daher in zwei Leistungspakete, wobei die Leistungen des Leistungspakets 2 in Abstimmung auf die jeweiligen Bedarfe optional beauftragt werden. Die einzelnen Leistungspakete setzen sich wie folgt zusammen: Leistungspaket 1: Beratungsleistungen zur Umsetzung der betriebsorganisatorischen Bedarfsplanungen Leistungspaket 2: Beratungsleistungen im weiteren Projektverlauf (ab Leistungsphase 4) Die Leistungsanforderungen der jeweiligen Pakete ergeben sich weiter im Detail aus der Leistungsbeschreibungen.

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Ausführungs-konzept/ Konzept "Vorgehenswei-se20 %
Organisation des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals - Organigramm5 %
Persönliche Referenz des Projektleiters16 %
Persönliche Referenz des stell-vertretenden Projektleiters9 %
Angebotspreis50 %
Qualität
Ausführungs-konzept/ Konzept "Vorgehenswei-seMit dem Angebot hat der Bieter ein Konzept zur Vorgehensweise einzureichen. Vom Bie-ter wird erwartet, dass er in seinem Konzept Aussagen zu nachfolgenden Aspekten trifft und dabei auf mögliche Besonderheiten der hier ausgeschriebenen Leistungen eingeht: Der Bieter stellt die konkrete Herangehens-weise für die Leistungen der Betriebs- und Organisationsberatung vor, und geht hierbei auf - die Kommunikation mit der AG, den Nutzern und den weiteren Projektbeteiligten; - die Berichterstattung an die AG - die Vorbereitung und Herbeiführung von Entscheidungen der AG/der Nutzer - die Abstimmung mit den Nutzern - die persönliche Anwesenheit des Projektleitungsteams und der weiteren Projektmitglieder vor Ort ein. Zu weiteren Einzelheiten der Wertung vgl. in der Zuschlagsmatrix.
Qualität
Organisation des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals - OrganigrammDer Bieter hat mit seinem Angebot ein Organigramm des vorgesehenen Projektteams samt Erläuterungsbericht vorzulegen. In dem Erläuterungsbericht hat der Bieter darzustellen: - die Zusammensetzung des Projektteams - interne Zuständigkeiten und Hierarchien - interne Handlungs- und Arbeitsprozesse (inklusive etwaiger Standardisierungen) - interne Kommunikationsprozesse - Ersatzkräfte und Reaktionszeiten bei Mitarbeiterausfällen. Die Bieter haben als Bestandteil des Organigramms das in der Angebotsphase bereitgestellte Formblatt "Projektleitungsteam" einzureichen. Detaillierte Angaben sind diesem Formblatt zu entnehmen. Angaben über die Dauer der Berufserfahrung sowohl des Projektleiters (mindestens fünf Jahre) als auch des stellvertretenden Projektleiters (mindestens zwei Jahre) müssen enthalten sein. Zu weiteren Einzelheiten der Wertung vgl. in der Zuschlagsmatrix.
Qualität
Persönliche Referenz des ProjektleitersMit dem Angebot hat der Bieter eine Eigenerklärung (Formblatt wird gestellt) zu persönlichen Referenzen der als Projektleiter benannten Person über früher ausgeführte Aufträge (über Leistungen der Betriebs- und Organisationsberatung bei Bauvorhaben in Bezug auf humanmedizinische Kliniken oder klinische Einrichtungen) vorzulegen. Enthalten sein müssen Angaben zu: 1. BO- Beratungsleistungen Für die Referenz sind die nachstehenden Leistungen einer Betriebs- und Organisationsberatung erbracht: - Erbringung der BO-Planungen (planungsbegleitend zu den Leistungsphasen 2 - 4 HOAI) betreffend die Neuerrichtung einer humanmedizinischen Klinik oder klinischen Einrichtung mit Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) nach DIN 276 i. H. v. insgesamt mindestens 50 Mio. EUR netto - die Leistungserbringung der vorstehend beschriebenen Betriebs- und Organisationsberatung ist nicht älter als 10 Jahre (Stichtag ist das Datum des Endes der Angebotsfrist; Leistungen müssen beauftragt worden sein und bereits mindestens 2 Jahre in Erfüllung sein) Für die Bewertung der BO-Beratungsleistungen wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem je Referenz: - 5 Punkte erhalten Referenzen, die zusätzlich beide der Funktionsbereiche Bettenstationen Entbindung und Neonatologie enthalten. - 4 Punkte erhalten Referenzen, die zusätzlich einen der Funktionsbereich Bettenstationen Entbindung und Neonatologie enthalten. - 2 Punkte erhalten Referenzen, welche die unter den ersten beiden Spiegelstrichen dieser Ziffer auf-gestellten Anforderungen erfüllen 2. Nutzungsfläche Für die Bewertung der Referenz wird die Nutzungsfläche nach DIN 277 NUF 1 - 7 wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem je Referenz an: - 5 BP = > 15.000 m² NUF 1 - 7 - 3 BP = von 10.000 m² bis 14.999 m² NUF 1 - 7 3.Auftraggeber Für die Bewertung des Auftraggebers wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem je Referenz an: - 5 Punkte, wenn es sich bei dem Auftraggeber der Referenz um einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB handelt. Der Bieter hat mit seinem Angebot sowohl das Formblatt "Referenzen Projektleiter" (ANG_FB_XX) als auch das Formblatt "Referenzen stellvertretender Projektleiter" (ANG_FB_XX) einzureichen. Dort sind die vorgenannten Angaben für die beiden Personen einzutragen. 4. Berufserfahrung: Für die Bewertung der Berufserfahrung des Projektleiters wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem je Referenz an: Projektleiter: - 5 Punkte, wenn die Berufserfahrung gleich oder mehr als 10 Jahre beträgt. - 3 Punkte, wenn die Berufserfahrung zwischen (mindestens) 5 und 9 Jahren beträgt. Zu weiteren Einzelheiten der Wertung vgl. in der Zuschlagsmatrix.
Qualität
Persönliche Referenz des stell-vertretenden ProjektleitersMit dem Angebot hat der Bieter eine Eigenerklärung (Formblatt wird in der Angebotsphase gestellt) zu persönlichen Referenzen der als stellvertretenden Projektleiter benannten Person über früher ausgeführte Auf-träge (über Leistungen der Betriebs- und Organisationsbeartung bei Bauvorhaben in Bezug auf humanmedizinische Kliniken oder klinische Einrichtungen) mit folgenden Angaben vorzulegen. Enthalten sein müssen Angaben zu: 1. BO- Beratungsleistungen Für die Referenz sind die nachstehenden Leistungen einer Betriebs- und Organisationsberatung erbracht: - Erbringung der BO-Planungen (planungsbegleitend zu den Leistungsphasen 2 - 4 HOAI) betreffend die Neuerrichtung einer humanmedizinischen Klinik oder klinischen Einrichtung mit Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) nach DIN 276 i. H. v. insgesamt mindestens 50 Mio. EUR netto - die Leistungserbringung der vorstehend beschriebenen Betriebs- und Organisationsberatung ist nicht älter als 10 Jahre (Stichtag ist das Datum des Endes der Angebotsfrist; Leistungen müssen beauftragt worden sein und bereits mindestens 2 Jahre in Erfüllung sein) Für die Bewertung der BO-Beratungsleistungen wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem je Referenz: - 5 Punkte erhalten Referenzen, die zusätzlich beide der Funktionsbereiche Bettenstationen Entbindung und Neonatologie enthalten. - 4 Punkte erhalten Referenzen, die zusätzlich einen der Funktionsbereich Bettenstationen Entbindung und Neonatologie enthalten. - 2 Punkte erhalten Referenzen, welche die unter den ersten beiden Spiegelstrichen dieser Ziffer auf-gestellten Anforderungen erfüllen 2. Nutzungsfläche Für die Bewertung der Referenz wird die Nutzungsfläche nach DIN 277 NUF 1 - 7 wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem je Referenz an: - 5 BP = > 15.000 m² NUF 1 - 7 - 3 BP = von 10.000 m² bis 14.999 m² NUF 1 - 7 3.Auftraggeber Für die Bewertung des Auftraggebers wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem je Referenz an: - 5 Punkte, wenn es sich bei dem Auftraggeber der Referenz um einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 98 GWB handelt. Der Bieter hat mit seinem Angebot sowohl das Formblatt "Referenzen Projektleiter" (ANG_FB_XX) als auch das Formblatt "Referenzen stellvertretender Projektleiter" (ANG_FB_XX) einzureichen. Dort sind die vorgenannten Angaben für die beiden Personen einzutragen. 4. Berufserfahrung: Für die Bewertung der Berufserfahrung des Projektleiters wendet die Auftraggeberin folgendes Punktesystem je Referenz an: Stellvertretender Projektleiter: - 5 Punkte, wenn die Berufserfahrung gleich oder mehr als 5 Jahre beträgt. - 3 Punkte, wenn die Berufserfahrung zwischen (mindestens) 2 und 4 Jahren beträgt. Zu weiteren Einzelheiten der Wertung vgl. in der Zuschlagsmatrix.
Preis
AngebotspreisDas Honorar wird mit Punkten von 1 bis 5 bewertet und wie dargestellt gewichtet. Das niedrigste Angebot erhält 5 Punkte; Angebote mit dem 2-fachen der niedrigsten Summe oder darüber erhalten 0 Punkte. Der Punktwert der dazwischenliegenden Angebote wird durch eine lineare Interpolation ermittelt. (erreichbare Leistungspunkte = 5, Wichtung 50 %). Max. erreichbare Leistungspunkte nach Gewichtung: 250 Punkte i.Ü. vgl. Auswahl und Zuschlagsmatrix in den Vergabeunterlagen

Eignung10 von 10 angegeben

Kriterium
Die Bewerber haben nachzuweisen, dass sie im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 5 Mio. EUR, 2-fach maximiert und für sonstige Schäden (insbesondere primäre Vermögensschäden und Sachschäden) in Höhe von 5 Mio. EUR, 2-fach maximiert abschl … ganz lesenDie Bewerber haben nachzuweisen, dass sie im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 5 Mio. EUR, 2-fach maximiert und für sonstige Schäden (insbesondere primäre Vermögensschäden und Sachschäden) in Höhe von 5 Mio. EUR, 2-fach maximiert abschließen werden oder bereits abgeschlossen haben (Mindestanforderung). Eine entsprechende Zusicherung der Versicherung bzw. ein entsprechender Versicherungsnachweis ist als Anlage beizufügen.
Kriterium
Nachstehend sind die von den Bewerbern nachzuweisenden Referenzprojekte dargestellt. Hierbei gilt zu beachten, dass solche Referenzen, die als "Mindestanforderung" beschrieben sind, zwingend nachz-weisen sind. Solche Teilnahmeanträge, die die zur Erfüllung der Mindestanforderungen erforderlichen Ref … ganz lesenNachstehend sind die von den Bewerbern nachzuweisenden Referenzprojekte dargestellt. Hierbei gilt zu beachten, dass solche Referenzen, die als "Mindestanforderung" beschrieben sind, zwingend nachz-weisen sind. Solche Teilnahmeanträge, die die zur Erfüllung der Mindestanforderungen erforderlichen Referenznachweise nicht aufweisen, werden, ggf. nach Nachforderung, ausgeschlossen. Referenzen werden dann, wenn mehr als fünf Bewerber die Mindestanforderungen erfüllen, gemäß den Festlegungen unter Ziff. 1.2 der Auswahlmatrix (zur Auswahl sogleich) auch inhaltlich bewertet, um eine Bewerberrangfolge zu ermitteln. Der Bewerber muss eine Eigenerklärung über mindestens eine Referenz mit folgenden Mindestanforderungen vorlegen: - das Referenzprojekt befindet sich innerhalb der Europäischen Union (EU) oder der Schweiz - das Referenzprojekt betraf eine Baumaßnahme mit Bauwerkskosten der Kostengruppe (KG) 300 und KG 400 nach DIN 276 i. H. v. insgesamt mindestens 50 Mio. EUR netto - die Leistungen für die Betriebs- und Organisations-Beratungsleistungen betreffen die Neuerrichtung einer humanmedizinischen Klinik oder klinischen Einrichtung - das Referenzprojekt betraf eine Baumaßnahme mit einer Gesamtnutzungsfläche (NUF 1 - 7) von mindestens 10.000 m² - die Leistungserbringung der Betriebs- und Organisationsberatung ist nicht älter als 10 Jahre (Stichtag ist das Datum des Endes der Teilnahmefrist; Leistungen müssen beauftragt worden sein und bereits mindestens 2 Jahre in Erfüllung sein) - Mindestens drei der unter Ziff. 1.2.4.2 der Auswahlmatrix aufgeführten sechs Funktionsbereiche müssen enthalten sein. Diese lauten: 1. Operationssäle 2. Notaufnahme 3. Untersuchungs- und Behandlungsbereiche in Ambulanzen 4. Bettenstationen Entbindung 5. Bettenstationen der Intensivpflege 6. Neonatologie Auswahl zum erreichen der zweiten Stufe Liegen mehr als fünf Teilnahmeanträge vor, die alle bekannt gemachten Kriterien erfüllen, werden die fünf Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl anhand folgender Kriterien ausgewählt und zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert. Bei der Auswahl zieht die Auftraggeberin maximal fünf Referenzen zur Wertung heran. Reicht ein Bewerber mehr als fünf Referenzen ein, werden die fünf für den Bieter günstigsten Referenzen gewertet, also diejenigen, die die Mindestanforderungen erfüllen und die höchste Wertungspunktzahl erreichen. Für den Fall, dass hiernach mehrere Bewerber punktgleich auf dem fünften Auswertungsrang liegen, werden alle Bewerber, die mit gleicher Punktzahl auf Wertungsrang fünf liegen, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Folgende Kriterien werden gewertel: 1. Auftraggeber Durch den Bewerber ist die Form des Auftraggebers anzugeben. Handelt es sich um einen öffentlichen Auftraggeber (i. S. v. 98 GWB), erhält der Bewerber Bewertungspunkte: - 5 Bewertungspunkte (BP/Punkte) je Referenz, max. 25 Punkte. 2. Kostenvolumen Das Wertungskriterium Kostenvolumen beinhaltet die anrechenbaren Netto-Kosten nach DIN 276 der Bauwerkskosten für KG 300 und 400 des jeweiligen Referenzobjekts. Die aufgeführte Mindestanforderung für dieses Wertungskriterium beträgt 50 Mio. EUR netto. Für das Kostenvolumen erhält der Bewerber Bewertungspunkte: - 15 BP = > 150 Mio. EUR netto - 10 BP = größer 100 Mio. EUR netto bis 150 Mio. EUR netto - 5 BP = von 50 Mio. EUR netto bis 100 Mio. EUR netto, max. 75 Punkte 3. BO-Beratungsleistungen Die Mindestanforderung für dieses Kriterium betrifft die Leistungen der Betriebs- und Organisations-Beratungsleistungen (BO-Beratungsleistungen) für die Neuerrichtung einer humanmedizinischen Klinik oder klinischen Einrichtung - BO-Beratungsleistungen - planungsbegleitend zu den Leistungsphasen (LP) 2 - 4 HOAI - betreffend die Neuerrichtung einer humanmedizinischen Klinik oder klinischen Einrichtung mit Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) nach DIN 276 i. H. v. insgesamt mindestens 50 Mio. EUR netto. Die Bewertung erfolgt auf die folgende Weise: Referenzen, die folgende Leistungen zum Gegenstand hatten, erhalt …
Kriterium
Der Bewerber hat sich zu zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 123 Abs. 1 GWB, zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 4 S.1 Nr. 1 GWB, fakultativen Ausschlussgründen gemäß § 124 Abs.1 GWB und den weiteren Ausschlussgründen gemäß § 124 Abs. 2 GWB zu erklären. i.Ü. siehe Erklärung Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen.
Kriterium
Der Bewerber hat sich zur Einhaltung des § 4 NTvergG zu erklären. Der Bewerber verpflichtet sich, im Fall der Auftragserteilung den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Sinne des § 22 Mindestlohngesetz (MiLoG) in seinem Unternehmen bei der Ausführung der beauftragten Leistung, die innerhalb des Ge … ganz lesenDer Bewerber hat sich zur Einhaltung des § 4 NTvergG zu erklären. Der Bewerber verpflichtet sich, im Fall der Auftragserteilung den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Sinne des § 22 Mindestlohngesetz (MiLoG) in seinem Unternehmen bei der Ausführung der beauftragten Leistung, die innerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland erbracht wird, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes zu zahlen und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die von Regelungen nach § 1 Abs. 3 MiLoG erfasst werden, mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben dieser Regelungen zu zahlen. Diese können sich ergeben aus: - den Regelungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) - den Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) - der auf Grundlage des AEntG oder AÜG erlassenen Rechtsverordnungen sowie - aus einem auf der Grundlage von § 5 des Tarifvertragsgesetzes für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag im Sinne von § 4 Absatz 1 Nummer 1 sowie §§ 5 und 6 Absatz 2 des AEntG Die Pflicht des Bewerbers zur Zahlung des Mindestentgelts erstreckt sich auch auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Sinne des Gesetzes zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung entliehen sind und bei der Ausführung der Leistung eingesetzt werden. In diesem Fall ist der Bewerber verpflichtet, die Zahlung von Mindestentgelten auch den Verleihunternehmen aufzuerlegen, die Abgabe der entsprechenden Verpflichtungserklärungen mit diesen zu vereinbaren, von diesen einzufordern und der AG vorzulegen. Das Mindestentgelt erfasst nur solche Entgeltzahlungen, die zur Abgeltung der im Rahmen der Auftragsausführung erbrachten Arbeitsleistung regelmäßig zu zahlen sind. Nicht von dem Mindestentgelt erfasst sind vermögenswirksame Leistungen oder Sonderleistungen, die nicht mit der Arbeitsleistung in einem funktionalen Zusammenhang stehen. Auf die entsprechende Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) wird verwiesen, vgl. BAG, Urteil vom 18.04.2012 - 4 AZR 139/10; BAG E 109, 244 und Urteil vom 25.05.2016 - 5 AZR 135/16. i.Ü. siehe Formblatt Erklärung Tariftreue in den Vergabeunterlagen.
Kriterium
Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket - RUS?Sanktionen und dem dort enthaltenen Verbot von Auftragserteilungen an russische Staatsangehörige/Unternehmen/Lieferanten gemäß Artikel 5k Absatz 1 VO (EU) 833/2014, in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der VO (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Ä … ganz lesenEigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket - RUS?Sanktionen und dem dort enthaltenen Verbot von Auftragserteilungen an russische Staatsangehörige/Unternehmen/Lieferanten gemäß Artikel 5k Absatz 1 VO (EU) 833/2014, in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der VO (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der VO (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. Die VO gilt unmittelbar (d.h. ohne nationalen Umsetzungsakt) und ab sofort (die VO ist bereits am 09.04.2022 in Kraft getreten). i.Ü. siehe Formblatt Erklärung EU-Sanktionen in den Vergabeunterlagen
Kriterium
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit dem Teilnahmeantrag Angaben, Erklärungen und Nachweise vom Bewerber oder im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von jedem eignungsleihenden Unternehmen vorzulegen. Als Nachweis gilt e … ganz lesenZum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit dem Teilnahmeantrag Angaben, Erklärungen und Nachweise vom Bewerber oder im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von jedem eignungsleihenden Unternehmen vorzulegen. Als Nachweis gilt ein Auszug (eine Kopie) aus dem Handels- bzw. Berufsregister oder ein vergleichbarer Nachweis der Existenz des Unternehmens. Der jeweilige Nachweis ist nicht älter als sechs Monate, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Endes der Teilnahmefrist. Im Handels- und Berufsregister nicht eingetragener bzw. ausländischer Bewerber ist es gestattet, vergleichbare, gleichwertige Nachweise vorzulegen; die Gleichwertigkeit ist gleichzeitig mit der Vorlage nachzuweisen. i.Ü. siehe Formblatt Handels- und Berufsregister in den Vergabeunterlagen.
Kriterium
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit dem Teilnahmeantrag weitere Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen: Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen ausgeführt werden, für die die berufliche Qualifikation des Architekten oder Ingenieurs erforderlich ist, ist d … ganz lesenZum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind mit dem Teilnahmeantrag weitere Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen: Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen ausgeführt werden, für die die berufliche Qualifikation des Architekten oder Ingenieurs erforderlich ist, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. i.Ü. siehe Formblatt Berufsstand in den Vergabeunterlagen.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subvent … ganz lesenMit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Weitere Leistungen können in den weiteren Projektphasen ab der LP 4 - Genehmigungsplanung erforderlich werden. Der Auftragsgegenstand unterteilt sich daher in zwei Leistungspakete, wobei die Leistungen des Leistungspakets 2 in Abstimmung auf die jeweiligen Bedarfe optional beauftragt werden. Die ein … ganz lesenWeitere Leistungen können in den weiteren Projektphasen ab der LP 4 - Genehmigungsplanung erforderlich werden. Der Auftragsgegenstand unterteilt sich daher in zwei Leistungspakete, wobei die Leistungen des Leistungspakets 2 in Abstimmung auf die jeweiligen Bedarfe optional beauftragt werden. Die einzelnen Leistungspakete setzen sich wie folgt zusammen: Leistungspaket 1: Beratungsleistungen zur Umsetzung der betriebsorganisatorischen Bedarfsplanungen Leistungspaket 2: Beratungsleistungen im weiteren Projektverlauf (ab Leistungsphase 4) Die Leistungsanforderungen der jeweiligen Pakete ergeben sich aus den im Folgenden dargestellten Leistungsbeschreibungen.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung9 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
90 DAYS
Angebotsöffnung
Göttingen/Hamburg. BauG UMG / Leinemann
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Landesspezifische Regelungen, insbesondere das Niedersächsisches Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz [NTVergG]) und die Verordnung über Auftragswertgrenzen und Verfahrenserleichterungen zu … ganz lesenLeistung: Landesspezifische Regelungen, insbesondere das Niedersächsisches Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz [NTVergG]) und die Verordnung über Auftragswertgrenzen und Verfahrenserleichterungen zum Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetz (Niedersächsische Wertgrenzenverordnung [NWert-VO]) sind einzuhalten. i.Ü. siehe Bewerberleitfaden in den Vergabeunterlagen
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, Auf der Hude 2, 21339 Lüneburg
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. In diesem Zusammenhang sei auf die § 160 Abs. 3, § 134 … ganz lesenErgeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. In diesem Zusammenhang sei auf die § 160 Abs. 3, § 134 GWB hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt ist: § 160 Abs. 3 GWB: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 134 Abs. 1, Abs. 2 GWB: (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y2WHKPV Wenn die Zahl der geeigneten Bewerber die für das betreffende Verfahren festgelegte Mindestgrenze nicht erreicht, kann das Verfahren gleichwohl fortgesetzt werden, indem der bzw. die geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Niedersachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

413vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (297 Lose mit Angabe)
273.036 €Zuschlagswert im Median
119.945 € – 660.315 €mittlere Hälfte, 157 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 18.06.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 44a65cbb-322d-49b8-b59b-ae18b8431839.