Beschaffung eines Identity-Managementsystems (IDM)
Hochschule für Technik Stuttgart · Stuttgart, Baden-Württemberg
Aktenzeichen 2025-V-01veröffentlicht 15.04.2025LieferleistungenOffenes Verfahren
- Geschätzter Wert
- 270 Tsd. €
- Laufzeit
- 4 Jahre
- Leistungsart
- Lieferleistungen
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- 270 Tsd. €
- Laufzeit
- 4 Jahre
- Lose
- 1
- Verfahren
- Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Stuttgart70174, Baden-Württemberg
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichausschreibungen.landbw.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- Sicherheiten verlangtja
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- E-Rechnung verpflichtendnein
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 19 Monaten
- Fragen bis 23:59 Uhrvor 18 Monatenan Hochschule für Technik Stuttgart
- Angebotsfrist 10:00 Uhrvor 18 Monatennur elektronisch über ausschreibungen.landbw.de
- Öffnung der Angebote 10:00 Uhrvor 18 MonatenStuttgart
- Bindefrist endetvor 16 Monaten68 Tage ab Angebotsfrist, von uns berechnet
- Heute
Beschreibung
Beschaffung eines Identity-Managementsystems (IDM) für die Hochschule für Technik Stuttgart (HFT Stuttgart)
Beschreibung des Loses
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist ein sog. Identity Management System (IDM), das es dem Auftraggeber ermöglicht, allen Studierenden, Lehrenden und Angestellten eine digitale Identität zur Verwaltung der IT-Nutzungsrechte und Personalführung zu vergeben. Daneben sollen diverse Anforderungen an die Erweiterbarkeit und den Support erfüllt werden, wie sich aus der Leistungsbeschreibung ergibt
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag89 von 89 angegeben
- Qualität
- B1Das zukünftige Einbinden weiterer Systeme soll ohne besonders großen Programmieraufwand und damit verbundenen Kosten möglich sein, z.B. indem ein modularer Aufbau der SW und State-of-the-Art Schnittstellentechnologien unterstützt werden.
- Qualität
- B2Andere Hochschuleinrichtungen der HFT wie Verwaltung und Fakultäten sollen über die GUI die Möglichkeit haben, ohne administrative Kenntnisse die für Sie vorgesehenen Bereiche der Benutzerverwaltung zu betreuen.
- Qualität
- B3Es sollte möglich sein, in Zukunft weitere Personengruppen hinzufügen und konfigurieren zu können. Das soll ohne Programmieraufwände seitens des Herstellers möglich sein.
- Qualität
- B4Auf Antrag soll es möglich sein, berufenen Professor:innen sehr früh (mehrere Wochen) vor ihrem Dienstantritt einen Account mit Gaststatus zu erstellen, sofern die Person noch nicht im Personalverwaltungssystem (SVA) hinterlegt ist. Bei Dienstantritt soll dieser dann in einen vollwertigen Account umgewandelt werden können. Demnach soll das IDM erlauben, eine Identität manuell anzulegen und diese mit entsprechenden Anmerkungen und optional auch Anhängen (z.B. dem Antrag) zu versehen. Beim Eintrittsdatum greift dann die Onboarding-Phase und das IDM-System soll beim Auslesen der Datenbank für Hochschulbeschäftigte (SVA, siehe Abschnitt 3.3) die Zuordnung zu dieser Identität herstellen können.
- Qualität
- B5Das IDM-System soll bei automatischer Anlegung einer Identität eine entsprechende Information an die für die jeweiligen Personen zuständigen, im IDM-System hinterlegten IT-Admins vor Ort schicken und im Idealfall die initialen Accountdaten in einem geschützten Bereich zum Abruf bereitstellen.
- Qualität
- B6Vorteilhaft ist es, wenn eine weitere, für die austretende Person jeweils zuständige, organisatorische Rolle (z.B. Dekan:in oder Personalabteilung) informiert wird. Die Information kann mittels einer E-Mail-Benachrichtigung einige Tage im Vorfeld erfolgen; idealerweise steht im IDM-System auch eine Übersichtsseite mit anstehenden Austritten in den nächsten 3 Monaten zur Verfügung.
- Qualität
- B7Es ist wünschenswert, dass eine Pausierungs-Phase nicht durch Ändern einzelner Einstellungen, sondern anhand vorgefertigter Konfigurationen (z.B. durch Templates wie "Mutterschutzzeit", "Elternzeit", "Abbestellung") umgesetzt werden kann.
- Qualität
- B8Es ist wünschenswert, wenn das IDM-System die Systemadministration sowie eine weitere, für die Person jeweils zuständige, organisatorische Rolle (z.B. Dekan:in oder Personalabteilung) informiert. Die Information kann mittels einer E-Mail-Benachrichtigung einige Tage im Vorfeld erfolgen; idealerweise steht im IDM-System auch eine Übersichtsseite mit anstehenden Austritten in den nächsten 3 Monaten zur Verfügung.
- Qualität
- B9Es ist wünschenswert, wenn das IDM-System anhand von Eigenschaften wie Name und Geburtsdatum erkennen kann, dass eine Person sowohl Studierende:r ist (Quellsystem HisInOne) als auch Mitarbeiter:in ist (Quellsystem SVA). Dazu sollte das IDM-System anhand entsprechender Einträge in den beiden unterschiedlichen Quellsystemen diese Erkennung automatisch durchführen können. Es ist zudem wünschenswert, wenn die tatsächliche Verknüpfung aber nicht direkt automatisch ausgeführt wird, sondern dass das IDM-System die Systemadministration darüber informiert, dass ein Fall gefunden wurde (z.B. Übersichtsseite im IDM-System oder E-Mail-Benachrichtigung), sodass die Systemadministration die Verknüpfung dann bestätigten oder ablehnen kann.
- Qualität
- B10Es ist vorteilhaft, wenn durch das IDM-System der Zugang zu IT-Diensten entweder vollständig bzw. - sofern möglich - für einzelne IT-Dienste eingeschränkt werden kann.
- Qualität
- B11Wünschenswert ist, wenn das IDM-System es auch erlaubt, die initialen Accountdaten direkt ins HisInOne zurückzuspielen, sodass die Studierenden diese dort abrufen können. Zurzeit ist das über Skripte gelöst, die wünschenswerterweise durch das IDM-System abgelöst werden sollen.
- Qualität
- B12Da die große Menge an neuen Studierenden-Accounts periodisch im Semesterrhythmus angelegt werden, müssen diese Prozesse zweimal im Jahr (Mitte Februar bis Mitte März und Mitte August bis Mitte Oktober) mehrmals täglich ausgeführt werden. Außerhalb dieser Zeiten ist diese aber nur in deutlich geringerer Frequenz (einmal die Woche) nötig. Um unnötiges Verarbeiten der Daten zu verhindern, wäre es ein kleiner Zusatzaspekt, wenn diese unterschiedlichen Intervalle definiert werden können.
- Qualität
- B13Übliche Änderungen von Attributen der digitalen Identität sollen im besten Fall durch eine Synchronisation mit HisInOne oder alternativ im IDM-System selbst über eine Form der Batchverarbeitung (da viele Identitäten einen Attributswechsel erhalten müssen) geschehen.
- Qualität
- B14Es ist vorteilhaft, wenn Mechanismen bereitstehen, die sicherstellen, dass manuellen Änderungen nicht durch automatische Verarbeitungsprozesse im Nachhinein rückgängig gemacht werden.
- Qualität
- B15Im besten Fall kann der semesterweise Durchlauf der Exmatrikulation durch eine Synchronisation mit HisInOne oder alternativ im IDM-System selbst über eine Form der Batchverarbeitung geschehen (da viele Identitäten einen Attributswechsel erhalten müssen).
- Qualität
- B16Idealerweise sollen Einzelfälle einer Exmatrikulation im laufenden Semester ebenfalls durch eine Synchronisation mit HisInOne funktionieren, alternativ ist auch eine manuelle Änderung der digitalen Identität im IDM-System selbst möglich.
- Qualität
- B17Studierende haben die Möglichkeit, auf Antrag ein Urlaubssemester zu nehmen. Allerdings ergeben sich zurzeit keine Änderungen bezüglich der Vergabe von IT-Nutzungsrechten; sprich die entsprechenden digitalen Identitäten verbleiben in der Aktiven Phase. Daher sollte das IDM-System in der Lage sein, für bestimmte Personengruppen (hier Studierende) Änderungen der Eigenschaften der digitalen Identität nicht zwingend mit einer Aktion in Bezug auf die IT-Nutzungsrechte zu verbinden. Es wäre vorteilhaft, wenn das so möglich ist.
- Qualität
- B18Stößt das IDM-System den Prozess zur Anlage der Benutzerinformationen in den Zielsystemen an, soll dieses automatisch erfolgen, sofern ein Startdatum für die Identität hinterlegt ist; es soll aber auch möglich sein, dass dieses manuell getriggert werden kann.
- Qualität
- B19Je nachdem, zu welcher konkreten Personengruppe gemäß Kapitel 2.1 eine Person gehört, soll es möglich sein, dass im IDM-System sowohl automatische Prozesse, wie z.B. grundsätzliche Zeitbefristung der gewährten IT-Nutzungsrechte für eine bestimmte Personengruppe, als auch manuelle Änderungen für Einzelpersonen angewendet werden können.
- Qualität
- B20Um ein ständiges Löschen und Neuanlegen von digitalen Identitäten für Lehrbeauftragte zu vermeiden, werden für diese Personengruppe die digitalen Identitäten grundsätzlich für eine längere Zeit (zurzeit 2 Jahre) pausiert. Nur wenn die jeweiligen Lehrbeauftragten innerhalb der 2 Jahre nicht mehr zur Hochschule zurückkamen und ihre digitalen Identitäten wieder in die aktive Phase zurückversetzt wurden, werden die digitalen Identitäten deaktiviert. Dieses Vorgehen soll mit dem IDM-System umsetzbar sein.
- Qualität
- B21Das IDM-System soll eine intelligente Suchfunktion mit frei definierbaren Einstellungen und Filtern für die Suche bereitstellen.
- Qualität
- B22Die Datenabfragen sollen über Templates durch die HFT selbständig konfigurierbar sein.
- Qualität
- B23Durchsucht das IDM-System die vorhandenen Daten und findet es dann keinen Eintrag, soll das IDM-System in der Lage sein, anhand des Datenmodells die Datenobjekte der Quellen/Ziele zu durchsuchen.
- Qualität
- B24Ist die Suche dann erfolgreich, sollen die Daten zur weiteren Verarbeitung einer Identität direkt genutzt werden können.
- Qualität
- B25Es soll ein einheitliches, "standardisiertes" Datenmodell für alle Identitäten verwendet werden, was auch eigenständig durch die HFT erweiterbar sein soll.
- Qualität
- B26Entsprechend der Daten aus den Quellen / Ziele sollen die Informationen vom IDM-System automatisch in ein standardisiertes Datenmodell überführt werden.
- Qualität
- B27Die digitale Identität soll eine Benutzerkennung und ein dazugehöriges Kennwort erhalten, mit denen sich die Person selbständig ihr Profil im IDM-System einsehen kann.
- Qualität
- B28Mit dem IDM-System soll es möglich sein, dass Accounts für die Verwendung in unterschiedlichen Zielsystemen angelegt und die entsprechenden Berechtigungen auf die Accounts angewandt werden.
- Qualität
- B29Die Anforderungen aus Abschnitt 2.3.1 bezüglich - Einzelverarbeitung/ Stapelverarbeitung (A34) - manuelle Dateneingabe / automatische Datenverarbeitung (A35, A36) - Datenabfrage / Filterung (B21, B22, B23, B24) - Datenmodell / Format (B25, B26) - Account-/ Berechtigungsvergabe (B28) lassen sich auch für die Bearbeitung einer digitalen Identität anwenden.
- Qualität
- B30Mit dem IDM-System soll es möglich sein, dass sowohl eine manuelle als auch automatisierte Datenverarbeitung wie folgt möglich ist: - Eine digitale Identität soll manuell löschbar sein. - Eine digitale Identität soll durch bestimmte Aktionen bzw. bei Eintreten bestimmter Bedingungen automatisch gelöscht werden können, was durch die HFT selbständig konfigurierbar sein soll: - nach X Tagen - immer nach Event XYZ - alle X Tage - Wenn, dann
- Qualität
- B31Die Anforderungen aus Abschnitt 2.3.1 bezüglich - Einzelverarbeitung/ Stapelverarbeitung (A34) - Datenabfrage / Filterung (B21, B22, B23, B24) - Account-/ Berechtigungsvergabe (B28) lassen sich auch für die Löschung einer digitalen Identität anwenden.
- Qualität
- B32Das Zurückspielen der initialen Accountdaten an HisInOne-STU soll im Idealfall direkt oder alternativ über die zurzeit bestehende Middleware-Datenbank erfolgen.
- Qualität
- B33Bei der manuellen Erfassung im IDM-System und bei möglichen Statusänderungen sollte es auf Grundlage definierter Prozesse zur Beantragung von Berechtigungen möglich sein, verschiedene Workflows für verschiedene Personengruppen anzulegen.
- Qualität
- B34Ein Konnektor an ein mögliches anderes Schließsystem sollte seitens des IDM-Systems im Idealfall über einen direkten Datenaustausch anstelle von CSV-Export und -Import funktionieren.
- Qualität
- B35Der Bedarf einer direkten Anbindung an die anderen genannten ADs der HFT besteht zurzeit nicht. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, ob in Zukunft auch diese einen Konnektor mit dem IDM-System benötigen werden. Demnach ist eine möglichst einfache Anbindung durch Hinzufügen und Konfiguration eines weiteren Konnektors von Vorteil.
- Qualität
- B36Das IDM-System soll die Anbindung ans Active Directory (AD) über einen Bind-User realisieren. Dabei soll das IDM-System unterstützen, dass individuelle Rechte im AD für diesen User eingestellt werden können anstelle der Option, diesen Bind-User pauschal als Domänen-Admin auszustatten.
- Qualität
- B37Es ist vorteilhaft, wenn das IDM-System eine Funktionalität für das Management multipler Accounts bietet, mit denen die Personen ihre Login-Daten für jene Systeme verwalten können, die kein Single-Sign-On unterstützen.
- Qualität
- B38Die Organisationsstruktur kann idealerweise durch die HFT selbst und ohne Programmieraufwände angepasst werden.
- Qualität
- B39Die flexiblen Möglichkeiten der Zuordnung von Identitäten zu verschiedenen Rollen, Berufen, Kostenstellen oder weiteren organisatorischen Gruppierungen soll das IDM-System unterstützen.
- Qualität
- B40Bei sonstigen Personen, die direkt im IDM-System angelegt werden, sollte eine systeminterne ID vergeben werden.
- Qualität
- B41Eine weitere Art der Sondergruppen, die nach Möglichkeit unterstützt sein sollen, sind Gruppen, die für bestimmte Zwecke (z.B. Mailingliste zu einem bestimmten Themengebiet) eingerichtet werden, oder die Personen aus unterschiedlichen Organisationseinheiten, aber mit gleichen Rollen (z.B. Fakultätsmanager:innen) oder Berechtigungen (z.B. IT-Administrator:innen) zusammenbringen.
- Qualität
- B42Neben Sondergruppen soll das IDM-System ebenfalls erlauben, Einzelpersonen bestimmte Berechtigungen erteilen zu können; siehe auch Abschnitt 5.4, wenn diese Berechtigungen nur temporär vergeben werden sollen.
- Qualität
- B43Neben der bereits erwähnten Anpassbarkeit der Organisationsstruktur und damit einhergehend der Anpassbarkeit von Personengruppen soll das IDM-System erlauben, das Datenmodell in zwei weiteren Aspekten anzupassen: Einerseits soll es möglich sein, neue Berechtigungsarten zu definieren bzw. diese abzuändern oder gar zu löschen. Andererseits soll es möglich sein, Datenfelder, die Informationen zu den Personen beinhalten (z.B. AD Attribute, Textinformationen), hinzufügen bzw. ändern oder gar löschen zu können.
- Qualität
- B44Wünschenswert dabei wäre, wenn das IDM-System Sicherheits- oder Warnmechanismen hat, die Fehler gerade beim Entfernen von Berechtigungsarten und Datenfelder vermeiden.
- Qualität
- B45Sofern vom IDM-System unterstützt, ist ein Self-Service-Shop-Modul mit folgenden Funktionalitäten wünschenswert: - Anzeige der persönlichen Stammdaten (Name, Büronummer, Telefon, E-Mail, Personal-/Matrikelnummern, Hochschulausweisnummer...) - Anzeige der zugewiesenen Personengruppen (AD-Gruppen/Mailinglisten, ggf. auch systeminterne Gruppen) - Anzeige der zugewiesenen Berechtigungen, bei zeitlich beschränkten Berechtigungen mit Anzeige des Start- und Ablaufdatums - Anzeige der zugewiesenen IT-Dienste und Lizenzen - Benachrichtigungsfunktion für die Anfrage einer Korrektur von Stammdaten (Eine direkte Korrektur dieser Informationen durch die Personen selbst über eine Schnittstelle ist nicht vorgesehen, sondern soll nach wie vor durch die jeweils zuständige Fachabteilung oder Systemadministration im Quellsystem gemacht werden.) - Benachrichtigungsfunktion für die Anforderung von IT-Diensten und Lizenzen - Passwortänderung: Verlinkung zum bestehenden Self-Service-Portal (Azure) - zukünftig: Anzeige der Zugangsberechtigungen (über Schnittstellenabfrage der neuen Schließanlage)
- Qualität
- B46Es ist vorteilhaft, wenn die hier genannten Funktionen in einem Self-Service-Shop zusammengefügt sind und dieser als solcher explizit angezeigt wird. Ansonsten können die in Kriterium B45 genannten Funktionen im System auf eine andere Art (z.B. verteilt über Menüeinträge) zur Verfügung gestellt werden.
- Qualität
- B47Das IDM-System soll auch Mechanismen haben, um Datenleichen oder Dubletten zu finden, aufzuräumen und nach Möglichkeit gar direkt zu verhindern.
- Qualität
- B48Ein weiterer Punkt ist die Möglichkeit einer Rezertifizierung im Sinne, dass automatisch Informationen zu Identitäten aus dem campusweiten Active Directory überprüft werden, um weitere Aktionen anzustoßen. Drei konkrete Prüfungsszenarios sind: - Passwortänderung: Wann wurde das Kennwort zuletzt geändert? - Homedrive: Existiert das Verzeichnis auf dem Fileserver noch? - Exchange: Wird das Postfach genutzt?
- Qualität
- B49Bei den vom IDM-System erstellten Listen mit aktiven Useraccounts ist es vorteilhaft, wenn diese Listen durch die HFT selbst, z.B. durch die Fachadministrationsrolle, konfiguriert werden können.
- Qualität
- B50Wünschenswert ist es, wenn die Routine zur Provisionierung für verschiedene Personengruppen zu unterschiedlichen Zeitintervallen getriggert werden kann.
- Qualität
- B51Die Zeitpunkte und -spannen für die einzelnen Schritte der De-Provisionierung können pro Personengruppe unterschiedlich konfiguriert werden.
- Qualität
- B52Da einige IT-Dienste systeminterne Userdatenbanken verwenden, die nicht über Schnittstellen, sondern per Listenimport (z.B. CSV-Format) aktualisiert werden, soll das IDM-System erlauben, Listen mit deaktivierten Useraccounts zu erstellen. Vorteilhaft ist es, wenn diese Listen durch die HFT selbst, z.B. durch die Fachadministrationsrolle, konfiguriert werden können.
- Qualität
- B53Fall 1 "Semesterwechsel", betrifft Studierende: Bei Semesterwechsel (nach erfolgreicher Rückmeldung des/der Studierenden) werden Studierende ins neue Semester verschoben. Demnach soll im IDM-System im Vorfeld ein entsprechender Stichtag gesetzt werden können, der dann automatisch die Änderungen anstößt.
- Qualität
- B54Fall 2 "Passwortwechsel", betrifft alle: Um die Hochschulmitglieder zu einem regelmäßigen Wechsel ihres persönlichen Passworts zu erinnern und bei einer Nichtbefolgung nach einer gewissen Zeit die Nutzer:innen einen Passwortwechsel zu erzwingen, ist es wünschenswert, wenn das IDM-System folgenden Prozess ermöglicht: Das entsprechende AD-Attribut PwdLastSet ("last passwort change") aller Accounts soll ausgelesen werden. Wenn eine Zeit x1 (z.Z. 365 Tage) überschritten ist, sollen diese Accounts eine erste Benachrichtigung erhalten. Nach einer weiteren Zeit x2 (14 Tage) soll eine weitere Benachrichtigung mit einem anderen - einem schärfer formulierten - Text erhalten. Nach einer dritten Zeit x3 (14 Tage) wird im AD das Attribut PwdLastSet = 0 ("force password change at next logon") gesetzt und eine Nachricht verschickt, dass der Passwortwechsel nun erzwungen wurde. Wichtig dabei ist zudem, dass eine definierte Menge an Accounts, vor allem jenen Accounts, die von Systemen genutzt werden, vom Prozess ausgeschlossen werden können, z.B. durch eine Whitelist oder ähnliches.
- Qualität
- B55Fall 3 "Wahlen", betrifft Studierende, Mitarbeiter:innen und Professor:innen: Um die verschiedenen, wiederkehrenden (Gremien-)Wahlen an der Hochschule durchzuführen, müssen zu bestimmten Stichtagen die Gruppenzugehörigkeit anhand von AD-Attributen von Hochschulmitgliedern geprüft und daraus entsprechende Wahlverzeichnisse erstellt werden. Hier wäre es also von Vorteil, wenn diese Erstellung im System konfiguriert und bei Erreichen eines vorab definierbaren Stichtages automatisiert erstellt werden kann. Als Ergebnis sollte dabei eine Liste für die manuelle Kontrolle erstellt werden, als auch entsprechende AD/Mail-Gruppen befüllt werden, z.B. für eine einfache Emailkommunikation.
- Qualität
- B56Fall 4 "temporäre Berechtigungen", betrifft alle Personen(-gruppen) mit zeitlich begrenzten Berechtigungen: In Einzelfällen kann es sein, dass individuelle Personen oder Personengruppen für eine bestimmte Zeit besondere Berechtigungen erhalten. Hier wäre es wünschenswert, wenn das IDM-System erlaubt, ein Start- und Ablaufdatum zu setzen und die Berechtigung bei Erreichen dieser Daten automatisch zu vergeben bzw. wieder zu entziehen.
- Qualität
- B57Um die Analyse und Behebung etwaiger Fehler zu unterstützen, ist es von Vorteil, wenn das System eine Version / ein Snapshot der bisherigen Informationen zu einer Identität anlegt, sobald eine Änderung an dieser Identität vorgenommen wird. Dieser Snapshot beinhaltet einerseits die im System abgespeicherten Informationen zur Identität selbst (Name, E-Mail, Ausweisnummer, usw.) als auch die vergebenen Berechtigungen mit eventuellen Zeitbeschränkungen. Zudem sollte ebenfalls festgehalten werden, wer (automatischer Prozess oder Admin) wann die Änderungen vorgenommen hat.
- Qualität
- B58Einerseits soll es möglich sein, eine Dokumentation der im IDM-System konfigurierten Verarbeitungsprozesse herauszuziehen. Im Idealfall bedeutet dies eine grafische Darstellung im System und ein Export der Grafik, z.B. nach PDF. Alternativ wäre auch eine tabellarische/text-basierte Dokumentation und Export in ein übliches Fileformat (z.B. PDF, Excel, CSV, o.ä.) gewünscht.
- Qualität
- B59Andererseits soll es möglich sein, sich den aktuellen Ausführungsstatus als auch ein Log-File von automatisierten Prozessen anzeigen zu lassen.
- Qualität
- B60Das IDM-System soll es ermöglichen, sich Berichte zu folgenden Fragestellungen anzeigen zu lassen, idealerweise auch in ein übliches Fileformat exportieren zu lassen: - Welche Identitäten gibt es? - Welche Rechte / Ressourcen sind im System generell hinterlegt? - Wer hat welche Rechte? (Anzeige entlang "alle Identitäten und ihre Rechte", Anzeige entlang "alle Rechte und Ihre Identitäten")
- Qualität
- B61Dabei soll es möglich sein, den angezeigten Bericht nach der Organisationsstruktur (Fakultät, Studiengang, ...) als auch nach den hinterlegten AD-Gruppen zu gruppieren und zu filtern.
- Qualität
- B62Folgende weitere Rechteunterscheidungen sind gewünscht: - dezentrale Fachadministration (Mandanten): Das System soll erlauben, das neben einer zentralen Fachadministrationsrolle auch "Mandanten" aus den Hochschuleinrichtungen die ihrem Bereich zugeordneten Identitäten verwalten können, z.B. indem die Mandanten diese Identitäten für Sondergruppen oder bestimmte Berechtigungen freigeben können. Dabei muss die Sichtbarkeit von Informationen und Bearbeitungsmöglichkeiten auf die jeweilige Hochschuleinrichtung beschränkt sein. - Hochschulmitglieder: Unterstützt das IDM-System nicht die Self-Service-Shop Funktionalitäten (siehe Abschnitt 4.6), dann sollen Hochschulmitglieder im Sinne der Datentransparenz als Teil des Datenschutzes dennoch die Möglichkeit erhalten, die im System verarbeiteten personenbezogenen Daten über sie selbst einzusehen. Um dieses zu erfüllen, wäre die Mindestanforderung, dass die Fachadministration einen Auszug des Datenmodels für eine entsprechende Person erhält. Allerdings ist bevorzugt, dass die Hochschulmitglieder mit einem Hochschulaccount direkten Lesezugriff auf ihre Daten erhalten. Das spart nicht nur den Arbeitsaufwand eines Datenauszugs durch die Fachadministration, sondern ermöglicht auch, dass Personen so selbst kontrollieren können, ob sie alle benötigten Berechtigungen für ihre Tätigkeit an der HFT haben. Unterstützt das IDM-System die Self-Service-Shop Funktionalitäten, müssen die Hochschulmitglieder mit Ihrem Hochschulaccount Zugang den Zugriff auf diese Funktionalitäten erhalten. - Vertretungsfunktion: Zudem soll eine Vertretungsfunktion möglich sein, mittels der die Fachadministrations- und Mandantenrollen vertretungshalber anderen Personen übertragen werden können. Zudem soll es möglich sein, diese Vertretung zeitlich zu befristen, und das System soll in diesem Falle die Vertretungsberechtigungen dann auch automatisch nach Ablauf wieder entziehen.
- Qualität
- B63Da zukünftig auch ein Umstieg VMware-Umgebung auf eine andere Umgebung wie z.B. ProxMox erfolgen könnte, ist es wünschenswert, wenn das System auch auf dieser Virtualisierungsumgebung lauffähig ist.
- Qualität
- B64Die eingereichten Beispielscreenshots werden durch ein Bewertungsgremium der HFT begutachtet und anhand der Aspekte - räumliche Strukturierung Elemente und Informationsdichte, - ausreichende Größe der Elemente, - klare Farbkontraste, insbesondere zwischen Text und Hintergrund, im Vergleich der Angebote untereinander im Sinne einer Rangliste bewertet. Anmerkung: Bei gleichwertiger Bewertung können Bieter auf dem gleichen Rang landen und so für dieses Kriterium die gleiche Punktanzahl erhalten.
- Qualität
- B65Kleinere Displays werden für die Darstellung von Informationen ebenfalls unterstützt, indem eine Mobilversion der Browserbenutzeroberfläche bereitgestellt wird bzw. responsives Webdesign eingesetzt wird.
- Qualität
- B66Im Rahmen der Bieterpräsentation soll demonstriert werden, wie Personen ohne administrative Kenntnisse eine Identität im IDM-System anlegen kann. Die Demonstration wird durch ein Bewertungsgremium der HFT begutachtet und anhand der Aspekte - intuitive Nutzer-Führung, - Anzahl und Komplexität der manuell auszuführenden Schritte, - Umfang und Qualität der dabei gebotenen Hilfestellung, - Demonstration via Live-Testsystem, via Clickdummy, oder via Folien mit Sceen-Shots im Vergleich der Angebote untereinander im Sinne einer Rangliste bewertet. Anmerkung: Bei gleichwertiger Bewertung können Bieter auf dem gleichen Rang landen und so für dieses Kriterium die gleiche Punktanzahl erhalten.
- Qualität
- B67Im Rahmen der Bieterpräsentation soll demonstriert werden, wie Personen das IDM-System für die Verwaltung von Identitäten am Beispiel Use Case "Neue Identitäten-Gruppe erstellen, Auswahl von Berechtigungen, Hinzufügen/Entfernen von Identitäten" nutzen können. Die Demonstration wird durch ein Bewertungsgremium der HFT begutachtet und anhand der Aspekte - intuitive Führung, - Anzahl und Komplexität der manuell auszuführenden Schritte, - Gebotene Möglichkeiten in Bezug auf Mehrfachauswahl (z.B. von Identitäten), auf Verwendung von Templates oder Kopien anderer Konfigurationen, - Umfang und Qualität der dabei gebotenen Hilfestellung, - Demonstration via Live-Testsystem, via Clickdummy, oder via Folien mit Sceen-Shots im Vergleich der Angebote untereinander im Sinne einer Rangliste bewertet. Anmerkung: Bei gleichwertiger Bewertung können Bieter auf dem gleichen Rang landen und so für dieses Kriterium die gleiche Punktanzahl erhalten.
- Qualität
- B68Um eine ausreichende Datenqualität zu garantieren bzw. Systemfehler durch fehlende Angaben zwingend erforderlicher Informationen zu verhindern, soll das System zudem eine Prüfung von vorab zu definierenden Pflichtfeldern durchführen. Wird ein Problem erkannt, sollen die fehlenden Pflichtfelder für die Korrektur markiert werden.
- Qualität
- B69Es ist vorteilhaft, wenn die Pflichtfeldprüfung nicht nur prüft, ob ein Attribut gesetzt ist oder nicht, sondern dass auch geprüft wird, ob korrekte Werte (z.B. durch einen vorgegebenen Wertebereich), gesetzt sind.
- Qualität
- B70Es soll eine Hilfefunktion den Nutzer:innen beim Umgang mit dem System unterstützen, indem einerseits die Bedienung des Systems erläutert wird, und andererseits auch Informationen bereitgestellt werden, was genau in welchen Datenfeldern angezeigt wird bzw. was einzutragen ist, sofern diese nicht selbsterklärend sind.
- Qualität
- B71Vorteilhaft ist, wenn diese Hilfe nicht als Extradokument zur Verfügung steht, sondern direkt in der Weboberfläche umgesetzt ist. Hover-Over-Funktionen oder Rechtsklick-/Kontextmenü-Optionen erhöhen diese Hilfestellung und sind daher weitere Pluspunkte.
- Qualität
- B72Um die Wiedererkennbarkeit als System der HFT zu gewährleisten, sollen einfache Design-Anpassungsmöglichkeiten für die Benutzeroberfläche möglich sein: Logos, Farben, Schriftarten. Da sich das Corporate Design der Hochschule nicht häufig ändert, ist es zwar ausreichend, wenn Design-Anpassungen durch den Hersteller durchgeführt werden können. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn diese Einstellungen auch von der HFT selbst vorgenommen werden können.
- Qualität
- B73Die vorgesehene Sprache für die Benutzeroberfläche ist Deutsch; ein Umschalten des gesamten Systems nach Englisch ist wünschenswert, aber nicht Pflicht.
- Qualität
- B74Es soll die Möglichkeit bestehen, allgemeine Texte, Nachrichten, (Datenfeld-)Labels, Hinweise, Hilfetexte usw. anzupassen. Idealerweise kann dieses durch die HFT selbst erfolgen.
- Qualität
- B75Wir bitten um eine kurze Darstellung des grundsätzlichen Vorgehens/Prozesses, wie der Hersteller die Wartung auf einem Produktivsystem beim Kunden umsetzt. Stichworte: Form und Zeitpunkt der Ankündigung, benötigte Wartungsfenster/Downtime, vorgesehene Testphasen, benötigte Zugriffe, Wiederherstellungsmöglichkeit der vorherigen Version. Bitte die kurze Darstellung (darf auch stichpunkthaft sein) dem Angebot beifügen (als Teil der Erklärung zur Störungsbeseitigung/Support (Formblatt B_05.V des Formulars B_05) samt ausgefülltem Formblatt B_05.Va) und bei der Bieterpräsentation vorstellen. Die eingereichten Darstellungen werden durch ein Bewertungsgremium der HFT begutachtet und anhand der Aspekte - Qualität des konzeptionellen Vorgehens und des vorgesehenen Terminplans - Klarheit des Kommunikationsprozesses - Klarheit bezüglich technischer und organisatorischer Bedingungen - Glaubwürdigkeit und Plausibilität im Vergleich der Angebote untereinander im Sinne einer Rangliste bewertet. Anmerkung: Bei gleichwertiger Bewertung können Bieter auf dem gleichen Rang landen und so für dieses Kriterium die gleiche Punktanzahl erhalten.
- Qualität
- B76Da das IDM-System letztendlich die zentrale Grundlage für die Nutzung von IT-Diensten an der HFT Stuttgart ist, ist eine zügige Reaktionszeit bei Auftreten von Sicherheitslücken notwendig. Der Hersteller verpflichtet sich daher, dass er im Falle des Bekanntwerdens von Sicherheitslücken bzw. beim Auftreten von Sicherheitsvorfällen die in Tabelle 10.2 genannten Reaktionszeiten einhält hinsichtlich - Benachrichtigung der HFT - Überprüfung und Klassifizierung des Sachverhalts - Lieferung von Workarounds - Behebung der Schwachstelle einhält. Können diese Reaktionszeiten nicht oder nur mit ungerechtfertigt hohem Aufwand eingehalten werden, ist dem Angebot eine Begründung beizulegen.
- Qualität
- B77Störungsbeseitigung mit Beginn der Fehleranalyse durch technisches/fachspezifisches Personal soll spätestens am folgenden Arbeitstag (bei Störungsmeldung bis 12.00 Uhr) anlaufen.
- Qualität
- B78Bei schwerwiegenden Problemen soll die Möglichkeit eingeräumt werden, sich im Bedarfsfall täglich (d.h. an Werktagen) mit den Ansprechpersonen des Anbieters austauschen zu können.
- Qualität
- B79Im Falle einer Störungsbeseitigung, die vor Ort erledigt werden muss, wird eine Entsendung des benötigten Personals innerhalb von 3 Arbeitstagen bei großem Systemausfall sowie 15 Arbeitstagen bei Ausfall einzelner, nicht-kritischer Komponenten erwartet.
- Qualität
- B80Wir bitten um eine kurze Darstellung des grundsätzlichen Vorgehens/Prozesses, wie der Hersteller an die Störungsbeseitigung auf einem Produktivsystem beim Kunden herangeht. Bitte die kurze Darstellung (darf auch stichpunkthaft sein) dem Angebot beifügen (als Teil der Erklärung zur Störungsbeseitigung/Support (Formblatt B_05.V des Formulars B_05)) und bei der Bieterpräsentation vorstellen. Die eingereichten Darstellungen werden durch ein Bewertungsgremium der HFT begutachtet und anhand der Aspekte - Qualität des konzeptionellen Vorgehens - Klarheit des Kommunikationsprozesses - Klarheit bezüglich technischer und organisatorischer Bedingungen - Glaubwürdigkeit und Plausibilität im Vergleich der Angebote untereinander im Sinne einer Rangliste bewertet. Anmerkung: Bei gleichwertiger Bewertung können Bieter auf dem gleichen Rang landen und so für dieses Kriterium die gleiche Punktanzahl erhalten.
- Qualität
- B81Folgende weitere Lieferfristen sind erwünscht: - Alle in dieser Ausschreibung als Ausschlusskriterien definierten Punkte sind innerhalb von 6 Monaten nach Auftragserteilung konfiguriert. - Alle in dieser Ausschreibung als Bewertungskriterien definierten Punkte sind, sofern sie im Angebot enthalten sind, innerhalb von 12 Monaten nach Auftragserteilung konfiguriert. Können diese Lieferfristen nicht oder nur mit ungerechtfertigt hohem Aufwand eingehalten werden, ist dem Angebot eine Begründung beizulegen.
- Qualität
- B82Die eingereichten Darstellungen zum Einführungsprojekt werden durch ein Bewertungsgremium der HFT begutachtet und anhand der Aspekte - Qualität des konzeptionellen Vorgehens - Qualität des Projektmanagements, - Klarheit des Kommunikationsprozesses, - Glaubwürdigkeit, Plausibilität und Zielerreichung - Anzahl und Qualifikation des eingesetzten Personals im Vergleich der Angebote untereinander im Sinne einer Rangliste bewertet. Anmerkung: Bei gleichwertiger Bewertung können Bieter auf dem gleichen Rang landen und so für dieses Kriterium die gleiche Punktanzahl erhalten.
- Qualität
- B83Die Zahlung der jährlichen Kosten (Jahreslizenz, Wartung) erfolgt entweder jährlich im Voraus (zwischen Dezember des Vorjahres und Februar des laufenden Jahres), in der Mitte des laufenden Jahres (zwischen März und September des laufenden Jahres), oder gegen Ende des laufenden Jahres (zwischen Oktober und November des laufenden Jahres).
- Qualität
- B84Eine Kommunikation mit der Projektleitung auf Deutsch anstelle auf Englisch ist die präferierte Option.
- Qualität
- B85Mindestens eine der in Kriterium A92 benannten Personen steht für das Einführungsprojekt als direkte Ansprechperson zur Verfügung, idealerweise als Projektleitung.
- Qualität
- B86Mindestens eine der in Kriterium A92 benannten Personen steht während der Beauftragungszeit für den Betrieb als direkte Ansprechperson zur Verfügung.
- Qualität
- B87Berufserfahrung der vorgesehenen Projektmitarbeiter:innen (inklusive Projektleitung) mit Projekten mit ähnlichen Herausforderungen wie dem vorliegenden, vorgestellt im Rahmen in der Bieterpräsentation als auch der Formblätter "Erklärung zum vorgesehenen Projektleiter (Formblatt B_05.II des Formulars B_05) samt ausgefülltem Formblatt B_05.IIa" und "Erklärung zur Berufserfahrung und Qualifikation des Projektteams (Formblatt B_05.III des Formulars B_05) samt ausgefülltem Formblatt B_05.IIIa". Dieses Kriterium wird bewertet durch ein Ranking der Bieter entsprechend folgender Aspekte: - Erfahrung mit Projekten im Hochschulbereich oder Einrichtungen des öffentlichen Dienstes - Erfahrung mit Projekten, in denen ein bestehendes IDM-System im laufenden Betrieb durch das neu einzuführende IDM-System auszutauschen ist - Erfahrung mit Projekten, in denen bei der Einführung des IDM-Systems multiple Schnittstellen zu unterschiedlichen Quell- und Zielsystemen in kurzer Zeit funktionsfähig eingerichtet werden müssen Anmerkung: Bei gleichwertiger Erfahrung können Bieter auf dem gleichen Rang landen und so für dieses Kriterium die gleiche Punktanzahl erhalten.
- Qualität
- B88Es soll dargelegt werden, wie eine Vertretung der Projektleitung geregelt ist, z.B. durch entsprechend erfahrene Mitarbeiter:innen im eigenen Unternehmen oder durch langjährige Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen. Dieses kann durch passende Angaben zur vorgesehenen Vertretung im Formular "Erklärung zur Berufserfahrung und Qualifikation des Projektteams (Formblatt B_05.III des Formulars B_05) samt ausgefülltem Formblatt B_05.IIIa" erfolgen.
- Qualität
- B89Vorteilhaft ist, wenn die vorgesehene Projektleitung mindestens drei Referenzprojekte an Hochschulen, Universitäten oder anderen tertiären Bildungseinrichtungen nachweisen kann.
Eignung3 von 3 angegeben
- Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat anhand von mindestens drei Referenzprojekten für den öffentlichen Dienst den Nachweis zur Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, zu erbringen. Folgende Angaben sind in Bezug auf die Referenzprojekte gefordert: - Angabe … ganz lesenkürzer
Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat anhand von mindestens drei Referenzprojekten für den öffentlichen Dienst den Nachweis zur Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, zu erbringen. Folgende Angaben sind in Bezug auf die Referenzprojekte gefordert: - Angabe der Projektbezeichnung; - Angabe des Unternehmens, das Auftragnehmer des Projektes ist; - Angabe des Auftraggebers; - Angabe des Ansprechpartners beim Auftraggeber (Name, Telefon, E-Mail); - Angaben zum Projekt - Ausführungszeitraum inklusive Datum der Abnahme; - Auftragssumme; - Projektbeschreibung Folgende Mindeststandards werden gefordert: Es sind mindestens drei Referenzen vorzulegen, die eine vergleichbare Leistung zum Gegenstand haben. Berücksichtigt werden ausschließlich Referenzen, die in den letzten sechs Jahren erbracht wurden. Entscheidend für die Berechnung dieses Zeitraums ist das Datum der Angebotsfrist. Darüber hinaus werden nur Referenzen berücksichtigt, die mindestens ein Auftragsvolumen von EUR 50.000 aufweisen. Sollte der Bieter / die Bietergemeinschaft für ihre Ausführung weitere Vordrucke benötigen, ist das Formblatt entsprechend zu duplizieren.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Rein nationale Ausschlussgründe, Bildung terroristischer Vereinigungen
Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 4 Jahre
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung9 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- ausschreibungen.landbw.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- 68 Tage
- Angebotsöffnung
- 16.05.2025, 10:00 Uhr. Stuttgart
- Sicherheiten
- verlangt: Die Sicherheitsleistung für Mängelansprüche gemäß Ziff. 16.1 ZVB Liefer ist zu erbringen.
Ausführung6 von 7 angegeben
- Ausführungsbedingungen
- Leistung: Folgende Lieferfrist wird erwartet: Das System ist in einer herstellerseitigen Default-Konfiguration innerhalb eines Kalendermonats nach Auftragserteilung auf dem Server installiert. Kann diese Lieferfrist nicht oder nur mit ungerechtfertigt hohem Aufwand eingehalten werden, ist dem Angebot eine Begründung beizulegen.
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Nicht zulässig
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- 10 Kalendertage
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXR6YDDYMMZ
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- Hochschule für Technik Stuttgart
- Anschrift
- Schellingstr. 24, 70174 Stuttgart
- Website
- hft-stuttgart.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 16.05.2025
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung d48b85cf-f305-4bc0-b54c-6a42f9fa3a59.