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B 463, Betriebstechnische Nachrüstung Tunnel Laufen

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe · Karlsruhe, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 2410B0463S8812901veröffentlicht 07.11.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 1002 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Geplant · Neuausschreibung möglich

Vertrag endete voraussichtlich am

bereits erreicht · Ende steht in der Bekanntmachung

Endet ein Vertrag, schreibt die Vergabestelle die Leistung oft neu aus. Merken Sie den Vertrag vor: Wir erinnern Sie per E-Mail vor dem Vertragsende und melden, wenn dieselbe Vergabestelle eine ähnliche Leistung ausschreibt.

Vormerkenmit kostenlosem Konto

Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
599 Tsd. €
Laufzeit
23 Monate12.08.2024 – 30.06.2026
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Karlsruhe76137, Baden-Württemberg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 154 Tage (4 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (20 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Bewertung des Projektteams30 %
  • Wirtschaftliche Umsetzung/Terminmanagement30 %
  • Preis40 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.06.2026
    vor 27 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 24 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

B 463, Betriebstechnische Nachrüstung Tunnel Laufen - LB Ingenieurbauwerke, Leistungsphase 8 Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung und LB Technische Ausrüstung, Leistungsphase 8 örtliche Bauüberwachung

Beschreibung des Loses

Die betriebstechnische Ausstattung wird an den aktuellen Standard der RABT angepasst. Zusätzlich sollen die bis dato aufgetretenen Grundwasserzutritte auf den Tunnelinnenseiten (in den Blockfugen) auf der Nord- und Südseite unterbunden werden. Die technische Nachrüstung des Tunnels gemäß RABT erfordert, aufgrund der kompletten Erneuerung der betriebstechnischen Ausrüstung um den Tunnel auf den neuesten technischen Stand zu bringen, umfangreiche bauliche Maßnahmen. Die baulichen Maßnahmen werden im Folgenden näher beschrieben. Maßnahmen im Tunnel: Für den Einbau der zusätzlichen Tunnelausstattungselemente und der zusätzlichen Drainagemaßnahmen müssen zunächst die Notgehwege inkl. Leerrohre und Drainageleitungen entfernt werden. Darauf werden die erforderlichen Aussparungen in die Vorsatzschale bzw. der unbewehrten Primärpfähle eingebracht. Zur Verbesserung der Drainagewirkung entlang der Tunnelaußenwände werden die Blockfugen aufgebrochen und Drainmatten eingebaut. Für die Löschwasserleitung wird nach dem Entfernen der Schwarzdecke ein Längsgraben mit den zugehörigen seitlichen Anbindungen an die Hydranten hergestellt. Danach werden die Tunnelausstattungselemente eingebaut.

Neubau Havarie- und Löschwasserbecken: Im Bereich des Westportals kommen das Havarie- und Löschwasserbecken zu liegen. Beide Becken werden in einem Bauwerk realisiert. Das Havariebecken wird unter der Geländeoberkante situiert. Das Löschwasserbecken wird direkt auf dem Havariebecken angeordnet. Die Becken werden als wasserundurchlässige Konstruktion (WUBKO) gemäß ZTV-Ing ausgebildet.

Die Gründung erfolgt flach im anstehenden Baugrund. Die Baugrube wird mit einer Bodenvernagelung realisiert. Das komplette Becken wird aus bauphysikalischen Gründen mit einer außenliegenden Wärmedämmung (WDVS) versehen. Des Weiteren werden die notwendigen Zu- und Ableitungen im Portalvorfeld West hergestellt.

Umbau bestehender Notausstieg: Bedingt durch die notwendige Zwangslüftung des Fluchttreppenhauses im Brandfall in den Tunnel hinein, muss ein Überdruck im Treppenhaus erzeugt werden. Deshalb werden Lochbleche durch eine druckdichte Blechverkleidung ersetzt. Die Erzeugung des Überdrucks erfolgt über ein Lüftungsaggregat, das oberirdisch neben dem Notausstieg aufgestellt wird. Für die Einbringung des Luftstroms in das Treppenhaus müssen Durchbrüche im Bestand ausgeführt werden.

Umbau der bestehenden Servicetür LSW am Ostportal: Die bestehenden Lärmschutzelemente oberhalb und seitlich der Bestandstür werden entfernt. Dann erfolgt der Umbau der horizontalen Tragelemente LSW-Pfosten und Sockelelemente. Die Sockelelemente und die Gründung werden umgebaut. Dann erfolgt der Einbau des neuen Pfostens und der angepassten LSW-Elemente.

Erweiterung des bestehenden Betriebsgebäudes um einen ÜLT-Raum: Das bestehende Betriebsgebäude wird um einen zusätzlichen ÜLT-Raum erweitert. Hierzu wird das gesamte Betriebsgebäude um eine Etage aufgestockt. Dazu wird die bestehende Attika inkl. Dachaufbau abgebrochen. Die Gebäudeaufstockung wird als Stahlbetonkonstruktion ausgebildet. Es wird wieder ein Flachdach mit extensiver Begrünung errichtet. Das komplette Betriebsgebäude (Bestand und Neubau) wird aus bauphysikalischen Gründen mit einer außenliegenden Wärmedämmung (WDVS) versehen. Die Zuwegung zum neuen Geschoss erfolgt über eine neu zu errichtende Zugangstreppe inkl. Eingangspodest auf Höhe des bisherigen Zwischenpodestes. Im bestehenden Betriebsgebäude müssen vorhandene Öffnungen verschlossen werden. Die Herstellung neuer Öffnungen erfolgt auf Grundlage der Neugestaltung im Erdgeschoss.

Photovoltaik Es ist geplant die Tunnelversorgung (Strom) mittels Photovoltaik zu realisieren. Die Photovoltaikelemente sollen auf Flächen am West- und Ostportal und in der Tunnelmitte realisiert werden.

Technische Ausstattung Es werden alle bestehenden technischen Ausstattungsgegenstände entfernt. Gemäß EABT - 80/100 wird der Tunnel auf den neuesten machbaren technischen Stand gebracht.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Bewertung des Projektteams30 %
Wirtschaftliche Umsetzung/Terminmanagement30 %
Preis40 %
Qualität
Bewertung des Projektteams
Qualität
Wirtschaftliche Umsetzung/Terminmanagement

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
12.08.2024
Vertragsende
30.06.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Brüniger & Co. Engineering GmbH, München1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.408vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.254 Lose mit Angabe)
200.236 €Zuschlagswert im Median
94.368 € – 447.832 €mittlere Hälfte, 611 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 09.02.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a241b562-9976-4606-8330-8b9de95719c9.