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AVG Wilhelmshaven - Kampfmittel

Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG · Wilhelmshaven, Niedersachsen

Aktenzeichen n. def.veröffentlicht 09.04.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
1 €
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbSektVO, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 19 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Um die Energieversorgung über das Jahr 2042 hinaus zu sichern und den Ausstieg aus den fossilen Energieträger zu realisieren, soll südlich neben der bereits seit 2022 bestehenden Umschlaganlage Voslapper Groden (UVG-Brücke) ein weiterer Anleger für verflüssigte Gase (AVG WHV) errichtet werden. Neben einem Anleger für LNG soll die neue Umschlaganlage als universeller Anleger für verflüssigte Gase auch Umschlagmöglichkeiten für weitere "grüne" Gase (insbesondere Wasserstoff und Wasserstoff-Derviate) bieten. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Erteilung eines Auftrags für Leistungen der Kampfmittelsondierung und -räumung.

Beschreibung des Loses

Der Import von grünen Energieträgern ist ein unverzichtbarer Bestandteil eines sicheren und klimaneutralen Energiesystems. Eine entscheidende Rolle kommt dabei den deutschen Seehäfen zu, die in kurzer Zeit große Kapazitäten an Hafeninfrastruktur für den Umschlag von grünen Energieträgern aufbauen müssen. Die Nationale Wasserstoffstrategie und die neue Nationale Hafenstrategie müssen ineinandergreifen, um eine schnelle Dekarbonisierung zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit mit anderen europäischen Häfen zu gewährleisten. Der Auftraggeber, die Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (nachfolgend auch NPorts genannt) hat 2022 bereits eine bestehende Umschlaganlage (UVG-Brücke) zur Sicherstellung der Energieversorgung um ein temporären LNG Import-Terminal erweitert. Die UVG hat nur noch eine Reststandzeit bis maximal 2042. Sowohl um die Energieversorgung über das Jahr 2042 hinaus zu sichern, als auch den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern zu realisieren, ist geplant, einen weiteren Anleger für verflüssigte Gase (AVG WHV) südlich der bestehenden UVG zu bauen. Neben einem Anleger für LNG soll die neue Umschlaganlage als universeller Anleger für verflüssigte Gase auch Umschlagmöglichkeiten für weitere "grüne" Gase (insbesondere Wasserstoff und Wasserstoff-Derivate) bieten. Nach dem derzeitigen Planungsstand soll der AVG WHV insbesondere zur seeseitigen Anbindung der landseitigen Projekte von Uniper und TES genutzt werden. Aktuell ist der Bau einer ca. 1.700 m langen Transportbrücke sowie von 6 Anlegern vorgesehen. Eine Erweiterung um zwei Anleger nach Norden für weitere Nutzer nach Außerbetriebnahme der UVG bzw. des temporären Anlegers FSRU WHV I und 2 Anleger nach Süden ist grundsätzlich technisch umsetzbar. Die konkrete Machbarkeit wird im Rahmen der anstehenden Genehmigungs- und Ausführungsplanung weiter untersucht. Im Juni 2023 wurde eine erste Entwurfsplanung der Infrastrukturmaßnahme abgeschlossen, die aktuell an die Entwicklung der Suprastrukturplanungen angepasst wird. Der Bau von stationären Terminals als Ersatz für die LNG-Anlandung per FSRU und der Umstieg des LNG-Importes auf grüne Gase hat politisch höchste Priorität. Daher soll der Bau der neuen Umschlaganlage Anfang 2026 beginnen und die neue Umschlaganlage in Abhängigkeit von den landseitigen Projekten in Teilschritten bis 2029/2030 in Betrieb genommen werden - die detaillierte Terminplanung befindet sich derzeit in der Abstimmung. Für die Errichtung der Infrastruktur des AVG-Anlegers einschl. der seeseitigen Zufahrten wird eine Zulassung über ein wasserrechtliches Planfeststellungsverfahren nach § 68 WHG erforderlich. Zuständige Genehmigungsbehörde ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Für das Gesamtprojekt werden darüber hinaus weitere Genehmigungsverfahren, beispielsweise zur Errichtung der Suprastruktur auf dem AVG erforderlich. Der Bau des AVG ist unter Nr. 2.4 in der Anlage zu § 2 LNGG aufgeführt. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Erteilung eines Auftrags für Leistungen der Kampfmittelsondierung und -räumung.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Kriterium
genannt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Auf der Hude 2, 21339 Lüneburg
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 GWB und die - gegebenenfalls verkürzte - Frist des § 134 Abs. 2 GWB hingewiesen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4YVC5YRE

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
EGGERS Kampfmittelbergung GmbH, Hamburg2

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 715 (Dienstleistungen im Bauwesen) in Niedersachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

69vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (39 Lose mit Angabe)
385.122 €Zuschlagswert im Median
174.088 € – 690.043 €mittlere Hälfte, 32 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 96fa1309-f708-43d6-b73a-bce5a2937ff4.