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Automatisiertes Zellprozessierungssystem

Universitätsklinikum Heidelberg · Heidelberg, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 2026-249veröffentlicht 01.10.2026LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Heidelberg69120, Baden-Württemberg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

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Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

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Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (100 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 37 Tagen
  2. Heute

Beschreibung

Beschaffung von vier automatisierten Zellprozessierungssystemen des Typs CliniMACS Prodigy einschließlich Lieferung, Installation, Qualifizierung (IQ/OQ) und Einweisung des Herstellungspersonals für den Einsatz in der GMP-konformen Herstellung von CAR-T-Zell-, TCR-T-Zell- und weiteren genetisch modifizierten Zelltherapeutika. Die Systeme werden in der CIT gGmbH am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zur klinischen Herstellung patientenspezifischer Zellprodukte eingesetzt.

Beschreibung des Loses

Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung von vier vollautomatisierten Zellprozessierungssystemen CliniMACS Prodigy einschließlich sämtlicher für die Inbetriebnahme erforderlicher Leistungen. Hierzu zählen insbesondere Transport, Installation, Inbetriebnahme, technische Qualifizierung (IQ/OQ) sowie die Einweisung des zur Herstellung befugten Personals. Die Systeme dienen der GMP-konformen Herstellung von CAR-T-Zell-, TCR-T-Zell- und weiteren transgen modifizierten Zelltherapeutika aus patienteneigenen oder spenderbasierten Leukapheresaten. Erforderlich ist ein vollständig integriertes Zellprozessierungssystem, das sämtliche wesentlichen Herstellungsschritte innerhalb eines geschlossenen Einweg-Prozesssystems ohne manuelle Transferprozesse durchführen kann. Zu den zwingend erforderlichen Prozessschritten gehören insbesondere: - immunomagnetische Zellseparation einschließlich CD4- und CD8-Selektion, - T-Zell-Aktivierung, - genetische Modifikation bzw. lentivirale Transduktion, - Expansion der modifizierten Zellpopulation bis zur definierten Zielzellzahl, - GMP-konforme Prozessdokumentation und elektronische Chargenführung, - Betrieb innerhalb eines geschlossenen Einweg-Schlauchsystems zur Minimierung des Kontaminationsrisikos. Darüber hinaus muss das System die regulatorischen Anforderungen an die Herstellung von Arzneimitteln für neuartige Therapien (ATMP) erfüllen und eine Softwarelösung mit Audit-Trail-Funktionalität, rollenbasierter Benutzerverwaltung, elektronischer Protokollierung sowie Unterstützung der Anforderungen gemäß 21 CFR Part 11 bereitstellen. Die Systeme werden in bestehende GMP-validierte Herstellungsprozesse der CIT gGmbH integriert und dienen der Aufrechterhaltung sowie Erweiterung der Herstellungskapazitäten für klinische Zelltherapeutika. Die Beschaffung ist erforderlich, um die Herstellung patientenspezifischer Zellprodukte für bestehende und zukünftige klinische Anwendungen sicherzustellen.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Qualität
Aufgrund technischer Alleinstellung kann nur ein Unternehmen den Zuschlag erhalten.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg, beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Ka … ganz lesenEin Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist entsprechend § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXRAYY6YMBQ# Der Auftraggeber behält sich eine Aufhebung des Vergabeverfahrens gem. der in § 63 Abs. 1 VgV aufgeführten Gründe vor. Für den Fall, dass das Vergabeverfahren aufgehoben wird, ist der Auftraggeber weder zur Zahlung einer Aufwandsentschädigung, noch zur Zahlung von Schadensersatz - soweit rechtlich zulässig - verpflichtet.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

150vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (190 Lose mit Angabe)
440.000 €Zuschlagswert im Median
164.250 € – 1,33 Mio. €mittlere Hälfte, 25 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

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Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Vorabinformation Direktvergabe (diese Seite)

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b14649f1-b02e-41f8-a810-c09acf057e94.