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Frist abgelaufenEU-weitDienstleistungen1 Berichtigung

Anwendungstest eines Fließgewässergütemodells als Werkzeug für die Gewässerbewirtschaftung

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie · Dresden, Sachsen

Aktenzeichen Vergabe Nr.: 44-Z748/26, IntraPlan Nr.: 230293veröffentlicht 22.09.2026erstmals 04.08.2026DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 29 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
22 Monate01.01.2027 – 30.10.2028
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Dresden01326, Sachsen
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe.sachsen.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendnein
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenja
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertja
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 84 Tage (33 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (109 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 22 %, Leistung und Qualität 78 %.

  • Qualität der Parameterumsetzung36 %
  • Qualität der Projektskizze inkl. der Szenarienumsetzung15 %
  • Erfüllung der Kriterien hinsichtlich der Modellsoftware27 %
  • Preis22 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 3,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2 Punkte
25 % teurer−4,4 Punkte
50 % teurer−7,3 Punkte
100 % teurer−11 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Erstveröffentlichung
    vor 3 Monaten
  2. 1. Berichtigung (diese Fassung)
    vor 46 Tagen
  3. Angebotsfrist 23:59 Uhr
    über evergabe.sachsen.de
    vor 30 Tagen
  4. Heute
  5. Bindefrist endet
    71 Tage ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    in 41 Tagen
  6. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.10.2028
    in 55 Tagen

Beschreibung

Um Gewässer für aktuelle sowie auch zukünftige Gewässernutzungen und Randbedingungen nachhaltig zu bewirtschaften und einen guten ökologischen Zustand zu erreichen, sind einerseits Maßnahmen zur Verminderung bestehender Belastungen erforderlich und andererseits Bewirtschaftungsformen zu entwickeln, die eine nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen ermöglichen. Besonders in den bergbaulich beeinflussten Regionen Sachsens bestehen u.a. durch den Zustrom bergbaubedingt freigesetzter Stoffe wie Eisen und Sulfat erhöhte Anforderungen an die Gewässerbewirtschaftung, die neben klimabedingten Veränderungen und Ansprüchen von Gewässernutzern weitere Herausforderungen mit sich bringen. Mit Hilfe von Gewässergütemodellen kann theoretisch die Wirksamkeit verschiedener Maßnahmen auf das Gewässer selbst, aber auch die stromabwärts befindlichen Gewässer, quantifiziert und dadurch eine Priorisierung durchgeführt werden. Es können so beispielsweise Stoffkonzentrationen, die bisher lediglich punktuell gemessen werden, entlang des Flussverlaufs modelliert und die Folgen von Eingriffen in die Stoffbilanz in einem größeren Betrachtungsmaßstab beurteilt werden. Zudem können verschiedene Szenarien der zukünftig zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels auf das Gewässer und dessen Gewässergüte bei verschiedenen Nutzungsszenarien (z.B. Einbeziehung der thermischen Nutzung von Gewässern) untersucht werden. Im Rahmen des hier ausgeschriebenen Projekts soll ein geeignetes Fließgewässergütemodell als Instrument für die Maßnahmenplanung und die Gewässerbewirtschaftung pilothaft am Gewässersystem Braunsteichgraben - Legnitzka - Lausitzer Neiße (Teilabschnitt) eingesetzt werden. Ziel der Bearbeitung ist es, die tatsächliche Praktikabilität der Modellanwendung zu untersuchen und die Geeignetheit des Modell- bzw. Softwareeinsatzes zu bewerten. Dabei soll auf die vorliegenden bzw. notwendigen Datengrundlagen, die Komplexität des Modellgebiets (grundlegendes Verständnis der im Gewässer ablaufenden Prozesse) sowie die mit der Software bearbeitbaren und beantwortbaren Fragestellungen der Maßnahmenplanung und Gewässerbewirtschaftung, inklusive der Güte der Ergebnisse, eingegangen werden. Es ist final zu bewerten, ob und unter welchen Voraussetzungen das genutzte Fließgewässergütemodell als Werkzeug zur Gewässerbewirtschaftung eingesetzt werden kann und wie gut die Übertragbarkeit auf andere Fließgewässer bzw. Fließgewässersysteme ist. Es sind praxistaugliche Empfehlungen abzuleiten und Optimierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der Modellsoftware aufzuzeigen. Das Projekt adressiert die für das Handlungsfeld 5 "Qualitäts- und Mengenziele für Oberflächengewässer und Grundwasser" im Sächsischen Handlungsprogramm "Zukunft Wasser für Sachsen" (SMEKUL 2024) genannten Bedarfe. Die Notwendigkeit, die vielfältigen und systemspezifischen Nutzungsanforderungen an die Ressource Wasser mit den Anforderungen der Ökologie in Einklang zu bringen, steht gleichermaßen im Fokus des Handlungsfeldes 8 "Nachhaltiges Niedrigwasserrisikomanagement". Somit ist das Projekt auch in den Kontext dieses Handlungsfeldes einzuordnen. Durch die Betrachtung der bergbaulich beeinflussten Oberflächenwasserkörper Legnitzka und Braunsteichgraben fügt sich das Projekt ebenfalls in das Handlungsfeld 4 "Wassermanagement für Bergbaufolgeregionen Braunkohle" ein. Hierin wird die Notwendigkeit der Weiterentwicklung von Modellwerkzeugen und Instrumenten zur Oberflächenwassermodellierung "als Grundlage für eine nachhaltige überregionale Bewirtschaftung" (SMEKUL 2024) betont.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Qualität der Parameterumsetzung36 %
Qualität der Projektskizze inkl. der Szenarienumsetzung15 %
Erfüllung der Kriterien hinsichtlich der Modellsoftware27 %
Preis22 %
Qualität
Qualität der Parameterumsetzung
Qualität
Qualität der Projektskizze inkl. der Szenarienumsetzung
Qualität
Erfüllung der Kriterien hinsichtlich der Modellsoftware

Eignung2 von 3 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhand … ganz lesenMit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.01.2027
Vertragsende
30.10.2028
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
optionale Szenarien (TL Sz). Es sollen zwei zusätzliche, optional zu bearbeitende Szenarien (TL Sz) eingeplant werden, über deren Beauftragung und Inhalt im Laufe der Projektbearbeitung entschieden wird. Für die Kostenkalkulation ist ein Stundenumfang von 80 h pro optionales Szenario für den zusätzl … ganz lesenoptionale Szenarien (TL Sz). Es sollen zwei zusätzliche, optional zu bearbeitende Szenarien (TL Sz) eingeplant werden, über deren Beauftragung und Inhalt im Laufe der Projektbearbeitung entschieden wird. Für die Kostenkalkulation ist ein Stundenumfang von 80 h pro optionales Szenario für den zusätzlichen Aufwand zu kalkulieren. Der Umfang umfasst, im Rahmen der Option, die Erarbeitung des konzeptionellen Modells, die Erweiterung des Modell-Journals, den Modellbetrieb, die Kalibrierung, die Datenauswertung sowie die Dokumentation der Szenarien. Datenerhebung optionale Leistungen (TL O). In der Kalkulationstabelle (Anlage 1) sind die Kosten für jeweils 6 Arbeitstage anzugeben. Die Analytik-Kosten sind zusätzlich aufgeschlüsselt nach den einzelnen Parametern aufzuführen. Vor der Beauftragung der Option, über welche auf Basis der Ergebnisse der TL 3 und TL 4 entschieden wird, wird der konkrete Umfang der Messungen abgestimmt (Anzahl und Ort der Messstellen, Umfang der zu untersuchenden Parameter).
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Zulässig
Einreichung über
evergabe.sachsen.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
71 Tage
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen (LDS), Braustraße 2, 04107 Leipzig
Fristen für Nachprüfungsanträge
§ 160 Abs. 3 GWB Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 … ganz lesen§ 160 Abs. 3 GWB Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 135 Abs. 2 GWB Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 900 (Abwasser- und Abfallbeseitigungs-, Reinigungs- und Umweltschutzdienste) in Sachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

17vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (20 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 2 Meldungen plausibel angegeben

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. 1. Berichtigung (diese Seite) · Korrektur – VeröffentlichungFrist von 24.09.2026 auf 08.10.2026 verschoben
  2. BekanntmachungFrist 24.09.2026

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 7bf4fbcf-fbd0-4992-930a-e9e75ff25372.