A 34-24 ESTWs Bauerbach, Flehingen, Zaisenhausen
Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH · Karlsruhe, Baden-Württemberg
Aktenzeichen A 34-24veröffentlicht 22.07.2024BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 3 Monate
- 14.09.2026 – 11.12.2026
- Leistungsart
- Bauleistungen
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Bauleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 3 Monate14.09.2026 – 11.12.2026
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbSektVO, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Karlsruhe76131, Baden-Württemberg
- Einreichung
- elektronisch: Zulässigtender24.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendnein
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- Sicherheiten verlangtja
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 68 Tage (31 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (75 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 28 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 11:00 Uhrvor 26 Monaten
- Vertragsbeginnvor 54 TagenLaufzeit bis 11.12.2026
- Heute
Beschreibung
ESTWs Bauerbach, Flehingen, Zaisenhausen
Beschreibung des Loses
Allgemeines: Die AVG hat die Eisenbahnstrecke 4201 Karlsruhe-Durlach - Eppingen von der DB Netz AG gepachtet und betreibt dort die Stadtbahnlinie S4 Karlsruhe - Bretten - Eppingen (- Heilbronn).
Neben dem Stadtbahnverkehr, der mit Zweisystem-Stadtbahnfahrzeugen der BR 450 abgewickelt wird (Typen GT8-100C/2S, GT8-100D/2S-M und ET 2010), kann aufgrund des diskriminierungsfreien Zugangs jedes Eisenbahnverkehrsunternehmen die Strecke mit EBO-konformen Fahrzeugen benutzen. So verkehrt stündlich ein Regionalexpress der DB Regio (BR 1440 Coradia Continental) zwischen Karlsruhe über Eppingen nach Heilbronn und zurück sowie 1x werktäglich ein Güterzug von Bretten nach Eppingen und zurück.
Die Strecke ist mit 15 kV 16,7 Hz elektrifiziert und verläuft weitestgehend eingleisig; lediglich zwischen den Bahnhöfen Jöhlingen und Wössingen ist sie zweigleisig ausgebaut. Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h, der Bremsweg der Strecke 700 m.
Die Bahnhöfe Bauerbach, Flehingen und Zaisenhausen befinden sich im Bereich von km 23 bis km 34.
Derzeitiger Zustand: In Flehingen befindet sich ein Spurplan-Drucktastenstellwerk der Bauart SpDrS 60, Baujahr 1972, von welchem die Signalanlagen der Bahnhöfe Bauerbach und Zaisenhausen ferngestellt werden. Im Jahr 1999 wurde das Stellwerk um eine Fernsteuerung des Typs OC 15 erweitert, die Bedienung erfolgt mittlerweile über das Bedien- und Leitsystem VICOS OC 111 aus der zentralen Leitstelle der AVG in der Gerwigstraße in Karlsruhe.
Die Bahnhöfe Bauerbach und Zaisenhausen sind einfache Kreuzungsbahnhöfe mit zwei Gleisen und Ein-sowie Ausfahrmöglichkeit jeweils in beiden Richtungen.
Der Bahnhof Flehingen verfügt zusätzlich über ein nicht elektrifiziertes Nebengleis, das über zwei mit Schlüsselsperren gesicherte Handweichen an das durchgehende Hauptgleis angeschlossen ist. Außer den Bahnsteigen an den beiden Hauptgleisen befindet sich ein weiterer Bahnsteig "Oberderdingen-Flehingen" vor der Einfahrweiche 3 aus Bauerbach kommend.
In allen Bahnhöfen befinden sich mit Lichtzeichen und Akustik gesicherte Reisendenübergänge mit Sicherungsanlagen der Bauart BÜP93 Lz-ÜS, welche durch Schienenkontakte hinter den Einfahrsignalen eingeschaltet werden.
Zwischen den Bahnhöfen ist kein Streckenblock eingerichtet, die Streckensicherung erfolgt über Fahrstraßen. Zu den Nachbarstellwerken Gölshausen (SpDrS 60) und Sulzfeld (Siemens Sicas S7 ECC) besteht ein Selbstblock Sb60.
Im Bereich der Weiche 11 in Flehingen ist bedingt durch die Gleistrassierung eine ständige Langsamfahrstelle auf 90 km/h eingerichtet.
Mit Einrichtung des Stadtbahnbetriebs im Jahre 1997 wurde der Bremsweg der Strecke auf 700 m reduziert, die Standorte der Signale, welche für 1000 m Bremswegabstand ausgelegt waren, aber beibehalten. Änderungen der Standorte einiger Einfahrsignale ergaben sich später noch im Rahmen des Einbaus der technischen Reisendensicherungen.
Geplanter Zustand: Ausschlaggebend für die Erneuerung der LST-Anlagen sind folgende Maßnahmen im Bahnhof Flehingen:
• Ertüchtigung des Nebengleises 4 in Flehingen für eine regelmäßige Nutzung durch wendende Züge (Elektrifizierung, Nachbau von Weichenantrieben und signalisierten Rangierstraßen) • Erneuerung der technischen Reisendensicherung aufgrund des barrierefreien Ausbaus der Bahnsteige. Durch die Ausrüstung mit Schranken verlängert sich die Einschaltstrecke, sodass die bisherige Einschaltung und die Überwachungsart ÜS nicht mehr beibehalten werden kann.
Darüber hinaus erfolgt eine Trassierungsverbesserung im Bereich der Weiche 11, wonach die vorhandene Langsamfahrstelle entfallen kann.
Eine Erweiterung des SpDrS 60-Stellwerks Flehingen ist wirtschaftlich nicht darstellbar, sodass der bisherige Stellbereich in Gänze mit neuer Sicherungstechnik auszurüsten ist. In den beigefügten Ausschreibungsunterlagen ist die Bauform Siemens SICAS S7 ECC vorgesehen, die bereits in den Bahnhöfen Sulzfeld und Eppingen sowie der anschließenden Strecke 4950 bis Heilbronn (ausschließlich) vorhanden ist. Diese Vorgabe ist jedoch nicht verbindlich. Alternativ kann eine andere Stellwerksbauart zum Einsatz kommen, wenn diese die in den Ausschreibungsunterlagen genannten Anforderungen erfüllt und über eine behördlich zugelassene Schnittstelle zu den vorhandenen Siemens-Bedienplätzen der Leitebene, Bauart VICOS OC 111, verfügt. Im Bedarfsfall wird der bestehende PT1 durch den AG auf dessen Kosten an die anlagenspezifischen Besonderheiten der zu Einsatz kommenden Stellwerkstechnik angepasst.
Jeder Bahnhof erhält sein eigenes ESTW.
Die Anzahl und Standorte der Signale sowie die Position der Achszählpunkte wurden durchgehend neu bestimmt. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Möglichkeit zum Wenden von Zügen gelegt, was aufgrund der Reisendensicherungen einerseits und einer möglichst großen Gleisnutzlänge andererseits eine aufwendige Signalisierung erforderte (zwei Ausfahrsignale pro Gleis mit Kennlichtschaltung). Ferner sind zusätzliche Radsensoren als Anrückmeldepunkte für BÜ-Schließungen, Selbststellbetriebs- und Zuglenkanreize geplant. Vorhandene Weichenantriebe sind zu erneuern.
Die Bedien- und Leitebene VICOS OC 111 bleibt bestehen und wird softwaremäßig für den Anschluss der neuen Stellwerke ertüchtigt.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag0 von 0 angegeben
Eignung4 von 4 angegeben
- Kriterium
Folgende Nachweise sind durch den Bewerber mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: - Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (Handwerksrolle, Verzeichnis der Handwerkskammer, Register der IHK) des Sitzes der Bieter - Bestätigung des Versicherers des Bewerbers über das Bestehen einer Betriebshaftpflic … ganz lesenkürzer
Folgende Nachweise sind durch den Bewerber mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: - Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (Handwerksrolle, Verzeichnis der Handwerkskammer, Register der IHK) des Sitzes der Bieter - Bestätigung des Versicherers des Bewerbers über das Bestehen einer Betriebshaftpflicht, die Personenschäden bis min. 5.000.000 EUR und sonstige Schäden bis min. 5.000.000 EUR abdeckt. Sofern keine Betriebshaftpflicht in angegebener Höhe besteht legen Sie bitte einen Nachweis/verbindliche Zusage des Versicherers vor, dass im Falle der Beauftragung eine entsprechende Erhöhung der Haftungssumme erfolgt. Durch den Bewerber sind dem Teilnahmeantrag als Nachweis Eigenerklärungen (KEV 179 AngErg Eignung) dahingehend beizufügen, dass: - sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, - die verantwortlichen Personen keine schweren Verfehlungen begangen haben, die die Zuverlässigkeit der Bewerber in Frage stellen, - die Zahlungsverpflichtungen für Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt sind, - die Zahlungsverpflichtung (Finanzamt, Krankenkasse, usw.) ordnungsgemäß erfüllt sind, - Nachweis der Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft - Einhaltung der Tariftreue und Mindestentgeltverpflichtung. (Bestätigung KEV 179.3)- Kriterium
- Durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Bewerbers im Bereich Stellwerkstechnik in den letzten 5 Geschäftsjahren (mind. 5.000.000 EUR/Jahr)
- Kriterium
Der Bewerber muss über eine behördlich zugelassene Schnittstelle zu den vorhandenen Siemens- Bedienplätzen der Leitebene, Bauart VICOS OC 111, verfügen. Die Technik des Bewerbers muss vom EBA oder einer Landeseisenbahnaufsicht zugelassen und bei der Deutschen Bahn oder einer nichtbundeseigenen Eisen … ganz lesenkürzer
Der Bewerber muss über eine behördlich zugelassene Schnittstelle zu den vorhandenen Siemens- Bedienplätzen der Leitebene, Bauart VICOS OC 111, verfügen. Die Technik des Bewerbers muss vom EBA oder einer Landeseisenbahnaufsicht zugelassen und bei der Deutschen Bahn oder einer nichtbundeseigenen Eisenbahn im Wirkbetrieb sein. Der Bieter hat mind. 3 Referenzen vergleichbarer Projekte zu benennen (KEV 179 AngErg Eignung).- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 14.09.2026
- Vertragsende
- 11.12.2026
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Zulässig
- Einreichung über
- tender24.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- verlangt: Vertragserfüllungsbürgschaft i.H. von 5% der Gesamtauftragssumme und Bürgschaft für Mängelansprüche i.H. von 5% der Schlussrechnungssumme brutto für die Dauer der vereinbarten Verjährungsfrist für Mängelansprüche Es wird ausschließlich Sicherheit durch Bürgschaft akzeptiert.
Ausführung6 von 7 angegeben
- Ausführungsbedingungen
- Leistung: -
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76247 Karlsruhe
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
Die Vergabestelle macht von der Möglichkeit des § 45 SektVO, die Anzahl der geeigneten Bewerber/ Bewerbergemeinschaften zu begrenzen, keinen Gebrauch. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des AG einzureichen. Der Auftraggeber behält sich gemäß § 15 Abs. 4 SektV … ganz lesenkürzer
Die Vergabestelle macht von der Möglichkeit des § 45 SektVO, die Anzahl der geeigneten Bewerber/ Bewerbergemeinschaften zu begrenzen, keinen Gebrauch. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des AG einzureichen. Der Auftraggeber behält sich gemäß § 15 Abs. 4 SektVO vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben. Im Falle von Verhandlungen behält sich der Auftraggeber vor, mit einer begrenzten Anzahl von Bietern unter Beachtung des Wettbewerbsgrundsatzes zu verhandeln.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Art
- Eisenbahndienste
- Anschrift
- Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe
- Website
- avg.info
- Kontakt
- vergabestelle@
avg.karlsruhe.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
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Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Tiefbau und Straßenbau in Baden-Württemberg (68 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Ed. Züblin AG24 Zuschläge
- LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG24 Zuschläge
- Gebrüder Rückert GmbH & Co KG22 Zuschläge
- MOSER GmbH & Co. KG19 Zuschläge
- W.Müller Bedachungen GmbH & Co. KG17 Zuschläge
- Beck GmbH16 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 29.08.2024
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung fda7854e-c0da-4ee9-ac50-f59a0847edc0.