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A 34-24 ESTWs Bauerbach, Flehingen, Zaisenhausen

Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH · Karlsruhe, Baden-Württemberg

Aktenzeichen A 34-24veröffentlicht 07.01.2026BauleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 800 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
6 Monate15.06.2026 – 11.12.2026
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Karlsruhe76131, Baden-Württemberg
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 68 Tage (31 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (75 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 10 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 11.12.2026
    vor 5 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

ESTWs Bauerbach, Flehingen, Zaisenhausen

Beschreibung des Loses

Allgemeines: Die AVG hat die Eisenbahnstrecke 4201 Karlsruhe-Durlach - Eppingen von der DB Netz AG gepachtet und betreibt dort die Stadtbahnlinie S4 Karlsruhe - Bretten - Eppingen (- Heilbronn).

Neben dem Stadtbahnverkehr, der mit Zweisystem-Stadtbahnfahrzeugen der BR 450 abgewickelt wird (Typen GT8-100C/2S, GT8-100D/2S-M und ET 2010), kann aufgrund des diskriminierungsfreien Zugangs jedes Eisenbahnverkehrsunternehmen die Strecke mit EBO-konformen Fahrzeugen benutzen. So verkehrt stündlich ein Regionalexpress der DB Regio (BR 1440 Coradia Continental) zwischen Karlsruhe über Eppingen nach Heilbronn und zurück sowie 1x werktäglich ein Güterzug von Bretten nach Eppingen und zurück.

Die Strecke ist mit 15 kV 16,7 Hz elektrifiziert und verläuft weitestgehend eingleisig; lediglich zwischen den Bahnhöfen Jöhlingen und Wössingen ist sie zweigleisig ausgebaut. Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h, der Bremsweg der Strecke 700 m.

Die Bahnhöfe Bauerbach, Flehingen und Zaisenhausen befinden sich im Bereich von km 23 bis km 34.

Derzeitiger Zustand: In Flehingen befindet sich ein Spurplan-Drucktastenstellwerk der Bauart SpDrS 60, Baujahr 1972, von welchem die Signalanlagen der Bahnhöfe Bauerbach und Zaisenhausen ferngestellt werden. Im Jahr 1999 wurde das Stellwerk um eine Fernsteuerung des Typs OC 15 erweitert, die Bedienung erfolgt mittlerweile über das Bedien- und Leitsystem VICOS OC 111 aus der zentralen Leitstelle der AVG in der Gerwigstraße in Karlsruhe.

Die Bahnhöfe Bauerbach und Zaisenhausen sind einfache Kreuzungsbahnhöfe mit zwei Gleisen und Ein-sowie Ausfahrmöglichkeit jeweils in beiden Richtungen.

Der Bahnhof Flehingen verfügt zusätzlich über ein nicht elektrifiziertes Nebengleis, das über zwei mit Schlüsselsperren gesicherte Handweichen an das durchgehende Hauptgleis angeschlossen ist. Außer den Bahnsteigen an den beiden Hauptgleisen befindet sich ein weiterer Bahnsteig "Oberderdingen-Flehingen" vor der Einfahrweiche 3 aus Bauerbach kommend.

In allen Bahnhöfen befinden sich mit Lichtzeichen und Akustik gesicherte Reisendenübergänge mit Sicherungsanlagen der Bauart BÜP93 Lz-ÜS, welche durch Schienenkontakte hinter den Einfahrsignalen eingeschaltet werden.

Zwischen den Bahnhöfen ist kein Streckenblock eingerichtet, die Streckensicherung erfolgt über Fahrstraßen. Zu den Nachbarstellwerken Gölshausen (SpDrS 60) und Sulzfeld (Siemens Sicas S7 ECC) besteht ein Selbstblock Sb60.

Im Bereich der Weiche 11 in Flehingen ist bedingt durch die Gleistrassierung eine ständige Langsamfahrstelle auf 90 km/h eingerichtet.

Mit Einrichtung des Stadtbahnbetriebs im Jahre 1997 wurde der Bremsweg der Strecke auf 700 m reduziert, die Standorte der Signale, welche für 1000 m Bremswegabstand ausgelegt waren, aber beibehalten. Änderungen der Standorte einiger Einfahrsignale ergaben sich später noch im Rahmen des Einbaus der technischen Reisendensicherungen.

Geplanter Zustand: Ausschlaggebend für die Erneuerung der LST-Anlagen sind folgende Maßnahmen im Bahnhof Flehingen:

• Ertüchtigung des Nebengleises 4 in Flehingen für eine regelmäßige Nutzung durch wendende Züge (Elektrifizierung, Nachbau von Weichenantrieben und signalisierten Rangierstraßen) • Erneuerung der technischen Reisendensicherung aufgrund des barrierefreien Ausbaus der Bahnsteige. Durch die Ausrüstung mit Schranken verlängert sich die Einschaltstrecke, sodass die bisherige Einschaltung und die Überwachungsart ÜS nicht mehr beibehalten werden kann.

Darüber hinaus erfolgt eine Trassierungsverbesserung im Bereich der Weiche 11, wonach die vorhandene Langsamfahrstelle entfallen kann.

Eine Erweiterung des SpDrS 60-Stellwerks Flehingen ist wirtschaftlich nicht darstellbar, sodass der bisherige Stellbereich in Gänze mit neuer Sicherungstechnik auszurüsten ist. In den beigefügten Ausschreibungsunterlagen ist die Bauform Siemens SICAS S7 ECC vorgesehen, die bereits in den Bahnhöfen Sulzfeld und Eppingen sowie der anschließenden Strecke 4950 bis Heilbronn (ausschließlich) vorhanden ist. Diese Vorgabe ist jedoch nicht verbindlich. Alternativ kann eine andere Stellwerksbauart zum Einsatz kommen, wenn diese die in den Ausschreibungsunterlagen genannten Anforderungen erfüllt und über eine behördlich zugelassene Schnittstelle zu den vorhandenen Siemens-Bedienplätzen der Leitebene, Bauart VICOS OC 111, verfügt. Im Bedarfsfall wird der bestehende PT1 durch den AG auf dessen Kosten an die anlagenspezifischen Besonderheiten der zu Einsatz kommenden Stellwerkstechnik angepasst.

Jeder Bahnhof erhält sein eigenes ESTW.

Die Anzahl und Standorte der Signale sowie die Position der Achszählpunkte wurden durchgehend neu bestimmt. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Möglichkeit zum Wenden von Zügen gelegt, was aufgrund der Reisendensicherungen einerseits und einer möglichst großen Gleisnutzlänge andererseits eine aufwendige Signalisierung erforderte (zwei Ausfahrsignale pro Gleis mit Kennlichtschaltung). Ferner sind zusätzliche Radsensoren als Anrückmeldepunkte für BÜ-Schließungen, Selbststellbetriebs- und Zuglenkanreize geplant. Vorhandene Weichenantriebe sind zu erneuern.

Die Bedien- und Leitebene VICOS OC 111 bleibt bestehen und wird softwaremäßig für den Anschluss der neuen Stellwerke ertüchtigt.

Bedingungen

Zuschlag0 von 0 angegeben

Preis100 %

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
15.06.2026
Vertragsende
11.12.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76247 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Die Vergabestelle macht von der Möglichkeit des § 45 SektVO, die Anzahl der geeigneten Bewerber/ Bewerbergemeinschaften zu begrenzen, keinen Gebrauch. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des AG einzureichen. Der Auftraggeber behält sich gemäß § 15 Abs. 4 SektV … ganz lesenDie Vergabestelle macht von der Möglichkeit des § 45 SektVO, die Anzahl der geeigneten Bewerber/ Bewerbergemeinschaften zu begrenzen, keinen Gebrauch. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des AG einzureichen. Der Auftraggeber behält sich gemäß § 15 Abs. 4 SektVO vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben. Im Falle von Verhandlungen behält sich der Auftraggeber vor, mit einer begrenzten Anzahl von Bietern unter Beachtung des Wettbewerbsgrundsatzes zu verhandeln.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Siemens Mobility GmbH, Stuttgart1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Art
Eisenbahndienste
Anschrift
Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe
Website
avg.info
Kontakt
vergabestelle@avg.karlsruhe.de

Bei uns erfasst

173Bekanntmachungen
59Zuschlagsmeldungen

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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2.882vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (1.983 Lose mit Angabe)
352.450 €Zuschlagswert im Median
132.402 € – 1,06 Mio. €mittlere Hälfte, 1.458 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 29.08.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 641de724-d913-405d-97a2-4eea5609b5d9.