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1355 Neubau Pharmazie - Tragwerksplanung, Brandschutz, Bauphysik

Johannes Gutenberg-Universität Mainz · Mainz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 541870.10veröffentlicht 26.08.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 549 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
60 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Mainz55122, Rheinland-Pfalz
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 149 Tage (6 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 5 Angebote je Los (5 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • 1. Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung30 %
  • 2. Qualitätsmanagement40 %
  • 3. Honorare30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 14 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Der Auftrag umfasst die Leistungen erweiterte Tragwerksplanung, Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung gemäß HOAI, LPH 2-4, Leistungen für den bauordnungsrechtlichen Brandschutz gem. AHO Heft Nr. 17, LPH 1-4 und besondere Leistungen; Leistungen Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, Schallimmissionsschutz gem. AHO Heft Nr. 44, LPH 1-4 und besondere Leistungen; Leistungen Bauphysik (Wärmeschutz) gem. HOAI, Leistungen als Zuarbeit für entspr. Unterlagen nach RBBau, LPH 2-4 und besondere Leistungen. Die Beauftragung erfolgt bei Tragwerksplanung einschließlich BIM-spezifischer Grundleistungen und Besonderer Leistungen. Nach Abschluss der LPH 3 (inkl. Leitdetails) und Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) (externer Dienstleister) ist eine Vergabe der Planungs- und Bauleistungen an einen Generalunternehmer (GU) vorgesehen (siehe Anlagen Tragwerksplanung - Spezifische Leistungspflichten, Brandschutz - Spezifische Leistungspflichten und Bauphysik - Spezifische Leistungspflichten).

Beschreibung des Loses

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz übernimmt für das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz die Bauherrenfunktion für das Projekt "Neubau Institut für Pharmazeutische und Biomedizinische Wissenschaften". Dieser wird als Ersatzneubau für das bestehende Gebäude mit der internen Nr. 2411 errichtet. Der Neubau Pharmazie umfasst als Forschungs- und Lehrgebäude Nutzungsflächen von insgesamt ca. 8.805 qm für insgesamt 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und knapp 600 Studierende. Im Rahmen des Vergabeverfahrens der hochbaulichen Planungsleistungen für den Institutsbau soll ein Lösungsvorschlag für die städtebaulich-hochbauliche Grundstruktur des Gebäudekomplexes erarbeitet werden, der die grundsätzliche Herangehensweise in Bezug auf die Einbindung in die Umgebung, die Erschließung, die Anordnung des Raumprogramms und die Verknüpfung der Funktionen innerhalb des Gebäudes erkennen lässt. Teil des Lösungsvorschlags sind zudem städtebauliche Aussagen zur Baumassenverteilung eines weiteren Projekts, dem Neubau GeoZentrum, der auf dem gleichen Baufeld in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubau für die Pharmazie entstehen soll. Das Baugrundstück liegt zentral auf dem Campus. Geplante Nutzungen: Der Neubau Pharmazie mit max. 8.805 qm (NUF 1-6) wird als Gebäude der Forschung und Lehre konzipiert und beinhaltet Labore, Lagerräume, Büros, Seminarräume und Aufenthaltsflächen für Studierende. Aus Sicherheitsgründen sind die öffentlich zugänglichen Bereiche (Foyer, Lehre, Büro) von den institutsinternen Forschungsbereichen (Labor, Lager) räumlich zu trennen. Für die künftig ca. 165 Mitarbeitenden ist ein interdisziplinärer Austausch sowie die Betreuung der knapp 600 Studierenden von großer Bedeutung. Im Neubau sind daher Kommunikationsbereiche mit verschiedenen Qualitäten (Größe, Ausstattung, formeller und informeller Austausch) erforderlich. Insbesondere soll der Neubau zukunftsfähige Lern- und Arbeitsumgebungen mit optimalen Bedingungen für Forschung und Lehre bieten. Laborbereiche: Die Labore gehören zur Kernausstattung des Gebäudes. Die Experimentallabore decken vielfältige Anwendungen aus dem Bereich der pharmazeutisch-biomedizinischen Forschung ab und reichen von Zellkulturlaboren über komplexe chemisch-analytische Labore, einem Isotopenbereich bis zu verschiedenen Laboren der pharmazeutischen Technologie und einem GMP-("Good Manufacturing Practice")-Herstellungsbereich. Bürobereiche: Die ca. 165 Mitarbeitenden sind in 9 Arbeitsgruppen gegliedert. Gemäß Raumprogramm sollen diesen 641 qm Bürofläche plus 278 qm Büroergänzungsfläche zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden 806 qm Auswerteräume realisiert. Die Auswerteräume sollen teilweise direkt an die Labore angegliedert werden (ca. 490 qm), sogenannte "Dokuzonen". Es sollen aber auch Schreibarbeitsplätze (ca. 316 qm) für die im Labor tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im öffentlich zugänglichen Bürobereich geschaffen werden. Die Bürotätigkeit umfasst neben Auswertearbeiten auch Recherchearbeit, die Erstellung von wissenschaftlichen Berichten aber auch Bestellungen, die heute nur noch digital erfolgen und benötigt daher einen adäquaten Schreibarbeitsplatz. Für die Planung des Ersatzneubaus Pharmazie wird eine Bürogestaltung mit "New-Work"-Konzepten angestrebt. Flächen Gebäude: Büroflächen: 1.761 qm; Labor: 2.936 qm; Laborpraktika: 2.787 qm; theoretische Lehrflächen 639 qm; Lager 635 qm. Zzgl. Flächen Außenbereich/Wirtschaftshof Kostenermittlung nach aktuellem Stand: KG 200 Herrichten und Erschließen: 1.692.605 EUR (netto); KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion: 38.226.555 EUR (netto); KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen: 46.396.891 EUR (netto). Rahmenterminplan: Planungsbeginn Ende August 2025; Für die Haushaltsaufstellung hat die Vorlage der Vorplanung und Kostenschätzung bis Februar 2026 oberste Priorität; Erstellung FLB 04-10/2026; Vorlage HU-Bau 11/2026; GU-Vergabe bis 09/2027; Ausführung ab 10/2027; Inbetriebnahme bis 1. Quartal 2032.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

1. Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung30 %
2. Qualitätsmanagement40 %
3. Honorare30 %
Qualität
1. Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete AuftragsabwicklungErläuterungen der individuellen Aufgaben und Kompetenzen im Projektteam: 1.1 Besetzung des Projektteams, projektrelevante Erfahrung und Kompetenz der einzelnen Personen, Gewichtung 17,5%; 1.2 Personaleinsatzkonzept, interne Organisation, Projektorganisation, Gewichtung 12,5%;
Qualität
2. Qualitätsmanagement2.1 Qualitätsmanagement, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen; vorgesehene Arbeitsweisen/Methodik; Terminplanung; Abstimmung/Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin und weiteren Planungsbeteiligten, Gewichtung 20%; 2.2 Kostenmanagement und Nachhaltigkeit, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen - Welche Aspekte der Aufgabenstellung stellen aus Ihrer Sicht besondere Anforderungen an das Projektziel Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und welche konkreten Denkansätze haben Sie dazu? Wie sichern Sie die Einhaltung der durch den Zuschussgeber vorgegebenen Kostenobergrenze? Gewichtung 20%.
Preis
3. HonorareDas Honorar wird rechnerisch bewertet. 1. Das günstigste Honorar erhält die volle Punktzahl. 2. Die weiteren zu wertenden Angebote erhalten eine Punktzahl, die sich aus folgender Berechnung ergibt: Bruttopreis des günstigsten Honorarangebots multipliziert mit der vollen Punktzahl und dividiert durch den Bruttopreis des jeweils zu wertenden Angebots. Das Ergebnis wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
60 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Stufenweise Beauftragung Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Leistungen, welche die AG nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass die AG sie abruft. Die AG behält sich vor, die Beauftragung auf einzelne Leistungen zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf … ganz lesenStufenweise Beauftragung Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Leistungen, welche die AG nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass die AG sie abruft. Die AG behält sich vor, die Beauftragung auf einzelne Leistungen zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Die AG beauftragt den AN bei Vertragsschluss mit der Erbringung der Leistungen der Leistungsstufe 1. Die AG beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen abzurufen. Der Abruf erfolgt in Textform. Die Angebotspreise gelten unverändert auch im Falle von notwendigen Mehr- oder Mindermengen und bei einer zeitlichen Verschiebung der Leistungserbringung, bezogen auf den vorläufig festgelegten Leistungsumfang/-zeitraum. Dies gilt auch bei einer Verlängerung der Planungsphase und der Bauzeit. Leistungsstufe 1: Tragwerksplanung LPH 2-4, Besondere Leistungen; Bauphysik (Wärmeschutz) LPH 2-4, Besondere Leistungen; Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, Schallimmissionsschutz LPH 1-4, Besondere Leistungen, optional LPH 6-7 (vorgezogen); Brandschutz LPH 1-4, Besondere Leistungen, optional LPH 6-7 (vorgezogen); Leistungsstufe 2: Tragwerksplanung optional Besondere Leistungen; Bauphysik optional Besondere Leistungen; Bauakustik (Schallschutz), Raumakustik, Schallimmissionsschutz LPH 8 optional Besondere Leistungen; Brandschutz LPH 8-9, optional Besondere Leistungen;
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabekammer, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf … ganz lesenNach § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
1) Allgemeine Projektziele A) Strikte Einhaltung des Projektbudgets: Das Projekt Neubau Pharmazie wird durch das Land Rheinland-Pfalz finanziert. Für die Kostengruppen 200-500 und 619 (DIN276) ist ein maximales Budget von 92 Mio. Euro netto vorgesehen, welches zwingend einzuhalten ist. Ausweisen … ganz lesen1) Allgemeine Projektziele A) Strikte Einhaltung des Projektbudgets: Das Projekt Neubau Pharmazie wird durch das Land Rheinland-Pfalz finanziert. Für die Kostengruppen 200-500 und 619 (DIN276) ist ein maximales Budget von 92 Mio. Euro netto vorgesehen, welches zwingend einzuhalten ist. Ausweisen von Mehrkosten: Die konkret entstehenden Mehrkosten (Bau- und Nebenkosten) für die BNB-Zertifizierung und Einhaltung der LBB-Richtlinie "Klimaneutrale Gebäude" gegenüber einem Gebäude, das nur die gesetzlich geforderten Mindeststandards erfüllt, sind im Projektverlauf separat darzustellen (5% Nachhaltigkeit-Zuschlag für BNB und 5% Nachhaltigkeit-Zuschlag für Klimaneutralität auf KG 300 und 400 wurde in der v.g. Kostenobergrenze von 92 Mio. Euro netto bereits inkludiert). Hierfür werden seitens der BNB-Koordination u.a. Vergleichsberechnungen/-analysen sowie Zuarbeit und Abstimmungen mit anderen an der Planung fachlich Beteiligten erforderlich. Die eigentliche Kostenermittlung wird von Planern und Fachplanern erstellt (koordiniert vom Objektplaner Gebäude und Innenräume/Architektur). B) Termine: Für die Haushaltsaufstellung hat die Vorlage der Vorplanung und Kostenschätzung bis Februar 2026 oberste Priorität. Daher muss der Planungsprozess spätestens Ende August 2025 beginnen. C) Konzeption eines im Betrieb wirtschaftlich sinnvollen Gebäudes: Die JGU als Nutzerin des neu zu erstellenden Pharmazie-Gebäudes hat in Zukunft die turnusmäßig anfallenden, umlagefähigen Nebenkosten zu tragen. Dazu zählen insbesondere - Heizenergie, - Kühlenergie, - Strom, - Wartung u. Instandhaltung (auch der laborspezifischen Einrichtung), - Regelmäßige Prüfungen durch Sachkundige und Sachverständige, - Wasser u. Abwasser. Infolgedessen besteht ein wesentliches Projektziel darin, die gesamten Lebenszykluskosten als Summe aus einmaligen Investitionskosten und Investitionsfolgekosten und nicht allein die Energiekosten des zu errichtenden Gebäudes zu optimieren. Neben den Energiekosten stellen die Kosten für Wartung u. Instandhaltung der Baukonstruktion, und hierbei vor allem die Wartung u. Instandhaltung der Technischen Gebäudeausrüstung, einen immensen Kostenblock dar, der mit einer geschickten, vorausschauenden Planung minimiert werden kann. Eine reine Minimierung der Energiekosten geht häufig mit einer überdimensionierten Technischen Gebäudeausrüstung einher, die in der Folge hohe Kosten für Wartung u. Instandhaltung zur Folge hat. Es gilt somit das Verhältnis aus Nachhaltigkeit (Energieeinsparung) und Wirtschaftlichkeit zu optimieren. D) Flexibilität des Gebäudes bei Neuberufungen: Das Gebäude soll möglichst maximale Flexibilität aufweisen. Zudem ist aufgrund der wechselnden Forschungsschwerpunkte während der wirtschaftlichen Nutzungsdauer mit Nutzerwechseln und somit wechselnden Anforderungen sowohl an das Gebäude als auch an die Haustechnik zu rechnen. Auch aus diesem Grunde muss das Gebäude eine maximale Flexibilität für Umbauten innehaben. Dies gilt sowohl für das Gebäude an sich als auch für die haustechnischen Anlagen. E) Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit: Bei der Planung und Ausführung wird besonderer Wert auf die Ausarbeitung einer wirtschaftlichen Gesamtlösung (aller Fachbereiche) gelegt. Es ist in erhöhtem Maße auf eine wirtschaftliche, zweckentsprechende und einfache Planung und Bauausführung zu achten. F) Nachhaltigkeit: Für den Neubau Pharmazie wird eine BNB-Zertifizierung mit einem Gesamterfüllungsgrad von 65% -"Silber"- und Einhaltung aller Nebenbedingungen und zusätzlich Erfüllungsgrad Kriteriengruppe "Ökologische Qualität" von min. 80% angestrebt. Weiterhin sind die Anforderungen und Auflagen der Richtlinie für Neubau und energetische Gebäudesanierung "Klimaneutrale Landesgebäude" des Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz umzusetzen. (Anlage 2022_10_25__RL_KnGeb_1.1) 2) Anforderungen an das Neubaugebäude: Fassadensystem: Erwartet wird ein funktionales, zukunftsorientiertes und nachhaltiges Fassadensyst …
Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXPDYDEYAQX

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
IBC Ingenieurbau-Consult GmbH, Mainz5

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Saarstraße 21, 55122 Mainz
Kontakt
vergabe-blm@uni-mainz.de

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

534vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (370 Lose mit Angabe)
121.905 €Zuschlagswert im Median
66.404 € – 280.152 €mittlere Hälfte, 274 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist von 05.05.2025 auf 07.05.2025 verschoben
  3. BekanntmachungFrist 05.05.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ac058c8f-b0f8-4bd7-bc64-0a915a6d69dd.