Zum Inhalt
Menü
Frist abgelaufennationalIngenieurleistungenPlanungmögliche Doppelmeldung

Zukunft Bau - Überarbeitung Kriterium Barrierefreiheit für BNB 2.0

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn

Aktenzeichen 10.08.17.7-24.41veröffentlicht 21.05.2024Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 872 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 30 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    vor 29 Monaten
  3. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 29 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) berücksichtigt bisher Systemvarianten für unterschiedliche Nutzungstypologien von Nichtwohngebäuden, wie z. B. Büro- und Verwaltungsgebäude, Unterrichtsgebäude und Laborgebäude für die Module Neubau und Komplettmodernisierung. In den bisherigen BNB-Versionen werden Anforderungen an die Barrierefreiheit im Kriterium „3.2.1 Barrierefreiheit“ bzw. „3.2.4 Barrierefreiheit“ beschrieben. Für die Version BNB 2.0 soll eine gebäudeübergreifende und damit breite Anwendung des Steckbriefs „Barrierefreiheit“ in einem System umgesetzt werden (BNB Vario). Ziel des Forschungsprojektes ist somit die Zusammenführung, Aktualisierung und Überarbeitung der bisherigen Anwendungen einschließlich Ergänzung um weitere Nutzungsprofile. Der Forschungsauftrag umfasst Analyse- und Rechercheleistungen, die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema BNB Vario in der nachfolgend vorgeschlagenen Umsetzung sowie als Endprodukt die Über-/Erarbeitung eines Vario-tauglichen Steckbriefs „Barrierefreiheit“ mit optionaler graphischer Unterstützung. Bislang wird die Barrierefreiheit in der Systemvariante Büro, Labor und Unterricht mit unterschiedlichen Indikatoren berücksichtigt. Grundsätzlich werden hierfür die Arbeitsstätten, die Aufenthaltsflächen in den Außenanlagen und Toilettenanlagen betrachtet. Auch wird die Umsetzung des Konzepts bzw. Nachweises der Barrierefreiheit adressiert. Zudem werden in der Systemvariante Unterricht spezifische Räume wie Unterrichtsräume und deren Ausstattung (Induktionsanlagen), Pflege- und Rückzugsräume betrachtet. Der Thematik Barrierefreiheit soll nun deutlich mehr Bedeutung zugemessen werden, indem bestehende Indikatoren für diverse Nutzungstypologien anwendbar werden, zusätzliche Indikatoren für die Ausstattung und die Partizipation entwickelt werden und somit die Barrierefreiheit ganzheitlich abgebildet wird. Die Entwicklung der Indikatoren soll vor dem Hintergrund des „BNB-Vario“, also der Abbildung von diversen Nutzungstypologien und Maßnahmenarten erfolgen. Das Kriterium Barrierefreiheit wurde seitens des BBSR bereits in seiner Grundstruktur entwickelt. Es wurden verschiedene Indikatoren vorgeschlagen und bereits mit möglichen Bewertungsmethoden hinterlegt. Aktuell umfasst die vorgeschlagene Bewertung die drei Indikatoren Barrierefreiheitsgrad, Ausstattungsqualität der Barrierefreiheit und den Partizipationsgrad. Die vorgeschlagenen Indikatoren sollen in der vorliegenden Forschungsaufgabe wissenschaftlich überprüft, überarbeitet und anhand von Projektbeispielen validiert werden. Zudem ist eine Definition der Barrierefreiheit zu erarbeiten. Für die Definition der Indikatoren der Barrierefreiheit sollten die verschiedenen Ebenen der Barrierefreiheit der Erschließung, der Räume und der Ausstattung betrachtet werden. Darüber hinaus kann auch eine Differenzierung nach Art der Einschränkung angedacht werden. Aufgrund der Vielschichtigkeit von Nutzungstypologien und spezifischen Anforderungen an die Barrierefreiheit soll als Grundlage für die Erarbeitung des Steckbriefs eine Analyse von repräsentativen Beispielen für die Festlegung von Benchmarks erfolgen. Die Benchmarks sollten sich auf den Raumnutzungskatalog beziehen und einen Vorschlag für den Vario-Ansatz unterbreiten. Aufbauend auf der Liste der Raumnutzungskategorien sollten die Benchmarks exemplarisch überprüft werden. Darüber hinaus ist bei der Bewertung der Barrierefreiheit auf die unterschiedlichen Regelungen auf Bundes- und Landesebene, im Sozialrecht als auch bei Bestand und Neubau sowie auf besondere Anforderungen bei diversen Nutzungstypologien zu achten. Die unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen sind in einer Übersicht darzustellen. Generell soll die Bundesregelung als primäres Ziel angestrebt werden.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Mehr von Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Für diese Meldung fehlen Hauptgegenstand oder Bundesland, deshalb gibt es kein Marktumfeld.

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 9f9e83a1-f343-410c-ad20-4f31c9f555d6.