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Frist abgelaufennationalDienstleistungen

Zukunft Bau - Hindernisse des einfachen Bauens

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn

Aktenzeichen 10.08.17.7-24.21veröffentlicht 12.06.2024Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 844 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 29 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    vor 28 Monaten
  3. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 28 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Die kontinuierliche Weiterentwicklung technischer Gebäudestandards und ordnungsrechtlicher Vorgaben führt zu immer komplexer werdenden Anforderungen an das Bauen. Angesichts der damit verbundenen Schwierigkeiten einen fehlerfreien sowie exakt kalkulierbaren Bauprozess und Gebäudebetrieb zu gewährleisten, wird seitens der am Bau beteiligten Akteure immer häufiger der Wunsch nach einem einfachen Bauen formuliert, wie es sich in der Initiative der Architektenkammern zum „Gebäudetyp-e" aber auch in den „Maßnahmen der Bundesregierung für zusätzliche Investitionen in den Bau von bezahlbarem und klimagerechtem Wohnraum und zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Bau und Immobilienwirtschaft“ äußern. Dabei sind die technischen Regelwerke wie DIN-Normen grundsätzlich nicht verbindlich, sondern dienen in erster Linie als vertragsrechtlicher Rahmen für die Umsetzung von allgemein anerkannten technischen Lösungen. Bei einer Abweichung sind die Planer*innen allerdings dazu verpflichtet, die Gleichwertigkeit alternativer Lösungen nachzuweisen. Der damit verbundene Mehraufwand und mögliche Rechtsunsicherheiten führen häufig dazu, dass die Umsetzung robuster, einfacher und vor allem suffizienzorientierter Lösungswege für einen nachhaltigen Transformationsprozess im Gebäudebereich erschwert wird. Im Kontext einer Klima- und Ressourcenschonenden Bauwende müssen die Potenziale der bereits vorhandenen gebauten Umwelt verstärkt genutzt werden. Umbauten, Erweiterungen und Sanierungen sollten die Priorität vor Neubauten haben, um weitere Flächeninanspruchnahmen zu unterbinden, die in Primärkonstruktionen gebundenen grauen Energien und Emissionen zu nutzen sowie entstehende Bauabfälle und unnötige Ressourcenströme zu reduzieren. Die Nutzung und Transformation von bestehenden Gebäuden und Infrastrukturen sowie das damit zusammenhängende zirkuläre Bauen wird allerdings durch den gegebenen, ordnungsrechtlichen Rahmen und bestehende ökonomische sowie förderrechtliche Gegebenheiten häufig erschwert. Die Initiative der Architektenkammern zur Gebäudeklasse- bzw. dem Gebäudetyp-e und die beabsichtigten Maßnahmen vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) zum einfachen, schnelleren und kostengünstigeren Bauen thematisieren diese Problematik, adressieren aber zumeist den Neubau und weniger die Nutzung des Bestands. Vor diesem Hintergrund soll das Forschungsprojekt wesentliche Hindernisse des einfachen Bauens - insbesondere für die Nutzung, Transformation und Wiederverwendung von bestehenden Bauteilen, Gebäuden und Infrastrukturen - identifizieren und mögliche Lösungswege beschreiben, die alternative Planungs- und Umsetzungsstrategien eröffnen sowie Widersprüche in Bezug auf den vorhandenen ordnungsrechtlichen Rahmen bzw. damit verknüpfte Förderrichtlinien o.ä. beseitigen. Ziel ist es, die Planung und den Betrieb von Gebäuden sowie die Umnutzung und die Transformation der bereits vorhandenen gebauten Umwelt zu vereinfachen, die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen und ihre Robustheit im Hinblick auf den Klimawandel dauerhaft zu gewährleisten.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 1c60ea3e-d1fe-4b72-91f2-c88429f79b61.