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Zukunft Bau - Die Kunst-am-Bau-Praxis in Deutschland in der Zeit von 1919-1949 unter besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn

Aktenzeichen 10.08.17.7-24.60veröffentlicht 28.10.2024Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 697 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

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Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 24 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    vor 23 Monaten
  3. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 23 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Kunst am Bau als staatliche Bauaufgabe hat in Deutschland eine lange Tradition, die in der Weimarer Verfassung von 1919 begründet ist. Gleichwohl besteht über die Umsetzung dieser kulturpolitischen Selbstverpflichtung in der Weimarer Zeit bislang nur wenig gesichertes Wissen, d. h. weder ob und in welchem Zusammenhang bei staatlichen Bauprojekten Kunst am Bau vorgesehen und realisiert wurde noch inwieweit der einschlägige Runderlass des Preußischen Innenministers von 1928, bildende Künstler bei staatlichen Bauaufgaben zu beteiligen, ein nachhaltiger Impuls für staatlich beauftragte Kunst am Bau war. Ebenso weitgehend unerforscht ist, wie sich die Machtübernahme der Nationalsozialisten auf die Kunst-am-Bau-Praxis auswirkte und inwiefern der Kunst-am-Bau-Erlass des Propagandaministers Joseph Göbbels von 1934 systematisch Realisierungen von Kunst am Bau über die bislang bekannten Beispiele an einigen Großprojekten in Berlin, Vogelsang und München hinaus Wirkung zeitigte. Fragen nach der politischen Lenkung der Aufträge an Künstler schließen sich daran an, ebenso inwieweit sich das Ende der NS-Herrschaft auf die Kunst-am-Bau-Karrieren von Künstlerinnen und Künstler in der frühen Nachkriegszeit auswirkte - im negativen wie im positiven Sinne. Im Rahmen des Forschungsprojektes soll die Kunst-am-Bau-Praxis der Zeit von 1919-1949 über vier politische Systeme hinweg untersucht und nachgezeichnet werden, um ein besseres Verständnis der historischen, politischen und soziologischen Rahmenbedingungen von und für Kunst am Bau in der Zeit von 1919 bis zum Bundestagsbeschluss 1950 zur regelhaften Umsetzung von Kunst am Bau im Kontext staatlichen Baumaßnahmen zu erhalten.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0f88bab1-a1b7-465b-8ba8-ea9a260cc5d6.