Wettbewerb Landesgartenschau Nürnberg 2030
Stadt Nürnberg Hochbauamt · Nürnberg, Bayern
Aktenzeichen 2024006540veröffentlicht 11.11.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 58 Monate
- 01.07.2025 – 26.04.2030
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 58 Monate01.07.2025 – 26.04.2030
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichbieterzugang.deutsche-evergabe.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 88 Tage (169 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 5 Angebote je Los (224 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 15 %, Leistung und Qualität 85 %.
- Preis15 %
- Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog85 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 2,5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −1,4 Punkte |
| 25 % teurer | −3 Punkte |
| 50 % teurer | −5 Punkte |
| 100 % teurer | −7,5 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 24 Monaten
- Fragen bis 17:00 Uhrvor 23 Monatenan Stadt Nürnberg Hochbauamt
- Teilnahmeanträge bis 17:00 Uhrvor 21 Monaten
- Vertragsbeginnvor 16 MonatenLaufzeit bis 26.04.2030
- Heute
Beschreibung
Die Datei "241106_106_Bekanntmachung_LGS-Nürnberg" beschreibt den Wettbewerb mit allen Einzelheiten. Sie wurde von der Architektenkammer Bayern über das Aktenzeichen 2024-MFR-07 freigegeben.
Freianlagenplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil.
Wettbewerbsgegenstand sind Daueranlagen zur Bayerischen Landesgartenschau 2030. Mit dem Konzept einer Urbanen Gartenschau wird ein experimentelles Format inmitten der Stadt durchgeführt. Unter dem Motto „Mehr Grün wagen“ will sich die Stadt als Labor für zukunftsfähige Stadtentwicklung präsentieren. Die Ausloberin erwartet eine übergreifende, verbindende Leitidee für die Realisierungs- und Ideenbereiche bis in die angrenzenden Stadtteile. Sie wünscht sich ausdrücklich offenes, experimentelles Denken und perspektivische Vorschläge.
Stadtgraben: Der Stadtgraben entlang der historischen Stadtbefestigung soll zum verbindenden grünen Ring um die Altstadt werden (Realisierungsteil): Gestaltung als multicodierter Erholungsraum; verbesserte Einbindung und Zugänglichkeit; das Maxtor als Teil des Stadtgrabenbereichs soll vom Kreisverkehr zum grünen Knoten umgestaltet werden: Neuordnung und Reduzierung der Verkehrsfläche, stattdessen mehr Platz für Grün, Fußgänger, Radfahrer und Aufenthaltsbereiche. Während der Schau wird der Stadtgraben zum Ausstellungsraum für Ideen und Innovationen.
Impulsprojekte: Im Rahmen der Gartenschau sollen die Freiraumpotenziale einiger innerstädtischer Flächen beispielhaft aktiviert und neue Prioritäten der Flächenverteilung und Nutzbarkeit gesetzt wer-den. Die Grasersgasse und die Platzfolge Theresien- und Egidienplatz werden heute vorrangig als Verkehrsraum oder Parkplatz genutzt. Die Insel Schütt wird heute einseitig als Veranstaltungsfläche genutzt und steht als Erholungsraum kaum zur Verfügung. Hier sollen Entwicklungsperspektiven aufgezeigt und ein innerstädtischer Konsens für die zukünftige Nutzung erreicht werden.
Grasersgasse (Realisierungsteil): Reduzierung und Umgestaltung der Verkehrsflächen, Baumpflanzungen und Begrünung; wichtige Fuß- und Radverbindung in die südlichen Stadtteile.
Theresienplatz (Realisierungsteil)/ Perspektive Egidienplatz (Ideenteil): Entsiegelung, Baumpflanzungen und Begrünung, Reduzierung der Verkehrsflächen, Erhöhung der Aufenthalts- und Nutzungsqualität.
Insel Schütt (Ideenteil): Umgestaltung mit mehr Grün, Aufenthalt und Spiel; verbesserte Erlebbarkeit des Wassers; es entsteht ein grüner Festplatz – zentrale Veranstaltungen sollen weiter möglich sein.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Qualität
- Leistungsbewertung gemäß KriterienkatalogDie Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.
Eignung5 von 5 angegeben
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Rein nationale Ausschlussgründe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.07.2025
- Vertragsende
- 26.04.2030
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- bieterzugang.deutsche-evergabe.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung6 von 7 angegeben
- Ausführungsbedingungen
- Leistung
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Marientorgraben 11, 90402 Nürnberg
- Website
- nuernberg.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
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Alle 9 offenen Ausschreibungen von Stadt Nürnberg Hochbauamt, dazu Zuschläge und Auftragnehmer
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Bayern (51 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- ALN Architekturbüro Leinhäupl + Neuber GmbH8 Zuschläge
- Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten und Stadtplaner PartGmbB8 Zuschläge
- Architekt + beratende Ingenieure Weber PartGmbB7 Zuschläge
- Diezinger Architekten GmbH7 Zuschläge
- H2M Architekten + Stadtplaner GmbH7 Zuschläge
- LMJD Dennerle Motzet Architekten Part mbB7 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 19.02.2025
- 1. Berichtigung · Korrektur – BeschafferFrist 19.02.2025
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung cee2f29b-6301-4ada-8da0-c6d9a054b7e6.