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Vorabmaßnahmen in den Außenanlagen, Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerken, Tiefbauarbeiten

Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe · Bad Nauheim, Hessen

Aktenzeichen VG-B-0454-2026-0276veröffentlicht 14.07.2026BauleistungenOffenes Verfahren

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Wetteraukreis.

Alle Ausschreibungen: Tiefbau und Straßenbau in Hessen (76 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
13 Monate14.07.2026 – 19.08.2027
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVOB/A (EU), EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bad Nauheim61231, Wetteraukreis, Hessen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 88 Tage (105 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (177 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 4 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 19.08.2027
    vor 4 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Erdarbeiten (DIN 18300); Verkehrswegebauarbeiten - Oberbauschichten aus Asphalt (DIN 18 317); Entwässerungskanalarbeiten (DIN 18 306); Kampfmittelräumarbeiten (DIN 18 323); Kabelleitungstiefbauarbeiten (DIN 18 322); Betonarbeiten (DIN 18 331); Abbruch- und Rückbauarbeiten (DIN 18 459); Druckrohrleitungsarbeiten außerhalb von Gebäuden (DIN 18 307); Untertagebauarbeiten (DIN 18 312); Landschaftsbauarbeiten (DIN 18 320); Nieder- und Mittelspannungsanlagen bis 36 kV (DIN 18 382); Mauerarbeiten (DIN 18 330);

Beschreibung des Loses

Im Rahmen des Neubaus der Landesfeuerwehrschule Kassel plant LBIH Kassel zur Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Ausbildung von Feuerwehrleuten den Bau von zwei neuen Unterkunftsgebäuden mit Tiefgarage sowie eines Lehrsaalgebäudes. Das Baufeld war Teil des Truppenübungsplatzes "Dönche", mit einer militärischen Nutzung von 1937 bis in die 1970er Jahre. Im Baufeld befanden sich weiterhin eine Schießanlage und eine Munitionsniederlage. Weiterhin befindet sich das Baufeld gem. einer Stellungnahme des KMRD Hessen in einem Bombenabwurfgebiet. Dies bedingt einen Kampfmittelverdacht auf der gesamten Fläche. Der Kampfmittelverdächtige Tiefenbereich wurde aufgrund der langjährigen Nutzung und der teilweisen Nachkriegszeitlichen Auffüllung bis maximal 9,0 m u. GOK definiert. Kleinere Kampfmittel können im Bereich der Auffüllung aufgrund sekundärer Kampfmittelbelastung auftreten. Für die Vorabmaßnahmen wurde als Ergänzung zum Räumkonzept der Hauptmaßnahme eine Ausführungsplanung aufgesetzt, die zu beachten ist. Bei der Ausführung sind die Vorgaben der BFR KMR sowie der DGUV-I 201-027 zu beachten. Nach der Baufeldfreimachung erfolgt zunächst eine Flächensondierung mit TDEM und Georadar. Teilabschnitte der geplanten Leitungs- und Kanallegung sowie die geplante Bohrpfahlwand und Verbau werden als vertikale Tiefensondierung kampfmitteltechnisch erkundet. Für das Stollbauwerk werden horizontale kampfmitteltechnische Bohrungen zwischen Start und Zielgruben ausgeführt. Der Auffüllungsbereich ist aufgrund des Kampfmittelverdachts auf Kleinkampfmittel wie Infanteriepatronen, durch Volumenräumung zu räumen. Aufgetretene Verdachtspunkte aus der Flächen- und Tiefensondierung sind punktuell bodeneingreifend zu räumen. Untergrundeingriffe in weiterhin kampfmittelverdächtigen Untergrund im Rahmen von Rückbau, Wurzelstockrodung oder anderem Aushub sind unter baubegleitender Kampfmittelräumung auszuführen. Für die Versorgung der Neubauten auf dem Gelände der Hessischen Landesfeuerwehrschule ist die Verlegung von rund 120m Wasserleitung in den Materialien Guss und PE vorgesehen. Darüber hinaus wird ein Leerrohrsystem und eine Soleleitung auf dem Gelände verlegt. Zur Gewährleistung einer reibungslosen Schmutz- und Regenwasserentsorgung sind größere Aufwendungen auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule erforderlich. Neben der Verlegung von rund 600m Kanalrohren aus PVC-U in den Dimensionen DN/OD 200 bis DN/OD 710 im Freispiegelgefälle ist eine ca. 70m lange Abwasserdruckleitung nebst zugehörigem Schmutzwasserpumpschacht vorgesehen. Die Oberflächenwasserbewirtschaftung wird neben der zu verlegenden Rohrleitungen über ein neuen Regenrückhaltebecken geregelt. Hierzu wird das vorhandenene, offene Betonbecken teilrückgebaut und einneues abgedecktes Rückhaltebecken errichtet. Dieses ist mit entsprechender Pumpen- und Steuerungstechnik ausgestattet und gewährleistet einen gedrosselten Abfluss des anfallenden Regenwassers über ein neu zuerrichtendes Verteilerbauwerk, bestehend aus perforierten Beton-U-Profilen, in die benachbarte Dönche. Das Grundstück ist durch starke Höhenunterschiede geprägt und fällt insbesondere im südlichen Bereich deutlich zum Landschaftsraum der Dönche hin ab. Um die geplanten Gebäude - allen voran das Lehrsaalgebäude - sicher und funktional in diese Geländestruktur einzubinden, ist eine präzise Geländemodellierung notwendig. Diese erfordert die Errichtung mehrerer Stützwände. Konstruktiv werden die Wände als Winkelstützwände aus Ortbeton mit rückwärtigem Fundamentfuß ausgeführt. Diese Bauweise bietet eine hohe Tragfähigkeit, große Verformungsstabilität und ermöglicht zugleich eine flexible Anpassung an die unterschiedlichen lokalen Geländehöhen. Die Gründung der Stützwände erfolgt über eine Beton-Sauberkeitsschicht eine Schottertragschicht aufgesetzt wird. Diese Schicht dient der gleichmäßigen Lastverteilung und verhindert Schäden durch Frost. Vor den Stützwänden befindet sich zudem eine wichtige ingenieurtechnische Anlage: das Verteilerbauwerk für das anfallende Oberflächenwasser. Dieses Bauwerk sammelt Regen- und Oberflächenwasser aus den höher gelegenen Bereichen der Feuerwehrschule und führt es kontrolliert der Dönche zu. Dadurch wird nicht nur die Entwässerung der befestigten und unbefestigten Flächen gewährleistet, sondern auch ein möglicher Erosionsprozess am Hang verhindert. Für die Errichtung der Stützwände wird ein Arbeits- und Schutzgerüst eingesetzt, welches den Anforderungen der DIN EN 12811 1 entspricht. Im Rahmen der verkehrstechnischen Erschließung zwischen den neu entstehenden Gebäuden sind folgende Zufahrten geplant: I. Zufahrt zwischen Unterkunftsgebäude und Lehrsaalgebäude Anbindung von Westen in südlicher Richtung mit einem Abzweig zum Eingang des Unterkunftsgebäudes. Hauptroute: Achse 421 mit einer Länge von 131,75 m. Abzweig: Achse 520 in Richtung Eingang Unterkunftsgebäude. Entlang der Achse 421 ist zur Sicherung der Geländesprünge eine Winkelstützwand mit einer Länge von 88,70 m erforderlich. Als Hilfsachse für die Winkelstützwand dient die Achse 426. II.Zufahrt von der Heinrich-Schütz-Allee zur Tiefgarage Achse 301 mit einer Länge von 39,76 m. Die geplante Straße dient während der Bauzeit als Betriebsweg für die Errichtung der Unterkunftsgebäude und des Lehrsaalgebäudes. Nach Abschluss der Hochbauarbeiten wird der Straßenaufbau vollständig erneuert. Der Bodenaushub und die Errichtung der Winkelstützwand erfolgen gemäß dem festgelegten Bauablaufplan. Der Einbau der FSS-, Trag und Deckschicht erfolgen in voller Breite ohne Herstellung einer Mittelnaht. Tagesnähte sind gemäß ZTV-Asphalt herzustellen. Der Einsatz einer entsprechenden Anzahl von Asphaltfertigern im Bereich der Aufweitung ist daher einzukalkulieren um fugenlos zu bauen. Bei tagesnähten und bei Anschlüssen an den Bestand, sowie vor Einbauteilen aus Beton (z.B. Entwässerungsrinnen) sind die Fugen der Deckschicht nachträglich herzustellen und zu vergießen. Bankette sind vollständig neu herzustel

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis100 %
Preis
Der Zuschlag wird, bei entsprechender Eignung des Bieters, nach dem günstigsten Preis erteilt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
14.07.2026
Vertragsende
19.08.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt, Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt
Fristen für Nachprüfungsanträge
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. https://vergabe.hessen.de/NetServer/download/Hinweisblatt_lbih. … ganz lesenDer Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. https://vergabe.hessen.de/NetServer/download/Hinweisblatt_lbih.pdf Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Konkrete Einzelheiten zu den Verfahren entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen. Nur diese Angaben sind rechtlich verbindlich.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
HERMANNS HTI-Bau GmbH u. Co. KG, Kassel2

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 451 (Baureifmachung) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

304vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (348 Lose mit Angabe)
419.445 €Zuschlagswert im Median
174.491 € – 1,05 Mio. €mittlere Hälfte, 139 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens4 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. 2. Berichtigung · Korrektur – VeröffentlichungFrist von 22.04.2026 auf 04.05.2026 verschoben
  3. BekanntmachungFrist 22.04.2026
  4. 1. Berichtigung · Korrektur – VeröffentlichungFrist 22.04.2026

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