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vergebenEU-weitLieferleistungen

Videoproduktionstechnik für Livestreaming an der Bayerischen Staatsoper

Bayerische Staatsoper München · München, Bayern

Aktenzeichen MED-202502veröffentlicht 30.07.2025LieferleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet München.

Alle Ausschreibungen: Lieferleistungen in Bayern (431 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
München80539, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 93 Tage (4 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (9 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 15 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Lieferung und Einrichtung von hochwertiger Video-Regietechnik für die Produktion von Livestreams in höchster Qualität im Haus. Neben der Einrichtung der Regie mit entsprechender Technik auf 12G-SDI Basis gehören zentrale Infrastruktur-Komponenten zum Projekt. Dies umfasst einen zentralen Produktionsspeicher, Netzwerkkomponenten und Signalwandler zur Anbindung an unterschiedlichste Systeme im Haus. Ebenso einzurichten ist die Encoding-Hardware sowie die entsprechende Netzwerkanbindung nach außen. . Die Kamerasysteme sind NICHT Bestandteil dieses Verfahrens.

Beschreibung des Loses

ANLAGENBESCHREIBUNG

Die Bayerische Staatsoper (BSO) gehört zu den weltweit führenden Opernhäusern. Bereits heute werden 7-10 Bühnenproduktionen pro Jahr als Livestream mit mehreren Kameras produziert und anschließend auf der Webseite als Video on Demand angeboten. Dieses Angebot wird bereits jetzt durchschnittlich von 35.000 Zuschauenden genutzt, vereinzelt waren bereits Zuschauerzahlen von über 250.000 zu verzeichnen. Bisher werden diese Produktionen von einem externen Dienstleister im Auftrag der Staatsoper realisiert.

Gesamtprojekt Medienarchitektur: Ziel der Staatsoper ist es, solche Produktionen selbst durchführen zu können. Dabei soll die visuelle Qualität erheblich gesteigert und einem aktuellen State-of-the Art angepasst werden.

Das hier vorliegende Leistungsverzeichnis beschreibt die vierte Ausbaustufe des Systems (die eigentliche Liveregie-Technik). Die Installation der Liveregietechnik kann somit ohne weitere Vorleistungen anderer Gewerke sofort beginnen. Im Liveregieraum und dem angrenzenden Technikraum kann auch während des laufenden Vorstellungs- und Probenbetriebs nach Absprache weitgehend ungehindert gearbeitet werden.

In der abschließenden Stufe 4 des Projekts geht es darum, die Staatsoper mit fest integrierter Videotechnik zu ertüchtigen und letztlich alle qualitätsrelevanten Produktionsmittel im Haus zu haben. Der Betrieb während den einzelnen Produktionen erfolgt dann in der Regel mit externem Personal, welches über feste Rahmenvertragsvereinbarungen immer wieder zugebucht wird.

Herzstück der gesamten Video Produktionstechnik ist ein kompakter, leistungsfähiger Videomischer, der über ausreichend viele Ein und Ausgänge verfügt. Der Bildmischer wird über Glasfaserwandler an die hausinterne Infrastruktur angebunden, um weit entfernte Kamerastandorte wie zum Beispiel im Foyer oder im Probengebäude anzubinden. Der Einbau von Kamera CCUs wird vorbereitet. Für die Produktionen können die Kamera CCUs direkt im Technikraum neben der Liveregie untergebracht werden und per 12G SDI an das System angebunden werden.

Zur Anbindung der Kameras im Haus wurde bauseits bereits eine SMPTE-Hybrid-Kabel Infrastruktur im Gebäude verlegt, die im Technikraum auf einem Patchfeld aufläuft. Hiermit können verschiedene Kamerastandorte im Publikumsbereich oder nahe der Bühne erschlossen werden. Je nach Produktion wird entschieden, welche Kamerastandorte zum Einsatz kommen; eventuell werden produktionsbedingt auch weitere Kameras zu gemietet. Die Kameras werden über das Hybrid-Kabel mit Spannung versorgt, erhalten Intercom Anbindung, Video Rückschau und übermitteln natürlich auch das UHD Bild Signal zurück in die Regie. Der Großteil der Video Signal Verarbeitung für Eingangssignale erfolgt im Bildmischer. Hierfür sind entsprechende Software Module, beziehungsweise Lizenzen mit abgefragt. Zusätzlich gibt es eine kleine Stückzahl an externen Wandlereinheiten. Außerdem wird in der Ausgangssignal Verarbeitung ein leistungsfähiger Video Signal Prozessor integriert, der unter anderem Farbkorrektur, HDR zu SDR-Wandlung und Frameratenkonvertierung übernimmt.

Ausgangspunkt der Signalkette sind zunächst die hochwertigen Kamerasysteme, die zunächst nicht angeschafft, sondern produktionsbezogen zugemietet werden. Hier kommen Kameras mit Super 35 mm Sensor zum Einsatz. Das Ausgabe Signal wird auf UHD 422 mit HDR (V-Log, C-Log, o.ä.) und 50 FPS eingestellt. Der Bildmischer arbeitet ebenfalls mit 50 FPS. Das Master-Programmsignal wird nach dem Bildmischer durch den Master-Signalprozessor farbkorrigiert und in das Zielformat UHD 2160p25 gewandelt. Das Signal wird gesplittet und verschiedenen Signalwegen zugeführt: - Cleanfeed Aufzeichnung über einen SSD Recorder (der SSD Recorder wird zusätzlich auch als Zuspieler inkl. Alphakanal eingebunden) - Cleanfeed 12G für Videoabteilung - Cleanfeed Streaming (Contribution Encoder CH 1) - Untertitelungssystem, anschließend Übergabe an Contribution Encoder CH 2 und 3 - Zusätzlich bzw. parallel erfolgt eine Downconvertierung nach 1080p50 (SDR) zur Übergabe an Haus-Systeme wie die Mitschauanlage, den Ü-Wagen-Anschluss und andere Abnehmer. Des Weiteren werden an den Bildmischer folgende Komponenten angebunden: - 2x PTZ Kameras aus dem Bestand (Totale im Zuschauersaal) - Wandler zur Einbindung von Videocontent der Videoabteilung - Rasterizer - Grafik-Workstation / Schnittplatz - Diverse Monitore in der Regie - MADI Audio Signal (Mehrkanal Audio von Tonabteilung)

Die gesamte Anlage ist mit einer übergreifenden Steuerungslösung zu versehen, die die Inbetriebnahme und Bedienung erleichtert. Die bereits bauseits vorhandene Steuerungslösung der Probenaufzeichnung kann dafür als Vorbild genutzt werden, grundsätzlich ist die Steuerung der Liveregie aber autark und eigenständig aufzubauen. Eine Vernetzung beider Anlagen ist jedoch unerlässlich, da z.B. die PTZ-Kameras synergetisch genutzt werden.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis
PreiskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 100

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern, Maximilianstr. 39, 80534 München
Fristen für Nachprüfungsanträge
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmach … ganz lesen(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Studio Hamburg MCI GmbH, Hamburg4

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 323 (Rundfunk- und Fernsehgeräte sowie Ton- und Bildaufnahme- und -wiedergabegeräte) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

49vergebene Aufträge
3,5Angebote je Los im Median (34 Lose mit Angabe)
217.000 €Zuschlagswert im Median
91.542 € – 429.500 €mittlere Hälfte, 17 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f3439169-8546-4a87-86ac-7507c7ff14d8.