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Vertrag über Bereitstellung, Implementierung und Betrieb eines Patientendatenmanagementsystems nebst Serviceleistungen

Oberschwabenklinik gGmbH · Ravensburg, Baden-Württemberg

Aktenzeichen PDMS-OSK-2023veröffentlicht 27.12.2023LieferleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (3 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 05.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 34 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Vergabe eines Vertrages über Bereitstellung, Implementierung und Betrieb eines Patientendatenmanagementsystems nebst Serviceleistungen für den Arbeitsalltag der OSK und hierbei insbesondere die Realisierung der Schnittstelle an das KIS an ein fachkundiges und leistungsfähiges (geeignetes) Unternehmen.

Beschreibung des Loses

Die Oberschwabenklinik gGmbH („OSK“) ist einer der führenden medizinischen Dienstleister im Süden BadenWürttembergs. Zu dem kommunal getragenen Verbund gehören als stationäre Häuser • das St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg mit über 500 Betten, • das Westallgäu-Klinikum in Wangen mit 200 Betten sowie • die Geriatrie im Heilig-Geist-Spital Ravensburg. Ambulant betreibt die OSK Medizinische Versorgungszentren in Ravensburg, Wangen und Isny. Die OSK ist Mehrheitsgesellschafter der Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben in Weingarten, der größten Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung für Gesundheitsberufe in der Region. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiter, die jährlich eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für rund 175.000 Patienten sicherstellen. Derzeit verfügt die OSK in arbeitsintensiven Bereichen wie OP, Anästhesie, Aufwachraum, Intensivstationen, Intermediate Care Station, Außenstellen des OPs, Schockraum, Stroke-Unit und zentraler Notaufnahme nicht über eine durchgehende und lückenlose elektronische Dokumentation von Vitaldaten und medizinischen Parametern der Patienten. Eine Einspeisung der Daten in das Klinikinformationssystem („KIS“) ist mangels Schnittstelle nicht möglich. Ziel der OSK war es vor diesem Hintergrund, die Effizienz der Behandlung und Dokumentation und somit auch die Gesundheitsversorgung der Patienten weiter zu verbessern. Die OSK beabsichtigte daher die Beschaffung eines hinsichtlich des KIS interoperablen Patientendatenmanagementsystems („PDMS“), das eine strukturierte, umfassende und durchgängig elektronische Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen ermöglicht. Das PDMS muss Funktionen in den Bereichen Patientenmanagement und Verwaltung, Pflege und Behandlungsdokumentation, Medikationsmanagement, Anästhesie, OP und Neonatologie abbilden. Neben Eigenmitteln zur Finanzierung des Patientenportals beabsichtigt die OSK die Inanspruchnahme von staatlichen Zuwendungen nach dem Krankenhauszukunftsgesetz („KHZG“) sowie der Richtlinie zur Förderung von Vorhaben zur Digitalisierung der Prozesse und Strukturen im Verlauf eines Krankenhausaufenthaltes von Patientinnen und Patienten nach § 21 Absatz 2 KHSFV in der Version 3 mit Stand vom 3. Mai 2021 („Richtlinie KHSFV“). Mit den Funktionalitäten des PDMS müssen zwingend und nachweislich die MUSS- Kriterien gemäß Ziffer 4.3.3 der KHZG-Förderrichtlinie zum Fördertatbestand des § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 KHSFV und die übergreifenden technischen sowie Interoperabilitätsstandards gemäß Ziffer 4.2.1 und 4.2.2 der KHZG-Förderrichtlinie zu § 19 Abs. 2 KHSFV erfüllt werden. Zu den vertraglichen Leistungspflichten des Auftragnehmers zählen u.a.: (1) Stufenweise Bereitstellung eines PDMS für die Nutzer des St. Elisabethen-Klinikums in Ravensburg sowie des Westallgäu-Klinikums in Wangen (2) Schrittweise und vollständige Implementierung und Parametrierung des PDMS in das Gesamtsystem und den Arbeitsalltag der Mitarbeiter der OSK (3) Realisierung von Schnittstellen, u.a. KIS/KAS (i.s.h. med) (4) Projektmanagement zur Implementierung des PDMS (5) Erbringung von Schulungsleistungen im Zeitraum während und nach der Implementierung des PDMS sowie (6) Service- und Wartungsleistungen über einen Zeitraum von drei Jahren mit einem einseitigen Optionsrecht des Auftraggebers zur zweimaligen Verlängerung um jeweils ein Jahr ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme des PDMS. Dabei hat der Auftragnehmer auf eine enge technische Verzahnung zwischen KIS/KAS, den betriebenen Subsystemen, den anzuschließenden Geräten und dem PDMS zu achten, um die Abstimmungsarbeiten an den Schnittstellen zu reduzieren und damit auch im Betrieb der OSK die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Darüber hinaus sind sämtliche Leistungen in enger Abstimmung mit der OSK zu erbringen, wobei die Fortführung eines unterbrechungsfreien Klinikbetriebs stets sicherzustellen ist. Die vollständige Implementierung des PDMS hat auf diese Weise bis spätestens 31. Dezember 2024 zu erfolgen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis
genannt
Qualität
genannt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Regierungspräsidium Karlsruhe - Vergabekammer, 76137 Karlsruhe
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 481 (Branchenspezifisches Softwarepaket) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

43vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (51 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 9 Meldungen plausibel angegeben

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 650199e1-2f5a-4a6c-91c8-5708b343eff1.