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Vergabe von Planungsleistungen für die Errichtung einer Klärschlammverwertungsanlage und maschinellen Schlammentwässerung in Köln Merkenich - Teilprojekt 3: Planungsleistungen der Technische Anlagen zur Klärschlammverladung in Bonn-Salierweg

KLAR GmbH · Köln, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 2024000080veröffentlicht 30.07.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 821 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
64 Monate09.09.2024 – 31.12.2029
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Köln51109, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Preis der Leistung30 %
  • systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe40 %
  • Qualitäts-, Termin- und Kostensicherung im Rahmen der Planung und während der Bauphase10 %
  • Intensität und Methodik der Bauüberwachung und -betreuung15 %
  • Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen5 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2029
    vor 26 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 15 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln hat gemeinsam mit den Stadtwerken Köln, der Stadt Bonn und weiteren kommunalen Kläranlagenbetreibern eine Gesellschaft gegründet, die eine Klärschlammverwertungsanlage in Köln-Merkenich planen, bauen und betreiben wird: die KLAR GmbH. Gesellschafter sind die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB Köln), die Stadtwerke Köln GmbH (SWK), die Bundesstadt Bonn und die Klärschlammkooperation Poolgesellschaft mbH (KKP), ein Zusammenschluss einiger kleinerer Städte und Umlandgemeinden – gegründet eigens für diese Kooperation. Bis 2025 wird die RheinEnergie AG im Industriegebiet Köln-Merkenich einen Braunkohleblock im dortigen Kraftwerk stilllegen. Das Gelände steht als genehmigter Kraftwerksstandort für die Klärschlammverwertung jedoch weiter zur Verfügung. Auf ca. 5.000 m² des insgesamt 112.000 m² großen Geländes entsteht die neue Klärschlammverwertungsanlage mit maschineller Schlammentwässerung. Mit dem Baubeginn ist Ende 2025 zu rechnen, die Inbetriebnahme ist für 2029 vorgesehen. Der kontinuierliche Antransport der Klärschlämme aus Bonn erfolgt ab 2029 per Schiff, wobei der Umschlag mittels einer noch zu planenden und zu errichtenden Hafenlogistik erfolgt. Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgte nach Maßgabe der VgV in mehreren Teilprojekten und Losen: Teilprojekt 1: Klärschlammverbrennungsanlage und maschinelle Schlammentwässerung (nicht Gegenstand dieser Ausschreibung) Teilprojekt 2: Faulschlamm-Druckleitung vom Klärwerk Stammheim nach Merkenich (nicht Gegenstand dieser Ausschreibung) Teilprojekt 3: Technische Anlagen zur Klärschlammverladung und -entladung in Bonn-Salierweg Gegenstand dieser Ausschreibung ist ein Los des Teilprojekt 3: Technische Anlagen zur Klärschlammverladung in Bonn-Salierweg. Die Entladung ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.

Beschreibung des Loses

Künftig sollen die Klärschlämme der Bundesstadt Bonn in der zurzeit in Planung befindlichen Klärschlammverwertungsanlage (KVA) Köln-Merkenich mitverarbeitet werden. Die Klärschlämme der Stadt Bonn werden zurzeit im Klärwerk Salierweg gesammelt. Neben dem Schlamm des Klärwerks Salierweg werden auch die Schlämme der Kläranlagen Godesberg, Beuel und Duisdorf mitbehandelt. Aktuell wird der Klärschlamm auf der Kläranlage Salierweg mittels Zentrifugen entwässert und anschließend im Wirbelschichtofen verbrannt. Die Schlämme der Kläranlagen Godesberg und Beuel werden über eine getrennte Druckleitung (Kläranlage Beuel Rheinquerung mittels Düker), die Schlämme der Kläranlage Duisdorf mittels Lkw auf das Klärwerk Salierweg gebracht. Daten zum entwässerten Faulschlamm (Bonn): 24-28% TS (i.M. 25% TS); 20 tTS/d; 80-100 m³/d; 7.500 tTS/a. Die KLAR plant zurzeit auf dem Gelände der Rheinenergie in Köln-Merkenich den Neubau der Klärschlammverwertungsanlage (KVA). Die Kapazität der KVA ist mit 39.000 tTS/a entwässerten Klärschlamm vorgesehen, wobei bis 7.500 tTS/a aus Bonn angeliefert werden. Der Rat der Bundesstadt Bonn hat aus Gründen der Ökologie und Nachhaltigkeit den Transport der Schlämme von Bonn-Salierweg nach Köln-Merkenich auf dem Rhein mittels Schiff vorgegeben. Dazu müssen die Schlämme am Klärwerk Bonn-Salierweg verladen und Köln-Merkenich im Hafen Niehl entladen werden, wofür eine Hafenlogistik bzw. die technischen Anlagen benötigt werden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie sind die Möglichkeiten zur Umsetzung der Klärschlammverladung betrachtet worden. Demnach soll der bestehende Hafen genutzt werden. Die Am Zehnhoff-Söhns GmbH, im folgenden AZS, betreibt das Terminal am Salierweg der Bonner Häfen. Unter Beibehaltung der aktuellen Liegeplätze ist ein Umschlag im laufenden Betrieb des Hafens grundsätzlich möglich. Weiter kann im Hafen zur Aufstellung von Umschlaggeräten eine Fläche von 15 x 20 m gepachtet werden. Diese befindet sich unmittelbar östlich der vorhandenen Krananlage am Ende der Hafenanlage und günstig gelegen zum Leinpfad / dem Klärwerk. Die Nutzung der Bestandsanlage ohne bauliche Veränderungen bedingt, dass ein Leichter zur Klärschlammverladung im Bereich der aktuell vorhandenen Liegeplätze im Hafen platziert werden muss. Zwischen Liegeplatz des Leichters und der zur Verfügung gestellt Fläche ist bei der Verladung ein Bereich von ca. 15 m zu überbrücken. Detaillierte Betrachtungen bzgl. der Umschlagtechnik / Infrastruktur als auch weitere Abstimmungen mit dem Hafenbetreiber sind im Zuge weitere Planungen erforderlich. Der wesentliche Anteil der zu planenden Fördertechnik liegt auf dem Gelände der KAS (Silos, Leitungen, Pumpe). Das letzte Stücke der Verladeeinrichtung wird auf dem Gelände des AZS südlich des Portalkrans installiert. Der eigentliche Schiffstransport bzw. die Schifftechnik ist nicht Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung. Der ökologische Schiffstransport mittels Brennstoffzelle oder E-Motor kann durch einen Dienstleister erfolgen. Eine Vergabe der Planungsleistungen ist in folgendem Umfang vorgesehen: - Technische Ausrüstung LP 1-9 zu §55 HOAI für die AG 1, 4, 5, 7, 8 soweit erforderlich zur Klärschlammverladung auf ein Schiff am Standort Bonn (Fördertechnik, Zwischenlagerung etc.) - Objektplanung LP 1-9 zu § 43 HOAI soweit für TGA erforderlich - Tragwerksplanung LP 1-6 zu § 51 HOAI soweit für TGA erforderlich Eine Objektplanung der Ingenieurbauwerke bzw. Tragwerksplanung ist nur insoweit vorzusehen als dass sie in Bezug zu den Technischen Anlagen stehen (Z.B. Fundamente Fördertechnik, Silos u.ä.). Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten der Planungsleistungen für das Teilprojekt 3 ergeben sich wie folgt: Objektplanung Ingenieurbauwerke, KG 300, 600.000 Euro netto, Planungsleistungen der technischen Ausrüstung, KG 400, 4.100.000 Euro netto, KG 410, 200.000 Euro netto, KG 440, 250.000 Euro netto, KG 450, 100.000 Euro netto, KG 470, 3.300.000 Euro netto, KG 480, 150.000 Euro netto, KG 490, 100.000 Euro netto

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Preis der Leistung30 %
systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe40 %
Qualitäts-, Termin- und Kostensicherung im Rahmen der Planung und während der Bauphase10 %
Intensität und Methodik der Bauüberwachung und -betreuung15 %
Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen5 %
Preis
Preis der Leistung
Qualität
systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe
Qualität
Qualitäts-, Termin- und Kostensicherung im Rahmen der Planung und während der Bauphase
Qualität
Intensität und Methodik der Bauüberwachung und -betreuung
Qualität
Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
09.09.2024
Vertragsende
31.12.2029
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
stufenweise Beauftragung
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland – Spruchkörper Köln c/o Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln, 50667 Köln
Fristen für Nachprüfungsanträge
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung bei folgender Stelle schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen:
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
kein Zuschlag angegeben1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Wer hat das zuletzt gewonnen?

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.413vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.082 Lose mit Angabe)
197.105 €Zuschlagswert im Median
69.046 € – 463.544 €mittlere Hälfte, 476 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 07.08.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 72c56ade-ce10-4657-9cd3-86c01e8df9a5.