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Frist abgelaufenEU-weitIngenieurleistungenBauPlanung

Umbau der Teichkläranlage Wiemersdorf in eine technische Anlage - Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI und Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI

Amt Bad Bramstedt-Land · Bad Bramstedt, Schleswig-Holstein

Aktenzeichen 5464.02 MVveröffentlicht 24.01.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 621 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
300 Tsd. €
Laufzeit
30 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Fachlicher Wert30 %
  • Qualität20 %
  • Kommunikation und Verfügbarkeit20 %
  • Preis / Honorar30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 21 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Amt Bad Bramstedt-Land
    vor 21 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 14:00 Uhr
    vor 20 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Die Gemeinde Wiemersdorf plant eine Ausweisung von zusätzlichen Bebauungsflächen und daher ist die Kapazität der bisherigen Teichkläranlage anzupassen. Aktuell (Stand 2020) sind an der Teichkläranlage 1.723 Einwohnergleichwerte (EW) angeschlossen, eine Erweiterung auf 2.200 EW wird angestrebt, um in mittelfristiger Hinsicht Reserven für die Reinigungsleistung zu generieren. Die Kläranlage fällt damit unter die Größenklasse 2 (GK2). Neben dem Ziel einer Kapazitätserweiterung steht aufgrund der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) eine Überprüfung und Validierung der Anforderungen an die Reinigungsleistung an.

Beschreibung des Loses

Nach der Beschlußlage aus dem Jahr 2000 wurde das Jahr 2027 für das Erreichen eines "guten" Gewässerzustandes in den Gewässern der EU festgelegt. Dabei gilt die Rahmenrichtlinie grundsätzlich für alle Gewässer, auch kleine Vorfluter (in Wiemersdorf Verbandsgewässer F 7 des Wasser- und Bodenverbandes Großenaspe/Wiemersdorf). Der "gute" Gewässerzustand wird derzeit von den unteren Wasserbehörden ermittelt, bei kleinen Vorflutern ist der Kläranlagenablauf meist identisch mit dem Hauptabfluß im Gewässer, daher sind die Anforderungen an die Ablaufqualität hier besonders hoch. Festzuhalten ist jedoch, dass bei den angestrebten Zuständen selbst die derzeit besten technischen Reinigungsmöglichkeiten auf Kläranlagen die eigentlichen Zielwerte für sensible Vorfluter nicht erreichen werden. Derzeit laufen behördlicherseits Langzeituntersuchungen und Auswertungen der Gewässerqualität, die in näherer Zukunft auch in überarbeitete und angepasste Grenzwerte münden werden. Es ist dabei von deutlichen Verschärfungen dieser Werte gegenüber den derzeit geltenden auszugehen. Als Konsequenz daraus ist der Schluß zu ziehen, dass die bestmögliche Reinigungsleistung als Ziel für die bestehenden Anlagen anzustreben sein wird oder aber das Anlagen zusammengelegt werden, um kleinere, wirtschaftlich nicht umrüstbare Anlagen aufzugeben und diese in größeren Einheiten zusammenzufassen. Die Kosten der KG 300+400 belaufen sich auf ca. 2,6 Mio. Euro netto. Durch das Büro Ingenieurgesellschaft Siebert & Partner mbh wurde ein Vorentwurf zur Erweiterung der Teichkläranlage Wiemersdorf erstellt. Der Vorentwurf wird den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Büros mind. Auszugsweise mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Das vorbenannte Büro ist nicht von der Teilnahme am Verfahren ausgeschlossen. Das zu beauftragende Leistungsbild umfasst: - Leistungsphasen 1-3 der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI; - Leistungsphasen 1-3 der Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI; - Leistungsphasen 4-9 Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI als stufenweise und optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (Ein Recht auf Beauftragung dieser Leistungsphasen besteht nicht); - Leistungsphasen 4-9 Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI als stufenweise und optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (Ein Recht auf Beauftragung dieser Leistungsphasen besteht nicht); - Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI und Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen). Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH aus Hamburg unterstützen und beratend begleiten.

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Fachlicher Wert30 %
Qualität20 %
Kommunikation und Verfügbarkeit20 %
Preis / Honorar30 %
Qualität
Fachlicher WertBewertungsmerkmale siehe Dokument Zuschlagsmatrix
Qualität
Bewertungsmerkmale siehe Dokument Zuschlagsmatrix
Qualität
Kommunikation und VerfügbarkeitBewertungsmerkmale siehe Dokument Zuschlagsmatrix
Preis
Preis / HonorarHonorarangebot

Eignung9 von 9 angegeben

Kriterium
Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,5 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. Euro für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert) sowie über die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall auf mind. 2,0 Mio. Euro für Personenschäden sowie auf mind. 1,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert).
Kriterium
Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers im Durchschnitt der letzten 3 Jahre für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI: mind. 300.000 Euro (netto) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers im Durchschnitt der letzten 3 Jahre für den Leistungsbereich Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI: mind. 250.000 Euro (netto)
Kriterium
Eigenerklärung über die Beschäftigtenanzahl im Durchschnitt der letzten 3 Jahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI: mind. 4 festangestellte geprüfte Techniker oder Ingenieure bzw. Absolventen für den Leistungsbereich Technische Ausr … ganz lesenEigenerklärung über die Beschäftigtenanzahl im Durchschnitt der letzten 3 Jahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI: mind. 4 festangestellte geprüfte Techniker oder Ingenieure bzw. Absolventen für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung Eigenerklärung über die Beschäftigtenanzahl im Durchschnitt der letzten 3 Jahre inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. für den Leistungsbereich Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI: mind. 3 festangestellte Ingenieure bzw. Absolventen für den Leistungsbereich Ingenieurbauwerke (mind. FH).
Kriterium
Nachweis der Qualifikation hinsichtlich der Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder öffentlich geförderten Maßnahmen anhand von Referenzprojekten
Kriterium
Für den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI: Abgeschlossenes Studium für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung (Versorgungstechnik) (Nachweis durch Studiennachweis) oder staatl. geprüfter Techniker (Nachweis durch Abschlusszeugnis) Für den Leistungsbereich der Ingenieur … ganz lesenFür den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI: Abgeschlossenes Studium für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung (Versorgungstechnik) (Nachweis durch Studiennachweis) oder staatl. geprüfter Techniker (Nachweis durch Abschlusszeugnis) Für den Leistungsbereich der Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI: Abgeschlossenes Studium für den Leistungsbereich Ingenieurbauwerke (Nachweis durch Studiennachweis).
Kriterium
Bewertet wird jeweils die beste eingereichte Referenz für die Leistungsbilder der Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI und Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI. Weitere Angaben zur Bewertung der Referenzen sind Dokument Auswahlkriterien, Abschnitt 3 zu entnehmen.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug ode … ganz lesenRein nationale Ausschlussgründe, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
30 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung8 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Zulässig
Bindefrist
60 Tage
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen … ganz lesenLeistung: Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Noch nicht bekannt
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Schleswig-Holstein im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Düsternbrooker Weg 9, 24105 Kiel
Fristen für Nachprüfungsanträge
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschr … ganz lesenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:other-sme#
Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9V54L0 Im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wurde am 8. April 2022 durch das 5. EU-Sanktionspaket mit Art. 5k in die Russland-Sanktionsverordnung 2014/833 ein unmittelbar und seit dem 9. April 2022 geltendes Zuschlags- und Erfüllungsverbot für … ganz lesenBekanntmachungs-ID: CXP4Y9V54L0 Im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wurde am 8. April 2022 durch das 5. EU-Sanktionspaket mit Art. 5k in die Russland-Sanktionsverordnung 2014/833 ein unmittelbar und seit dem 9. April 2022 geltendes Zuschlags- und Erfüllungsverbot für öffentliche Aufträge und Konzessionen oberhalb der EU-Schwellenwerte mit russischen Staatsangehörigen und Unternehmen eingeführt. Danach ist es verboten öffentliche Aufträge oder Konzessionen, die in den Anwendungsbereich der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe sowie unter Artikel 10 Absatz 1, Absatz 3, Absatz 6 Buchstaben a bis e, Absatz 8, Absatz 9 und Absatz 10 und die Artikel 11, 12, 13 und 14 der Richtlinie 2014/23/EU, unter die Artikel 7 und 8, Artikel 10 Buchstaben b bis f und h bis j der Richtlinie 2014/24/EU, unter Artikel 18, Artikel 21 Buchstaben b bis e und g bis i, Artikel 29 und Artikel 30 der Richtlinie 2014/25/EU und unter Artikel 13 Buchstaben a bis d, f bis h und j der Richtlinie 2009/81/EG fallen, an folgende Personen, Organisationen oder Einrichtungen zu vergeben bzw. Verträge mit solchen Personen, Organisationen oder Einrichtungen weiterhin zu erfüllen: a) russische Staatsangehörige oder in Russland niedergelassene natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, b) juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer der unter Buchstabe a genannten Organisationen gehalten werden, oder c) natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter Buchstabe a oder b genannten Organisationen handeln, auch solche, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Sinne der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe in Anspruch genommen werden (Eignungsleihe). Das Nichtvorliegen dieser Ausschlusstatbestände ist durch den Bewerber mit Teilnahmeantrag in Form einer Eigenerklärung zu erklären. Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand von einem Referenzprojekt des Leistungsbereiches Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI sowie einem Referenzprojekt für den Leistungsbereich Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 01.01.2019) mit der LPH 8 abgeschlossen worden sein. Die Bewertungskriterien der jeweiligen Referenzen sind dem Abschnitt 3 des Dokuments "Auswahlkriterien" zu entnehmen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen zugelassen. Die Bewerbung ist in Textform zu unterschreiben (Näheres siehe Verfahrenshinweise). Die in den Verfahrenshinweisen aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Dip …

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Schleswig-Holstein. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

211vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (109 Lose mit Angabe)
166.240 €Zuschlagswert im Median
56.136 € – 365.572 €mittlere Hälfte, 89 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 6056612a-aaee-4626-93d0-c735f49faf42.