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Frist abgelaufenEU-weitArchitekturleistungenPlanung

Umbau der Staustufe Königs Wusterhausen / Nottekanal mit Schleuse

Wasser- und Bodenverband "Nördlicher Spreewald" · Bersteland/ OT Freiwalde, Brandenburg

Aktenzeichen 141602-11veröffentlicht 11.08.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 53 Tagen abgelaufen

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Landkreis Dahme-Spreewald.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
6 Jahre
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichvergabemarktplatz.brandenburg.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Bewertung der Präsentation im Verhandlungsgespräch60 %
  • Bewertung des angebotenen Gesamthonorars40 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 3 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Wasser- und Bodenverband "Nördlicher Spreewald"
    vor 2 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhr
    vor 53 Tagen
  4. Heute

Beschreibung

Der Nottekanal im Vorhabensgebiet ist ein schiffbares Gewässer und wird der I. Ordnung zugeordnet. Der Nottekanal quert bei Fluss-km 1+730 den Straßendamm der Schlossstraße. Unmittelbar oberhalb der Straßenquerung befindet sich die Schleuse Königs Wusterhausen und die Ausleitung des Nottekanals hin zum ehemaligen Mühlenwehr. Die Einmündung des Mühlenkanals befindet sich bei km 1+450 auf der linken Gewässerseite. Die vorhandene komplexe Stauanlage am Standort besteht aus dem Mühlenwehr, das sich in der Ausleitungsstrecke befindet, dem Staudamm (Straßendamm/ Schleuseninsel), einem Hochwasserschutzwehr (Doppelrohrdurchlass zwischen Schleuseninsel und Mühlenkomplex; Hochwasserschutzablass) und der Verkehrsanlage (Schleuse mit oberem und unterem Vorhafen). Baulastträger der Schleusenanlage einschließlich der Vorhafenanlagen ist das Land Brandenburg, vertreten durch das Landesamt für Umwelt (LfU). Letzterem obliegen auch die Aufgaben des gesetzlichen Hochwasserschutzes und der Gewässerunterhaltung des Nottekanals als Wasserstraße und Gewässer I. Ordnung. Im Jahr 2019 erfolgte durch die Bauprüfstelle des Landesamtes für Umwelt eine aktualisierte einfache Prüfung des Bauzustandes. Die Anlage wurde in der Gesamteinschätzung mit der Bauzustandsnote 3 bewertet. Die Anlage befindet sich in einem befriedigenden Zustand. Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit sind nur eingeschränkt gegeben. Die Anlagentechnik ist aufgrund veralteter Technik nur eingeschränkt funktionsfähig und entspricht nicht den aktuell anerkannten Regeln der Technik. Im Jahr 2022 erfolgte durch das LfU eine erneute Prüfung des Bauzustandes. In dieser wurde die Anlage aufgrund der erheblichen Schäden und der fehlenden Gebrauchstauglichkeit in der Gesamteinschätzung mit der Zustandsnote 5 bewertet. In dieser aktualisierten Stellungnahme wurde ein Ersatzneubau der Schleuse empfohlen. Die Schleuse ist seit April 2022 außer Betrieb. Aus der zuvor beschriebenen/ dargestellten Situation leiten sich erforderliche Maßnahmen zum Umbau der Schleuse Königs Wusterhausen mit Ergänzung einer Hochwasserentlastung (Entkopplung Hochwasserentlastung und Schleuse) ab. Das Hochwasserentlastungsbauwerk soll unter Berücksichtigung der Hydrologischen Fachauskunft mit der erforderlichen Anzahl von Verschlüssen (n-1 Bedingungen) und einer für den Standort optimalen Verschlussart hergestellt werden. Neben dem Entlastungsbauwerk ist eine Schleusenanlage entsprechend der zuvor beschriebenen Anforderungen zu planen. Der Nottekanal ist im Landeskonzept zur ökologischen Durchgängigkeit der Fließgewässer Brandenburgs nicht als Vorranggewässer ausgewiesen. Im Zuge der Planung ist die Erfordernis einer Fischwanderhilfe kritisch zu prüfen. Es ist eine Bedarfsanalyse mit Darstellung der möglichen Kosten für die Herstellung und den Betrieb zu erstellen.

Beschreibung des Loses

Es ist eine Planung nach HOAI 2021 für dem Umbau der Staustufe zu erarbeiten. Die zu erbringenden Leistungen gliedern sich in Grundleistungen nach HOAI 2021 und in Besondere Leistungen. Der Auftrag bezieht sich auf die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI. Die im Rahmen dieser Leistungsphasen vorgesehenen Grundleistungen sind vollständig zu erbringen. Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise/optional nach drei Leistungsstufen (Optionsvertrag). Mit Zuschlag (Unterzeichnung dieses Vertrages) wird zunächst die Leistungsphase 1 bis 4 (Leistungsstufe I) beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Übertragung der weiteren Leistungsstufen. Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 - 9 HOAI der Leistungsbilder: - Objektplanung Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI) - Tragwerksplanung (§ 51 HOAI) - Objektplanung Stahlwasserbau (§ 43 HOAI) - Tragwerksplanung Stahlwasserbau (§ 51 HOAI) - Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI) - Landschaftspflegerischer Begleitplan (§ 26 HOAI) sowie dafür notwendige Besondere Leistungen. Die Besonderen Leistungen umfassen: - Alternativenuntersuchung LPH2 - Besondere Leistungen der LPH 2,4,7 und 9 - Geotechnische Leistungen - Vermessungsleistungen - Naturschutzfachliche Planungen - Örtliche Bauüberwachung, Ökologische Baubegleitung, SiGeKo

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Bewertung der Präsentation im Verhandlungsgespräch60 %
Bewertung des angebotenen Gesamthonorars40 %
Qualität
Bewertung der Präsentation im Verhandlungsgesprächsiehe Anlagen A5 und A6. Im Verhandlungsgespräche stellen die Bieter ihr Büro und das vorgesehene Projektteam vor und machen Aussagen zur Projektabwicklung, Kommunikation und zur Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe.
Preis
Bewertung des angebotenen Gesamthonorarssiehe Anlage A6. Das Angebot ist gemäß der Aufgabenstellung in Leistungsphasen zu gliedern und nach AVB-Ing. 2019 anzubieten.

Eignung11 von 11 angegeben

Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Nachweis der Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister (Befähigung zur Berufsausübung): Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufsregister am Sitz bzw. Wohnsitz des Bewerbers. Die Bewerber, die im Handelsregister eingetragen sind, geben an, unter welcher Nummer und bei welchem Amtsgericht ih … ganz lesenNachweis der Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister (Befähigung zur Berufsausübung): Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufsregister am Sitz bzw. Wohnsitz des Bewerbers. Die Bewerber, die im Handelsregister eingetragen sind, geben an, unter welcher Nummer und bei welchem Amtsgericht ihre Eintragung geführt wird. Bewerber, die nicht zur Eintragung verpflichtet sind, spezifizieren ihren Status. Die Bewerber bestätigen, dass der jeweils angegebene Eintragungsstand ihrem aktuellen Status entspricht.
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 (4) Nr. 2 VgV): Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1,5 Mio. EUR gegeben ist.
Spezifischer Jahresumsatz
Mindestjahresumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages (§ 45 (4) Nr. 4 VgV): Der Bewerber muss mindestens folgende Umsätze aufweisen: Mindestjahresumsatz 300.000,00 Euro (brutto).
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. berufliche Befähigung (§ 46 (3) Nr. 2 VgV): Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen: - einen Bauingenieur, Ingenieur für Wasserbau/ -wirtschaft (mit Ber … ganz lesenLeistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. berufliche Befähigung (§ 46 (3) Nr. 2 VgV): Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen: - einen Bauingenieur, Ingenieur für Wasserbau/ -wirtschaft (mit Berufserfahrung Bauleitung / Örtliche Bauüberwachung) oder eine Fachperson mit vergleichbarer Qualifikation, - einen Ingenieur für Maschinenbau mit Spezialisierung Stahlwasserbau oder eine Fachperson mit vergleichbarer Qualifikation, - einen Ingenieur für Elektro- und Informationstechnik oder eine Fachperson mit vergleichbarer Qualifikation, - einen Ingenieur für Biologie/Landschaftsökologe oder eine Fachperson mit vergleichbarer Qualifikation, - einen zertifizierten SiGeKo-Koordinator, Weiterbildung Bauüberwachung, Weiterbildung Ökologische Baubegleitung. Der/Die mit der Projektleitung betraute/n Mitarbeiter muss/müssen eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren aufweisen. Es wird die längste Berufserfahrung eines qualifizierten Mitarbeiters mit der Projektleitung zur Wertung herangezogen.
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Ausführung von wasserbaulichen Massivbauleistungen in den letzten 5 Jahren (§ 46 (3) Nr. 1 VgV): Der Bewerber muss die Planung (Objektplanung: mind. LPH 2 - 8, Tragwerksplanung mind. LPH 2 - 6) für mindestens ein Komplexbauwerk (wasserwirtschaftliche Anlage im Fließgewässer), bestehend aus Wehr, Sc … ganz lesenAusführung von wasserbaulichen Massivbauleistungen in den letzten 5 Jahren (§ 46 (3) Nr. 1 VgV): Der Bewerber muss die Planung (Objektplanung: mind. LPH 2 - 8, Tragwerksplanung mind. LPH 2 - 6) für mindestens ein Komplexbauwerk (wasserwirtschaftliche Anlage im Fließgewässer), bestehend aus Wehr, Schleuse und Fischwanderhilfe in Massivbauweise erbracht haben (Referenzobjekt ist bereits abgeschlossen). Der Auftraggeber behält sich zur Gewährleistung eines ausreichenden Wettbewerbs vor, auch ältere Referenzen, die mehr als fünf Jahre zurückliegen, zu berücksichtigen.
Anzahl der Führungskräfte
Durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren (§ 46 (3) Nr. 8 VgV): Der Bewerber muss mindestens über eine Führungskraft und acht Ingenieure/technische Mitarbeiter verfügen (ohne Geschäftsführer, ohne Projektleiter, ohne Azubi).
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrages verfügt (§ 46 (3) Nr. 9 VgV): Über folgende Ausstattung muss der Bewerber verfügen: Geeignete Computertechnik für notwendige Software bspw. AutoCAD 3D, Statik-Software für die Tragwerksplanung, Software für die Darstellung von Bauwerken in 2D und hydraulische Simulation in 2D.
Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Maßnahmen des Bewerbers, zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungsmöglichkeiten (§ 46 (3) Nr. 3 VgV): Der Bewerber muss nachweisfähige Qualitätsmanagementmaßnahmen im Unternehmen führen (z.B. verbindliche Qualitätsmanagementrichtlinien) und durch entsprechende Nachweise belegen.
Anteil der Unterauftragsvergabe
Teil des Auftrages, der unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bieter vergeben werden sollen (§ 46 (3) Nr. 10 VgV): Der Bieter ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
6 Jahre
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Darüber hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise einzureichen: - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung Eignung - bei Bietergemeinschaften die unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung (Formular 4.2 EU) - Ne … ganz lesenLeistung: Darüber hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise einzureichen: - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU) - Eigenerklärung Eignung - bei Bietergemeinschaften die unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung (Formular 4.2 EU) - Neutralitätserklärung (Formular 1.12 EU) - bei Unteraufträgen/Eignungsleihe die Erklärung Bieter Unteraufträge/Eignungsleihe (Formular 4.3 EU) sowie die Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) - Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3 EU) - Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmer oder Verleiher zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4 EU) - Eigenerklärung: Sonderformular Russland - Referenzblatt
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Fristen für Nachprüfungsanträge
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen besteht eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Nichtabhilfemitteilung. Es gelten insbesondere die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB): § 134 GWB Informations- und Wartepflicht: (1) Öffentliche Auftraggeber ha … ganz lesenFür die Einlegung von Rechtsbehelfen besteht eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Nichtabhilfemitteilung. Es gelten insbesondere die folgenden Regelungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB): § 134 GWB Informations- und Wartepflicht: (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. (3) Die Informations- und Wartepflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungs- oder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren Wettbewerb zwischen ihnen beeinträchtigen könnte. § 160 Einleitung, Antrag. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP9Y0HHZPU# Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg zum Herunterladen zur Verfügung. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Bewerber, welche sich für den Zugriff auf die Vergabeunterlagen nicht registriert haben, bei Änderungen oder … ganz lesen#Bekanntmachungs-ID: CXP9Y0HHZPU# Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg zum Herunterladen zur Verfügung. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Bewerber, welche sich für den Zugriff auf die Vergabeunterlagen nicht registriert haben, bei Änderungen oder sonstigen Informationen, eine automatische Benachrichtigung bzw. Nachsendung nicht erhalten. Die Pflicht zur Informationsbeschaffung obliegt dem Bewerber.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Brandenburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

391vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (305 Lose mit Angabe)
176.455 €Zuschlagswert im Median
59.784 € – 407.477 €mittlere Hälfte, 158 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 54faf47b-543d-40ec-8f1c-d4fd18864a37.