Totalunternehmerleistungen für die statischen Notmaßnahmen am Dach der Turnhalle der Albrecht-Schnitter-Schule in Herzogsägmühle
Diakonie München und Oberbayern - Innere Mission München e.V. · Peiting, Bayern
Aktenzeichen DMO_Diakonie München und Oberbayern_111.0004veröffentlicht 18.12.2024BauleistungenOffenes Verfahren
- Geschätzter Wert
- 622 Tsd. €
- Laufzeit
- 3 Monate
- 13.12.2024 – 07.03.2025
- Leistungsart
- Bauleistungen
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade
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Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Bayern (95 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Bauleistungen
- Geschätzter Wert
- 622 Tsd. €
- Laufzeit
- 3 Monate13.12.2024 – 07.03.2025
- Lose
- 1
- Verfahren
- Offenes VerfahrenVOB/A (EU), EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Peiting86971, Landkreis Weilheim-Schongau, Bayern
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 146 Tage (4 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2,5 Angebote je Los (6 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.
- 1. Persönliche Erfahrung des Projektteams20 %
- 2. Ausführungskonzept30 %
- Kalkulatorischer Angebotspreis (brutto)50 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 8,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −4,5 Punkte |
| 25 % teurer | −10 Punkte |
| 50 % teurer | −16,7 Punkte |
| 100 % teurer | −25 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Vertragsbeginnvor 23 MonatenLaufzeit bis 07.03.2025
- Veröffentlichungvor 23 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die Diakonie München und Oberbayern - Innere Mission München e.V. beabsichtigt die Durchführung der statischen Notmaßnahmen der Turnhalle der Albrecht-Schnitter-Schule in Herzogsägmühle. Anforderungen an die Planung: - Planerische Darstellung und Konzeptionierung der statischen Notmaßnahmen zur Stand- und Verkehrssicherheit. - Statische Berechnungen und Freigaben - Fachplanungen Die Ausführung der statischen Notmaßnahmen ist ebenfalls geschuldet. Aufgabenstellung: Der Auftragnehmer schuldet die vollständig, technisch uneingeschränkt voll funktions- und abnahmefähige Durchführung der statischen Notmaßnahme im Zusammenhang mit dem Dach der Turnhalle der Albrecht-Schnitter-Schule in Herzogsägmühle, inklusive aller Haupt- und Nebenleistungen. Derzeit ist eine vollständige Überarbeitung des bestehenden Daches angesetzt. Sollte im Zuge der Erstellung des Ausführungskonzepts eine Erneuerung der kompletten Dachkonstruktion wirtschaftlicher sein, ist dies als Möglichkeit nicht auszuschließen. Eine gegebenenfalls daraus entstehende Baugenehmigungsanforderung ist mit einzukalkulieren. Das Dach ist derzeit als Pultdach mit Ziegeleindeckung ausgeführt. Sollte das Ausführungskonzept des Auftragsnehmers eine Neukonzipierung der gesamten Konstruktion beinhalten, ist ein geänderter Dachaufbau denkbar. Gemäß den Gutachten des beauftragten Ingenieurbüros liegt das Hauptaugenmerk für die Durchführung der statischen Notmaßnahmen auf - der verringerten Klebegüte der Brettschichtholzträger - der Lastabtragung der anzusetzenden Schneelast und - der Überarbeitung und Schützen der Hirnholzseiten gegenüber Wettereinflüssen. Der Auftragsgegenstand soll wie folgt gefasst sein: 1. die vollumfängliche Planung und Konzeptionierung der statischen Notmaßnahmen inkl. aller beteiligter Fachplaner ab Leistungsphase 3 der HOAI (2021) 2. die vollumfängliche (schlüsselfertige) Durchführung der statischen Notmaßnahmen Von den Bietern sind insbesondere die nachfolgenden Leistungen zu erbringen: - Erstellung eines Ausführungskonzeptes - vollständige Planung statische Notmaßnahmen - vollständige Planung der beteiligten Gewerke o Gerüstarbeiten; o Baumeisterarbeiten; o Stahlarbeiten; o Holzbau- und Zimmererarbeiten; o Spenglerarbeiten; o Dachdeckerarbeiten; o Gewerke der Technischen Ausrüstung (Heizung-Lüftung-Sanitär (HLS) / Elektrotechnik (ELT) - mängelfreie Ausführung der statischen Notmaßnahmen - Anpassung der im Dachbereich befindlichen Haustechnischen Gewerke - Koordination des gesamten Bauablaufs Leistungen, die zur Erreichung des Werkerfolgs notwendig werden, jedoch nicht explizit beschrieben sind, sind vom Bieter im Angebot zu berücksichtigen und werden nicht zusätzlich vergütet. Der vom Bieter angegebene Preis umfasst alle Leistungen, die zur Erstellung einer vollständigen, handwerklich sowie technisch einwandfreien, gebrauchs-, abnahme- und inbetriebnahmefähigen Ausführung notwendig sind inklusive der eigenständigen Bauüberwachung des Auftragnehmers.
Bedingungen
Zuschlag3 von 3 angegeben
- Qualität
- 1. Persönliche Erfahrung des ProjektteamsBewertet wird die Erfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters (gemeinsam Projektteam) anhand je zwei (2) vergleichbarer persönlicher Referenzprojekte für Bauwerk (Neubau / Generalsanierung oder Sanierung). a) Der Projektleiter muss die für ihn angegebenen persönlichen Referenzprojekte als Projektleiter geleitet haben. b) Der stellvertretende Projektleiter muss die für ihn angegebenen persönlichen Referenzprojekte als stellvertretender Projektleiter oder als Projektleiter geleitet haben. c) Die Mindestanforderungen (i.) und die Bewertungssystematik (ii.) an die persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters und an die persönlichen Referenzprojekte des stellvertretenden Projektleiters sind jeweils wie folgt: (i.) Das jeweilige persönliche Referenzprojekt muss die Erbringung von Totalunternehmerleistungen umfasst haben. Damit das jeweilige persönliche Referenzprojekt gewertet wird, muss das jeweilige persönliche Referenzprojekt mindestens folgende Anforderungen erfüllen: - Gegenstand der Leistungen waren Totalunternehmerleistungen mit mindestens folgendem Inhalt: o schlüsselfertiger Bau (Neubau oder Generalsanierung oder Sanierung); o mindestens Bauleistungen mit den Gewerken [Zimmererarbeiten, Stahlbauarbeiten, Dachdeckerarbeiten sowie der Gewerke der Technischen Ausrüstung (Heizung/Lüftung-Sanitär (HLS) / Elektroarbeiten (ELT)]; o Planungsleistungen mindestens der Leistungsphase 5 im Sinne der HOAI; o Abnahme ist eingetreten zwischen dem 01.01.2019 bis zum Ablauf der Angebotsfrist in dem gegenständlichen Verfahren. - Auftragswert (brutto) [vereinnahmte Vergütung - EUR (brutto) für die Bauleistungen und Planungsleistungen, die der Projektleiter als Projektleiter [bzw. der stellvertretende Projektleiter als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter] geleitet hat] von o mindestens 250.000,- EUR (brutto). Erfüllen die zwei (2) persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters und / oder die zwei (2) persönlichen Referenzprojekte des stellvertretenden Projektleiters nicht die oben genannten Mindestanforderungen führt dies zum Ausschluss des Angebots. (ii.) Die Bewertungssystematik ist sowohl für die persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters als auch für die persönlichen Referenzprojekte des stellvertretenden Projektleiters wie folgt: 1. Auftragswert (brutto) [vereinnahmte Vergütung - EUR (brutto) für die Bauleistungen und Planungsleistungen, die der Projektleiter als Projektleiter [bzw. der stellvertretende Projektleiter als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter] geleitet hat] Punkte >= 500.000 EUR 4 Punkte = 250.000 EUR 0 Punkte < 250.000 EUR Kein geeignetes Referenzprojekt; führt zum Ausschluss des Angebots Soweit der Auftragswert zwischen 250.000 EUR (brutto) und 500.000 EUR (brutto) liegt, werden die Punkte durch Interpolation vergeben, mathematisch gerundet auf die zweite Nachkommastelle. 2. Art der Nutzung Punkt(e) Halle [Eine Halle (Werkshalle, Sporthalle oder Turnsaal) ist eine gedeckte Halle oder ein entsprechend großer, hallenartiger Raum] 1 Keine Halle 0 Die erzielten Punkte für den Auftragswert (brutto) (1.) und die Art der Nutzung (2.) werden addiert. Je eingereichtem persönlichem Referenzprojekt können maximal 5,00 Punkte (4,00 + 1) erzielt werden. Bei maximal zwei (2) persönlichen Referenzprojekten jeweils für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter kann der Bieter somit maximal 20,00 Punkte (4 x (4,00 + 1)) für die Erfahrung des Projektteams erzielen. Zur Bewertung hat der Bieter die gelb markierten Felder in der Anlage 600 "Erfahrung des Projektteams" vollständig auszufüllen und als Teil des Angebots ausschließlich in elektronischer Form einzureichen. HINWEIS: Für den Fall, dass ein Bieter mit dem Angebot mehr als zwei (2) persönliche Refere …
- Qualität
- 2. AusführungskonzeptBewertet wird ein von dem Bieter einzureichendes auftragsbezogenes Ausführungskonzept. Darin hat der Bieter anhand konkreter zukünftiger Maßnahmen darzustellen, wie er im Falle der Auftragserteilung an ihn, konkret die Leistungen ausführen wird, um die folgenden Ziele bestmöglich zu erreichen: - So zu planen, dass eine technische Lösung durch die Erzielung eines möglichst geringen Energieverbrauchs (bei verkehrsüblichem Nutzerverhalten) während der Betriebsphase erreicht wird; (Unterkriterium 1: 0 bis 5 Bewertungspunkte). - So zu planen, dass die funktionsgerechteste Lösung durch möglichst wartungsarme Anlagen, insbesondere mit Blick auf die Anlagen der Technischen Ausrüstung, erreicht wird; (Unterkriterium 2: 0 bis 5 Bewertungspunkte). - So zu planen, dass eine wirtschaftliche Lösung durch die möglichst rasche Erbringung der Planungs- und Bauleistungen und eine möglichst frühzeitige Abnahme erreicht wird; (Unterkriterium 3: 0 bis 5 Bewertungspunkte). - So zu planen, dass die gestalterisch beste Lösung durch ein möglichst ästhetisches Dach erreicht wird; dafür sind Handskizzen einzureichen, die nicht das Niveau einer Grundleistung erreichen sollen; es wird darauf hingewiesen, dass die Ausarbeitungen nicht vergütet werden. (Unterkriterium 4: 0 bis 5 Bewertungspunkte). Das Ausführungskonzept darf einen Umfang von maximal drei (3) DIN A4-Seiten je Unterkriterium nicht überschreiten. Angaben ab Seite 4 je Unterkriterium bleiben bei der Bewertung unberücksichtigt. Eine inhaltsleere Titelseite bleibt bei der Bewertung unberücksichtigt. Dabei hat der Bieter in seinem Ausführungskonzept konkret anzugeben, auf welches Unterkriterium er seine Angaben bezieht, indem er das jeweilige Unterkriterium konkret bezeichnet (zum Beispiel: "Angaben zu "Unterkriterium 1"; "Unterkriterium 2"; "Unterkriterium 3"; "Unterkriterium 4"). Der Bieter hat die Unterkriterien in chronologischer Reihenfolge abzuarbeiten (Unterkriterium 1; dann 2, dann 3, dann 4) Zur Abgabe des Ausführungskonzepts ist die Anlage 602 "Konzept(e)" zwingend zu verwenden. Diese Anlage ist vollständig auszufüllen und mit dem Ausführungskonzept als Teil des Angebots ausschließlich in elektronischer Form einzureichen. Sollte das Ausführungskonzept fehlen, führt dies zwingend zum Ausschluss des Angebots. Eine Nachforderung wird insoweit nicht erfolgen. Im Falle der Auftragserteilung ist der Auftragnehmer verpflichtet, die Leistungen entsprechend seines Ausführungskonzepts zu erbringen, soweit der Auftraggeber nicht ein davon abweichendes Vorgehen gegenüber dem Auftragnehmer geltend macht. Die in dem Ausführungskonzept enthaltenen Angaben gelten als vereinbarte Beschaffenheit. HINWEIS: Die erzielten Bewertungspunkte für das Zuschlagskriterium "Ausführungskonzept" werden mit dem Gewichtungsfaktor 1,50 multipliziert. Maximal können für das Zuschlagskriterium "Ausführungskonzept" 30 Leistungspunkte erzielt werden.
- Preis
- Kalkulatorischer Angebotspreis (brutto)Der wertungsrelevante Preis (P) ist der kalkulatorische Angebotspreis (brutto) entsprechend der Anlage 803 "Preisblatt".
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 13.12.2024
- Vertragsende
- 07.03.2025
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- Ja, unter Beachtung von § 132 GWB.
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern, Maximilianstraße 39, 80538 München
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Abl … ganz lesenkürzer
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die E-Vergabeplattform) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Gemäß § 135 Abs. 1 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 GWB verstoßen hat oder 2.den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. Gemäß § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- Stufenweise Beauftragung Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Es sind folgende Leistungsstufen vorgesehen: - Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 3 bis 5 analog HOAI - Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 6 bis 9 analog HOAI inklusive aller Bauleistungen. Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungen der Leistungsstufe 1. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Leistungsstufe 2 besteht nicht.
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXP4Y1A5HKY
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Riedle Ingenieur-Bau GmbH, Hohenfurch | 1 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Von-Kahl-Straße 4, 86971 Peiting
- Kontakt
- info@
herzogsaegmuehle.de
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 450 (Bauarbeiten) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Bayern (95 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Probat Bau AG9 Zuschläge
- Fliesen Röhlich GmbH7 Zuschläge
- Schuller Holzbau GmbH7 Zuschläge
- BG: L.WEISS GmbH&Co.KG +BergerBauSE5 Zuschläge
- Haustechnik Meyer GmbH5 Zuschläge
- IBOTECH GmbH & Co. KG5 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
- BekanntmachungFrist 26.11.2024
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 025d128c-94da-41a3-9b0d-9d38f8fcb23f.