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Frist unbekanntEU-weitHochbauBau

Totalunternehmerleistungen für die Erweiterung Mittagsbetreuung an der Verbandschule in Kalzhofen

Schulverband Oberstaufen · Oberstaufen, Bayern

Aktenzeichen 2026-01veröffentlicht 06.11.2026Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Einreichung
keine Angabe
Zu dieser Meldung liegen keine strukturierten Angaben aus eForms vor. Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 177 Tage (5 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1,5 Angebote je Los (4 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 2 Tagen
  2. Heute

Beschreibung

Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb für Totalunternehmerleistungen. Im Zuge der Weiterentwicklung der Verbandsschule Kalzhofen wird die bestehende Schule durch eine Mittagsbetreuung erweitert und organisatorisch neu strukturiert. Hintergrund der Maßnahme ist der steigende Bedarf an Betreuungsplätzen sowie die räumliche Neuordnung der Verwaltungs- und Betreuungsbereiche. Der bestehende eingeschossige Verwaltungstrakt wird vollständig zurückgebaut. Der Bestandsbau wird durch einen Neubau ersetzt, der den heutigen funktionalen, konstruktiven und energetischen Anforderungen entspricht und so die Eingangssituation der Schule aufwertet.

Beschreibung des Loses

Der Neubau gliedert sich in ein Erdgeschoss und ein erstes Obergeschoss und bindet sich funktional an das bestehende Schulgebäude an. Im Erdgeschoss befindet sich der Schwerpunkt der Mittagsbetreuung. Hier werden die Betreuungsräume mit den zugehörigen Nebenräumen angeordnet. Ergänzend wird die bestehende Mensa erweitert, um den gestiegenen Anforderungen hinsichtlich Kapazität und Aufenthaltsqualität gerecht zu werden. Die direkte Anbindung an die Außenbereiche ermöglicht eine einfache Erschließung sowie kurze Wege zwischen Schule, Betreuung und Freiflächen. Im ersten Obergeschoss wird die Schulverwaltung neu untergebracht. Zusätzlich befindet sich auf dieser Ebene ein weiterer Betreuungsraum, wodurch eine flexible Nutzung der Geschossfläche ermöglicht wird. Die Grundrissorganisation berücksichtigt sowohl kurze interne Wege als auch eine klare Trennung zwischen Verwaltungs- und Betreuungsbereichen. Zur Erschließung des ersten Obergeschosses wird ein bestehender Lehrmittelraum zurückgebaut, der nun gemeinsam mit einem Verbindungsgang auf dem bestehenden Dach des Erdgeschosses als Schleuse fungiert. Das Gebäude wird umlaufend von einem Laubengang erschlossen. Dieser dient als zweiter Rettungsweg und erfüllt damit die brandschutztechnischen Anforderungen. Zudem wird durch den Laubengang ein weiterer Fluchtweg für den östlichen Teil des Bestandsgebäudes geschaffen, wodurch ebenfalls eine Verbesserung entsteht. Gleichzeitig übernimmt der Laubengang eine konstruktive Funktion als außenliegender Sonnenschutz und trägt zur Verschattung der Fassaden bei. Jeder Aufenthaltsraum verfügt über einen direkten Ausgang auf den Laubengang, wodurch sowohl die Fluchtwegsituation als auch die Nutzungsqualität verbessert werden. Im Außenbereich werden die angrenzenden Freianlagen an die neue Gebäudesituation angepasst. Der bestehende Fuß- und Radweg wird entsprechend der neuen Gebäudekante neu geführt. Entlang der Straße entstehen zusätzliche Stellplätze zur Verbesserung der Erschließung. Auf der Ostseite wird die Feuerwehrzufahrt an die neue Gebäudestruktur angepasst und entsprechend den geltenden Anforderungen ausgebildet. Der Neubau wird entsprechend aktueller energetischer und technischer Anforderungen geplant. Ziel ist eine nachhaltige, wirtschaftliche und zukunftsfähige Gebäudekonzeption. Das Flachdach wird als extensiv begrüntes Dach ausgeführt. Die Dachbegrünung verbessert den Regenwasserrückhalt, wirkt sich positiv auf das Mikroklima aus und trägt zum sommerlichen Wärmeschutz bei. Ergänzend werden Photovoltaikanlagen auf den geeigneten Dachflächen installiert, um einen Teil des Strombedarfs regenerativ zu erzeugen. Die Gebäudehülle erfüllt hohe Anforderungen an den Wärme- und Feuchteschutz. Die Kombination aus Holzmassivbauweise, hinterlüfteter Fassadenkonstruktion und energieeffizienten Fenstern gewährleistet einen dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb. Der umlaufende Laubengang übernimmt neben seiner Funktion als zweiter Rettungsweg zusätzlich die Aufgabe eines konstruktiven Sonnenschutzes. Durch die Verschattung der Fassaden werden solare Wärmeeinträge reduziert und das Raumklima insbesondere während der Sommermonate verbessert. Mit der Wahl nachhaltiger Baustoffe, der energieeffizienten Bauweise sowie der Vorbereitung auf zukünftige Erweiterungen entsteht ein funktionales und langfristig nutzbares Gebäude, das den Anforderungen einer modernen schulischen Betreuungseinrichtung gerecht wird. Für das Projekt liegt ein durch die Aufsichtsbehörde genehmigtes Raumprogramm vor. Die Voraussetzungen für die FAG-Förderung sind im Projekt verbindlich einzuhalten. Eines der wichtigsten Projektziele für die Erweiterung ist neben der Qualitäts-, und Funktionsanforderung die maximale Optimierung der Planung- und Bauzeit. Um dies zu gewährleisten hat der AN die Planungsleistung ab LPH5 auf Basis der bisher erstellen Genehmigungsplanung zu erbringen Der Baubeginn ist bereits an Pfingsten 2027 vorgesehen. Das Gebäude muss zum Schuljahresbeginn 2029/2030 in Betrieb gehen. Daher sind für die Konstruktion Raummodulbau- und Systembauweisen vorgesehen ebenso wie auch andere Bauweisen mit einem möglichst hohen Vorfertigungsgrad.

Der AG setzt voraus, dass bauseits gestelltes Holz aus eigener Waldbewirtschaftung durch den AN verwendet, weiterverarbeitet und auf der Baustelle eingebaut wird.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

4.443vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (1.676 Lose mit Angabe)
319.798 €Zuschlagswert im Median
124.283 € – 974.419 €mittlere Hälfte, 2.488 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 07.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung cef555c2-44b4-4de9-a4e6-fcaa3c6fe6ac.