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TMS-SYSTEM

Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik · Frankfurt, Hessen

Aktenzeichen EMAE_2024_03_IBVveröffentlicht 28.11.2024erstmals 28.11.2024LieferleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Alle Ausschreibungen: Medizintechnik in Hessen (13 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
7 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Frankfurt60322, Frankfurt am Main, Hessen
Einreichung
elektronisch: Zulässigtender24.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendnein
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Erstveröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. 1. Berichtigung (diese Fassung)
    vor 23 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

TMS-SYSTEM MIT NEURONAVIGATION UND ROBOTERGESTÜTZTER SPULENPOSITIONIERUNG FÜR FORSCHUNGSZWECKE

Beschreibung des Loses

Gegenstand des zu vergebenen Auftrags ist Bereitstellung und Inbetriebnahme eines kompletten TMS-Systems (Transkranielle Magnetstimulation) mit Neuronavigator, robotergestütztem Positionierungssystem und physiologischer Datenerfassung. Ziel des Verfahrens ist es, potenzielle Anbieter zu identifizieren, die die erforderlichen Kompetenzen und Ressourcen besitzen, um dieses komplexe System für den Einsatz in einer wissenschaftlichen Forschungsumgebung bereitzustellen und zu warten. Diese Bekanntmachung dient zur Interessenbekundung.

KURZBESCHREIBUNG DES LEISTUNGSGEGENSTANDS Das Projekt umfasst die Beschaffung und vollständige Einrichtung eines hochspezialisierten Systems zur Transkraniellen Magnetstimulation (TMS) mit einem Neuronavigator und robotergestützten Spulenpositionierungssystem. Ziel dieses Systems ist es, nicht-invasive Hirnstimulationen mit hoher Präzision durchzuführen, um die Funktionen und Verbindungen von Gehirnarealen zu erforschen. Durch den Einsatz des Systems sollen kausale Zusammenhänge zwischen Hirnaktivität und spezifischen kognitiven oder musikalischen Fähigkeiten untersucht werden, insbesondere im Kontext musikalischer Performances.

Das erforderliche TMS-System besteht aus vier Modulen: 1. TMS-Stimulator. Der TMS-Stimulator muss über die Fähigkeit verfügen, eine Vielzahl von Pulsformen (monophasisch, biphasisch und umgekehrt) zu erzeugen und mit Frequenzen von bis zu 100 Hz zu arbeiten, um verschiedene neurowissenschaftliche Protokolle wie zum Beispiel repetitive TMS (rTMS) und Theta-Burst-Stimulation zu ermöglichen. Diese Protokolle sind von zentraler Bedeutung, um neuronale Plastizität und funktionale Gehirnprozesse detailliert zu untersuchen. 2. Neuronavigationssystem. Zur präzisen und personalisierten Zielsteuerung des TMS-Pulses wird ein Neuronavigationssystem benötigt, das sowohl anatomische als auch funktionelle MRT-Daten verwenden kann. Dies ermöglicht eine genaue Lokalisierung individueller Hirnareale, basierend auf den spezifischen Merkmalen der jeweiligen Versuchsperson. Ein solches System ist entscheidend, um bei komplexen motorischen Aufgaben, wie dem Klavierspiel, spezifische Gehirnregionen gezielt stimulieren zu können. 3. Roboterarm. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist ein roboterassistiertes System zur Positionierung der TMS-Spule. Dieses System soll eine hohe räumliche Genauigkeit bieten und sicherstellen, dass die Spule auch bei leichten Kopfbewegungen der Probanden stabil in Position bleibt. Der Roboter muss in Echtzeit (mind. 15 Hz) mit dem Neuronavigationssystem kommunizieren können, um eine präzise Abgabe der Stimulationsimpulse sicherzustellen. Eine kontinuierliche Anpassung an die individuelle Hirnstruktur der Versuchspersonen und die Gewährleistung, dass die Spule bei jeder Stimulation korrekt positioniert ist, sind von zentraler Bedeutung für die Forschungsziele. 4. Physiologische Datenerfassung. Zusätzlich wird ein System zur Erfassung physiologischer Daten integriert, das eine gleichzeitige Aufzeichnung von Muskelaktivität (EMG), Herzfrequenz, Atmung und anderen relevanten physiologischen Parametern ermöglicht. Dieses System ist erforderlich, um die Effekte der Gehirnstimulation auf motorische und autonome Prozesse in Echtzeit zu überwachen und zu analysieren.

Das geplante Beschaffungsvorhaben umfasst ein vollständig integriertes System zur Transkraniellen Magnetstimulation (TMS) mit neuronavigativer Unterstützung, robotergestützter Spulenpositionierung und physiologischem Datenerfassungssystem. Dieses System ermöglicht die präzise und personalisierte Stimulation spezifischer Gehirnareale und wird in einem wissenschaftlichen Laborumfeld eingesetzt. Die einzelnen Module des Systems - TMS-Stimulator, Neuronavigationssystem und Robotersystem - sind technisch eng miteinander verzahnt und kommunizieren in Echtzeit mit einer Abtastfrequenz von mindestens 15 Hz, um eine exakte Positionierung und Stimulation zu gewährleisten. Aufgrund der funktionalen Abhängigkeiten und der notwendigen nahtlosen Kommunikation zwischen den Modulen ist eine Aufteilung der Leistungen in mehrere Lose aus wissenschaftlich-technischen Gründen nicht möglich.

Die zu erbringenden Leistungen umfassen - die Lieferung des Systems, - die fachgerechte Installation, Inbetriebnahme und Kalibrierung der Geräte, - die Schulung des Personals in der Nutzung und Wartung des Systems sowie - den optionalen Abschluss eines mehrjährigen Servicevertrags. Der Servicevertrag soll technische Unterstützung und regelmäßige Wartung sicherstellen, um den langfristigen Betrieb und die Funktionsfähigkeit des Systems zu gewährleisten.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung4 von 4 angegeben

Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
7 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung5 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
Zulässig
Einreichung über
tender24.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Einhaltung aller rechtlichen Verpflichtung gem. § 128 Abs. 1 GWB - Kein Zuschlags- und Erfüllungsverbot gem. Artikel 5k Abs. 1 VO (EU) Nr. 833/2014 in Verbindung mit VO (EU) 2022/567 (Russland-Sanktionen) - Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen (Art. 28 ff DSGVO) - Einhaltung der IAO-Kernarbeitsnormen
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Regierung von Oberbayern- Vergabekammer Südbayern, 80534 München
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekamm … ganz lesenEin Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Es handelt sich um ein Interessenbekundungsverfahren (in der Ausprägung als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb). Das Interessenbekundungsverfahren läuft in den nachfolgend detailliert beschriebenen drei Stufen ab. 1. Stufe: Interessenbekundung Bei Interesse an dem Vergabeverfahren müssen … ganz lesenEs handelt sich um ein Interessenbekundungsverfahren (in der Ausprägung als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb). Das Interessenbekundungsverfahren läuft in den nachfolgend detailliert beschriebenen drei Stufen ab. 1. Stufe: Interessenbekundung Bei Interesse an dem Vergabeverfahren müssen interessiert Wirtschaftsteilnehmer ihr Interesse beim Auftraggeber bekunden. Diese Interessenbekundung muss nachfolgende Angaben enthalten. 1. Leistung: Interessenbekundung für den Gesamtauftrag, 2. Referenznummer: EMAE_2024_03, 3. Vollständiger Name/Firmenname, 4. Ansprechpartner (Name Einzelperson), 5. E-Mail, 6. Straße / Nr., 7. PLZ/Ort, 8. Land, 9. Nachfolgende Erklärung: "Hiermit bekunde(n) ich/wir, mein/unser Interesse für die zu vergebene Leistung und bestätige/n die Form/Durchführung der Interessenbestätigung"; 10. Datum/Ort/Unterschrift Bewerber Die Interessenbekundung ist ausschließlich in Papierfrom per Post bei der unter "Beschaffer" dieser Bekanntmachung angegebenen Adresse einzureichen, sie muss bis zum 13.01.2025 (12:00Uhr) beim Auftraggeber eingegangen sein. Die verschlüsselte elektronische Abgabe der Interessenbekundung ist leider systembedingt nicht möglich. Eine Abgabe per E-Mail sowie Fax ist unzulässig. Per E-Mail sowie Fax oder verspätete eingegangene Interessenbekundungen können im weiteren Verfahren NICHT berücksichtigt werden. Der äußerste Umschlag der Interessenbekundung ist wie nachfolgend angegeben zu kennzeichnen: (Beispiel): Anschrift Empfänger: Max-Planck-Insitut für empirische Ästhetik - Einkauf, Grüneburgweg 14, 60332 Frankfurt am Main Absender: Firma, Straße / Nr., PLZ/Ort, Textaufschrift auf Umschlag anbringen: "WICHTIG: Interessenbekundung TMS-SYSTEM-Verfahren Referenznummer: EMAE_2024_03 BITTE nicht vor Fristende Dienstag, 13.01.2025, 12:00 Uhr öffnen" 2. Stufe - Interessenbestätigung: Unternehmen, die fristgerecht und ordnungsgemäß ihr Interesse bekundet haben, werden vom Auftraggeber zur Bestätigung ihres Interesses aufgefordert. Durch den Auftraggeber erfolgt an die geeigneten Bewerber die Aufforderung zur Abgabe eines vollständigen Terilnahmeantrages. Unter Zugrundelegung der in diesem Zuge bereitgestellten vollständigen Vergabeunterlagen haben die Bewerber ihren vollständigen Teilnahmeantrag einzureichen. Hierfür, ab diesem Teilschritt 2, wird das Verfahren elektronisch unter Nutzung einer eVergabeplattform durchgeführt (Details siehe Vergabeunterlagen). Die Abgabe der Intessenbestätigung hat ausschließlich auf elektronischem Wege über die genannte Plattform zu erfolgen. 3. Stufe - Angebotsphase Die nach vollständigem Abschluss der Interessenbestätigungsphase (des Teilnahmewettbwerbs) ausgewählten, geeigneten Bewerber, werden dann mit separaten Schreiben aufgefordert, über die Plattform ein Angebot einzureichen. (Details siehe Vergabeunterlagen) Fragen die sich in der Stufe 1 ergeben, sind ausschließlich per E-Mail an einkauf@ae.mpg.de zustellen; Fragen, die die Stufe 2 und 3 betrffen, sind ausschließlich schriftlich über das Nachrichtensystem der Vergabeplattform zu stellen. Für die Teilnahme am Verfahren werden keine Kosten erstattet. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik
Art
Bildung
Anschrift
Grüneburgweg 14, 60322 Frankfurt
Website
ae.mpg.de
Kontakt
einkauf@ae.mpg.de

Bei uns erfasst

7Bekanntmachungen
1Zuschlagsmeldungen

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 331 (Medizinische Geräte) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

116vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (130 Lose mit Angabe)
497.000 €Zuschlagswert im Median
328.529 € – 977.960 €mittlere Hälfte, 31 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung e6a6f6aa-e0e0-455b-b342-38ae4ebd5872.