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vergebenEU-weitLieferleistungen

Stapelanlage – Elektrodenstapeltool (PR624023)

Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., IKTS · Dresden, Sachsen

Aktenzeichen PR624023veröffentlicht 30.10.2024LieferleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 796 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Dresden01277, Sachsen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 121 Tage (13 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (25 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 24 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Im Rahmen des Offenen Verfahrens wird die Beschaffung einer flexiblen und umfassenden Fertigungsstrecke für die Herstellung von prototypischen Pouchzellen realisiert. Diese beinhaltet • die Bereithaltung von Materialien als Rollenware mit geführter Abwicklung, • das Stanzen / Schneiden von Elektroden- sowie Separatorfolien, • die maschinell unterstützte / geführte Stapelung der Einzelteile aus einzelnen Behältern, • die Kontaktierung der Elektrodenstapel und Ableiterfahnen mittels Ultraschallschweißen sowie • Konfektionierung und Siegelung der umhüllenden Aluminiumverbundfolie.

Beschreibung des Loses

In diesem Vergabeverfahren erfolgt die Beschaffung einer flexiblen und umfassenden Fertigungsstrecke für die Herstellung von prototypischen Pouchzellen.

Diese beinhaltet • die Bereithaltung von Materialien als Rollenware mit geführter Abwicklung, • das Stanzen / Schneiden von Elektroden- sowie Separatorfolien, • die maschinell unterstützte / geführte Stapelung der Einzelteile aus einzelnen Behältern • die Kontaktierung der Elektrodenstapel und Ableiterfahnen mittels Ultraschallschweißen sowie • Konfektionierung und Siegelung der umhüllenden Aluminiumverbundfolie.

Die aufgeführten Arbeitsschritte müssen unabhängig voneinander durchführbar sein.

Das Ausgangmaterial wird als Rollenware oder vorgeschnittene Sheets bereitgestellt. Für die Rollen sind Vorrichtungen zur Abwicklung sowie zum kurzzeitigen Zwischenlagern vorzusehen. Die abzuwickelnden Rollen müssen einstellbar gebremst werden können. Für das sichere Schneiden und scharfe Schnittkanten ist eine Unterlage (LD-PE/ PP) unter dem Stanzgut zu führen, welche ebenfalls als Rollenware bereitgestellt wird. Beide Materialien müssen übereinanderliegend unter einer Stanze geführt werden, welche dann manuell ausgelöst wird und Stanzteile dabei herstellt. Der Vorschub der Materialien erfolgt mittels drehzahl- bzw. positionsgeregelte Rollen, wobei der Vorschub (Bandlänge) durch den Nutzer vorgegeben und ausgelöst wird. Der Vorschub pausiert danach und kann erneut ausgelöst werden. Zur Stabilisierung der Folienspannung sind Tänzerrollen vorzusehen, so dass Auf- und Abwickeln nicht zwingend gleichmäßig durchgeführt werden muss. Die Stanze muss mit wechselbaren Bandstahlwerkzeugen arbeiten und über eine wechselbare Schneidunterlage aus gehärtetem Stahl verfügen. Es verbleibt nach dem Stanzvorgang ein Foliengitter, welches die Übertragung des Vorschubs der Folien übernimmt und als Abfallrest aufgewickelt wird. Neben dem Stanzbetrieb muss unabhängig das Durchtrennen der abgewickelten Folie mittels Schlagschere möglich sein. Der Vorschub und Folienspannung müssen in diesem Fall manuell realisiert werden.

Das Stanzteil muss mittels manuell geführtem Vakuumflächengreifer der Stanze entnommen und in einem Ablagebehälter abgelegt werden. Der Vakuumflächengreifer muss in einer linearen Achse sowie in der Höhe führbar sein (siehe Abbildung).

Es ist ein Bereich für drei entsprechend dimensionierte Behälter vorzusehen, in denen jeweils unterschiedliche Materialien für den Elektrodenstapelbau sortiert abgelegt werden. Die Behälter müssen verschließbar und auswechselbar sein. Da die Behälter die zu stapelnden Teile enthalten und diese nicht zwingend in der Ausrichtung nach dem Stanzen abgelegt werden wie sie gestapelt werden, müssen diese drehbar sein sowie eine Feineinstellung der Behälterposition bzw. Stanzteilposition ermöglichen. Die Stanzteile müssen also in der Linearachse des Vakuumflächengreifers richtungs- und positionsgetreu vorgehalten werden.

Zur Herstellung eines Elektrodenstapels ist in der gleichen Linearachse des Vakuumgreifers eine Stapelform vorzusehen. Die Stapelform muss entsprechend des Zellformates ausgewählt und durch den Nutzer eingesetzt werden. Mit Hilfe des Vakuumgreifers muss die Entnahme der einzelnen Stapelelemente aus den Behältern erfolgen und positionsgetreu innerhalb der Stapelform abgelegt werden. Die gestapelten Einzelelemente müssen mit mechanischen Zählern durch den Anwender manuell mitgezählt werden. Nach Abschluss des Stapelns muss der Stapel in der Stapelform geklemmt und mittels Klebebands dauerhaft fixiert werden. Dazu müssen zwei elektrische Klebebandabroller zur Verfügung stehen.

Die Verbindung des Elektrodenstapels mit zwei Ableitertabs muss über Ultraschallschweißen erfolgen. Dazu muss der Anwender die Stapelform mit Elektrodenstapel an der Schweißmaschine exakt befestigen und die jeweiligen Ableitertabs anlegen können. Der Schweißvorgang muss manuell ausgelöst werden. Die Schweißverbindung muss pro Elektrodenstapel wenigstens einmal für eine Al/Al-Materialkombination sowie einmal für eine Cu/Ni-Materialkombination erfolgen.

Als Umhausung der Elektrodenstapel kommt eine Aluminiumverbundfolie zum Einsatz, welche mit thermischen Siegelverfahren gefügt wird. Die Fertigungstrecke muss hierfür doppelt beheizte Siegelbalken bereithalten. Die Siegelbalken müssen in den Parametern Siegeldauer, Temperatur und Siegeldruck einstellbar sein.

Bei den eingesetzten Materialien handelt es sich vorrangig um: • Anode: Graphitschichten (20 – 150µm; 60µm) auf Cu-Folie (6 – 20µm; 10µm) • Kathode: NCM-Schichten (20 – 150µm; 60µm) auf Al-Folie (15 -30 µm; 20µm) • Separator: Mikroporöse Kunststofffolien (10 – 250µm; 25µm) • Aluminiumverbundfolie

Anlage 1 zur detaillierten Leistungsbeschreibung: 006_1 Skizze Anordnung Module der Stapelanlage

Die Maßnahme wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis
PreiskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 100

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammern des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str. 16, 53113 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Rechtsbehelfe gemäß § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei … ganz lesenRechtsbehelfe gemäß § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist (etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen) zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist (etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen) zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
KMS Technology Center GmbH, Dresden (Postleitzahl 01217)2

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Winterbergstr. 28, 01277 Dresden
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 429 (Maschinen für allgemeine und besondere Zwecke) in Sachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

40vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (42 Lose mit Angabe)
307.825 €Zuschlagswert im Median
171.153 € – 364.300 €mittlere Hälfte, 11 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 02.09.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung bc64295e-ebf8-498a-b41d-481e6ede7e09.