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SPK-ZVS-23-00076-VvgoT-M-SBM_Restaurierung_Heilige_Dreifaltigkeit

Stiftung Preußischer Kulturbesitz · Berlin

Aktenzeichen SPK-ZVS-23-00076-VvgoT-M-SBMveröffentlicht 09.11.2023

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
de-comp-wo-callCode der Quelle, national
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Berlin
Einreichung
keine Angabe
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 72 Tage (29 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (41 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 36 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Restaurierung für Inv.-Nr. 2968 „Heilige Dreifaltigkeit“, Italien um 1500, gefasste Keramik, Trägerplatte und vergoldeter Rahmen (Holz). Das Relief besteht aus mehreren Materialien, einer mit Textil bespannten Rückplatte aus Holz, an der sowohl der dreiseitige mit Palmettenfries ornamentierte Holzrahmen und die teilweise ursprünglich aus Keramik bestehenden Profilstücke am unteren Abschluss, als auch die etwa 15 bildhauerischen Einzelteile aus Keramik befestigt wurden. Die Keramik war ursprünglich polychrom gefasst und teilvergoldet, ist nicht mehr vollständig erhalten und stark verschmutzt. Der vergoldete dreiseitige Holzrahmen mit oben abschließendem Architrav weist ebenfalls Beschädigungen auf. Die unteren Profilstücke sind teilweise als Gips (Ergänzungen?) ausgeführt worden. Die Art der Montage der 15 Einzelteile auf der Trägerplatte ist unsicher, wahrscheinlich verschraubt oder vernagelt. Es zeigt sich aber an den Kontaktstellen der Keramik, dass einzelne Teile lose sind und zu Abbrüchen im Fugenbereich der skulptierten Oberflächen geführt haben. Das Bildwerk war zwischen 1939 und 1945 in die Keller des Pergamonmuseums eingelagert und es dürfte dabei durch unsachgemäße Transporte und schädigendem Klima zu weiteren Beschädigungen gekommen sein. Die besondere Herausforderung liegt einerseits in der Materialvielfalt (Keramik, Fassung, Holz, Vergoldungen, Textil, Eisen) und andererseits im Anspruch das gesamte Werk zu demontieren und in einer Neukonstruktion durch ein zusätzliches Trägerwerk aus Edelstahl zu stabilisieren, Holz und Keramik zu entkoppeln und eine sichere rückwertige Hänge- und Standkonstruktion herzustellen. Ziel der Konservierung und Restaurierung sind nach ausgiebiger Voruntersuchung, eine Reinigung und die Demontage aller Teile, die konservatorische Bearbeitung von Fassungen und Trägermaterial, die Neumontage, die Herstellung der hierfür erforderlichen Statik, die Konservierung strukturgeschwächter Keramik, Fassungssicherungen, kleinteilige Klebungen, umfangreiche Kittungen, Ergänzungen soweit der Formenverlauf durch angrenzenden Flächen gegeben ist sowie die Aufarbeitung oder ein Ersatz der Textilbespannung. Abschließende Retuschen werden in Bereichen beschädigter Fassung sowohl am Rahmen als auch auf der Keramik durchgeführt. Es empfiehlt sich einen versierten Holzrestaurator hinzuzuziehen und als Nachunternehmer vertraglich zu binden.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
natürliche Person, anonym gem. § 30 (1) Nr. 2 UVgO–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Für diese Meldung fehlen Hauptgegenstand oder Bundesland, deshalb gibt es kein Marktumfeld.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 6ae48312-fce2-49cf-abe1-7111d2ae30cd.