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SPK-ZVS-22-00106-OeA-M-GDIII / Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen, Aufnahme der technischen Ist-Situation, Fotodokumentation und Maßnahmenplanung für Aufzugsanlagen

Stiftung Preußischer Kulturbesitz · Berlin

Aktenzeichen SPK-ZVS-22-00106-OeA-M-GDIIIveröffentlicht 26.01.2023Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 1353 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Berlin
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 72 Tage (29 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (41 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 45 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    vor 44 Monaten
  3. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 44 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen, Aufnahme der technischen Ist-Situation inkl. Fotodokumentation sowie Maßnahmenplanung betreffend sämtli-cher Aufzugsanlagen im Bestand der Staatlichen Museen zu Berlin --- Personen- und Lastenaufzüge: 68 Treppenlifts: 15 Bücheraufzüge: 9 Küchenaufzüge: 3 Behindertenbühne: 1 --- Vorbereitungen Zur Planung der durchzuführenden Bestandsaufnahmen ist seitens des AN selbstständig ein Zeitplan für die Begehungen aufzustellen. Die AG stellt hierfür dem AN eine liegenschaftsübergreifende Anlagenliste inkl. Adresse, Objektbezeichnung, Lage der Anlage, Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten usw. zur Verfügung. Da die geplanten Begehungstermine mit dem Bewirtschaftungsprozess der Liegenschaften sowie vorab mit den verantwortlichen Mitarbeitern vom Referat Sicherheit/Technik abgestimmt/freigegeben/eingeplant werden müssen, muss eine ausreichende Vorlaufzeit veranschlagt werden. Diese beträgt erfahrungsgemäß mindestens 2 Wochen. Der AN übernimmt hierbei die zweckmäßige Zusammenlegung von mehreren Anlagen je Liegenschaft und stellt für Rückfragen und erforderliche Abstimmungen dem AG eine Telefonnummer zur Verfügung. Seitens der AG besteht der Wunsch, die Durchführung der vor Ort-Termine möglichst kompakt und einheitlich zu gestalten (z. B. feste Wochentage, Zeiten usw.), damit eine kontinuierliche Abarbeitung in Abstimmung mit den Mitarbeitern der AG sowie den zuständigen Wachdiensten usw. entstehen kann. Nach Vertragsschluss bzw. vor Aufnahme der Begehungen wird ein Abstimmungstermin zwischen den Verantwortlichen der AG und dem AN angesetzt, in dem z. B. Grundlegendes zur Vorgehensweise (Anmeldung bei den Wachdiensten, sicherheitsrelevante Punkte, Zeitplan usw.) besprochen wird. Als grober zeitlicher Rahmen soll die zweite Jahreshälfte 2023 festgehalten werden, die Erledigung der Leistung also vor Jahresende 2023 erfolgen. Der Aufwand für An- und Abfahrt, ggf. fällige Parkgebühren usw. sind in die Einzelleistungen je Aufzugsanlage einzupreisen. --- Technischer Bericht inkl. Maßnahmenplan Je Anlage wird ein Technischer Bericht gefordert, der den folgenden Mindestumfang umfasst: - Tabellarische Angabe wesentlicher Technischer Daten (u. a. Fabrik-Nr., Art der Anlage, Hersteller, Fabrikat, Tragfähigkeit (kg/Personen), Baujahr, Förderhöhe, Anzahl der Haltestellen, ggf. Umbaujahr unter Angabe des ausführenden Betriebes, Gebäudetyp) - Auflistung wesentlicher technischer Komponenten, wie die des Fahrkorbes, Türantriebes, Schachtes, Triebwerks, der Steuerung usw. und Beschreibung der Beschaffenheit dieser Komponenten (Angabe des Materials, Motortyps/-fabrikats, Motorleistung usw.) - Bewertung des Technischen Zustands der o. g. Anlagenkomponenten - Bewertung des aktuellen Wartungszustandes - Ermittlung ggf. offener ZÜS-Mängel Der Technische Bericht wird je Anlage in kompakter, zum größten Teil tabellarischer Berichtsform gefordert. Die Aufführung der technischen Parameter sowie Zustandsbewertungen sollen möglichst umfassend und einheitlich, aber gleichzeitig noch kompakt und überschaubar erfolgen. Den Berichten beigefügt ist eine Kostenschätzung, in der die festgestellten Mängel aus der Technischen Bestandsaufnahme zusammengefasst und nach Schwere der Mängel unterschieden wird (ausgenommen GBU-Mängel). Hierbei soll eine Empfehlung erfolgen, in welchem zeitlichen Rahmen die Mängel abgestellt werden sollten. Dies kann z. B. durch eine Kategorisierung in kurzfristig/mittelfristig/langfristig erfolgen. Geliefert wird je Anlage ein Technischer Bericht, sowie eine Technische Maßnahmenplanung inkl. Kostenschätzung mit Kategorisierung auf Komponentenebene (s. o.), jeweils im PDF-Format. --- Fotodokumentation Je Anlage wird eine möglichst einheitliche Fotodokumentation gefordert, die je nach Anlagentyp zwischen ca. 10 - 30 Bilder pro Anlage umfassen soll. Die Bilder sollen möglichst viele Komponenten der Anlage abbilden, aber eine gute Übersichtlichkeit und Dateigröße wahren. Gefordert werden je Anlage Einzelbilder in einem platzsparenden Format (z. B. JPG/JPEG o. Ä.). Zudem wird je Anlage ein Foto-Dokumentationsbericht, welcher die Einzelbilder platzsparend in einer PDF bündelt, gefordert. Die beinhalteten Fotos sollen zur besseren Nachvollziehbarkeit kurze Bildunterschriften erhalten und konsistent mit den übergebenen Berichten sein. --- Gefährdungsbeurteilung (GBU) inkl. Maßnahmenplan Je Anlage wird ein GBU-Bericht gefordert, der den in Kap. 1 beschriebenen Anforderungen entspricht: Es wird grundsätzlich je Anlage eine Gefährdungsbeurteilung inkl. Risikoabschätzung gem. DIN EN 81-20 gefordert. Der AN verpflichtet sich, wesentliche festgestellte Mängel und/oder wesentliche Abweichungen von den a. a. R. d. T. der Anlagen unverzüglich der AG zu melden und diese geeignet zu dokumentieren. Der AN erstellt eigenständig, unbefangen und unabhängig die geforderten GBU, es darf zu keiner Beeinflussung durch Dritte, Hersteller, Wartungsfirmen, Sachverständigen o. a. kommen. Die GBU wird je Anlage in geeigneter, kompakter, ggf. tabellarischer Berichtsform, erstellt und wird im PDF-Format der AG zur Verfügung gestellt. In einer separaten PDF-Datei werden die festgestellten Abweichungen zum Soll-Zustand nach z. B. Schwere kategorisiert und mit geeigneten Gegenmaßnahmen inkl. Kostenschätzung sowie auch zeitlicher Empfehlung - z. B. in kurzfristig/mittelfristig/langfristig - zum Abstellen des einzelnen Mangels versehen. Die Formulierung muss hierbei herstellerneutral erfolgen. --- Übersichtstabellen Aufgrund der Vielzahl an Anlagen sowie des vgl. hohen Komplexitätsniveaus eines einzelnen GBU-Berichts wird zudem gefordert, dass die abzuprüfenden Mängel mit den Anlagen in einer Tabelle gebündelt abgebildet werden sollen. Darin enthalten sind dann alle Abweichungen zum Technischen Soll-Zustand (einerseits GBU-Kriterien und anderseits weitere technische Kriterien aus der Bestandsaufnahme). In dieser Tabelle sollen die Einzelabweichungen auf Komponenten- bzw. Kriterienebene mit Schätzkosten der Maßnahmen zum Abstellen der Einzelnen Mängel versehen werden. Die Mängel sollen je nach Schwere kategorisiert sowie in ein grobes Zeitrahmen zur empfohlenen Umsetzung gebracht werden. Die resultierenden Kosten sollen je nach Art der Mängel (GBU, weitere Mängel) sowie je nach Schwere bzw. Zeitrahmen zusammengefasst aufsummiert werden. Hiermit wird der AG die Grundlage geschaffen, einen globalen Maßnahmenplan für die anschließenden Jahre zu entwickeln sowie die damit verbundenen Kosten der Budget-verwaltenden Stelle zu kommunizieren. --- Datenträger Aus Gründen der Zweckmäßigkeit und IT-Sicherheit wird festgelegt, dass die AG dem AN die erforderlichen Datenträger zur Übergabe der Leistungen bei Projektbeginn zur Verfügung stellt. ---

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 8a181b0f-fddc-49ed-a2ab-36eeb8b4f5e5.